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Sonntag, 14. Juli 2013

Großaufgebot von Rettungskräften in Wolfertschwenden

Ein Großübung bei der Firma MULTIVAC in Wolfertschwenden zog die Aufmerksamkeit zahlreicher Anwohner und Passanten an.

Um 19 Uhr wurde für die Einsatzkräfte der Feuerwehren Wolfertschwenden, Bad Grönenbach, Dietradried, Niederndorf und Ottobeuren sowie des Rettungsdienstes Übungsalarm gegeben. Im Büro- und Schulungsgebäude der Firma MULTIVAC war es zu einem Brand gekommen, 54 Menschen wurden vermisst.

Nachdem die ersten Atemschutzträger das Bürogebäude erkundet hatten, bestätigte sich die gemeldete Lage. Zahlreiche verletzte(n Darsteller) lagen im Treppenhaus, in den Büros, im Keller und auf dem Dach. Diese mussten schonend und trotzdem schnell gerettet werden.

Die Johanniter und das Rote Kreuz bauten in der Zwischenzeit vier Betreuungszelte zur Erstversorgung auf. Nach gut 45min waren alle Personen aus dem Gebäude gerettet und zur Behandlung übergeben worden. Die anderen Feuerwehrkameraden sorgten für den Aufbau der Wasserversorgung und stellten den Transport zur Behandlungsstelle sicher. Die Feuerwehr Ottobeuren brachte mit ihrer Drehleiter die Verletzten vom Dach.


Nach Informationen der Einsatzkräfte ist nicht davon auszugehen, das es zu einem entsprechenden Szenario kommen wird. Brandschutz und Vorbeugung wird bei MULTIVAC großgeschrieben. Trotz allem waren die Einsatzkräfte sehr froh, dass sie bei der Firma MULTIVAC in den neuen Gebäuden übten durften.

