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Donnerstag, 11. Dezember 2014
Mittwoch, 18. Dezember 2013
Prävention gegen sexuelle Gewalt - Personal der Städtischen Kindertageseinrichtungen geschult
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| Die 17 Leiterinnen der Kindertageseinrichtungen und mit dem Fachberater der Stadt, Thomas Geyer (hinten). Foto: Stadt Memmingen |
Christine Klein vom Institut Fenestra aus Benediktbeuern schulte jetzt in einer Fortbildungsreihe das gesamte pädagogische Personal der Kindertageseinrichtungen (Kita) der Stadt Memmingen. Schwerpunktthema war die Vorgehensweise bei Verdacht einer Kindeswohlgefährdung und die Prävention gegen sexuelle Gewalt. „Die Stadt als Träger der Einrichtungen hat eine einzigartige Aktion gestartet“, sagte die Sozialpädagogin aus Benediktbeuern.
Während der Schulung hatten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Möglichkeit, ihre eigenen beruflichen Erfahrungen zum Thema „Prävention gegen sexuelle Gewalt in allen Ausformungen“ zu reflektieren. Dabei wurde das seit Jahren bestehende vernetzte Vorgehen beim Verdacht auf Kindeswohlgefährdung nochmals ausführlich besprochen und anhand von Praxisbeispielen erläutert.
Die Fortbildung war nicht eine isolierte Veranstaltung, sondern ist in das bestehende Netzwerk lokaler Hilfen eingebettet. Der angestoßene Prozess wird in den einzelnen Teams der Kindertagesstätten und auf der Leitungsebene unter Begleitung des Fachberaters der Stadt Memmingen weitergeführt.
Von den 26 Kindertageseinrichtungen in Memmingen verwaltet die Stadt Memmingen als größter Träger 17 kommunale oder Stiftungs-Kitas von der Kinderkrippe (für Kinder unter drei Jahren) über den Kindergarten bis hin zum Hort (für die Betreuung von Schulkindern). In diesen Einrichtungen werden über 1 200 Kinder von rund 160 Erzieherinnen und Erziehern, Sozialpädagoginnen, Heilpädagoginnen und Kinderpflegerinnen sowie rund 25 Erzieherpraktikantinnen und –praktikanten betreut.
Montag, 16. Dezember 2013
Memmingen: Luftballon flog bis Portugal - Preisübergabe zum Luftballonwettbewerb "111 Jahre Schulkinderbetreuung in Memmingen"
Beim Luftballonwettbewerb anlässlich des Festakts "111 Jahre
Schulkinderbetreuung in Memmingen" haben rund 250 Hortkinder einen
Luftballon steigen lassen. Der Wind stand günstig und so konnte
Oberbürgermeister Dr. Ivo Holzinger bei der Preisverleihung im Rathaus
Kevin Zizek vom Hort Edith-Stein-Schule zum ersten Platz gratulieren.
Sein Ballon legte den weitesten Weg zurück und wurde in Portugal
gefunden.
"1880 Kilometer Luftlinie von Memmingen bis Tras-os-Montes in
Portugal, das ist wirklich eine beeindruckende Strecke", sagte der
Rathauschef. Auch Sozialreferatsleiter Manfred Mäuerle und der
städtische Kita-Fachberater Thomas Geyer waren begeistert, wie weit die
Luftballons geflogen sind. Auf Platz zwei kam Tomas Beck vom Hort
Wartburgweg, dessen Luftballon 897 Kilometer flog und im französischen
Eysines bei Bordeaux landete. Den dritten Platz belegte Mirja Bork vom
Hort Zollergarten. Ihr Luftballon wurde ebenfalls im Nachbarland
Frankreich in der 453 Kilometer entfernten Bourgogne gefunden. Der
Oberbürgermeister überbrachte insgesamt zwölf Mädchen und Buben der
städtischen Horteinrichtungen seine Glückwünsche und hob dankend die
Sponsoren hervor, die zugunsten des Luftballonwettbewerbs tolle Preise
gespendet hatten. "Unser besonderer Dank gilt dem Cineplex in Memmingen,
der Sportwelt in Ottobeuren, dem Minimax Sport- und Kinderpark in
Mindelheim sowie dem Erlebnisbad Cambomare in Kempten für die großartige
Unterstützung", sagte Holzinger. (Quelle: Pressestelle Stadt Memmingen)
Die Gewinner des Luftballonwettbewerbs anlässlich "111 Jahre Schulkinderbetreuung in Memmingen" sind von 1. bis zum 10. Platz:
- 1. Platz Kevin Zizek 1880,8 km Tras-os-Montes (Portugal)
- 2. Platz Tomas Beck 897,6 km Eysines (Frankreich)
- 3. Platz Mirja Bork 453,7 km Bourgogne (Frankreich)
- 4. Platz Gina Laviani 178,9 km Rothenflug (Schweiz)
- 5. Platz Kirill Karpenko 165,8 km Bözen (Schweiz)
- 6. Platz Alex Albrecht 154,2 km Turgi (Schweiz)
- 7. Platz Anh Viet Nguyen 138,5 km Hohentengen (Deutschland)
- 7. Platz Konstanze Gorgai 138,5 km Hohentengen (Deutschland)
- 7. Platz Lara Kaske 138,5 km Hohentengen (Deutschland)
- 8. Platz Alesia Likay 127,9 km Villingen-Schwenningen (Deutschland)
- 9. Platz Belkan Onak 122,8 km Dachsen (Schweiz)
- 10. Platz Sina Ehrhardt 116,0 km Vehlatt (Schweiz)
Freitag, 13. Dezember 2013
Der Allgäu Airport spricht nun auch Russisch - Neuer Service für ukrainische Gäste - Skifahrer im Anflug
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| Archivfoto |
Am Allgäu Airport sind die Skifahrer im Anflug. Mit rund 18.000 Passagieren rechnet der Flughafen in Memmingen in diesem Winter, die den Airport als Tor zu den Alpen und zum Wintersport nutzen werden. Insbesondere für die Gäste aus der Ukraine gibt es nun einen besonderen Service – eine Website in russischer Sprache.
