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Donnerstag, 11. Dezember 2014

Memmingen: Behördenleiter des Staatlichen Bauamtes Kempten verabschiedet sich

Bei seinem Abschiedsbesuch erläutert der langjährige Behördenleiter des Staatlichen Bauamtes Kempten, Bruno Fischle (links), Oberbürgermeister Dr. Ivo Holzinger die Pläne zur Umstufung der Bundesstraße 300. Foto: Birk/Pressestelle Stadt Memmingen
Mit Bruno Fischle verabschiedete sich jetzt der langjährige Leiter des Staatlichen Bauamtes Kempten bei Oberbürgermeister Dr. Ivo Holzinger. Der Behördenleiter geht zum 31. Dezember in den Ruhestand. Bei seinem Abschiedsbesuch im Rathaus blickte Fischle zusammen mit dem Rathauschef auf die Baumaßnahmen der letzten Jahre zurück. Der Leitende Baudirektor zeigte dem Oberbürgermeister weitere anstehende Planungen wie beispielsweise die Umstufung der Bundesstraße 300 auf. (Quelle: Pressestelle Stadt Memmingen)
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Donnerstag, 12. Dezember 2013

Memmingen: Commendatore Antonino Tortorici geehrt - 30 Jahre Mitglied im Ausländerbeirat

„Zur 30-jährigen Mitgliedschaft im Ausländerbeirat Memmingen Herrn Comm. Cav. Antonino Tortorici mit herzlichem Dank und besten wünschen überreicht“, heißt des auf dem historischen Stich, den Oberbürgermeister Dr. Ivo Holzinger (rechts) dem Vorsitzenden des Ausländerbeirates und Ausländerbeauftragten der Stadt Memmingen, Comm. Antonino Tortorici, überreicht. Foto: Birk/Pressestelle Stadt Memmingen
Für seine 30-jährige Mitgliedschaft im Ausländerbeirat ehrte jetzt Oberbürgermeister Dr. Ivo Holzinger bei der Jahresschluss-Sitzung den Vorsitzenden und Ausländerbeauftragten der Stadt, Comm. Antonino Tortorici. Dr. Holzinger dankte den Mitgliedern des Beirats für ihr Engagement in der Integrationsarbeit der Stadt Memmingen.
„Dies ist nicht allein mein Verdienst. Das haben wir uns zusammen erarbeitet“, dankte der sichtlich überraschte Vorsitzende des Memminger Ausländerbeirat als ihm Oberbürgermeister Dr. Ivo Holzinger einen Stich mit der historischen Ansicht der ehemaligen Heiligen Römischen Reichstadt Memmingen aus dem Jahr 1573 überreichte.
Tortorici verwies auf die sehr harmonische Arbeit im Ausländerbeirat und die in dreißig Jahren aufgebauten Kontakte. „Ich möchte diese Auszeichnung gerne Gertraude Woller widmen, welche den Ausländerbeirat in Memmingen aufgebaut hat“, sagte Tortorici.
Memmingens Stadtoberhaupt betonte in seiner Laudatio die Verdienste von Tortorici: „Als Betriebsratsmitglied, stellvertretender Vorsitzender im Ortskartell des Deutschen Gewerkschaftsbundes oder als Konsularkorrespondent für den italienischen Staat. Nino Tortorici hat sich immer für seine Mitmenschen eingesetzt“.
Zunächst als Gast im Rahmen seiner Tätigkeit für das italienische Generalkonsulat wurde Comm. Tortorici im Jahr 1983 als Vertreter der italienischen Staatsangehörigen in den Beirat gewählt. Acht Jahre leitete Tortorici als Stellvertreter zusammen mit der Vorsitzenden Gertraude Woller die Geschicke des Beirats bevor er 1995 selbst zum Vorsitzenden gewählt wurde.
Oberbürgermeister Dr. Ivo Holzinger betonte in seiner Dankrede die Leistung und das Engagement des gesamten Ausländerbeirates: „Durch ihre langjährige Arbeit wurde ein gutes Fundament für die Integration in der Stadt gelegt“. Der Oberbürgermeister betonte, dass den Nationalitätenvertreter als Dank und Anerkennung in diesem Jahr der Ehrenamtsnachweis verliehen wurde. Auch die beratenden Mitglieder des Beirates hätten als Vertreter verschiedener Einrichtungen in der Stadt zu einer „aktiven Vernetzung aller Beteiligten“ beigetragen, so Dr. Holzinger weiter.

Zuvor hatte Vorsitzender Tortorici in der Jahresschluss-Sitzung auf die Aktivitäten des Jahres zurückgeblickt. Umrahmt von den beiden Musikern Juan Moya und Fernando Bentivoglio klang der Abend mit portugiesischer Kulinarik im Ristorante Pizzeria Toscana aus. (Quelle: Pressestelle Stadt Memmingen)

Mittwoch, 11. Dezember 2013

Goldmedaille für "Cornelius Gesunde Schuhe" - Im deutschlandweiten Vergleich auf Platz eins

Von links: Oberbürgermeister Dr. Ivo Holzinger übergibt die Goldmedaille stellvertretend für das 24-köpfige Team des Schuhhauses "Cornelius Gesunde Schuhe" an Anni Lenzl und Melanie Hofmann. Die Geschäftsinhaberinnen Mechthild Feldmeier und Brigitta Sailer freuen sich über die Auszeichnung. (Foto: Schubert/Pressestelle Stadt Memmingen)
In ihrem Fachgeschäft "Cornelius Gesunde Schuhe" erhielten die beiden Geschäftsinhaberinnen Mechthild Feldmeier und Brigitta Sailer für die Beratungs- und Servicequalität aus den Händen von Oberbürgermeister Dr. Ivo Holzinger die Goldmedaille des GMS-Verbundes. Für das Memminger Schuhfachgeschäft ermittelte das Institut "International Service Check" eine Kundenzufriedenheitsquote von 100 Prozent. "100 Prozent, besser geht es nicht", freute sich Oberbürgermeister Dr. Ivo Holzinger, als er die Goldmedaille den Mitarbeiterinnen Anni Lenzl und Melanie Hofmann stellvertretend für die ganze Belegschaft des Schuhhaus Cornelius überreichte. "Cornelius Gesunde Schuhe" konnte sich im nationalen Vergleich an die Spitze setzen und teilt sich den deutschlandweit ersten Platz mit je einem Betrieb in Baden-Württemberg und Mecklenburg-Vorpommern. "Bei den bisherigen Testkäufen konnten wir bereits vier Mal 97,5 Prozent erreichen, umso mehr freut es mich, dass wir es in diesem Jahr auf die vollen 100 Prozent geschafft haben", erzählte Geschäftsführerin Mechthild Feldmeier freudestrahlend. "Wir schulen unsere Mitarbeiter einmal im Monat mit von der Verbandsakademie erstellten Lehrbriefen, damit sie immer auf dem aktuellen Stand sind. Meist fließt bei dem anonymen Test eine Frage aus einem aktuellen Lehrbrief mit ein", erklärte sie weiter. Diese Bemühungen haben sich nun ausgezahlt. Das renommierte Münchener Institut "International Service Check" hat bundesweit über 175 Orthopädie- und Komfortschuhfachgeschäfte auf ihre Beratungs- und Servicequalität geprüft. Die anonymen Tester hatten dabei über 60 Einzelkriterien zu bewerten. Beginnend beim Erscheinungsbild des Geschäftes über die Beratungsqualität bis hin zur Reklamationsbearbeitung mussten die Tester zufriedengestellt werden, um eines der begehrten Qualitätssiegel zu erhalten. (Quelle: Pressestelle Stadt Memmingen)