Mittwoch, 10. Oktober 2012

Kreisräte machen sich ein Bild von Bauprojekten - Landratsamt Unterallgäu

Foto: Landratsamt Unterallgäu
Ob Bad Wörishofer Straße in Mindelheim oder Ortsdurchfahrten in Dorschhausen, Ottobeuren und Wolfertschwenden, ob Umfahrung Memmingerberg oder Wolfertschwender Steige: Mit verschiedenen aktuellen und anstehenden Bauprojekten haben sich die Mitglieder von Kreis- und Bauausschuss des Unterallgäuer Kreistags jetzt einen ganzen Tag lang befasst – zunächst in einer gemeinsamen Sitzung, anschließend im Rahmen einer Infofahrt zu verschiedenen Baustellen im Landkreis. Tiefbauamtsleiter Walter Pleiner, Hochbauamtsleiter Anton Bartenschlager und Landrat Hans-Joachim Weirather stellten die einzelnen Projekte kurz vor.
  • Bad Wörishofer Straße in Mindelheim: Weiterhin im Zeitplan sind laut Pleiner die Arbeiten an der Bad Wörishofer Straße in Mindelheim. Im nächsten Schritt werden die Stützwände fertiggestellt. Anschließend werden Entwässerungseinrichtungen, Geh- und Radwege und die Straße gebaut. Der Verkehr soll dort - wenn das Wetter mitspielt - Ende des Jahres wieder rollen können.
  • Generalsanierung der Staatlichen Berufsschule Mindelheim: Seit Juli 2012 laufen die Arbeiten am Nebengebäude Süd der Staatlichen Berufsschule Mindelheim. Derzeit werden dort laut Bartenschlager die alten Fenster ausgebaut, in den nächsten Wochen sollen die neuen Fenster wieder eingebaut werden. Als nächstes Projekt steht im Gebäudekomplex im kommenden Jahr die Sanierung der Elektroinstallationen im Museumsbereich an.
  • Ortsdurchfahrt Ottobeuren: Sehr gut im Zeitplan liegt laut Pleiner der Ausbau der Ortsdurchfahrt von Ottobeuren. Der erste Bauabschnitt - zwischen Staatsstraße und Kreisklinik - ist bereits abgeschlossen. Dabei wurde unter anderem auch die Parksituation vor der Kreisklinik verbessert. Aktuell wird zusammen mit dem Markt Ottobeuren am zweiten Bauabschnitt Richtung Marktplatz gearbeitet. Ziel ist es laut Pleiner, die Ortsdurchfahrt im Dezember für den Verkehr freizugeben.
  • Wolfertschwender Steige und Ortsdurchfahrt von Wolfertschwenden: Rund drei Millionen Euro wird der Ausbau der „Wolfertschwender Steige“, der einzigen Passstraße im Unterallgäu, kosten. Geplant ist hier ein serpentinenartiger Ausbau mit breiterer Fahrbahn und neuen Sicherheitsvorkehrungen. Ein Radweg ist nicht vorgesehen, weil dadurch unverhältnismäßig hohe Zusatzkosten entstehen würden, wie Pleiner erläuterte. Einstimmig sprachen sich Bau- und Kreisausschuss in der Sitzung dafür aus, Fördermittel bei der Regierung zu beantragen. Bei der Rundfahrt informierte Pleiner in Wolfertschwenden darüber, dass die Ortsdurchfahrt bis Anfang Dezember fertig ausgebaut sein soll.
  • Umfahrung Memmingerberg: Die Arbeiten am Neubau einer Entlastungsstraße für die Gemeinde Memmingerberg haben begonnen: Der Verlauf der Trasse ist zwischen dem Kreisverkehr an der Autobahn-Anschlussstelle Memmingen-Ost und dem neuen Kreisverkehr am Allgäu Airport bereits deutlich zu sehen. Im ersten Schritt wurde laut Pleiner auf der ganzen Strecke der Humus abgetragen.
  • Ortsdurchfahrt Dorschhausen: Erneut Fördermittel beantragen wird der Landkreis bei der Regierung von Schwaben für den Ausbau der Ortsdurchfahrt von Dorschhausen. Bereits seit zwei Jahren möchte der Landkreis die Straße ausbauen, die sich in einem schlechten Zustand befindet. Wegen fehlender Zuschüsse musste das Projekt jedoch zwei Mal verschoben werden. Die Kosten belaufen sich auf insgesamt rund eine Million Euro. Wie Landrat Weirather sagte, habe er nun vom Regierungspräsident positive Signale für eine Förderung im Jahr 2013 bekommen.
  • Ausbau der Kreisstraße bei Herbisried: Ebenfalls erneut Fördermittel beantragen will der Landkreis für den rund 1,2 Millionen Euro teuren Ausbau der Kreisstraße zwischen Herbisried und der Landkreisgrenze in Richtung Oberallgäu. Die 2,1 Kilometer lange Strecke ist laut Weirather in einem „jämmerlichen“ Zustand. Die Förderaussichten für das kommende Jahr seien für diese Straße aber leider erneut nicht besonders gut. (Quelle: Landratsamt Unterallgäu)

Mittwoch, 3. Oktober 2012

Lkw Unfall unter Brücke - Hebevorrichtung vergessen - Wolfertschwenden

Ein 70-jähriger LKW-Fahrer fuhr mit seinem Fahrzeug auf der Kreisstraße (MN 22) zwischen Darast und Wolfertschwenden in Richtung Wolfertschwenden. Da die hydraulische Hebevorrichtung für Silos noch aufgerichtet war, stieß er mit dieser gegen die Unterführung der A7. Der Lkw wurde durch den ersten Aufprall der Hebevorrichtung gegen den rechten Brückenpfeiler geschleudert und verkeilte sich im Anschluss unter der Brücke. Der Fahrer des Lkw wurde hierbei leicht verletzt. Der Lkw konnte nur durch 2 Spezialabschlepper und dem Einsatz eines Plasmaschneidbrenners des THW geborgen werden. Der Sachschaden beläuft sich auf ca. 80000,- Euro.