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Freitag, 13. Dezember 2013

Wiedereröffnung der Bahnstrecke Senden - Weißenhorn - Polizei warnt

Symbolfoto
Am kommenden Wochenende wird die, seit 1966 stillgelegte, Bahnstrecke Senden - Weißenhorn wieder für den Personenverkehr eröffnet. Die Stadtwerke Ulm betreiben künftig im Stundentakt die Verbindung von Weißenhorn über Senden nach Ulm und zurück. Damit sind auf dieser Strecke wieder regelmäßig Personenzüge unterwegs. Nachdem in den vergangenen Jahren nur vereinzelt Schienenverkehr auf dieser Strecke stattfand, wurden in vielen Fällen Abkürzungen über die Gleise gewählt und es entstanden regelrechte Trampelpfade. Die Polizei warnt dringend davor, die Gleise, wie vielleicht in den vergangenen Jahren zur liebgewordenen Gewohnheit geworden, zu überschreiten. Dieses ist lebensgefährlich! Ein Zug, der mit Geschwindigkeiten von bis zu 80 km/h unterwegs ist, hat einen wesentlich längeren Bremsweg als ein Pkw. Tödliche Unfälle mit Fußgängern sind keine Einzelfälle! Das Überschreiten der Gleise ist verboten und mit Bußgeld bewährt, bei Gefährdung des Zugverkehrs liegt der Verdacht einer Straftat vor. Wir bitten Sie, zu ihrem eigenen Schutz und zu ihrer Sicherheit, die Gleise nur an Bahnübergängen oder an ausgewiesenen Querungspunkten zu überschreiten!"

Donnerstag, 8. November 2012

Verkehrsunfall mit 4 verletzten Personen - Rettungshubschrauber im Einsatz - Senden

Archivfoto
In der Nähe des Kreisverkehr in der Kemptener Straße in Senden kam es zu einem Auffahrunfall, bei dem zwei Kinder und zwei Erwachsene zum Teil schwer verletzt wurden. Aus bisher noch unbekannter Ursache prallte ein LKW-Kastenwagen nahezu ungebremst auf einen Pkw aus Senden und schob diesen mehrere Meter vor sich her. Im Pkw wurde ein 2-jähriges Kind und seine Mutter schwer verletzt. Sie wurden mit dem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus geflogen. Ein weiteres Kind und eine weitere Person in dem Pkw erlitten leichtere Verletzungen. Der Unfallverursacher blieb bei dem Unfall unverletzt.

Freitag, 26. Oktober 2012

Verkehrsunfall mit einem verletzte Motorradfahrer - Senden

Am gestrigen Nachmittag (25.10.2012) ereignete sich in der Königsberger Straße in Senden ein Verkehrunfall, bei dem ein Motorradfahrer leicht verletzt wurde. Zum Unfallzeitpunkt befuhr ein 18-jähriger PKW-Fahrer den zweispurigen Bereich der Königsberger Straße und wollte wenden. Hierzu fuhr er von der linken Fahrspur auf die rechte, um Ausholen zu können. Unmittelbar hinter dem PKW folgte ein 24-jähriger Motorradfahrer. Da er der Meinung war, der PKW wechselt auf die rechte Spur, wollte er an diesem vorbeifahren. Zeitgleich zog der Lenker des PKW nach links. Bei dem anschließenden Aufprall wurde der Kradfahrer leicht verletzt und es entstand ein Sachschaden von ca. 4.000 Euro.

Donnerstag, 25. Oktober 2012

Drogen aufgefunden - Wohnungsdurchsuchung - Senden

Zunächst wurden bei einem 41-jährigen Mann bei einer Personenkontrolle 80 Euro im Sockenbund aufgefunden. Die Rauschgiftermittler der Polizei Senden brachten in Erfahrung, dass es sich hierbei nicht um eine Schlaftablette, wie vom Beschuldigten angegeben, handelte, sondern um ein verschreibungspflichtiges Medikament, das schon nach kurzer Anwendung zu einer psychischen und körperlichen Abhängigkeit führen kann. Daraufhin wurde beim arbeitslosen Sendener eine Wohnungsdurchsuchung durchgeführt. Nachdem dabei mehrere Gramm Haschisch, eine geringe Menge Speed und über 70 Tabletten Diazepam sichergestellt werden konnten, kann davon ausgegangen werden, dass die polizeibekannte Person nicht nur selbst Konsument ist, sondern auch damit Handel treibt. Die weiteren Ermittlungen führt die Sendener Polizei.