Sonntag, 8. September 2013

Memmingen - Weihbischof em. Max Ziegelbauer feiert 90. Geburtstag - Feierlicher Empfang für den Memminger Ehrenbürger im Rathaus

Oberbürgermeister Dr. Ivo Holzinger (links) gratuliert dem Ehrenbürger der Stadt Weihbischof em. Max Ziegelbauer zum 90. Geburtstag. (Fotos: Mayer/Pressestelle Stadt Memmingen)
Der Memminger Ehrenbürger und emeritierte Weihbischof Max Ziegelbauer feiert am 6. September 2013 seinen 90. Geburtstag. Oberbürgermeister Dr. Ivo Holzinger hat den hohen Jubilar im Rathaus empfangen und konnte zu der Feierstunde mit Eintrag in das Goldene Buch der Stadt zahlreiche Ehrengäste und Wegbegleiter des Würdenträgers begrüßen.
"Zu Ihrem 90. Geburtstag wünschen wir Ihnen weiterhin alles Gute, vor allem Gesundheit", sagte der Oberbürgermeister. Er erinnerte an die Verleihung der Ehrenbürgerwürde vor 20 Jahren, als Ziegelbauers Engagement im sozialen, kulturellen, politischen und wirtschaftlichen Bereich zum Wohle der Stadt Memmingen ausgezeichnet wurde. "Unsere Gratulation ist gleichzeitig ein Dank für Ihren engagierten Einsatz für unsere Stadt", sagte Holzinger.

In der Laudatio auf den Jubilar ließ der Oberbürgermeister die wichtigsten Stationen seines Lebens Revue passieren. Dabei hob er besonders die neunjährige seelsorgerische Tätigkeit von 1957 bis 1965 in der damals neuen Pfarrei Mariä Himmelfahrt im Osten der Stadt hervor. "Sie haben immer eine Vision für Memmingen vor Augen gehabt", so Holzinger. Die Stadt sei auf einem erfolgreichen Weg, "auch und gerade Dank solcher Persönlichkeiten wie Sie, verehrter Ehrenbürger". 

Der Oberbürgermeister überreichte als besonderes Geschenk ein Faksimile des "Sermon" zum 1. Advent aus der Handschrift "Sermones super Evangelia et Epistolas a Dominica prima Adventus usque ad festum Ascensionis". Der Band des Wilhelmus Pisiculus aus dem Jahr 1445 stamme aus der Büchersammlung der Memminger Antoniterpräzeptorei, berichtete Holzinger.

Ein Grußwort sprach auch Generalvikar Harald Heinrich. "Es sind nicht viele Priester unseres Bistums so mit ihrer Heimatstadt verbunden wie Du", sagte er zum Jubilar und gratulierte auch im Namen des Bischofs Konrad Zdarsa und vieler Gläubiger des Bistums Augsburg zum Geburtstag.

Weihbischof em. Ziegelbauer dankte dem Oberbürgermeister und dem Generalvikar für den herzlichen Empfang, die freundlichen Worte und die Glück- und Segenswünsche. "Das wunderbare Geschenk der Stadt zeigt, wie wertvoll die Geschichte in diesem Gemeinwesen war und ist", sagte er. Anschließend trug sich der Ehrenbürger und emeritierte Weihbischof in das Goldene Buch der Stadt ein.


Vita von Ehrenbürger und Weihbischof em. Max Ziegelbauer:

Der am 6. September 1923 geborene Memminger machte 1942 in seiner Heimatstadt das Abitur. Nach dem Dienst in der Wehrmacht folgte das Studium der Theologie und die Priesterweihe in Dillingen. In der Memminger Josefskirche feierte er unter großer Anteilnahme der Bevölkerung im Jahr 1950 die Primiz. Von besonderer Bedeutung war sein vierjähriges Wirken von 1952 bis 1956 als Domvikar und bischöflicher Sekretär von Bischof Dr. Josef Freundorfer in Augsburg. Es folgte eine neunjährige seelsorgerische Tätigkeit von 1957 bis 1965  in der damals neuen Pfarrei Mariä Himmelfahrt in Memmingen. In diesen Jahren hat Ziegelbauer mit großem Einsatz die Pfarrei aufgebaut und sich besonders in der Jugendarbeit und Erwachsenenbildung engagiert. Seine besondere Liebe galt der Förderung der Kirchenmusik, die er in vielfältiger Weise unterstützte und beispielsweise das Dreikönigssingen in Memmingen einführte.

Als er 1965 wieder an den Sitz der Diözese Augsburg berufen wurde, hinterließ er eine gefestigte Pfarrgemeinde, die besonders dem kulturellen und geistlichen Leben im Osten der Stadt Auftrieb gegeben hat. Auch in seinem neuen verantwortungsvollen Amt als Dompfarrer und Ordinariatsrat und später Domkapitular widmete er sich mit großem Einsatz den Aufgaben, denen er vor Ort beim Aufbau der Pfarrgemeinde Mariä Himmelfahrt schon verbunden war. Ziegelbauer wurde Leiter des Bischöflichen Seelsorgeamtes und war verantwortlich für das Haus St. Ulrich in Augsburg. Mit seiner Ernennung zum Weihbischof im Jahre 1983 fand seine hervorragende kirchliche Laufbahn ihren Höhepunkt. Von 1984 bis 1998 war er Bischofsvikar für den Bereich "Kirche und Kultur". Dieser Bereich entsprach ganz besonders seinen persönlichen Neigungen und hat dementsprechend auch reichen Niederschlag in seinem umfangreichen und tiefgründigen literarischen Schaffen gefunden. Im Jahre 1993 erhielt Ziegelbauer die Ehrenbürgerwürde der Stadt Memmingen verliehen. Nach seiner Emeritierung als Bischof 1998 zog er in seine Heimatstadt zurück. Im Mai 2010 feierte der Ehrenbürger der Stadt Memmingen das diamantene Priesterjubiläum. (Quelle: Pressestelle Stadt Memmingen)

Samstag, 10. August 2013

Jährlicher Besuch aus dem Burgenland in Memmingen

Oberbürgermeister Dr. Ivo Holzinger, die Beauftragte für Städtepartnerschaften Alexandra Störl, Altbürgermeister Erich Graf mit Sohn Hannes und Ehefrau Olga im Amtszimmer des Oberbürgermeisters. Foto: Madlener/Europabüro.
Erich Graf, Altbürgermeister der Partnergemeinde Litzelsdorf im Burgenland, besucht im Rahmen einer Urlaubsreise die Partnerstadt Memmingen. Graf reist alljährlich mit seiner Familie im Sommer für eine Woche in die Maustadt. „Im Laufe der vielen Jahre der Partnerschaft, haben sich so zahlreiche Freundschaften entwickelt, daß wir immer wieder gerne kommen – es ist wie nach Hause kommen“, sagt Graf. Der Altbürgermeister aus dem Burgenland amtierte von Mai 1991 bis Oktober 2007. Er stellte sich 2007 nicht mehr zur Wahl. Oberbürgermeister Dr. Ivo Holzinger begrüßte die Gäste sehr herzlich in seinem Amtszimmer. Es ist ihm wieder eine große Freude „die langjährigen Freunde in Memmingen willkommen zu heißen“, so das Stadtoberhaupt. Die Freundschaft zwischen den Kommunen wurde im März 1991 besiegelt, die Partnerschaftsurkunde im Oktober 2009 unterschrieben. Auch die Feuerwehren der beiden Kommunen sind seit vielen Jahren freundschaftlich tief verbunden. Enge Kontakte zwischen den Gemeinden bestehen bereits seit 1989, sie gehen auf Altstadtrat Erich Häring sowie auch auf die Werkzeugmaschinenfabrik Stehle zurück. (Quelle: Stadt Memmingen)

