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Sonntag, 14. Juli 2013

Bauerhofbrand - Jugendgruppen von Feuerwehr, THW und Johanniter proben den Ernstfall in Kempten

Foto: Feuerwehr Kempten
Samstagnachmittag herrschte im Pulvermühlweg reges Treiben. Mehrere Einsatzfahrzeuge kommen mit Blaulicht an und kurz darauf rollen schon die ersten Schläuche um einen angenommenen Bauernhofbrand zu löschen. Noch während die Jugendfeuerwehr den ersten Löschangriff vorbereitet ist die Jugendgruppe des THW Kempten an der nahegelegenen Rottach in ihrem Element. Mit vereinten Kräften wird ein neun Meter langer Behelfssteg über den Bach gebaut. Hand in Hand wird dann mit der Feuerwehr zusammen die Schlauchleitung hierüber aufgebaut um die Löschwasserversorgung sicherzustellen. Ehe man sich versieht sind auch schon die ersten Verletzten gerettet und werden von den Jugendlichen der Johanniter begutachtet und versorgt. Zwei Schwer-, zwei Mittel- und zwei Leichtverletzte müssen behandelt werden. Hierzu wird auch kurzerhand ein Sanitätszelt aufgebaut. Am Ende der Einsatzübung zeigen sich die insgesamt 55 Jugendlichen, der Jüngste bereits mit elf Jahren, zusammen mit ihren Ausbildern zufrieden. Neben den eigenen Aufgaben konnte so auch die Arbeitsweise der anderen Hilfsorganisationen gesehen werden. Anschließend konnten die Jugendlichen den spannenden Übungstag noch beim gemeinsamen Grillen ausklingen lassen. (Quelle: Feuerwehr Kempten)

Bilder (c) Feuerwehr Kempten









Mittwoch, 10. Juli 2013

Bundeswehr besucht THW in Sonthofen

Foto: THW Sonthofen
Im Rahmen einer dreitägigen Wehrübung waren am Sonntag Vertreter der Kreisverbindungskommandos der Bundeswehr mit Sitz in Lagerlechfeld bei Augsburg zu Besuch im THW Ortsverband Sonthofen.

Kreisverbindungskommandos, kurz KVK, stellen die Schnittstelle zur Verbindung von Bundeswehr und zivilem Katastrophenschutz dar. Sie haben zum Beispiel Beratungsfunktion im Krisenstab des Katastrophenschutzes im Landratsamt und können, falls keine zivilen Hilfskräfte mehr zur Verfügung stehen, die Leistungsoptionen der Bundeswehr anbieten.Die Vertreter der KVKs Oberallgäu, Kempten und Augsburg Stadt informierten sich dabei über den Aufbau und insbesondere die Einsatzmöglichkeiten des Technischen Hilfswerks in Sonthofen und Umgebung. Dazu gehörte auch eine Besichtigung der Einsatzfahrzeuge durch die Helfer.

Der derzeitige kommissarische Leiter  des KVK Oberallgäu Klaus Hanft und THW Ortsbeauftragter Robert Denz freuten sich über die Gelegenheit Kontakt herzustellen und seine Aufgabengebiete vorstellen zu können. Dadurch könne man im Katastrophenfall schneller und gezielter Zusammenarbeiten und die Einsatzmittel optimal verteilen, so Denz. (Quelle: THW Sonthofen)