Schon im letzten Winter war dieses Phänomen zu beobachten: „Der Allgäu Airport erfreut sich insbesondere bei Wintersportlern aus Osteuropa großer Beliebtheit“, berichtet Geschäftsführer Ralf Schmid. So habe beispielsweise der Veranstalter TUI Ukraine auf den Flügen von Kiew nach Memmingen stets am Samstag zahlreiche Sitze gebucht. Vier Mal pro Woche fliegt Wizz Air auf dieser Strecke im Winter. Aber auch die neue Verbindung von Donezk im Osten der Ukraine, die zwei Mal pro Woche auf dem Flugplan steht, könnte weitere skibegeisterte Passagiere nach Memmingen bringen. „Als besonderen Service für diese Gäste haben wir nun unseren Internet-Auftritt um eine russische Website erweitert“, berichtet Ralf Schmid. Sie biete zahlreiche Informationen rund um den Flughafen und über die Weiterreise. Als Reiseziele fungieren neben Wintersportorten im Allgäu auch Garmisch-Partenkirchen und Skigebiete in Österreich und der Schweiz.
Den Allgäu Airport nutzen freilich nicht nur skibegeisterte Osteuropäer. Auch auf den Strecken von London und Dublin, die Ryanair unterhält, sind regelmäßig Winter-Urlauber anzutreffen, die den schnellen Weg in die Berge nutzen. Dies gilt auch für die neuen Verbindungen von Hamburg und Berlin, die erst am letzten Sonntag von Germanwings gestartet wurden. Die Flugzeiten am Donnerstag und am Sonntag sind ideal für ein verlängertes Ski-Wochenende oder einen ausgedehnten -Urlaub. So pendelt auch der Allgäu-Airport-Express während der Wintermonate regelmäßig zwischen dem Flughafen und den Wintersportorten im Allgäu und im Kleinwalsertal. (Quelle: Pressestelle Allgäu Airport)
Sensationeller Fund im Memminger Stadtarchiv - Slowenische Kirchenordnung aus dem 16. Jahrhundert
Der Neu-Ulmer Fragmente-Experte Dr. Ulrich-Dieter Oppitz entdeckte
in der wissenschaftlichen Stadtbibliothek in Memmingen eine Slowenische
Kirchenordnung aus dem 16. Jahrhundert. Bislang war weltweit nur eine
Ausgabe des Werkes bekannt, welche in Rom aufbewahrt wird. Zur
Präsentation des wertvollen Fundes durch Oberbürgermeister Dr. Ivo
Holzinger kam eine Delegation mit dem slowenischen Kulturminister Dr.
Uroš Grilc an der Spitze in das Memminger Rathaus.
Die „Slovenska Cerkovna Ordninga“ von Primož Trubar stand im
Mittelpunkt der Veranstaltung. Der Fund dieser Slowenischen
Kirchenordnung stellt eine Sensation dar. Von den im Jahre 1564 im
württembergischen Urach rund 300 gedruckten Exemplaren war bislang nur
ein noch existierendes Exemplar bekannt. Dieses befindet sich in der
Vatikanischen Apostolischen Bibliothek in Rom.
„Die schönsten Termine kommen unverhofft“, so begrüßte
Oberbürgermeister Dr. Ivo Holzinger die Ehrengäste um den „Entdecker“
der wissenschaftlichen Sensation, Dr. Ulrich-Dieter Oppitz. „Dies ist
ein bemerkenswerter, einzigartiger Fund in der Geschichte unserer
Stadt.“ Neben Dr. Uroš Grilc, dem slowenischen Minister für Kultur und
Geza Erniša, dem Bischof der evangelischen Kirche Augsburgischen
Bekenntnissens in Slowenien hieß Dr. Holzinger die Botschafterin der
Republik Slowenien in Deutschland, Marta Kos Marko, die
Generalsekretärin Lilijana Kodrič, Professor Doktor Kozma Ahačič, den
Leiter des Instituts für Slowenische Sprache, und Marjan Kumer, den
Leiter des Bayerischen-Slowenischen Kreises aus München im Memminger
Rathaussaal willkommen.
„Durch Zufall“, so erzählte Dr. Oppitz sei er auf diesen Schatz im
Memminger Stadtarchiv gestoßen. Vor etwa 30 Jahren war er auf der Suche
nach einer mittelalterlichen Rechtsschrift, „die ich leider nicht fand.
Dafür aber viele Buchbände, die ich nun, da ich mehr Zeit habe, nochmal
durchgesehen habe“. Der Einband des Buches, der nicht deutsch ist, habe
sein Interesse geweckt und er ging auf die Suche. Dabei stellte sich
heraus, dass von diesem Buch nur noch das in der vatikanischen
Bibliothek befindliche Exemplar bekannt ist. Der Vergleich beider Werke
habe sogar gezeigt, dass das Memminger Exemplar in einem besseren
Zustand ist, als die „vatikanische Ausgabe.“
„Wie wichtig dieser Fund für uns ist sehen Sie daran, wie groß unsere
heutige Delegation ist“, sagte Kulturminister Dr. Grilc. „Ich bin sehr
dankbar, dass dieses sehr gut erhaltene Exemplar hier in Memmingen
gefunden wurde. Es ist von sehr großem Wert für Slowenien.“
„Für eine so kleine Kirche wie die unsere ist dieses Buch von
unschätzbarem Wert“, erklärte Bischof Erniša und übergab Dr. Holzinger
eine slowenische Ein-Euro-Münze, deren Rückseite das Portrait Trubars
ziert. Die rund 20 000 protestantischen Slowenen, meist Angehörige der
evangelischen Kirche des Augsburger Bekenntnisses, machen nur etwa ein
Prozent der slowenischen Bevölkerung aus.
Den Stellenwert, den dieses Buch in Slowenien genießt, wurde Ende
Oktober beim slowenischen Tag des Buches deutlich. Bei der Präsentation
der ersten Auszüge durch Dr. Oppitz waren über 100 Gäste sowie TV- und
Radiosender und diverse slowenische Zeitungen anwesend.