Mittwoch, 31. Juli 2013

Mitbegründer der deutsch-französischen Städtepartnerschaft nach 50 Jahren wieder in Memmingen

Beim Wiedersehen war die Freude auf deutscher wie französischer Seite groß: Gymnasiallehrer Hervé Garlet (links) und Gattin Chantal (daneben) besuchten Oberbürgermeister Dr. Ivo Holzinger (rechts) im Memminger Rathaus. Im Hintergrund: Geneviève Titze vom Freundeskreis Memmingen-Auch, der ehemalige Verantwortliche für Städtepartnerschaften Gerd Böhler, Schulleiter vom Bernhard-Strigel-Gymnasium Dr. Thomas Wolf und die Städtepartnerschaftsbeauftragte der Stadt, Alexandra Störl. Foto: Häfele/Pressestelle Stadt Memmingen
Er hat Memmingens langjährige Städtepartnerschaft zum südwestfranzösischen Auch maßgeblich mitbegründet: Gymnasiallehrer Hervé Garlet aus der 20.000 Einwohner Gemeinde in der Nähe von Toulouse. Jetzt besuchte der 66-Jährige, der vor genau 50 Jahren als Schüler zum ersten Mal nach Memmingen kam, um dort seine Deutschkenntnisse aufzubessern, Memmingens Oberbürgermeister Dr. Ivo Holzinger im Rathaus.
Am 1. August 1963 reiste Hervé Garlet auf Anraten seines damaligen Deutschlehrers ins schwäbische Memmingen, um dort seine Fremdsprachenkenntnisse aufzubessern, wie der heute 66-Jährige schmunzelnd Oberbürgermeister Dr. Ivo Holzinger im Rathaus erzählte. Später wurde der Austauschschüler von damals selbst Deutschlehrer am Oratoire Sainte-Marie in Auch im Südwesten Frankreichs und startete mit Memminger Gymnasiasten des Bernhard-Strigel-Gymnasiums einen ersten Schüleraustausch, wie er noch heute besteht und auch im nächsten Jahr wieder stattfinden soll.
Aus dem Austauschprogramm wurde ein Freundeskreis und aus dem Freundeskreis eine Städtepartnerschaft, die jetzt bereits seit 23 Jahren gelebt wird. „Sie sind der Begründer der Partnerschaft mit unseren Freunden in Auch“, betonte OB Holzinger bei der herzlichen Begrüßung Garlets und seiner Ehefrau Chantal im Amtszimmer. „Ich habe mich bei meiner Gastfamilie in Memmingen von Anfang an sehr wohl gefühlt und kam deshalb mehrmals in den Ferien wieder“, erzählte der heute 66-Jährige.
Heute, 50 Jahre nachdem der damals 16-Jährige am Memminger Bahnhof von seiner Gastfamilie abgeholt wurde, also am 1. August 2013, wird sich Deutschlehrer Garlet aus seinem langjährigen Schulalltag zurückziehen und offiziell in den Ruhestand treten. (Quelle: Pressestelle Stadt Memmingen)

Freitag, 26. Juli 2013

Christian Pusl und Wilfried Maier erhalten Kinderfest-Medaille in Memmingen

Bei der Verleihung der Kinderfest-Medaille 2013 (v.l.): Oberbürgermeister Dr. Ivo Holzinger, die Preisträger Christian Pusl und Wilfried Maier sowie die Vorsitzende des Kinderfestausschusses, Gerlinde Arnold. Foto: Stadt Memmingen
Der Lehrer Christian Pusl von der Elsbethenschule und Bürgerstiftskoch Wilfried Maier sind die diesjährigen Preisträger der Kinderfest-Medaille. Beide haben sich seit Jahren um das Kinderfest verdient gemacht und wurden jetzt von Oberbürgermeister Dr. Ivo Holzinger und der Vorsitzenden des Kinderfestausschusses, Gerlinde Arnold, mit der Auszeichnung geehrt.

Der gebürtige Oberpfälzer Christian Pusl unterrichtet mit kurzer Unterbrechung seit 1975 an der Memminger Elsbethenschule. Jetzt geht er in den Ruhestand. „Obwohl er nicht aus Memmingen stammt, brachte er sich von Anfang an ins Kinderfest ein und ist mehr als 20 Jahre im Kinderfest-Team der Schule“, so Arnold bei ihrer Laudatio. Bereits früh am Kinderfestmorgen traf man Pusl als Ordner auf dem Marktplatz an. Die nächsten Jahre könne er jetzt ja das Kinderfest als Zuschauer genießen. „Dabei hat er seinen eigenen Dialekt immer behalten“, sagte die Vorsitzende des Kinderfestausschusses.

Sozusagen hinter den Kulissen arbeitet der zweite Preisträger. Seit 35 Jahren ist Wilfried Maier im Bürgerstift tätig und versorgt die Bewohnerinnen und Bewohner des Altenheims, aber auch die Mittagsbetreuung in Schulen und Kindertageseinrichtungen mit rund 700 Essen täglich. Als einen Höhepunkt im Jahr bezeichnete Arnold die jährliche Feierstunde zur Verleihung der Kinderfest-Medaille im Bürgerstift. „Zusammen mit seinem Team bereitet Wilfried Maier für die Ehrengäste und die ehemaligen Kinderfest-Medaillen-Preisträger ein köstliches Buffet“, lobte Arnold das Engagement. Seit 1983 werde die Kinderfest-Medaille an Personen oder Institutionen verliehen, welche sich um das Kinderfest verdient gemacht hätten. „Von Anfang an hat Wilfried Maier mit seinem Team uns mit kulinarischen Köstlichkeiten verwöhnt“, dankte Arnold am Ende des kleinen Festaktes.