Dienstag, 30. Oktober 2012

Übung des THW OV Sonthofen ruft den OV Kempten auf den Plan

Alle Fotos: THW Kempten
Durch langanhaltende Regenfälle kommt es zu Schäden im Bereich Blaichach und Immenstadt. Es sind einige Keller in Immenstadt voll gelaufen. Auf einer Straße in Untermaiselstein ist eine Mure abgerutscht und hat dabei ein Auto mit Insassen verschüttet. Am Inselsee Blaichach droht die Iller über den Damm zu laufen und damit einen großen Teil der Stadt zu überfluten. So stellte sich das Einsatzszenario dar. Gegen 18:15 wurde der OV Kempten zur Unterstützung alarmiert und rückte aus. Erste Aufgabe dieses Freitagabend war es mithilfe des Bergungsräumgerätes das Fahrzeug von der Mure zu befreien. Nach Ausleuchtung der Unfallstelle ging es mit Radlader und Manpower zur Sache. Die Verunfallten wurden nach Ihrer Rettung vom BRK Sonthofen versorgt. Weiter wurden Kräfte unseres Verbandes an den Illerdamm beordert. Dort hieß es die Kräfte des OV Sonthofen und des inzwischen auch alarmierten und eingetroffenen OV Kaufbeuren zu unterstützen. Hier wurde die Abschnittsleitung dem Zugführer des OV Kempten übertragen. Auch hier wurde erst einmal für eine Ausleuchtung gesorgt, hierbei kam besonders die Ausstattung aus Kaufbeuren zum Einsatz. Neben mehreren Powermoon® wurde auch ein besonders Leistungsstarker Lichtmast eingesetzt. Um den Bahndamm von einem abrutschen an einer mit Wasser gefüllten Grube zu sichern, wurde diese mit einer großen Pumpe aus Sonthofen abgepumpt. Die Iller drohte nun aber über die Ufer zu treten und die Gefahr bestand, dass große Teile der Stadt überflutet werden könnten. Also wurde der Damm mit Sandsäcken erhöht. Auch hier war wieder Körpereinsatz angesagt. Die Übung zeigte wieder einmal wie alle Helfer aus verschiedenen Ortsverbänden und verschiedenen Fachgruppen, einwandfrei Hand in Hand arbeiten. Die Einsatzstruktur des THW funktioniert überall. Und auch dies sollte hier schließlich geübt werden. (THW Kempten)
Eingesetzte Kräfte bei der Übung:
THW OV Sonthofen TZ & Fgr
THW OV Kaufbeuren Fgr. Bel
THW OV Kempten TZ & Fgr
BRK Sonthofen 2x KTW & 1x RTW






Katastrophenschützübung "Erdbeben" für das THW Kempten

Fotos: Dominik Haßelkuss, THW Kempten
Nachdem am Donnerstag ein Erdbeben der Stärke 6,6 auf der Richterskala den Südosten der Steiermark erschüttert hat, rückten sofort erste Erkundungstrupps aus Österreich, Italien (Südtirol) und Deutschland ins Krisengebiet vor. Zum Glück handelt es sich bei dieser Lagemeldung um den Beginn einer Einsatzübung.
STYREX SEG Einsatzübung. Fast 100 Rettungskräfte vom Arbeiter-Samariter-Bund (ASB), vom Weißen Kreuz und vom Technischen Hilfswerk (THW) übten vom 25. bis 28. Oktober 2012 in der Südsteiermark die Zusammenarbeit der verschiedenen Einsatzorganisationen. Hauptziel war es, die Schnittstellenkommunikation auf internationaler Ebene weiter zu verbessern, um im Notfall effizient Hilfe leisten zu können. Um die Einsatzübung so realistisch wie möglich gestalten zu können, wurden alle Vorgänge wie Alarmierungen und Anreisen in Echtzeit abgewickelt. Für die eingesetzten Kräfte gab es kein vorheriges Training/Briefing für Erdbeben oder sonstige Vorabinformationen über das Einsatzgebiet. Alle Führungsfunktionen wurden absichtlich mit jungen Kräften besetzt. Fehler sollten ganz bewusst zugelassen werden, um zu lernen. „Wir sprechen nicht dieselbe Sprache, obwohl wir alle Deutsch reden“, stachelte Josef Riener, der Übungsleiter, die Mannschaft anfangs an, um den Ehrgeiz zu wecken und das volle Leistungsspektrum abzurufen. Die Aufgaben des THW waren vielfältig. So stellten die Kemptener mit der Fachgruppe Führung und Kommunikation eine Führungsstelle mit der Einsatzleitung, welche in den wichtigen Positionen durch alle teilnehmenden Organisationen besetzt war. Die Kollegen aus Ergolding rückten mit einer Bergungsgruppe an, um verschüttete Personen aus schwer zugänglichen oder eingestürzten Häusern zu retten. Außerdem brachten sie eine 230 KVA Netzersatzanlage mit, welche zuverlässig Strom für alle Verbraucher lieferte. Der Arbeiter-Samariter-Bund war mit mehreren Rettungs- und Krankentransportwagen unterwegs, um sofort Erste Hilfe leisten zu können und die Verletzten sicher ins Krankenhaus zu überführen. Er hatte zusätzlich eine Hunderettungsstaffel dabei, die Tag und Nacht immer wieder bewusstlose Personen im ganzen Gelände aufspüren konnte. Das Weiße Kreuz kümmerte sich maßgeblich um das Zeltlager und die Verpflegung. Sie stellten die komplette Küche, einen Duschcontainer und mehrere Zelte für die Unterbringung. Sie reisten aber auch mit Rettungstransportwagen (RTWs) an, um sich an den Rettungsmaßnahmen beteiligen zu können. Die Landeswarnzentrale in Graz war auch in die Übung eingebunden und mit mehreren Personen vor Ort, um sich ein Bild vom Einsatz machen zu können. Zusätzlich war auch das Kriseninterventionsteam (KIT) vor Ort, um sich um die Betroffen zu kümmern.
Die Übung war trotz schlechten Wetterbedingungen, Regen und sehr kalten Nächten ein voller Erfolg, so konnten alle Teilnehmer ungeachtet Erschöpfung und sehr wenig Schlaf loben, wie perfekt am Schluss alles funktionierte. „Joe“ versuchte, das gesamte Erlebnis in Worte zu fassen: „Die Übung hätte nicht besser laufen können. Wir sitzen hier nicht als drei Hilfsorganisationen zusammen, sondern als ein ganz besonderes Team. Wir haben alle viel gelernt. Und die Aufgaben haben wir alle besser erledigt, als ich es erwartet habe!“. Mit diesem Satz beendete er den offiziellen Teil und verabschiedete alle in den wohlverdienten Feierabend.
Wie schnell so eine Katastrophe in Gebieten auftreten kann, in denen man es nicht vermutet und welches Ausmaß das annehmen kann, ist aktuell in den Medien zu verfolgen. (Alle Fotos: Dominik Haßelkuss, THW Kempten)