Die Entdeckung des Buches hat auch bei der hiesigen Geistlichkeit das
Interesse geweckt. Neben Ehrenbürger Weihbischof em. Max Ziegelbauer
nahmen auch der katholische Dekan Ludwig Waldmüller und die evangelische
Dekane Kurt Kräß, Memmingen, sowie Jörg Dittmar vom
Evangelisch-Lutherischen Dekanatsbezirk Kempten/Allgäu an der
Präsentation teil.
Die jetzt wiedergefundene Kirchenordnung wurde
vom slowenischen Exulanten und protestantischen Prediger Primož Trubar
verfasst. Trubar war von 1553 bis 1561 Pfarrer in Kempten. Im Kempter
Dekanatsbezirk wird bis heute das Trubar-Vermächtnis gepflegt.
Das Buch wird nun digitalisiert. Im Frühjahr nächsten Jahres ist in
Memmingen eine wissenschaftliche Veranstaltung geplant, bei der das Werk
vorgestellt wird. Im Anschluss an die Präsentation trugen sich die
Gäste in das Goldene Buch der Stadt ein. (Quelle: Pressestelle Stadt Memmingen)
Neuerscheinung "Das Erbe im Ententeich" vorgestellt - Autorin Brigitte Kremer im Memminger Rathaus empfangen
Bei einem kleinen Empfang im Amtszimmer des Oberbürgermeisters Dr.
Ivo Holzinger stellte die gebürtige Memmingerin Brigitte Kremer ihren
Debütroman "Das Erbe im Ententeich" vor, dessen Geschichte in der
Maustadt spielt. "Die besten Geschichten schreibt das Leben", findet Brigitte Kremer,
die mit ihrer Familie in Karlsruhe lebt. An ihre Heimatstadt Memmingen
hat die 50-Jährige zahlreiche lebhafte Erinnerungen, die sie nun in
ihrem ersten Roman zu Papier gebracht hat. Dabei werden Örtlichkeiten
wie der Stadtbach, der Marktplatz, die Zangmeisterstraße, die Stadtmauer
oder der Hexenturm beschrieben und die schöne Memminger Altstadt damit
zur Kulisse der Geschichte. "Man könnte anhand des Buches einen
Stadtbummel durch Memmingen machen", sagt die Autorin. Natürlich darf auch das größte Heimatfest, der Fischertag, in der
Geschichte nicht fehlen, die Erlebnisse einer Familie aus Memmingen über
mehrere Generationen vereint. "Eine wichtige Rolle spielt dabei
ein Familiengeheimnis", verrät Kremer. Mehr möchte sie dazu nicht sagen,
denn die Spannung solle den Leserinnen und Lesern bis zum
überraschenden Ende des Buches erhalten bleiben. Brigitte Kremer hat sich für die Buchpräsentation eigens in den
Memminger Stadtfarben Schwarz-Rot-Weiß gekleidet. "So habe ich es
auch auf der Frankfurter Buchmesse bei meiner Lesung gemacht", erzählt
sie und ergänzt augenzwinkernd: "Ich setze wirklich alles daran, meine
Heimatstadt würdig zu vertreten." Der Oberbürgermeister freut sich über das von Ruth Pfalzer aus
Memmingen hübsch illustrierte Buch. Er dankt Brigitte Kremer für das
handsignierte Exemplar und wünscht ihr alles Gute und viel Erfolg. "Der
zweite Roman ist bereits in Arbeit", sagt Kremer, die gerne
Rückmeldungen und Anregungen aus der Leserschaft in die Fortsetzung
einfließen lassen möchte. Info: Brigitte Kremer: Das Erbe im Ententeich. August von
Goethe Literaturverlag 2013. 209 Seiten. ISBN 978-3-8372-1316-4. 15,80
Euro. (Quelle: Pressestelle Stadt Memmingen)
Donnerstag, 12. Dezember 2013
Indians brennen auf Revanche: ECDC empfängt am Freitagabend Miesbach zum BEL-Topspiel
Memmingen (mo/dan). Es ist eines dieser Spiele, für das man niemanden mehr groß motivieren muss: Am Freitagabend um 20 Uhr empfangen die Memminger Indians in der Eishockey-Bayernliga den TEV Miesbach zum Topspiel in der heimischen Eissporthalle am Hühnerberg. Mit einem Erfolg im Duell Zweiter gegen Fünfter könnte der ECDC zum alleinigen Tabellenführer aufsteigen. Außerdem brennt die Mannschaft auf Revanche für die bittere 0:8-Niederlage aus dem Hinspiel in Oberbayern. Zusammen mit ihren Zuschauern fiebern die Indianer auf den sechsten Sieg in Folge hin. Der siebte Streich soll dann am Sonntag um 17 Uhr gelingen, wenndie Rot-Weißen zu einem weiteren Spitzenspiel beim TSV Peißenberg antreten.
Nach zwei Sechs-Punkte-Wochenenden und fünf Siegen in Folge hüpft das Memminger Eishockey-Herz derzeit beim Blick auf die Tabelle. „Gefühlter“ Spitzenreiter dürfen sich die Indians aktuell nennen (haben bei gleicher Punktzahl ein Spiel weniger absolviert als der ERC Sonthofen). Doch beim ECDC weiß man, die Situation richtig einzuschätzen und wird nun nicht die Bodenhaftung verlieren. Ein überwiegender Teil der bislang 12 Indians-Siege kam nur durch harte Arbeit zu Stande. Damit dies so bleibt, lautet die klare Vorgabe an das Team: Füße still halten und konzentriert weiter arbeiten. Denn schon am Freitagabend wartet mit dem TEV Miesbach eine echte Nagelprobe auf die Mannschaft. Auch wenn man bei den Rot-Weißen behaupten kann, dass in dieser Saison noch nicht viel daneben ging – das Hinspiel in Miesbach lief gehörig schief! Mit 0:8 verloren die Memmingerzum Saisonauftakt bei den Oberbayern –es war ein schwarzer Abend, an dem nichts zusammenging.
