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Mittwoch, 10. Juli 2013

Berauscht am Steuer - Harte Strafen in ganz Europa

Drogen aller Art haben im Straßenverkehr nichts verloren. Wer gegen dieses Verbot verstößt, wird in ganz Europa hart bestraft. Wer in Deutschland berauscht Auto fährt, muss mit einem Bußgeld von mindestens 500 Euro rechnen. Außerdem wird der Führerschein für einen Monat entzogen und eine medizinisch-psychologische Untersuchung (MPU) angeordnet. Noch höhere Strafen drohen bei drogenbedingten Ausfallerscheinungen im Verkehr. So sieht es laut ADAC in den beliebtesten Autoreiseländern in Europa aus:

Österreich: Ein Kraftfahrer, der sich unter Beeinträchtigung von Drogen hinters Steuer setzt, muss mit einer Geldbuße zwischen 800 und 3 700 Euro rechnen.

Italien: Wer sich in einem durch den Konsum vom Drogen beeinträchtigten Zustand befindet und am Straßenverkehr teilnimmt, dem droht neben dem Führerscheinentzug und bis zu 6 000 Euro auch eine Gefängnisstrafe zwischen sechs und zwölf Monaten. Bei Führerscheinneulingen (bis zum 21. Lebensjahr) und Berufskraftfahrern erhöht sich die Strafe um die Hälfte. Ist der Fahrer auch der Halter des Fahrzeugs, wird dieses enteignet.

Frankreich: Unabhängig von einer eventuellen Beeinträchtigung wird generell das Fahren unter Drogeneinfluss mit einer Geldstrafe bis zu 4 500 Euro bestraft. Hinzu kommen eine Gefängnisstrafe von zwei Jahren und bis zu drei Jahre Führerscheinentzug, sowie die Stilllegung des Kfz. Nach einem Unfall drohen sogar fünf Jahre Haft und bis zu 75 000 Euro Geldstrafe.

Spanien: Für eine Drogenfahrt werden drei bis sechs Monaten Gefängnis sowie eine Geldstrafe in Höhe von sechs bis zwölf Monatsgehältern fällig. Zusätzlich kann der Führerschein bis zu vier Jahre entzogen werden.

Auch in allen anderen europäischen Ländern ist das Fahren unter Drogeneinfluss strafbar und wird mit hohen Bußgeldern und unter Umständen mit Gefängnisstrafen geahndet. Informationen über Drogendelikte im Straßenverkehr werden zwischen den Behörden in Europa ausgetauscht, Geldstrafen aus anderen EU-Staaten können auch in Deutschland vollstreckt werden. Wer ohne eigenes Verschulden unter Drogeneinfluss in einen Unfall gerät, muss mit Einschränkungen des Versicherungsschutzes rechnen.
(Quelle: ADAC Pressestelle)

Dienstag, 6. November 2012

Illegale mit gefälschten Papieren festgenommen - A96 / Holzgünz

Archivfoto
Einen 22-jährigen Ukrainer und einen 29 Jahre alten Russen, die illegal eingereist waren, entdeckte die Schleierfahndung Pfronten am 04.11.2012 bei einer Fahndungskontrolle auf der A96 bei Holzgünz. Beide kamen mit einem Pkw aus Österreich. Der Russe hatte angeblich zuvor 7 und der Ukrainer 13 Jahre in Österreich gelebt. Nachdem deren Asylanträge dort abgelehnt worden waren und sie nicht zurück nach Rußland wollten, seien sie nach Deutschland gefahren. Der Ukrainer hatte die Absicht, in Deutschland zu arbeiten und hatte sich deshalb mit gefälschten rumänischen Ausweispapieren schon beim Arbeitsamt gemeldet. Ziel des Russen war die Stellung eines Asylantrags. Zur Verschleierung ihrer Herkunft und Identität hatten sich die Illegalen gefälschte rumänische Ausweispapiere und einen gefälschten rumänischen Führerschein besorgt. Wegen illegaler Einreise, Urkundenfälschung, Fahrens ohne Fahrerlaubnis und mittelbarer Falschbeurkundung wurden beide dem Haftrichter vorgeführt, der die Unterbringung in eine Justizvollzugsanstalt anordnete.