Fast drei Jahre ist es her, dass sich eine
54-jährige Frau vor Gericht verantworten musste, weil sie über
einhundert Ratten in ihrer Wohnung auf engsten Raum nicht artgerecht
hielt.
Die damalige tierärztliche
Untersuchung der Ratten hatte zur Folge, dass ein Großteil der Tiere
wegen Krankheitsbefall eingeschläfert werden musste. Daraufhin erließ
die Stadt Kempten gegen die Bürgerin einen Beschluss über ein
Halteverbot von Ratten.
Nun gingen Hinweise bei der Polizei ein,
dass die besagte Frau wieder Ratten bei sich hält. Bei der Überprüfung
durch eine Polizeistreife am Dienstag Morgen des 30.10.12 wurden in der wenige
Quadratmeter großen Wohnung erneut über fünfzig Ratten festgestellt. Die
Lebensbedingungen der Ratten erinnerte sehr an die damalige Situation.
Die Tiere wurden unverzüglich ins Tierheim Kempten gebracht, um von
einer Ärztin untersucht zu werden. Ob und wie viele der Tiere gerettet
und eventuell weitervermittelt werden können, steht derzeit noch nicht
fest. Gegen die Frau läuft nun ein erneutes Strafverfahren wegen eines
Verstoßes nach dem Tierschutzgesetz sowie ein
Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen Verstoßes gegen das Halteverbot der
Stadt Kempten.
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Mittwoch, 31. Oktober 2012
Mittwoch, 20. Juni 2012
Polizei befreit Hund aus Wohnung - Füssen
Ein nach Angaben von Anwohnern seit
mehreren Tagen winselnder Hund in einer Wohnung rief am Montag
letztendlich die Polizei auf den Plan.
Wie sich bei der Überprüfung vor Ort
herausstellte, war die Hundehalterin in Urlaub gefahren. Die genannte
Bezugsperson, die sich angeblich um den Hund hätte kümmern sollen,
wusste von alle dem nichts bzw. hatte es gegenüber der Hundebesitzerin
abgelehnt, auf den Hund aufzupassen, so dass die Beamten das Tier mit
ins Tierheim nahmen. Die Hundehalterin erwartet nach ihrer Rückkehr aus
dem Urlaub eine Anzeige nach dem Tierschutzgesetz. (PI Füssen)
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