Mittwoch, 8. August 2012

Bootausflug endet mit Rettungsaktion - Senden

Ein Bootausflug einer Gruppe von zwei Männern und zweier Frauen aus Ulm und Neu-Ulm endete für einen der Männer mit einem großen Rettungseinsatz. Als die Gruppe im Bereich des Wehres auf Höhe des Ortsteiles Ay an der Iller angelangt waren, verließen sie vor dem Wehr die Iller, trugen die Boote an Land und machten eine Pause. Nach derzeitigen Erkenntnissen kam der 31 jährige Ulmer gegen 13:45 Uhr auf die Idee, unterhalb des Wehres in den Stromschnellen zu schwimmen. Da das Wehr von Land aus unzugänglich ist, nutze der Mann den Umstand, dass ein Teil des Wehres aufgrund einer hochgefahrenen Regelklappe vom Fluss aus erreicht werden konnte. Nachdem er das Wehr bestiegen hatte, ließ er sich von dem abströmenden Wasser mitreißen. Ca. 15 Meter nach dem Wehr verfing sich die Badehose des Mannes am Grund, der in diesem Bereich aus Holzbohlen, mit teils hervorstehenden Nägeln, besteht. Aufgrund des starken Wasserdruckes gelang es dem Mann, der mit dem Rücken zum Wehr hängen blieb, nicht, sich selbst zu befreien. Auch den als erstes eintreffenden Helfern, die von einem angrenzenden Bauhof, der Feuerwehr, dem THW und der Polizei kamen, gelang es zunächst nicht dem Mann in seiner Notlage zu helfen. Da dem 31 Jährigen mit der Zeit die Kräfte verließen, mussten die Helfer, die sich gegenseitig mit Seilen davor sicherten, von der Strömung weggerissen zu werden, darauf beschränken, den Kopf des Mannes über Wasser zu halten. Auf Grund des Vorfalls waren schließlich rund 50 Einsatzkräfte darunter Kräfte der Wasserwacht, eine Tauchergruppe sowie der Rettungshubschrauber im Einsatz. Nach einer knappen Stunde gelang es den Einsatzkräften, nachdem die zweite Regelklappe hochgefahren wurde und der Wasserdruck dadurch reduziert wurde, die Hose aufzuschneiden und somit den Mann aus seiner Notlage zu befreien. Der stark unterkühlte Mann, der sich zudem Abschürfungen zugezogen hatte, wurde in ein Krankenhaus zur medizinischen Versorgung gebracht. Ein Helfer der bei dem Einsatz in einen herausstehenden Nagel getreten war, musste ebenfalls medizinisch versorgt werden.