Nachdem schon in der Vorbereitung zweimal gegen den TEV der Kürzere gezogen wurde, sind die Revanche-Gelüste bei den Memmingernfür Freitag entsprechend groß. Viel motivieren müssen die Coaches Jogi Koch und TopiasDollhoferdie Mannschaft für dieses Spiel jedenfalls nicht mehr. Doch der Traditionsverein aus Miesbach zählt sicher zu den härtesten Gegnern in der Liga und hat sich das Erreichen des Halbfinals als Ziel gesetzt. Aktuell steht der TEV mit seinem neuen Trainer Michael Lehmann auf einem respektablen fünften Platz – mit Tuchfühlung zur Spitze. Vor allem bei den Heimspielen wusste die Mannschaft zu überzeugen, auswärts lief es bislang noch nicht ganz nach Wunsch. Im Tor setzen die Gäste auf den jungen AnianGeratsdorfer, der eine tolle Entwicklung nimmt. Im Abwehrbereich ist die Routine von Neuzugang Leonhard Gambs (zuletzt Kapitän in Germering) und Andreas Förg gefragt. Letzterer dürfte mit einer Matchstrafe aus dem vergangenen Wochenende allerdings gesperrt sein. Äußerst namhaft besetzt sind die Miesbacher im Angriff. Top-Neuzugang ist der lange Jahre in der 2. Bundesliga aktive Benjamin Barz. Er kam aus Riessersee und avanciert zu einem echten Volltreffer. Ein weiterer starker Neuzugang aus der Oberliga (Deggendorf) ist Stephan Stiebinger. Er kassierte am letzten Spieltag jedoch seine dritte 10-Minuten Strafe und fällt für das Topspiel am Hühnerberg aus. Seit einigen Jahren wurde auch die Kontingentstelle diese Saison von Anfang an besetzt. Der Kanadier Pier-Olivier Cotnoir hatte jedoch Pech und fehlte seinem Team wochenlang durch eine Verletzung. Mittlerweile kommt er immer besser in Schwung und agiert und punktet in der Top-Formation der Miesbacher. Weitere starke Angreifer sind der erfahrene Deutsch-Kanadier Alan Reader, der DEL-erprobte Mario Jann, Urgestein Sebastian Deml und Top-Scorer Andreas Baumer.
Um gegen diesen Gegner bestehen zu können und die Hinspiel-Niederlage vergessen zu machen, benötigen die Indians definitiv die Unterstützung ihrer Zuschauer. Verdient hätte der Tabellenzweite jedenfalls mehr als die zuletzt 700, die gegen Germering an den Hühnerberg kamen.„Auf geht’s, Memmingen! Wir greifen nach der Tabellenführung. Gemeinsam machen wir den Hühnerberg gegen Miesbach zu einer Festung“, so der Appell der ECDC-Vereinsführung an die Fans.
Info:Zur Partie am Sonntag in Peißenberg (17 Uhr) setzt der ECDC wieder einen Fanbus ein, zu dem unter der Handynummer 0160 7856269 noch Anmeldungen möglich sind. Abfahrt am BBZ-Parkplatz in Memmingen ist um 15 Uhr, zusteigen kann man auch entlang der Fahrtstrecke. (Quelle: ECDC Memmingen)
Memmingen: Commendatore Antonino Tortorici geehrt - 30 Jahre Mitglied im Ausländerbeirat
Für seine 30-jährige Mitgliedschaft im Ausländerbeirat ehrte jetzt
Oberbürgermeister Dr. Ivo Holzinger bei der Jahresschluss-Sitzung den
Vorsitzenden und Ausländerbeauftragten der Stadt, Comm. Antonino
Tortorici. Dr. Holzinger dankte den Mitgliedern des Beirats für ihr
Engagement in der Integrationsarbeit der Stadt Memmingen.
„Dies ist nicht allein mein Verdienst. Das haben wir uns zusammen
erarbeitet“, dankte der sichtlich überraschte Vorsitzende des Memminger
Ausländerbeirat als ihm Oberbürgermeister Dr. Ivo Holzinger einen Stich
mit der historischen Ansicht der ehemaligen Heiligen Römischen
Reichstadt Memmingen aus dem Jahr 1573 überreichte.
Tortorici verwies auf die sehr harmonische Arbeit im Ausländerbeirat
und die in dreißig Jahren aufgebauten Kontakte. „Ich möchte diese
Auszeichnung gerne Gertraude Woller widmen, welche den Ausländerbeirat
in Memmingen aufgebaut hat“, sagte Tortorici.
Memmingens Stadtoberhaupt betonte in seiner Laudatio die Verdienste
von Tortorici: „Als Betriebsratsmitglied, stellvertretender Vorsitzender
im Ortskartell des Deutschen Gewerkschaftsbundes oder als
Konsularkorrespondent für den italienischen Staat. Nino Tortorici hat
sich immer für seine Mitmenschen eingesetzt“.
Zunächst als Gast im Rahmen seiner Tätigkeit für das italienische
Generalkonsulat wurde Comm. Tortorici im Jahr 1983 als Vertreter der
italienischen Staatsangehörigen in den Beirat gewählt. Acht Jahre
leitete Tortorici als Stellvertreter zusammen mit der Vorsitzenden
Gertraude Woller die Geschicke des Beirats bevor er 1995 selbst zum
Vorsitzenden gewählt wurde.
Oberbürgermeister Dr. Ivo Holzinger betonte in seiner Dankrede die
Leistung und das Engagement des gesamten Ausländerbeirates: „Durch ihre
langjährige Arbeit wurde ein gutes Fundament für die Integration in der
Stadt gelegt“. Der Oberbürgermeister betonte, dass den
Nationalitätenvertreter als Dank und Anerkennung in diesem Jahr der
Ehrenamtsnachweis verliehen wurde. Auch die beratenden Mitglieder des
Beirates hätten als Vertreter verschiedener Einrichtungen in der Stadt
zu einer „aktiven Vernetzung aller Beteiligten“ beigetragen, so Dr.
Holzinger weiter.
