Freitag, 6. Juli 2012

200 Passagiere müssen nach Unwetter am Allgäu-Airport übernachten - Memmingeberg

Am Donnerstag Abend sorgten Unwetter für schwere Schäden in Schwaben. Am Allgäu Airport strandeten ca. 200 Passagiere, nachdem alle Flüge durch die Flugsicherung gestrichen wurden. Am Verwaltungsgebäude sorgte eine Windhose für starke Beschädigungen. Verletzt wurde niemand. BRK, Malteser, Johanniter, Feuerwehr und das THW betreuten die ganze Nacht hindurch die Passagiere welche am Airport übernachten müssen. Als um kurz nach 20.30 Uhr eine Gewitterfront über Schwaben jagdte, wussten die knapp 200 Passagiere zweier Flüge nach Porto und Faro noch nicht, dass sie länger als ursprünglich geplant auf ihren Start in den Urlaub warten müssen. Minuten später erfasste ein Windhose, nur wenige hundert Meter vom Terminal entfernt, das Dach des Verwaltungsgebäudes und Deckte diese bis zur Hälfte ab. Teile des Daches begruben mehrere geparkte Autos unter sich. Aufgrund des Sturmes stellte die Flugsicherung den Flugverkehr von und nach Memmingen und Lindau ein. Zwei Maschinen mussten sturmbedingt bereits nach Friedrichshafen umgeleitet werden. Ein ursprünglich geplanter Transfer der gestrandeten Passagiere nach Friedrichshafen fand aufgrund des Startverbotes nicht mehr statt. Somit mussten sich die Passagiere auf eine Nacht am Allgäu Airport einstellen.








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