Ein Kompliment sprach Oberbürgermeister Dr. Ivo Holzinger den Trommlerbuben und Trommlermädchen für die musikalische Gestaltung der Feierstunde aus. (Quelle: Pressestelle Stadt Memmingen)

Mittwoch, 24. Juli 2013

Neue Kinderkrippe im Mitteresch eröffnet - Von Kinderträumen in Wald und Wiese

„Wir feiern ein Fest für Klein und Groß....“, singen die Kinder der Kindertageseinrichtung
zur Begrüßung der Ehrengäste und der neuen Krippenkinder mit ihren Eltern. 
Foto: Birk/Pressestelle Stadt Memmingen
Mit einem kleinen Kinderfest wurde jetzt die neue Kinderkrippe im Mitteresch im Memminger Westen feierlich eröffnet. Ab September werden dort bis zu 24 Buben und Mädchen in der Waldgruppe und in der Wiesengruppe „WiWa“ betreut.
Wald- und wiesenmäßig ging es bei der Eröffnung der neuen Kinderkrippe im Mitteresch zu. Doch nein, es ging nicht alles durcheinander. „In unserer neuen Kinderkrippe wird es künftig eine Wald- und eine Wiesengruppe, „WiWa“ genannt, geben“, stellte die Leiterin der Einrichtung, Brigitte Linder, klar. Inspiriert sei die Namensgebung durch die Farbe „grün“ gewesen, welche sich wie ein „roter Faden“ durch die Einrichtung ziehe. „Ich lade sie alle zu einem Rundgang durch die neue Krippe ein. Da werden sie ihr „grünes Wunder“ erleben, so Linder mit einem Schmunzeln. „Wir feiern ein Fest für Klein und Groß. Viele sind gekommen – hier ist was los!“, sangen die Kinder der Kindertageseinrichtung zur Begrüßung der Ehrengäste und der neuen Krippenkinder mit ihren Eltern.
Oberbürgermeister Dr. Ivo Holzinger hieß die Gäste im schattigen Garten der Krippe herzlich willkommen: „Die Stadt kann stolz auf ihr Engagement in Sachen Kinderbetreuung sein. Letzte Woche wurde in der Krippe Westermannstraße Richtfest gefeiert, heute die Eröffnung der Mitteresch-Krippe und im September eröffnet die Krippe in der Stadtweiherstraße“. Im Herbst stünden dann bis zu 234 Plätze für Kinder unter drei Jahren zur Verfügung. Dr. Holzinger dankte dem Stadtrat für die Umsetzung des Projektes und lobte die engagierte Arbeit der Erzieherinnen und Kinderpflegerinnen. „Ein besonderes Dankeschön möchte ich der Familie Hail sagen. Durch die Überlassung des Grundstückes war es der Stadt jetzt möglich, die Kinderkrippe an die Kindertageseinrichtung Mitteresch anzubauen“.
Architekt Jan-Thilo Joachim bezeichnete es als eine „schöne Aufgabe“ eine Kinderkrippe planen und entwerfen zu dürfen. „Wir haben das Gebäude so gestaltet, dass es sich in den parkähnlichen Garten unter den Bäumen einfügt und ein großzügiger Ausblick ins Grüne die Innen- und Außenräume zusammenführt“, erläuterte Joachim das planerische Konzept.
Stolz halfen die beiden Mädchen Emma und Elvan den gebastelten goldenen Schlüssel zu übergeben, während es einigen der künftigen Krippenkinder offensichtlich zu langatmig war: Die von Oberbürgermeister Dr. Holzinger mitgebrachten Kinder-Fahrzeuge wurden noch vor der „offizielle Übergabe“ von den kleinen Gästen in Beschlag genommen und auf ihre Tauglichkeit geprüft. Die Segnung der neuen WiWa-Kinderkrippe übernahmen Dekan Ludwig Waldmüller und Pfarrer Martin Kreiser. Waldmüller betonte dabei, dass ihm die neue Krippe besonders gut gefalle, käme doch in seinem Namen ebenfalls das Wort „Wald“ vor. „Für Wiese „Wi“, für Wald das „Wa“, zusammen heißt’s WiWa,
WiWa, WiWa wie wunderbar...“, sangen die Kindergartenkinder aus voller Kehle. Fünf kleine Wichtel-Kinder brachten ihren ganzen Mut auf und trugen in Versen vor, was Wichtel alles gerne tun. Mit dem Gedicht „Kinderträume“ zeigte Brigitte Linder den erwachsenen Gästen den „Blickwinkel der Kinder“ auf und lud so alle Gäste, ob groß oder klein, zum Rundgang durch das Haus ein. Bürgermeisterin Margareta Böckh und Bürgermeister Helmut Börner überzeugten sich zusammen mit Oberbürgermeister Dr. Ivo Holzinger und der Kita-Referentin des Stadtrates, Maria Schmölzing, sowie den beiden Fraktionsvorsitzenden Werner Häring und Wolfgang Courage von dem „grünen Wunder“ im inneren der neuen Krippe.

Auf dem nord-westlich der Kindertageseinrichtung Mitteresch befindlichen „Luise-Hail-Garten“ erstellte die Stadt Memmingen mit einem Kostenaufwand von rund 1,2 Millionen Euro eine zweigruppige Kinderkrippe. Neben den beiden Gruppenräumen, gibt es einen Speise- und einen Ruheraum für die Kinder sowie weitere Nebenräume und Räumlichkeiten für das Personal. Die Maßnahme wurde im Rahmen des Investitionsprogrammes „Kinderbetreuungsfinanzierung“ mit rund 570.000 Euro bezuschusst. In der Kindertageseinrichtung Mitteresch gibt es ab Herbst insgesamt fünf Gruppen, davon eine Gruppe für behinderte beziehungsweise von Behinderung bedrohte und nichtbehinderte Kinder und zwei Krippengruppen für die Betreuung von Kindern unter drei Jahren. (Quelle: Pressestelle Stadt Memmingen)

Dienstag, 23. Juli 2013

43 junge Musikerinnen und Musiker aus Memmingen absolvieren erfolgreich "Freiwillige Leistungsprüfung"

Zeigen stolz ihre Urkunden: 25 der 43 Musikschülerinnen und Schüler,
die "Freiwillige Leistungsprüfung" erfolgreich bestanden haben.
Mit ihnen freuen sich (v.li.) Stadtrat Herbert Diefenthaler, Oberbürgermeister
Dr. Ivo Holzinger, Musikschulleiter Otfried Richter und
Musikschullehrer Reinhard Schmölzing. (Foto: Mayer/Pressestelle Stadt Memmingen)
43 Schülerinnen und Schüler der Sing- und Musikschule der Stadt Memmingen haben an der "Freiwilligen Leistungsprüfung" in den vier Kategorien Junior 1, Junior 2, D 1 und D 2 mit großem Erfolg teilgenommen. Oberbürgermeister Dr. Ivo Holzinger ehrte die jungen Musikerinnen und Musiker nun mit einem Empfang im Rathaus. Der Oberbürgermeister lobte die Mädchen und Buben für ihre hervorragenden musikalischen Leistungen. Den Lehrkräften dankte er für das große Engagement und den Eltern dafür, dass sie ihren Kindern den Besuch der Städtischen Sing- und Musikschule ermöglichen und dadurch deren musikalisches Talent fördern.