Zuvor hatte Vorsitzender Tortorici in der Jahresschluss-Sitzung auf
die Aktivitäten des Jahres zurückgeblickt. Umrahmt von den beiden
Musikern Juan Moya und Fernando Bentivoglio klang der Abend mit
portugiesischer Kulinarik im Ristorante Pizzeria Toscana aus. (Quelle: Pressestelle Stadt Memmingen)
Memminger Wetterfahnen in einem Buch vereint - Bürgermeister Börner und Stadtführerin Rogg widmen sich der hohen Handwerksschmiedekunst
Ob tanzende Göttin, posaunender Engel oder brüllender Löwe: Die
Motivvielfalt bei Wetterfahnen an Memminger Altstadthäusern überrascht
und bietet eine ganz neue Sicht auf die Geschichte der einstigen freien
Reichsstadt. Bürgermeister Helmut Börner und Stadtführerin Sabine Rogg
haben die hohe Handwerksschmiedekunst in einem Buch festgehalten,
welches jetzt im Amtszimmer von Oberbürgermeister Dr. Ivo Holzinger
präsentiert wurde.
„Zahlreich und kunstvoll gestaltet sind die kleinen Kostbarkeiten,
die über unseren Köpfen schweben“, betonte Stadtführerin und Stadträtin
Sabine Rogg bei der Präsentation des druckfrischen Bildbands im
Amtszimmer von Memmingens Oberbürgermeister Dr. Ivo Holzinger. Rogg hat die Texte zu dem 70 Bilder fassenden Werk geschrieben, das
es ab sofort in der Buchhandlung Javurek und bei der Amendinger
Druckerei Lacher zu kaufen gibt.
Die im Buch abgebildeten Wetterfahnen, die die hohe
Handwerksschmiedekunst von einst und heute widerspiegeln, hat
Bürgermeister und Architekt Helmut Börner fotografiert: „Die
Wetterfahnen, die hoch oben am Hausgiebel angebracht wurden, erzählen
von Zeiten, als Sonne und Wind noch für alle Wetterphänomene
verantwortlich gemacht wurden“, so Börner.
Viele der von ihm fotografierten neueren Wetterfahnen, die wie die
älteren aus den drei Bestandteilen Windschild, Drehlager und
Gegengewicht bestehen, wurden von dem Memminger Schlossermeister Helmut
Angerer gefertigt und montiert, erzählte Börner. Er hat alle Fahnen im
Sommer 2012 vom Bürgersteig aus fotografiert.
„Gehen sie mit offenen Augen und einem Blick nach oben durch
Memmingen“, animierte Oberbürgermeister Dr. Ivo Holzinger. „Dann können
Sie die im Buch abgebildeten Wetterfahnen bei einem Rundgang durch die
Innenstadt suchen und finden.“ Im Juli vergangenen Jahres hatten Börner und Rogg bereits einen
ersten Bildband herausgegeben, der heute noch erhaltenen Nasenschilder
an Memminger Altstadthäusern dokumentiert.
Die Bücher „Memmingen – Wetterfahnen“ und "Memmingen –
Nasenschilder" gibt es beide zum Preis von 14,50 Euro bei der
Buchhandlung Javurek in der Memminger Zangmeisterstraße 2 und bei der
Druckerei Lacher, Obere Straße 11, in Amendingen. Mit jedem gekauften
Buch wird mit fünf Euro die soziale Arbeit des Memminger Vereins
"Sprungtuch" unterstützt. (Quelle: Pressestelle Stadt Memmingen)
Mittwoch, 11. Dezember 2013
Moscow Circus on Ice in Memmingen am 02.01.2014
Artistik, Glamour und höchste technische Perfektion auf Kufen!
Neue
innovative, grandiose Regie, neue fantasievolle, spektakuläre
Choreographien, über 300 neue prachtvolle Kostüme, mitreißende Musik und
atemberaubende Akrobatik. Schwungvoller Eistanz kombiniert mit großartigem, traditionellem, russischem Zirkusprogramm erschafft ein wahrhaft magischer Spektakel für die ganze Familie.
Die Premiere des Moscow Circus on Ice fand am 16. Oktober 1964 statt. Hingebungsvoll
haben sich das Produktionsteam, das technische Personal und die 47
frisch gebackenen Eiszirkus-Artisten 2 Jahre lang auf dieses Highlight
vorbereitet. Der erste und zur damaligen Zeit weltweit einzige „Zirkus
auf Eis“ war ein Meilenstein in der Geschichte des Zirkus!
Seit
50 Jahren reißt der erste Eiszirkus der Welt das Publikum mit Artistik
und Glamour auf Kufen, grandioser Akrobatik, Jongleuren,
Hochseilkünstlern, Eiskunstläufern und Clowns, in einer glitzernden
Eisarena zu Beifallsstürmen hin.
Seit
seiner Premiere war der „Moscow Circus on Ice“ zu Gast u.a. in Italien,
Holland, Skandinavien, Belgien, Luxembourg, Frankreich, Japan, Israel,
Südafrika, Südamerika, in den Vereinigten Arabischen Emiraten, China,
Kanada… und seine Show eroberte sich zu Recht den Ruf, eine der
schönsten und spektakulärsten der Welt zu sein.
15 Minuten Show der Eiskunstlaufabteilung des Weiß-Blau Casino 84 Memmingen wird als Vorprogramm präsentiert und in die gemeinsame Finale der Show zelebriert
C&A Memmingen spendet 2 000 € für Jugendhaus und Jugendtreff Splash
Im Rahmen ihrer Weihnachtsaktion spendete die Memminger C&A Filiale 2 000 Euro. Mit dem Geld sollen erlebnispädagogische Angebote unterstützt werden. Die stellvertretende Filialleiterin Diana Fischl überreichte den symbolischen Scheck an Oberbürgermeister Dr. Ivo Holzinger. Deutschlandweit werden von den über 500 Filialen mehr als eine Million Euro an soziale und karitative Einrichtungen gespendet.