Donnerstag, 25. Oktober 2012

Stroh- und Lagerhallenbrand bei einer Spedition - Buch

Fotos: locally.de/mf
Gegen 15:15 Uhr ist bei der Integrierten Leitstelle ein Brand in einer Lagerhalle im Bucher Ortsteil Obenhausen mitgeteilt worden. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte vor Ort wurde festgestellt, dass es sich um zwei Lagerhallen im Bereich Buch / Obenhausen handelte. Angrenzend an die nördliche Halle hatte dort gelagertes Heu aus bisher ungeklärter Ursache zu brennen begonnen. Um ein Übergreifen des Feuers auf die Halle zu verhindern, wurden im Verlauf weitere Feuerwehren nachalarmiert. Die Feuerwehren aus Buch, Altenstadt, Illertissen, Obenhausen, Unterrotu, Ritzisried, Senden und Weissenhorn waren mit ca. 80 Mann und mehreren Drehleitern zum Einsatzort geeilt. Zudem waren noch mehrere Rettungswagen, Notärzte und ein Fahrzeug des THW Krumbach sowie die Elektro- und Motagefirma der Fotovoltaikanlage im Einsatz. Auf Grund des Einsatzes musste die Staatsstraße 2018, die in der Nähe der Hallen verläuft, für den Verkehr gesperrt werden. Aufgrund der starken Rauchentwicklung wurde zudem die Bevölkerung im Bereich Buch / Obenhausen vorsorglich aufgefordert Fenster und Türen geschlossen zu halten. Nach dem die Brennenden Heuballen von dem Gebäude entfernt waren, um abseits auseinandergezogen und abgelöscht zu werden, musste die Halle an der Wand innen auch von Lagergut befreit werden, um mit der Wärmebildkamera die Temperatur der Wand sowie die Wand auf Glutnester absuchen zu können. Zudem musste die Halle mit Hochdrucklüftern rauchfrei gemacht werden. Diese Warnung konnte gegen 17 Uhr aufgehoben werden. Bei dem Feuer wurde die Fassade der ca. 120 m langen Halle in Teilen beschädigt. Inwieweit die Fotovoltaikanlage auf dem Dach bei dem Brand in Mitleidenschaft gezogen worden ist, ist derzeit noch nicht feststellbar. Aus diesem Grund sind nähere Angaben zur Schadenshöhe, die in einem fünf- sechsstelligen Euro Bereich liegen dürfte, derzeit noch nicht möglich. Nach derzeitigen Erkenntnissen wurden bei dem Brandereignis keine Personen verletzt. Die Ermittlungen zur bisher unbekannten Brandursache wird von der Kriminalpolizei Neu-Ulm übernommen werden. Beamte des Kriminaldauerdienstes Memmingen befinden sich vor Ort. Der Feuerwehreinsatz sowie die anschließende Brandwacht wird voraussichtlich bis in die späten Abendstunden hineingehen.
Alle Fotos finden Sie hier (Markus Fuchs)