Glückwünsche überbrachte auch Stadtrat Herbert Diefenthaler, Referent für die Städtische Sing- und Musikschule. Gemeinsam mit Musikschulleiter Otfried Richter überreichten Holzinger und Diefenthaler den stolzen Mädchen und Buben jeweils eine Urkunde, Aufkleber oder Ehrennadel und eine kleine Taschenlampe mit Stadtwappen. "Ich freue mich, dass dieses Jahr mit 43 Schülerinnen und Schülern so viele mitgemacht haben wie noch nie", sagte Richter. Seit der Einführung der "Freiwilligen Leistungsprüfung" im Jahr 2009 sei die Tendenz der Teilnehmer steigend. Die Urkunde dokumentiere den Leistungsstand der Schülerinnen und Schüler und sei für eine Bewerbung bei einem Musikverein oder einer Kapelle hilfreich, um das musikalische Niveau nachzuweisen, erklärte der Musikschulleiter. (Quelle: Pressestelle Stadt Memmingen)

22 Fischerkönige im Memminger Rathaus empfangen - Vom Reiner I. bis zum Manfred I., den „Schwabenrentner“

Beim Eintrag in das Goldene Buch der Stadt (v.l.): Edmund Güttler
 (Stadtrat, Fischerkönig und Initiator der Treffen),
der amtierende Fischerkönig Manfred Wolters alias Manfred I., der „Schwabenrentner“,
 erster Vorsitzender Michael Ruppert und Oberbürgermeister Dr. Ivo Holzinger.
Foto: Birk/Pressestelle Stadt Memmingen
Bereits zum 20. Mal trafen sich jetzt die ehemaligen Fischerkönige vor dem alljährlichen Fischertag. Stadtrat Edmund Güttler, selbst seit 1992 als Edmund I., „der Wohltätige“ Fischerkönig, organisiert seitdem die jährlichen Treffen. Oberbürgermeister Dr. Ivo Holzinger empfing die „Hoheiten“ zusammen mit ihren Begleitungen und der Vorstandschaft des Fischertagvereins im Rathaus. Alle Fischerkönige trugen sich in das Goldene Buch der Stadt ein.

Zusammen mit dem amtierenden Fischerkönig, Manfred I., dem „Schwabenrentner“ begrüßte Oberbürgermeister Dr. Ivo Holzinger weitere 21 ehemalige Fischerkönige sowie die Vorstandschaft des Fischertagvereins. Zum 20. Treffen hatte der Rathauschef zu einem Empfang in das Rathaus geladen. „Besonders freut es mich, mit Reiner Honacker den Fischerkönig von 1952 willkommen heißen zu dürfen“, so Dr. Holzinger mit Blick auf den amtsältesten Fischerkönig. Mit dem Fischertag habe Memmingen ein einmaliges, jahrhundertealtes Heimatfest, um das viele Städte Memmingen beneiden würden. „Für eure ehrenamtliche Arbeit zu Gunsten unserer Stadt möchte ich mit recht herzlich bedanken“, betonte der Oberbürgermeister in Anwesenheit von Stadträtin Hildegard Niggl, der Referentin für Heimatfeste.

Erster Vorsitzender Michael Ruppert blickte in seiner Ansprache auf die sehr gelungene Premiere des diesjährigen Fischertagstheaters „Koi Leich ohne d‘ Lilly“ zurück und lobte die „tolle Theatergruppe mit ihren spitzen Hauptdarstellern“. „Die Vorbereitung zum Fischertag 2013 sind voll im Plan. Das einzige was uns irritiert, ist die gute Wettervorhersage,“ so Ruppert mit einem Schmunzeln. Der Vorsitzende dankte Edi Güttler für sein Engagement um die jährlichen Fischerkönig-Treffen und überreichte Güttler zusammen mit der dritten Vorsitzenden des Vereins, Uschi Hirschmeier, ein Präsent. Nach seiner Kür zum Fischerkönig im Jahr 1992 hatte Edmund Güttler die Idee, ein jährliches Treffen der Fischerkönige zu initiieren. Nach einem kulturellen Programmpunkt – in diesem Jahr gab es ein fischertägliches Orgelkonzert in St. Martin mit Kirchenmusikdirektor Hans-Eberhard Roß und eine Führung durch die Kinderlehrkirche – begleiteten die Trommlerbuben die Fischerkönige nebst Gefolge zum Weinhaus Löwen.

Derzeit gibt es noch 41 Fischerkönige. Neben den Partnerinnen der Fischerkönige und weiteren Vorstandsmitgliedern des Vereins nahmen Oberfischer Jürgen Kolb, Stadtbüttel Bobby Hermann sowie Truchsess Bernd Reuter und Mundschenk Andreas Funke an dem Empfang teil. (Quelle: Stadt Memmingen)

Freitag, 19. Juli 2013

Oberbürgermeister Holzinger verabschiedet 21 Mitarbeiter und eine „verzweifelte Hausfrau“

Dürfen ihren wohlverdienten Ruhestand genießen: 22 städtische Mitarbeiter
(zwei fehlen im Bild), die jetzt von Oberbürgermeister 

Dr. Ivo Holzinger (erste Reihe, Mitte)
verabschiedet wurden. Foto: Häfele/Pressestelle Stadt Memmingen
Als „desperate Housewife“ oder verzweifelte Hausfrau zieht sie regelmäßig durch die Memminger Altstadtgassen und schildert auf charmant-amüsante Weise die Situation von Frauen im 17. Jahrhundert: Heidi Stölzle. Die Stadtführerin und 21 weitere städtische Mitarbeiter sind jetzt von Memmingens Oberbürgermeister Dr. Ivo Holzinger auf ähnlich charmant-amüsante Weise in den Ruhestand verabschiedet worden. Stölzle arbeitete zuletzt als „Mädchen für alles“, wie es ihr Chef Manfred Mäuerle anerkennend ausdrückte, im städtischen Sozialamt und kümmerte sich dort unter anderem um die Belange von Menschen mit Behinderung. Als Stadtführerin wird sie den Bürgern und Gästen der Stadt aber weiterhin erhalten bleiben, wie Holzinger bei einer kleinen Feierstunde im Rathaus erfreut mitteilte.

Wie Stölzle engagierte sich auch Krankenschwester Marianne Fay über vier Jahrzehnte im Dienste der Stadt, und zwar im Klinikum Memmingen, wo sie sich um Patientinnen der Gynäkologie kümmerte. Klinikmitarbeiter in Hygienemaßnahmen schulte die langjährige (über 40 Jahre) Krankenschwester und Hygienefachkraft Roswitha Gebauer, der Holzinger für ihr Engagement ebenso dankte wie dem Nephrologen und Transplantationsbeauftragten Dr. Bert Bommersbach, der seit 1978 am Klinikum praktizierte. Zeitgleich mit Oberarzt Bommersbach verlassen die vier Krankenschwestern Elisabeth Kuss, Ottilie Thanner, Adelheid Kunrad und Anne Reingen, außerdem der medizinisch-technische Laboratoriumsassistent Wilfried Gotzes, die beiden ärztlichen Schreibkräfte von Innerer Medizin und Allgemeinchirurgie, Christiane Berndt und Helga Bechteler, die Mitarbeiterin in der Bettenzentrale Lydia Knoll und der Maler der Betriebstechnik, Siegbert Kordeuter, das Krankenhaus an der Bismarckstraße. Auch der Pförtner und Telefonist des Klinikums, Manfred Danger, kann ab sofort – mit den besten Wünschen von OB Holzinger und dem Stadtrat – die Freizeitphase der Altersteilzeit genießen.

Mit Blumen, Sekt und einer gerahmten Stadtansicht aus dem 16. Jahrhundert verabschiedete der Rathauschef auch die langjährige Leiterin des Kindergartens in Volkratshofen, Marianne Schmidt, sowie Kinderpflegerin Elke Pohl, die unter anderem im Kindergarten Stebenhaber- und in der KiTa an der Stadtweiherstraße Buben und Mädchen betreute.