„Wir stehen täglich in direktem Kundenkontakt und kennen die Bedürfnisse der Menschen vor Ort“, erklärte Diana Fischl bei der Übergabe. „Daher freuen wir uns besonders, dass wir das Jugendhaus und den Jugendtreff Splash mit unserer Spende unterstützen können“, so Fischl weiter. Oberbürgermeister Dr. Ivo Holzinger freute sich, „dass die Firma C&A mit dieser Spende die städtische Jugendarbeit unterstützt.“
Das Geld wird für den Kauf eines Gruppenzelts für Ferien- und Wochenendaktionen des Jugendhauses sowie des Jugendtreffs Splash verwendet. Zudem kann die Neuanschaffung auch für Zeltlageraktionen genutzt werden. (Quelle: Pressestelle Stadt Memmingen)
Goldmedaille für "Cornelius Gesunde Schuhe" - Im deutschlandweiten Vergleich auf Platz eins
In ihrem Fachgeschäft "Cornelius Gesunde Schuhe" erhielten die beiden Geschäftsinhaberinnen Mechthild Feldmeier und Brigitta Sailer für die Beratungs- und Servicequalität aus den Händen von Oberbürgermeister Dr. Ivo Holzinger die Goldmedaille des GMS-Verbundes. Für das Memminger Schuhfachgeschäft ermittelte das Institut "International Service Check" eine Kundenzufriedenheitsquote von 100 Prozent.
"100 Prozent, besser geht es nicht", freute sich Oberbürgermeister Dr. Ivo Holzinger, als er die Goldmedaille den Mitarbeiterinnen Anni Lenzl und Melanie Hofmann stellvertretend für die ganze Belegschaft des Schuhhaus Cornelius überreichte. "Cornelius Gesunde Schuhe" konnte sich im nationalen Vergleich an die Spitze setzen und teilt sich den deutschlandweit ersten Platz mit je einem Betrieb in Baden-Württemberg und Mecklenburg-Vorpommern.
"Bei den bisherigen Testkäufen konnten wir bereits vier Mal 97,5 Prozent erreichen, umso mehr freut es mich, dass wir es in diesem Jahr auf die vollen 100 Prozent geschafft haben", erzählte Geschäftsführerin Mechthild Feldmeier freudestrahlend. "Wir schulen unsere Mitarbeiter einmal im Monat mit von der Verbandsakademie erstellten Lehrbriefen, damit sie immer auf dem aktuellen Stand sind. Meist fließt bei dem anonymen Test eine Frage aus einem aktuellen Lehrbrief mit ein", erklärte sie weiter. Diese Bemühungen haben sich nun ausgezahlt.
Das renommierte Münchener Institut "International Service Check" hat bundesweit über 175 Orthopädie- und Komfortschuhfachgeschäfte auf ihre Beratungs- und Servicequalität geprüft. Die anonymen Tester hatten dabei über 60 Einzelkriterien zu bewerten. Beginnend beim Erscheinungsbild des Geschäftes über die Beratungsqualität bis hin zur Reklamationsbearbeitung mussten die Tester zufriedengestellt werden, um eines der begehrten Qualitätssiegel zu erhalten. (Quelle: Pressestelle Stadt Memmingen)
Sonntag, 8. September 2013
Memmingen - Weihbischof em. Max Ziegelbauer feiert 90. Geburtstag - Feierlicher Empfang für den Memminger Ehrenbürger im Rathaus
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| Oberbürgermeister Dr. Ivo Holzinger (links) gratuliert dem Ehrenbürger der Stadt Weihbischof em. Max Ziegelbauer zum 90. Geburtstag. (Fotos: Mayer/Pressestelle Stadt Memmingen) |
Der Memminger Ehrenbürger und emeritierte Weihbischof Max Ziegelbauer feiert am 6. September 2013 seinen 90. Geburtstag. Oberbürgermeister Dr. Ivo Holzinger hat den hohen Jubilar im Rathaus empfangen und konnte zu der Feierstunde mit Eintrag in das Goldene Buch der Stadt zahlreiche Ehrengäste und Wegbegleiter des Würdenträgers begrüßen.
"Zu Ihrem 90. Geburtstag wünschen wir Ihnen weiterhin alles Gute, vor allem Gesundheit", sagte der Oberbürgermeister. Er erinnerte an die Verleihung der Ehrenbürgerwürde vor 20 Jahren, als Ziegelbauers Engagement im sozialen, kulturellen, politischen und wirtschaftlichen Bereich zum Wohle der Stadt Memmingen ausgezeichnet wurde. "Unsere Gratulation ist gleichzeitig ein Dank für Ihren engagierten Einsatz für unsere Stadt", sagte Holzinger.
In der Laudatio auf den Jubilar ließ der Oberbürgermeister die wichtigsten Stationen seines Lebens Revue passieren. Dabei hob er besonders die neunjährige seelsorgerische Tätigkeit von 1957 bis 1965 in der damals neuen Pfarrei Mariä Himmelfahrt im Osten der Stadt hervor. "Sie haben immer eine Vision für Memmingen vor Augen gehabt", so Holzinger. Die Stadt sei auf einem erfolgreichen Weg, "auch und gerade Dank solcher Persönlichkeiten wie Sie, verehrter Ehrenbürger".
Der Oberbürgermeister überreichte als besonderes Geschenk ein Faksimile des "Sermon" zum 1. Advent aus der Handschrift "Sermones super Evangelia et Epistolas a Dominica prima Adventus usque ad festum Ascensionis". Der Band des Wilhelmus Pisiculus aus dem Jahr 1445 stamme aus der Büchersammlung der Memminger Antoniterpräzeptorei, berichtete Holzinger.
Ein Grußwort sprach auch Generalvikar Harald Heinrich. "Es sind nicht viele Priester unseres Bistums so mit ihrer Heimatstadt verbunden wie Du", sagte er zum Jubilar und gratulierte auch im Namen des Bischofs Konrad Zdarsa und vieler Gläubiger des Bistums Augsburg zum Geburtstag.
Weihbischof em. Ziegelbauer dankte dem Oberbürgermeister und dem Generalvikar für den herzlichen Empfang, die freundlichen Worte und die Glück- und Segenswünsche. "Das wunderbare Geschenk der Stadt zeigt, wie wertvoll die Geschichte in diesem Gemeinwesen war und ist", sagte er. Anschließend trug sich der Ehrenbürger und emeritierte Weihbischof in das Goldene Buch der Stadt ein.