Gleiche staatliche Anerkennung für alle ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer - Neue staatliche Auszeichnungen durch Ehrenzeichengesetz

Foto: Gerd Seidel / wp
Innenminister Joachim Herrmann hat heute im Bayerischen Landtag den Entwurf zu einem Feuerwehr- und Hilfsorganisationen-Ehrenzeichengesetz vorgestellt. Mit ihm sollen alle ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer der Hilfsorganisationen bei den staatlichen Ehrungen gleichgestellt werden. "Wir müssen das ehrenamtliche Engagement unserer vielen Helferinnen und Helfer in den Hilfsorganisationen auch gleichermaßen würdigen", so Herrmann. "Sie alle verdienen dieselbe staatliche Anerkennung und Auszeichnung." Seit vielen Jahren werden in Bayern staatliche Ehrenzeichen für langjährige Dienstzeiten und besondere Verdienste nur den Mitgliedern der Feuerwehren und des Bayerischen Roten Kreuzes verliehen. Mit dem heute vorgestellten Gesetzentwurf soll diese Möglichkeit auf alle katastrophenpflichtigen, im Rettungsdienst mitwirkenden freiwilligen Hilfsorganisationen erweitert werden. Zu den neu aufgenommenen Hilfsorganisationen gehören der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB), die Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH), der Malteser Hilfsdienst (MHD), die Deutsche-Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) sowie der Landesverband Bayern des Technischen Hilfswerks (THW). Das Ehrenzeichen soll es nach dem Gesetzentwurf künftig für 25-jährige und 40-jährige aktive ehrenamtliche Dienstzeit und das Steckkreuz für besondere Verdienste geben. Joachim Herrmann: "Wir können in Bayern fest auf unsere Ehrenamtlichen zählen. Von den rund 470.000 Einsatzkräften der nicht polizeilichen Gefahrenabwehr sind bei uns 450.000 ehrenamtlich in Feuerwehren, Hilfsorganisationen und im Technischen Hilfswerk engagiert. Das zeigt: Das Ehrenamt ist ein wichtiger Pfeiler unserer Gefahrenabwehr. Alle Helferinnen und Helfer sollen durch das staatliche Ehrenzeichen eine weitere Anerkennung ihrer hervorragenden Dienste erhalten." Das Ehrenzeichengesetz soll möglichst noch in diesem Jahr vom Landtag beschlossen werden und dann am 1. Januar 2013 in Kraft treten. (Eingefügt: am)

Samstag, 13. Oktober 2012

Katastrophenschutzübung im Landkreis Neu-Ulm

Landrat Erich Josef Geßner
Am Freitag dem 12.10.2012 ist das passiert, wovor sich viele Menschen fürchten. Um 18:45Uhr brach das komplette Stromnetz im Landkreis Neu-Ulm zusammen und es ging nichts mehr. Das war die Meldung zur diesjährigen Katastrophenschutzübung. Die Übung wurde in verschiedenen Szenarien absolviert. Alle Bilder von den Übungen finden Sie hier
Szenario 1:
Die Alarmmeldung bei der ILS lautete Stromausfall im Landratsamt Neu-Ulm. Zwei Personen stecken im Aufzug fest. Daraufhin wurden die ehrenamtlichen Feuerwehrleute alamiert. Sie befreiten die Personen aus dem Aufzug und sicherten die Stromversorgung. Im Keller des Landratsamtes wurde der Führungsstab für Katastrophenschutz zusammengerufen. Landrat Erich Josef Geßner rufte den Notstand für den Landkreis Neu-Ulm aus. Im Krisenteam sind unter anderem Führungskräfte von Feuerwehr, Polizei, Rettungsdienst, Thw, Bundeswehr und Lebensmittelsicherung. Insgesamt sind 40 ehrenamtliche Mitarbeiter im Katastrophenschutzteam, die die Leitung von Einsätzen übernehmen.

Szenario 2:
Alarmmeldung: Stromausfall auf einer Jugendparty im Gymnasium. Durch den plötzlichen Stromausfall gerieten die Jugendlichen in der Turnhalle in Panik und verletzten sich dabei. Die Feuerwehr und Polizei leisteten sofort erste Hilfe bei den verletzten und beruhigten die anderen Jugendlichen. Zusätzlich wurde auch das Seelsorgerteam vom BRK alamiert. Nach ca. 30min konnte der Strom wieder hergestellt werden. Desweiteren gab es eine Meldung, das 3 Jugendliche aus der Turhalle geflüchtet sind und in Richtung Donau laufen. Diese Jugendlichen rutschten dann die Böschung hinab und fielen in die eiskalte Donau. Daraufhin wurde dann die Wasserwacht alarmiert und rettete die jugendlichen. Insgesamt waren ca. 100 jugendliche bei dem Szenario mit dabei.