Hannelore Walcz engagierte sich als Mitarbeiterin im Power Projekt „Frau & Beruf“, wo sie sich um die allgemeine Verwaltung der Beratungsstelle kümmerte. Ebenso für Frauen eingesetzt hat sich über viele Jahre die Verwaltungsangestellte im Büro der Gleichstellungsbeauftragten, Elfriede Bachmayer. Neben Bachmayer verabschiedete Holzinger mit viel Humor die Altenpflegehelferinnen im Seniorenheim Bürgerstift, Maritta Biechteler und Eva Hamperl, den Landschaftsgärtner, Baggerführer und Vertrauensmann der Schwerbehinderten, Rudolf Sparakowski, sowie den Vermessungsgehilfen im städtischen Vermessungsamt und Zählerableser bei den Stadtwerken, Friedrich Bartenschlager. (Quelle: Pressestelle Stadt Memmingen)

Donnerstag, 18. Juli 2013

Für jahrzehntelanges Engagement erhält Gartenamtsleiter Rudolf Schnug die Wetterdienstplakette in Memmingen

Gartenamtsleiter Rudolf Schnug (Mitte) bekam im Amtszimmer von Memmingens
Oberbürgermeister Dr. Ivo Holzinger (rechts) die Wetterdienstplakette des
Bundesverkehrsministeriums verliehen. Links im Bild: Der Überbringer der Plakette,
Lothar Bock vom Deutschen Wetterdienst. Foto: Häfele/Pressestelle Stadt Memmingen
Ein zeitiges Frühjahr lässt die Pflanzen viel früher ergrünen als ein kalter Frühling, wie wir ihn heuer ertragen mussten, als der Aufgang der Saaten und die Blüte von Obstbäumen um Wochen verspäten kam. Der Leiter des städtischen Garten- und Friedhofamts, Rudolf Schnug, beobachtet seit über 25 Jahren für den Deutschen Wetterdienst die Entwicklung von Pflanzen und ist jetzt von Oberbürgermeister Dr. Ivo Holzinger im Auftrag des Bundesverkehrsministers mit der Wetterdienstplakette ausgezeichnet worden.

Witterung und Klima sind die wesentlichen Faktoren, die das Wachstum der Pflanzen bestimmen. Die Wissenschaft, die sich mit der Beobachtung der Entwicklung von Pflanzenkulturen befasst, trägt den Namen Phänologie. Derzeit stellen etwa 1300 ehrenamtliche phänologische Beobachter ein- bis zweimal pro Woche das Wachstum von mehr als 50 Pflanzenarten fest und geben diese Beobachtungen an die Zentrale des Deutschen Wetterdienstes weiter.

Rudolf Schnug, Leiter des städtischen Garten- und Friedhofamts, beobachtet seit über 25 Jahren für den Deutschen Wetterdienst (DWD) die Entwicklungsphasen der Pflanzen wie Blattentfaltung, Blüte und Reife, wofür ihm Oberbürgermeister Dr. Ivo Holzinger jetzt im Auftrag des Bundesministers für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, Peter Ramsauer, die Wetterdienstplakette überreichte. „Aus Idealismus und Naturverbundenheit haben sie über 25 Jahre Naturbeobachtungen durchgeführt und sich damit für das Gemeinwohl in hervorragender Weise verdient gemacht“, würdigte OB Holzinger den Naturfreund Schnug bei der Verleihung der Auszeichnung im Memminger Rathaus.

„Ihre jahrelangen Beobachtungen stellen wertvolle Informationen für den Deutschen Wetterdienst dar“, betonte Lothar Bock von der Außenstelle des DWD in Weihenstephan. „Mithilfe der Daten können wir das Gefahrenpotenzial von Pilzkrankheiten und Schädlingen berechnen.“ Auch detaillierte Hinweise für Pollenallergiker, die in den vergangenen Jahren immer mehr an Bedeutung gewonnen hätten, wären ohne flächendeckende Beobachtung von Pflanzenphasen nicht möglich. (Quelle: Pressestelle Stadt Memmingen)

Dienstag, 9. Juli 2013

36. Internationales Fest der Kulturen in Memmingen wurde ein voller Erfolg

Bei der Eröffnung des 36. Internationalen Festes der Kulturen in Memmingen mit Oberbürgermeister Dr. Ivo Holzinger (3.v.r.) und dem Vorsitzenden, Commendatore Antonino Tortorici (4.v.r). Im Vordergrund die Kinder der Kindertagesstätte Wartburgweg bei ihrem Zwergentanz. Foto: Birk/Pressestelle Stadt
Zusammen mit Oberbürgermeister Dr. Ivo Holzinger eröffnete der Vorsitzende des Ausländerbeirates, Commendatore Antonino Tortorici, das 36. Fest der Kulturen der Stadt Memmingen. Bei strahlendem Sonnenschein feierten Bürge-rinnen und Bürger aller Nationen in der Stadt ein gelungenes Fest, das mittler-weile fester Bestandteil der Memminger Meile, dem sommerlichen Kulturfestival der Stadt, ist. „Wir nehmen sie heute in ein Land mit, in dem sie bestimmt noch nicht waren. In das Zwergenland“, kündigte die Leiterin der Kindertagesstätte Wartburgweg, Barbara Schelle, die Mäusegruppe an. Noch vor der offiziellen Begrüßung rockten die Kinder auf der Bühne und die „Gute-Laune-Welle“ schwappte sofort auf das Publikum über.
Oberbürgermeister Dr. Ivo Holzinger begrüßte zusammen mit dem Ausländerbeauf-tragten und Vorsitzenden des veranstaltenden Ausländerbeirates, Commendatore Antonino Tortorici, die Gäste. Tortorici überreichte dem Stadtoberhaupt den neuen Informationsflyer des Ausländerbeirates und nach einem weiteren Zwergentanz stellten sich die im Beirat vertretenen Nationen in ihren Landessprachen vor. Der Duft kulinarischer Genüsse aus den multikulturellen Kochtöpfen zog über den Westertorplatz: Türkische Köfte, tunesisches Couscous, portugiesischer Sepia, grie-chisches Suvlaki oder italienische Pizzen und natürlich die spanische Paella – immer mehr Besucher kamen.
Doch nicht nur der Magen der Gäste hatte Anlass zur Freude. Auch das Auge kam nicht zu kurz. In farbenprächtigen Kostümen zeigten Folkloregruppen ihr Können. Mittelanatolische Volkstänze präsentierte die Tanzgruppe des Alevitischen Kulturver-eins, das „Tanztheater Orchidee Memmingen“ und die Ballettschule Uschi Buhmann zeigten Tanzpräsentationen auf hohem Niveau. Spanisches Temperament brachte die Gruppe „Flamenco Duende“ mit Tanja Ribovic und Nathalie Muchitsch auf die Bühne. Die Ditip Horon Gruppe holte türkischen Flair auf den Westertorplatz und als deutschen Beitrag zeigten die Kinder und Jugendlichen von Weiss-Blau Casino 84 ihr Können.
Einen ägyptischen Fellachentanz zeigte das Oriental Dance Ensemble und Raheemah und Sussàn nahmen die Gäste mit nach Tunesien. Mit der Grupo Folclorica Terras de Portugal aus Ulm und dem griechischen Verein Serreon aus München nahmen auch auswärtige Gruppen an dem über drei Stunden laufenden Programm teil. Gekonnt führte Melis Polat durch das Programm das mit lateinamerikanischer Live-Muisk von Juan Moya mit seiner Band „Quilapan“ ausklang. Ein gut gelaunter Vorsit-zender zog Bilanz: „Wir sind sehr glücklich und zufrieden, dass heute so viele Menschen hier zusammen gefeiert haben“, bilanzierte Comm. Tortorici. (Quelle: Pressestelle Stadt Memmingen)