Vita von Ehrenbürger und Weihbischof em. Max Ziegelbauer:
Der am 6. September 1923 geborene Memminger machte 1942 in seiner Heimatstadt das Abitur. Nach dem Dienst in der Wehrmacht folgte das Studium der Theologie und die Priesterweihe in Dillingen. In der Memminger Josefskirche feierte er unter großer Anteilnahme der Bevölkerung im Jahr 1950 die Primiz. Von besonderer Bedeutung war sein vierjähriges Wirken von 1952 bis 1956 als Domvikar und bischöflicher Sekretär von Bischof Dr. Josef Freundorfer in Augsburg. Es folgte eine neunjährige seelsorgerische Tätigkeit von 1957 bis 1965 in der damals neuen Pfarrei Mariä Himmelfahrt in Memmingen. In diesen Jahren hat Ziegelbauer mit großem Einsatz die Pfarrei aufgebaut und sich besonders in der Jugendarbeit und Erwachsenenbildung engagiert. Seine besondere Liebe galt der Förderung der Kirchenmusik, die er in vielfältiger Weise unterstützte und beispielsweise das Dreikönigssingen in Memmingen einführte.
Als er 1965 wieder an den Sitz der Diözese Augsburg berufen wurde, hinterließ er eine gefestigte Pfarrgemeinde, die besonders dem kulturellen und geistlichen Leben im Osten der Stadt Auftrieb gegeben hat. Auch in seinem neuen verantwortungsvollen Amt als Dompfarrer und Ordinariatsrat und später Domkapitular widmete er sich mit großem Einsatz den Aufgaben, denen er vor Ort beim Aufbau der Pfarrgemeinde Mariä Himmelfahrt schon verbunden war. Ziegelbauer wurde Leiter des Bischöflichen Seelsorgeamtes und war verantwortlich für das Haus St. Ulrich in Augsburg. Mit seiner Ernennung zum Weihbischof im Jahre 1983 fand seine hervorragende kirchliche Laufbahn ihren Höhepunkt. Von 1984 bis 1998 war er Bischofsvikar für den Bereich "Kirche und Kultur". Dieser Bereich entsprach ganz besonders seinen persönlichen Neigungen und hat dementsprechend auch reichen Niederschlag in seinem umfangreichen und tiefgründigen literarischen Schaffen gefunden. Im Jahre 1993 erhielt Ziegelbauer die Ehrenbürgerwürde der Stadt Memmingen verliehen. Nach seiner Emeritierung als Bischof 1998 zog er in seine Heimatstadt zurück. Im Mai 2010 feierte der Ehrenbürger der Stadt Memmingen das diamantene Priesterjubiläum. (Quelle: Pressestelle Stadt Memmingen)
Samstag, 7. September 2013
Memmingen - Alkoholisierter Mann leistet Widerstand gegen Polizisten
| Symbolfoto |
Am Freitag, gegen 20:00 Uhr, randalierte ein stark alkoholisierter Mann in einer Gaststätte in der Memminger Innenstadt.
Durch die eingesetzten Polizei- und Rettungskräfte konnte der Mann nicht beruhigt werden. Gegen jegliche Behandlungsversuche durch die Rettungskräfte wehrte
sich der Betrunkene mit Schlägen und Tritten. Schließlich leistete er auch gegenüber den Polizeibeamten massiven Widerstand und musste mit angelegten Handfesseln aus der Gaststätte entfernt werden.
Freitag, 6. September 2013
Memmingen - Katholischer Deutscher Frauenbund Aalen zu Gast im Rathaus
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| Die Gäste aus Aalen freuten sich über den herzlichen Empfang durch Oberbürgermeister Dr. Ivo Holzinger im Rathaus. (Fotos: Mayer/Pressestelle Stadt Memmingen) |
Oberbürgermeister Dr. Ivo Holzinger hieß eine rund 40-köpfige Reisegruppe des Katholischen Deutschen Frauenbundes (KDFB) aus seiner Heimatstadt Aalen im Rathaus willkommen. Der Vorsitzenden Ulrike Rix überreichte er zur Erinnerung an Memmingen einen Bildband der Stadt und allen Frauen eine Memminger Tasche für den Bummel durch die Altstadt.
"Ich freue mich sehr, dass ich heute Besuch aus meiner Heimat empfangen darf", sagte der Oberbürgermeister und begrüßte die Frauen aus Aalen herzlich im großen Sitzungssaal des Rathauses. Holzinger erinnerte an seine Kindheit und Jugend in Aalen. Nach dem Abitur am Schubart-Gymnasium habe er Jura und Volkswirtschaft an den Universitäten in Würzburg, Tübingen und Bonn studiert. Im Oktober 1980 sei er von den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Memmingen mit nur 32 Jahren zum jüngsten Oberbürgermeister einer kreisfreien Stadt in Deutschland gewählt worden.
Inzwischen ist Holzinger mit insgesamt sechs gewonnenen Wahlen der dienstälteste Oberbürgermeister in Deutschland. "Ich bin glücklich hier. Memmingen ist eine großartige Stadt und ich freue mich jeden Tag, hier Oberbürgermeister sein zu dürfen", sagte er und gab den Gästen einen Überblick über die Geschichte der ehemals freien Reichsstadt und über aktuelle Entwicklungen in Memmingen.
Ulrike Rix, Vorsitzende des KDFB Aalen, dankte im Namen der Reisegruppe für den "herzlichen Empfang in diesem schönen, historischen Rathaus". Es sei eine große Ehre für den Aalener Frauenbund, vom Oberbürgermeister persönlich empfangen zu werden. Als süßen Gruß aus der alten Heimat überreichte sie dem Stadtoberhaupt "Aalener Spionle". Der anschließende Stehempfang bot die Gelegenheit zum Austausch über Neuigkeiten aus Aalen, etwa die Wahl des neuen Oberbürgermeisters im Juli diesen Jahres, die neue Intendanz des Aalener Theaters, die sportlichen Erfolge des VfR Aalen in der 2. Bundesliga und vieles mehr.