Szenario 3:
Alarmmeldung: Zug mit Lkw an Bahnübergang zusammengestoßen in Wullenstetten. Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei wurden durch die ILS alarmiert. Beim eintreffen der Rettungskräfte wurde festgestellt das der Zug mit 150 Personen besetzt war und der Lkw ein Gefahrengut Lkw war. Der Lkw hatte Salpetersäure in Fässern geladen. Daraufhin wurde die Gefahrenschutzeinheit der Feuerwehr und das Thw nachalarmiert. Die Feuerwehr öffnete den Zug um sich eine Lageübersicht zu verschaffen. Beim betreten des Zuges stellten Sie fest, das es sehr viele verletzte Personen gibt, teils mit schweren Verletzungen. Die Feuerwehr borg die Verletzten Personen und übergab Sie den Rettungskräften. Die Verletzten wurden dann in die Gemeinschaftshalle nach Witzighause gebracht. Die Einsatzleitung vor ort übernahm Herr Wild.

In den anderen Gemeinden wurden die Feuerwehren angewiesen Notstrom zu erzeugen und die Bevölkerung immer wieder zu verständigen. Die Bevölkerung brauchte aber keine Angst zu haben, wenn es wirklich einen Einsatz gegeben hätte. Umliegende Feuerwehren und Rettungskräfte standen dafür in Alarmbereitschaft und hätten jeder Zeit im Ernstfall helfen können. Laut den Führungskräften sind alle Szenarien erfolgreich gemeistert wurden. Solche Übungen werden laut Landratsamt aller 5 Jahre durchgeführt um die Einsatzkräfte und den Ablauf zu trainieren.

Mittwoch, 3. Oktober 2012

Lkw Unfall unter Brücke - Hebevorrichtung vergessen - Wolfertschwenden

Ein 70-jähriger LKW-Fahrer fuhr mit seinem Fahrzeug auf der Kreisstraße (MN 22) zwischen Darast und Wolfertschwenden in Richtung Wolfertschwenden. Da die hydraulische Hebevorrichtung für Silos noch aufgerichtet war, stieß er mit dieser gegen die Unterführung der A7. Der Lkw wurde durch den ersten Aufprall der Hebevorrichtung gegen den rechten Brückenpfeiler geschleudert und verkeilte sich im Anschluss unter der Brücke. Der Fahrer des Lkw wurde hierbei leicht verletzt. Der Lkw konnte nur durch 2 Spezialabschlepper und dem Einsatz eines Plasmaschneidbrenners des THW geborgen werden. Der Sachschaden beläuft sich auf ca. 80000,- Euro.

Freitag, 6. Juli 2012

Polizeimeldung zu den Unwettern in der Nacht vom 05-06.07.2012

Archivfoto
Die bereits vom Deutschen Wetterdienst angekündigte Unwetterfront überquerte den Zuständigkeitsbereich unseres Polizeipräsidiums, aus südwestlicher Richtung kommend, am gestrigen Donnerstagabend, zwischen 19.30 Uhr und 22.00 Uhr. Die Auswirkungen blieben in den Bereichen der Lkr Lindau, Oberallgäu, Ostallgäu und den Städten Kempten und Kaufbeuren sehr gering, was auch von der Integrierten Leitstelle Allgäu bestätigt wurde. Die Intensität nahm dann im Großraum Memmingen deutlich zu und gipfelte im Raum Neu-Ulm,während das östliche Unterallgäu und der Landkreis Günzburg nahezu komplett verschont blieben. Bei der Einsatzzentrale gingen in diesem Zeitraum ca. 150 Notrufe ein, die zum überwiegenden Teil in Zusammenhang mit dem Unwetter standen. Die Ausmaße des Unwetters vom letzten Samstag wurden glücklicherweise bei weitem nicht erreicht.
Zusammenfassung der bekannt gewordenen Ereignisse (ohne Anspruch auf Vollständigkeit)
- Blitzeinschlag in der Nähe des Kohlbergtunnels/A96 löst mehrfach die automatische Tunnelsperre
aus Überprüfung ergab, dass keine echte Störung vorlag. Technikstörung konnte vor Ort behoben
werden.
- Im Großraum Memmingen wurden durch die Sturmböen ein paar Dächer teilweise abgedeckt.
Mehrere Bäume stürzten auf Straßen und PKW.
- Im Raum Neu-Ulm musste die B28 wegen Überflutung kurzzeitig komplett gesperrt werden -
Umleitung über die B30.
Nach ca. 30 Minuten war zumindest ein Fahrstreifen in Fahrtrichtung Senden wieder befahrbar.
Mittlerweile wieder komplett frei.
- Im Stadbereich liefen Unterführungen voll. 2 PKW blieben stecken und mussten abgeschleppt
werden
- Im Großraum Neu-Ulm fiel eine sehr hohe Niederschlagsmenge innerhalb kurzer Zeit, was viele
Gullys (auch in Gebäuden) zum Überlaufen brachte.
Aufgrund der schweren Sturmböen wurden hier viele Dächer teilweise abgedeckt, sowie Gauben
und Dachfenster zerstört, was zu Schäden durch das eintretende Wasser führte.
Die Integrierte Leitstelle Donau-Iller, meldete ca. 250 Feuerwehreinsätze in Zusammenhang mit dem
Unwetter, die nach und nach abgearbeitet werden.