Mittwoch, 30. Januar 2013

Neuer Wirtschaftsförderer Michael Haider offiziell im Memminger Rathaus begrüßt

Wirtschaftsförderer Haider (zweiter von rechts) im Gespräch mit (von links) Stadträtin Mechthild Feldmeier (Vorsitzende des Einzelhandelsverbands und des Stadtmarketingvereins mm-marketing), Stadtrat Hermann Zelt (Vorsitzender der Werbegemeinschaft „Junge Altstadt“), Stadträtin Petra Beer (stellvertretende Vorsitzende des Stadtmarketingvereins mm-marketing) und Oberbürgermeister Dr. Ivo Holzinger. Foto: Häfele/Pressestelle Stadt Memmingen
Michael Haider heißt der neue Wirtschaftsförderer der Stadt Memmingen. Der 30-jährige Diplom-Kaufmann aus Memmingen trat am 1. Januar die Nachfolge von Barbara Platschka an und wurde jetzt offiziell im Amtszimmer des Oberbürgermeisters vorgestellt.

Der gebürtige Memminger Haider studierte in Augsburg Betriebswirtschaftslehre mit den Schwerpunkten Finanz- und Bankwirtschaft, Wirtschaftsinformatik und Financial Engineering. Nach dem Studium arbeitete Haider vier Jahre bei einer Münchner Firma als Produktmanager an der Schnittstelle zwischen Kunde und Produktentwicklung. Von der Stadt Memmingen wurde der 30-Jährige aus über 30 Bewerbern für die vakante Stelle der Fachkraft für Wirtschaftsförderung ausgewählt. Dabei spielten laut Personalamtsleiter Paul Schmidberger nicht nur Haiders berufliche Qualifikation, sondern auch seine offene, kontaktfreudige Persönlichkeit eine wichtige Rolle im Auswahlverfahren. Haiders Vorgängerin, die 29-jährige Barbara Platschka aus Bad Reichenhall (Oberbayern), hatte das Amt nach drei Jahren auf eigenen Wunsch verlassen. weiterlesen...

Sonntag, 11. November 2012

Rathausstürmung - Faschingszeit 2012-2013 hat begonnen - Memmingen

Nun hat die Faschingszeit für die Saison 2012-2013 um 11:11Uhr begonnen. Auf dem Marktplatz in Memmingen gab es leider bei Regenwetter ein buntes Programm vor und nach der Rathausstürmung. Dann um 11:11Uhr war es dann so weit. Alle Zuschauer und Mitwirkenden liesen in den Farben der Stadt Memmingen Luftballons in die Luft steigen und das Rathaus wurde über eine Leiter erobert. Memmingens Oberbürgermeister Dr. Ivo Holzinger zeigte sich ergeben und schwang die "weiße" Fahne. Durch den Haupteingang ging es dann in die Zimmer des Rathauses wo der Oberbürgermeister samt des Rathausschlüssels mitgenommen wurde. Er übergab dann auf dem Marktplatz dem Prinzenpaar den Schlüssel zum Rathaus. Anschließend gab es noch ein schönes Unterhaltungsprogramm mit dem TV Memmingen und allen anderen Vereinen. Weitere Bilder finden Sie hier






Mittwoch, 7. November 2012

Dr. Axel Lapp ist neuer Leiter der MEWO-Kunsthalle und des Antoniter-/Strigel-Museums - Memmingen

Oberbürgermeister Dr. Ivo Holzinger (re.) und Kulturamtsleiter Dr. Hans-Wolfgang Bayer (li.) stellen mit Dr. Axel Lapp den neuen Leiter der MEWO-Kunsthalle und des Antoniter-/Strigel-Museums im Antonierhaus vor. (Foto: PS Memmingen)
Oberbürgermeister Dr. Ivo Holzinger hat mit Dr. Axel Lapp bei einem Pressetermin den neuen Leiter der MEWO-Kunsthalle und des Antoniter-/Strigel-Museums der Öffentlichkeit vorgestellt. Der 46-jährige Kunsthistoriker hat Anfang November sein neues Amt im Kulturamt der Stadt Memmingen angetreten. Holzinger wünschte ihm einen guten Start und viel Erfolg. “Die MEWO-Kunsthalle ist ein wichtiger Bestandteil unseres Kulturlebens”, sagte der Oberbürgermeister. Mit Dr. Axel Lapp als neuem Leiter werde die MEWO-Kunsthalle in der Nachfolge des ehemaligen Leiters Professor Dr. Joseph Kiermeier-Debre erfolgreich weitergeführt. weiterlesen...

Donnerstag, 1. November 2012

Neue Brücke an der Grünenfurter Straße offiziell freigegeben - Amendingen / Memmingen

Bei der offiziellen Verkehrsfreigabe der neuen Brücke an der Grünenfurter Straße in Amendingen (v.li.): Hermann Halbreiter und Susanne Niebauer vom Bürgerausschuss Amendingen, Jürgen Kiewitt vom Bezirksfischereiverein Memmingen 1913, Oberbürgermeister Dr. Ivo Holzinger, Stadtteilreferent Stadtrat Wolfgang Courage und Tiefbauamtsleiter Ingo Mnich. (Foto: PS Memmingen)
Zur offiziellen Verkehrsfreigabe der neu gebauten Brücke, die im Verlauf der Grünenfurter Straße im Stadtteil Amendingen die Memminger Ach überquert, begrüßte Oberbürgermeister Dr. Ivo Holzinger den Stadtteilreferenten Wolfgang Courage, Hermann Halbreiter und Susanne Niebauer vom Amendinger Bürgerausschuss, Jürgen Kiewitt vom Bezirksfischereiverein Memmingen 1913 sowie Vertreter des städtischen Tiefbauamts und der Medien. Der Neubau war notwendig geworden, da die alte Brücke an der Grünenfurter Straße nach statischer Berechnung nur noch eine Tragfähigkeit von zwölf Tonnen aufwies, erklärte der Oberbürgermeister. Auch ein neben der Brücke liegender Holzsteg, den das Technische Hilfswerk einst für Fußgänger gebaut hatte, musste aufgrund seines schlechten Zustandes dringend erneuert werden. "Die Stadt hat rund 300.000 Euro in den Neubau der Brücke investiert", sagte Holzinger. Er dankte dem planenden Ingenieurbüro Wolfgang Böck und der ausführenden Bauunternehmung Kutter für den reibungslosen Verlauf der zehnwöchigen Baumaßnahme. Mit dem Durchschneiden eines Bandes in den Stadtfarben war die Brücke offiziell für Fahrzeuge und Fußgänger freigegeben. Anschließend haben Vertreter des Bezirksfischereivereins Memmingen 1913 unweit der neuen Brücke einen Zentner Forellen in die Memminger Ach eingesetzt, den die Stadt dem Verein als Entschädigung für die Beeinträchtigung des Fischbestandes während der Bauarbeiten gespendet hat. (PS MM)