Freitag, 22. Juni 2012

Autobahnpolizei sucht Verkehrsrowdy nach Unfall - B28 Senden

Nach einem Verkehrsunfall auf der B 28 zwischen der Anschlussstelle Senden und Neu-Ulm am Mittwochnachmittag gegen 17.00 Uhr sucht die Autobahnpolizei Günzburg nach dem Verursacher. Laut Zeugenangaben war der Fahrer eines vermutlich in Großbritannien zugelassenen Wagens an der Anschlussstelle Senden auf die B 28 in Richtung Ulm aufgefahren und sofort danach auf die linke Fahrspur gewechselt. Im weiteren Verlauf fuhr der Pkw einem anderen Auto dicht hinten auf, überholte dann verbotswidrig auf dem rechten Fahrstreifen, zeigt der Autofahrerin den ausgestreckten Mittelfinger und schnitt diese beim Wiedereinscheren nach links. Danach bremst der Verkehrsrowdy grundlos stark ab, so dass alle nachfolgenden Wagen ebenfalls bremsen müssen. Ein Mann konnte nicht mehr rechtzeitig anhalten und fuhr seinem Vordermann auf. Die beiden Unfallautos wurden so stark beschädigt, dass sie abgeschleppt werden mussten. Die beiden Fahrer verletzten sich leicht, der Gesamtschaden beträgt etwa 15.000 EUR. Der Verursacher fuhr unerkannt weiter in Richtung Ulm. Zeugen des Vorfalls werden gebeten sich mit der Autobahnpolizei Günzburg unter Telefon 08221 / 919-311 in Verbindung zu setzen.
(APS Günzburg)

Montag, 18. Juni 2012

Raub vorgetäuscht - Senden

Foto: locally.de / Archiv
Die Aussage eines 19 Jährigen, dass er Opfer eines Raubüberfalles geworden sei, hatte am Montagvormittag zu einem größeren Polizeieinsatz geführt. Der junge Mann hatte gegenüber den Beamten am Notruf angegeben, dass er gegen 07:15Uhr beim Verlassen seiner Wohnung von einer ihm unbekannten männlichen Person überfallen worden sei und es zu einem Gerangel um seinen Geldbeutel gekommen sei. Im Rahmen von diesem Handgemenge sei er von dem Angreifer mit einem Messer verletzt worden. Der Tätersei schließlich ohne Beute geflüchtet. Tatsächlich zeigte der Heranwachsende den herbeigeeilten Polizeibeamten leichte Schnittverletzungen vor. Als Folge von der Mitteilung wurde umgehend eine Fahndung nach dem Flüchtigen ausgelöst, in die mehrere Polizeistreifenmit eingebunden waren. Im weiteren Verlauf wurde die Sachbearbeitung von der Kriminalpolizeiinspektion Neu-Ulm übernommen. Aufgrund der im Rahmen der Ermittlungen aufgekommenen Unstimmigkeiten räumte der 19 Jährige schließlich gegenüber dem ermittelnden Kriminalbeamtenein, das der Vorfall nur vorgetäuscht war. Die vorgezeigten oberflächlichen Schnittverletzungen hatte sich der Mann selbst zugefügt. Den 19 Jährigen erwartet jetzt eine Anzeige wegen des Vortäuschens einer Straftat. Zusätzlich werden ihm wohl die Kosten desPolizeieinsatzes in Rechnung gestellt werden.

Sonntag, 17. Juni 2012

Verkehrsunfallflucht mit zwei Promille - Senden

Foto: locally.de
Am 16.06.2012, gegen 23:50 Uhr, ereignete sich auf der Überleitung der BAB 7 auf die B 28, im Bereich des Autobahndreiecks Hittistetten, ein Verkehrsunfall.
Ein Pkw erfasste mehrere Warnbaken und kam unfallbedingt am rechten Fahrbahnrand zum Stehen. Beim Eintreffen der Streifenbesatzung der Autobahnpolizei Günzburg war jedoch lediglich das Fahrzeug des Unfallverursachers vor Ort.Der 26-jährige Fahrzeugführer war zunächst nicht auffindbar, konnte jedoch nach einer eingeleiteten Fahndung ermittelt werden und stellte sich in der Folge der Polizei. Hier stellte sich heraus, dass der Mann den Pkw seines Vaters unerlaubt benützt hatte undmit über zwei Promille Alkohol im Blut den Verkehrsunfall verursachte. Außerdem räumte der Fahrzeugführer ein, dass er noch Drogenersatzstoffe konsumiert hatte. Einen Führerschein besitzt der Unfallverursacher seit geraumer Zeit nicht mehr. Den jungen Mannerwartet nun eine Strafanzeige. Bei dem Verkehrsunfall entstand ein Gesamtschaden von rund 3.500,- Euro. (APS Günzburg)