200 Passagiere müssen nach Unwetter am Allgäu-Airport übernachten - Memmingeberg

Am Donnerstag Abend sorgten Unwetter für schwere Schäden in Schwaben. Am Allgäu Airport strandeten ca. 200 Passagiere, nachdem alle Flüge durch die Flugsicherung gestrichen wurden. Am Verwaltungsgebäude sorgte eine Windhose für starke Beschädigungen. Verletzt wurde niemand. BRK, Malteser, Johanniter, Feuerwehr und das THW betreuten die ganze Nacht hindurch die Passagiere welche am Airport übernachten müssen. Als um kurz nach 20.30 Uhr eine Gewitterfront über Schwaben jagdte, wussten die knapp 200 Passagiere zweier Flüge nach Porto und Faro noch nicht, dass sie länger als ursprünglich geplant auf ihren Start in den Urlaub warten müssen. Minuten später erfasste ein Windhose, nur wenige hundert Meter vom Terminal entfernt, das Dach des Verwaltungsgebäudes und Deckte diese bis zur Hälfte ab. Teile des Daches begruben mehrere geparkte Autos unter sich. Aufgrund des Sturmes stellte die Flugsicherung den Flugverkehr von und nach Memmingen und Lindau ein. Zwei Maschinen mussten sturmbedingt bereits nach Friedrichshafen umgeleitet werden. Ein ursprünglich geplanter Transfer der gestrandeten Passagiere nach Friedrichshafen fand aufgrund des Startverbotes nicht mehr statt. Somit mussten sich die Passagiere auf eine Nacht am Allgäu Airport einstellen.








Dienstag, 26. Juni 2012

Brand auf einem Bauerhof mit toten Pferden - Mindelheim

Fotos: locally.de
Am Montag, 25.06.12, um 23.14 h, ging ein Notruf über einen Brand des Bauernhofes in 87719 Mindelheim, Krumbacher Str. 51, ein. Brandobjekt ist eine Pferdestallung mit angebauter Scheune (Maße ca. 15 x 30 m, L-Form, Bauweise Holz / Mauerwerk). Das Feuer brach in der Pferdestallung aus und griff auf die Scheune über. Der Stall brannte komplett ab; die Scheune wurde schwer brandbeschädigt. Die Feuerwehr konnte ein Übergreifen des Brandes auf das Wohngebäude verhindern. Ein 24-jähriger Bewohner lief in den brennenden Stall, um Pferde zu retten. Hierbei erlitt er eine lebensbedrohliche Rauchgasvergiftung und wurde vom Rettungsdienst zur stationären Behandlung ins Krankenhaus verbracht. Ein weiterer 33-jähriger Bewohner erlitt einen Schock und musst vor Ort behandelt werden. Zur Brandbekämpfung waren ca. 80 Feuerwehrkräfte, der Wehren Mindelheim, Dirlewang, Oberauerbach und Apfeltrach eingesetzt . Das THW Memmingen und der Rettungsdienst mit Notarzt waren am Einsatzort. Der Gesamtschaden beläuft sich auf ca. 700 000 €. Sieben Pferde wurden durch den Brand getötet. Die Brandursache ist bislang unbekannt. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen.
Nachtrag am 26.06.2012 um 19:30Uhr