Montag, 15. Oktober 2012

Neuer großer Kinderspielplatz eröffnet - Dickenreishausen / Memmingen

Michael Hartge, Stadtratsreferent für Kinderspielplätze, die Vorsitzende des Bürgerausschusses Hannelore Groß, Bürgermeisterin Margareta Böckh, Oberbürgermeister Dr. Ivo Holzinger und der Leiter des Gartenamtes, Rudolf Schnug (v.l.) beim durchschneiden des Eröffnungsbandes. Foto: Pressestelle Memmingen
In der „neuen Mitte“ von Dickenreishausen eröffnete Oberbürgermeister Dr. Ivo Holzinger einen großen Kinderspielplatz. Kindergartenkinder und die Buben und Mädchen der 4. Klasse der Grundschule ließen sich wegen dem schlechten Wetter die Freude an dem neuen Spielplatz nicht nehmen. Regen, Regen, nichts als Regen. Dicht gedrängt mit Gummistiefeln und Regenmäntel ausgerüstet stehen die Buben und Mädchen des Kindergartens unter dem großen Schirm und beobachten aufmerksam das Geschehen um sie herum. Auch die Kinder der Krabbelgruppe sitzen unter Regenhauben in ihren Kinderwägen und es ist ihnen anzusehen, dass sie eigentlich lieber in dem Sandkasten sitzen würden. „Ein sehr sehr schlechtes Wetter für die Eröffnung eines Kinderspielplatzes“, begrüßte Oberbürgermeister Dr. Ivo Holzinger die kleinen und großen Gäste. Doch Rektor Hermann Eckner versprühte gute Laune. Auf seiner Gitarre begleitete er die Schülerinnen und Schüler der 4. Klasse und ein großer Applaus für das Auftaktlied war ihnen sicher.
Dr. Holzinger dankte der Vorsitzenden Hannelore Groß und den Mitgliedern des Bürgerausschusses für das Engagement: „Durch Ihre Mithilfe ist hier eine neue Dorfmitte entstanden“. Nach dem Neubau des Kanals und der Eröffnung des Geh- und Radweges im Juni 2010 habe der Bürgerausschuss die Idee gehabt, in dem neu entstandenen Grünzug eine Wassertretanlage zu eröffnen. Jetzt hätten nach der Planung von Wolfgang Lauterbach die Mitarbeiter des städtischen Gartenamtes einen attraktiven Spielplatz angelegt, so der Oberbürgermeister weiter. Gehalten von den beiden Klassensprecher durchschnitten die Ehrengäste ein Band in den Stadtfarben und Oberbürgermeister Dr. Ivo Holzinger erklärte den Spielplatz für offiziell eröffnet. „Bunt sind schon die Wälder“ sangen die Schulkinder passend zur Jahreszeit und als kleinen Trost für das schlechte Wetter gab es Gummibärchen. In einer Regenpause waren die Buben und Mädchen nicht mehr zu halten. Lachend stürmten sie die neuen Spielgeräte und fetzen mit der Seilbahn über die Wiesen. (Pressestelle Memmingen)

Samstag, 13. Oktober 2012

Memminger Jahrmarkt 2012 eröffnet durch Oberbürgermeister Dr. Ivo Holzinger - Memmingen

Am heutigen Samstag dem 13.10.2012 pünktlich um 11:00Uhr eröffnete Memmingens Oberbürgermeister Dr. Ivo Holzinger den Jahrmarkt 2012. Die Eröffnung wurde durch die Musikkapelle Amendingen begleitet. Der Bürgermeister eröffnete den Jahrmarkt mit der ersten Fahrt in der "XXL Krake". Nun können Sie sich bis zum 21.10.2012 in der Memminger Innenstadt vergnügen. Memminger News wünscht viel Spaß auf dem diesjährigen Jahrmarkt. Alle Bilder von der Eröffnung finden Sie hier.

Mittwoch, 10. Oktober 2012

Spatenstich für die Kinderkrippe an der Stadtweiherstraße - Memmingen

Zu Beginn des Spatenstichs trugen die Vorschulkinder des benachbarten Stadtweiherkindergartens ein Gedicht vor. „Nehmt das Werkzeug und fangt an“ hieß es dort. Oberbürgermeister Dr. Ivo Holzinger hörte dem „Spatenstichgedicht“ aufmerksam zu. Foto: Pressestelle Stadt Memmingen
An der Stadtweiherstraße baut die Unterhospitalstiftung der Stadt Memmingen eine weitere Kinderkrippe. Zum Auftakt der Arbeiten halfen die Kinder des Stadtweiherkindergartens und der Krippe Stebenhaberstraße Oberbürgermeister Dr. Ivo Holzinger beim traditionellen Spatenstich. Ab September 2013 stehen 24 neue Plätze für unter dreijährige Kinder zur Verfügung. Sie hatten die Baustelle noch nicht richtig betreten und schon schaufelten sie los. Jana Söylemez von der Kinderkrippe Stebenhaberstraße musste ihren sechs kleinen Schützlingen erklären, dass zuerst Oberbürgermeister Dr. Holzinger die Gäste begrüßt, bevor mit den Kinderschaufeln gebuddelt werden darf. Der Rathauschef hatte zum traditionellem Spatenstich geladen und neben den Krippenkindern und den Ehrengäste ließen es sich auch die Vorschulkinder des benachbarten Stadtweiherkindergartens zusammen mit der Leiterin Rita Burghart nicht nehmen, beim Auftakt der Arbeiten dabei zu sein. „Jetzt nehmt das Werkzeug und fangt an“, hieß es in dem Gedicht der Kinder und die Botschaft an die Arbeiter der ausführenden Firma ECO Bau GmbH & Co.KG war deutlich: Jetzt geht’s mit dem Krippenbau los. Noch bevor der Oberbürgermeister mit dem bereitstehenden Bagger den ersten „Stich“ tätigte begrüßten die Vorschulkinder mit einem selbstgedichteten Lied bereits die neuen Kinder: „Wie schön dass ihr die Krippe baut ... wir freuen uns über jedes Krippenkind“, tönte es über die Baustelle. Als Belohnung bekamen die Buben und Mädchen eine kleine „Stadttaschenlampe“. Und als dann die Vertreter der Baufirma, der Architekt und die Gäste zusammen mit Dr. Holzinger zum Spaten greifen sind die sechs Krippenkinder nicht mehr zu halten. Fleißig helfen sie mit, schaufeln den Boden weg und sind sichtlich bemüht, den Bau voranzutreiben. Zur Stärkung gab es danach ein Glas Apfelsaftschorle und dann ging es zurück in die Krippe Stebenhaberstraße zum Mittagsschlaf, denn wer arbeitet, soll auch ruhen. Die neue Kinderkrippe an der Stadtweiherstraße wird im September 2013 ihren Betrieb aufnehmen. In der unter der Trägerschaft der Unterhospitalstiftung stehenden Einrichtung können 24 Kinder betreut werden. Zusammen mit den im Stadtgebiet vorhanden Krippen und den derzeit im Bau befindlichen Krippen am Sonnenscheinkindergarten, bei den Johannitern an der Altvaterstraße, der Krippe „Im Mitteresch“ und der noch in Planung befindlichen Krippe beim Kindergarten an der Westermannstraße stehen in Memmingen bis Ende 2013 insgesamt 234 Krippenplätze für unter Dreijährige zur Verfügung. (Stadt Memmingen)