Vor dem Empfang im Rathaus hatte die Reisegruppe des KDFB Aalen bei schönstem Sonnenschein das Schwäbische Bauernhofmuseum in Illerbeuren besucht und an einer Stadtführung durch die historische Altstadt Memmingen teilgenommen.
Vor dem Empfang im Rathaus hatte die Reisegruppe des KDFB Aalen bei
schönstem Sonnenschein das Schwäbische Bauernhofmuseum in Illerbeuren
besucht und an einer Stadtführung durch die historische Altstadt
Memmingen teilgenommen. (Quelle: Pressetselle Stadt Memmingen)
Donnerstag, 5. September 2013
Memmingen - Einbruch in Wohnung - Täter festgenommen
| Symbolfoto |
Am Mittwochnachmittag gegen 16.00 Uhr wurde der Polizei vom Hausmeister eines Mehrfamilienhauses mitgeteilt, dass mehrere Personen in eine leer stehende Wohnung eingedrungen seien.
Beim Eintreffen der Polizei wurde festgestellt, dass die Haus- und Wohnungstüre eingetreten war, so dass von einem Einbruch ausgegangen wurde. Die Vormieterin war Ende August aus der Wohnung ausgezogen, so dass die Wohnung eigentlich leer stehen musste. Da zu diesem Zeitpunkt noch nicht klar war, wie viele Personen sich in der Wohnung aufhielten, wurde das Anwesen umstellt. Es waren insgesamt sieben Streifenbesatzungen im Einsatz. Ein 28-jähriger Mann aus Memmingen konnte schließlich in der Wohnung festgenommen werden. Eine weitere Person, vermutlich weiblich, hatte sich bereits aus der Wohnung entfernt.
Bisherige Ermittlungen ergaben, dass sich mehrere Personen unrechtmäßig in das leer stehende Anwesen eingenistet hatten, weshalb nun von einem Hausfriedensbruch auszugehen ist. In einem in unmittelbarer Nähe des Tatortes geparkten Pkw konnten mehrere Personen festgestellt werden. Ob diese Personen im Zusammenhang mit dem Eindringen stehen, muss noch geklärt werden. Der vorläufig festgenommene Mann wurde bei der Festnahmeaktion leicht verletzt und musste ärztlich behandelt werden. Er widersetzte sich seiner Festnahme, indem er gezielt gegen die eingesetzten Beamten trat.
Mittwoch, 4. September 2013
Memmingen - Auffahrunfall mit Krankentransportfahrzeug - Krankentransportfahrer unter Alkoholeinfluss
| Symbolfoto |
Am Dienstagnachmittag befuhr ein Krankentransportfahrer den Hindenburgring in nördlicher Richtung. Eine Kombifahrerin fuhr mit ihrem Fahrzeug wenige Meter vor diesem ebenfalls in die gleiche Richtung. Die Kombifahrerin musste verkehrsbedingt anhalten. Der nachfolgende Krankentransportfahrer erkannte dies zu spät und fuhr auf. Bei der Unfallaufnahme wurde beim Krankentransportfahrer Alkoholgeruch festgestellt. Es wurde eine Blutentnahme angeordnet. Es entstand Sachschaden in Höhe von 1.500 Euro.
Memmingen - Vergessener Topf auf Herd löst Feuerwehralarm aus
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| Foto: ©Merkel |
Am Dienstag am späten Nachmittag wurde in der Rheineckstraße eine starke Rauchentwicklung aus einer Wohnung im 2. Stock gemeldet. Das Wohnhaus wurde daraufhin geräumt. Da die Türe der Wohnung verschlossen war, musste sie gewaltsam geöffnet werden. Es stellte sich heraus, dass ein vergessener Topf auf dem Herd für die Rauchentwicklung verantwortlich war. Die verrauchte Wohnung wurde durch die Feuerwehr Memmingen gelüftet, die aufgebrochene Türe repariert. Es entstand kein nennenswerter Sachschaden.
Montag, 2. September 2013
Bauliche Verzögerungen verschieben die Wiedereröffnung des Hallenbades - Geänderte Öffnungszeiten des Hallen- und Freibades
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| Foto: ©Merkel |
Das Hallenbad wird voraussichtlich erst Ende September nach Abschluss der Bauarbeiten wieder eröffnet. Der genaue Öffnungstermin wird zeitnah öffentlich bekanntgegeben, sobald der Bauzeitenplan eine geänderte Terminierung zulässt. Aufgrund der baulich bedingten verlängerten Schließzeit des Hallenbades wird die Öffnungszeit des Freibades ebenfalls bis voraussichtlich Ende September entsprechend verlängert. (Quelle: Stadt Memmingen)
Sonntag, 1. September 2013
Memmingen - Streitigkeit unter Brüdern endet für einen im Gefängnis
| Symbolfoto |
Am Samstag um 22:30 Uhr geriet ein 20-jähriger Memminger in der Weberstraße in Streit mit seinem Bruder. Als der alkoholisierte, junge Mann dann gegen seinen Bruder tätlich werden wollte, gingen die Begleiter der Beiden und ein Türsteher einer Gaststätte dazwischen. Letzerer wurde daraufhin von dem 20-jährigen geschlagen und verletzt. Als er endlich überwältigt werden konnte und den herbeigerufenen Streifen der Memminger Polizei übergeben werden sollte, zeigte er immer noch kein Einsehen und verhielt sich weiter aggressiv. Er musste daher zur Verhütung weiterer Straftaten in Gewahrsam genommen werden. Hierbei richtete er seine Wut nun gegen die eingesetzten Polizeibeamten, wobei auch hier einer beim Transport durch den Mann leicht verletzt wurde. Bei einer weiteren Überprüfung stellten die Beamten dann fest, dass gegen den jungen Mann ein Vorführbefehl zur Einlieferung in eine Jugendarrestanstalt vorlag. Dieser wird am Nachmittag des 01.09.2013 nach erfolgter Ausnüchterung und richterlicher Vorführung vollzogen. Hinter Gittern kann er dann auf das neue Verfahren wegen Körperverletzung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung warten.
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