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Donnerstag, 25. Oktober 2012

Gleiche staatliche Anerkennung für alle ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer - Neue staatliche Auszeichnungen durch Ehrenzeichengesetz

Foto: Gerd Seidel / wp
Innenminister Joachim Herrmann hat heute im Bayerischen Landtag den Entwurf zu einem Feuerwehr- und Hilfsorganisationen-Ehrenzeichengesetz vorgestellt. Mit ihm sollen alle ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer der Hilfsorganisationen bei den staatlichen Ehrungen gleichgestellt werden. "Wir müssen das ehrenamtliche Engagement unserer vielen Helferinnen und Helfer in den Hilfsorganisationen auch gleichermaßen würdigen", so Herrmann. "Sie alle verdienen dieselbe staatliche Anerkennung und Auszeichnung." Seit vielen Jahren werden in Bayern staatliche Ehrenzeichen für langjährige Dienstzeiten und besondere Verdienste nur den Mitgliedern der Feuerwehren und des Bayerischen Roten Kreuzes verliehen. Mit dem heute vorgestellten Gesetzentwurf soll diese Möglichkeit auf alle katastrophenpflichtigen, im Rettungsdienst mitwirkenden freiwilligen Hilfsorganisationen erweitert werden. Zu den neu aufgenommenen Hilfsorganisationen gehören der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB), die Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH), der Malteser Hilfsdienst (MHD), die Deutsche-Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) sowie der Landesverband Bayern des Technischen Hilfswerks (THW). Das Ehrenzeichen soll es nach dem Gesetzentwurf künftig für 25-jährige und 40-jährige aktive ehrenamtliche Dienstzeit und das Steckkreuz für besondere Verdienste geben. Joachim Herrmann: "Wir können in Bayern fest auf unsere Ehrenamtlichen zählen. Von den rund 470.000 Einsatzkräften der nicht polizeilichen Gefahrenabwehr sind bei uns 450.000 ehrenamtlich in Feuerwehren, Hilfsorganisationen und im Technischen Hilfswerk engagiert. Das zeigt: Das Ehrenamt ist ein wichtiger Pfeiler unserer Gefahrenabwehr. Alle Helferinnen und Helfer sollen durch das staatliche Ehrenzeichen eine weitere Anerkennung ihrer hervorragenden Dienste erhalten." Das Ehrenzeichengesetz soll möglichst noch in diesem Jahr vom Landtag beschlossen werden und dann am 1. Januar 2013 in Kraft treten. (Eingefügt: am)

Dienstag, 9. Oktober 2012

Wir berichten über Sie - Aufruf

Gern möchten wir eine neue Rubrik auf unserer Seite eröffnen mit dem Thema "Wir berichten über Sie".
In dieser neuen Rubrik wollen wir über die Menschen berichten, die ein besonderes Hobby haben, ehrenamtlich sehr Aktiv sind oder Ihre eigene Geschichte erzählen möchten. Wir würden uns freuen, wenn Sie mit uns Kontakt aufnehmen würden damit wir Sie kennenlernen können.
Kontakt:
Tel.: 08331-9913041
Mobil: 0152-23109698
E-Mail: info@memmingernews.de

Sonntag, 30. September 2012

Generationenwechsel in der Kreisbrandinspektion Ost

Foto: locally.de / riz
Landrat Hans-Joachim Weirather würdigte am Donnerstag das jahrzehntelange ehrenamtliche Engagement vom scheidenden Kreisbrandinspektor Rudolf Fischbach und freut sich auf die Zusammenarbeit mit dem neuen Kreisbrandinspektor Alexander Möbus. Ein Bericht von Jeremy Rizer. Seit 1964, also bereits 48 Jahre, ist Rudolf Fischbach bereits Feuerwehrmann mit Leib und Seele. 48 lange Dienstjahre mit zahlreichen Eindrücken, die sich in das Gedächtnis und die Erinnerung brannten, begleiten das Leben des bisherigen Kreisbrandinspektors Fischbach bis dato. Am 01.10.2012 endet für Fischbach der aktive Dienst in der Freiwilligen Feuerwehr. Doch für Fischbach heißt dies noch lange nicht aufzuhören. Als „neues“ Mitglied bei den Senioren der Feuerwehr Mindelheim wird Fischbach eine hervorragende Ergänzung werden. Die Senioren sind eine tragende Säule in der funktionierenden Kameradschaft der Feuerwehr Mindelheim. Und diese wird durch Fischbach noch stärker werden. „Von ganzem Herzen“ bedankte sich Weirather bei Fischbach für dessen Leistungen im Feuerwehrdienst. In seinen Dankesworten ging Weirather die einzelnen Stationen im Feuerwehrleben Fischbachs durch. Vom Eintritt in die Wehr, über das Engagement als 1. und 2. Kommandant der Mindelheimer Wehr, bis zu seiner Tätigkeit als Kreisbrandinspektor für den Inspektionsbereich Ost im Landkreis Unterallgäu. In dieser letzten Funktion hatte Fischbach die Verantwortung über die Feuerwehren in 13 Gemeinden und damit über 762 Feuerwehrdienstleistende. Mit zahlreichen Ehrungen würdigte der Landkreis und auch der Freistaat Bayern die Arbeit und die Kontinuität Fischbachs. Neben dem Feuerwehrehrenzeichen in Silber und Gold wurde Fischbach 2007 durch den bayrischen Ministerpräsidenten Günther Beckstein mit der höchsten Feuerwehrauszeichnung, dem Steckkreuz, geehrt. Auch Kreisbrandrat Franz Gaum bedankte sich mit seinen Dankesworten für die gute Zusammenarbeit. Er verwies auch auf die vielen gemeinsamen Erlebnisse. Wie prägend diese Erlebnisse waren erklärte Fischbach. Vor allem schwere Verkehrsunfälle mit verletzten oder getöteten Kindern waren besonders belastend und werden wohl für immer im Bewusstsein verbleiben. Trotz der vielen Eindrücke, sowohl negativer als auch positiver Art, freut sich Fischbach auf die Zeit nach dem aktiven Dienst. Als kleines Dankeschön überreichte Weirather eine Uhr des Landkreises Unterallgäu sowie ein Buch. In die Fußstapfen von Fischbach tritt der noch amtierende 2. Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Mindelheim, Alexander Möbus. Als neuer Kreisbrandinspektor wird Möbus die gute Vorarbeit Fischbachs weiterführen und sicherlich auch eigene Impulse setzen. Auch Möbus kann auf eine lange Feuerwehrdienstzeit zurückblicken. Seit über 25 Jahren engagiert sich Möbus ehrenamtlich in der Feuerwehr Mindelheim. Vor allem diese Erfahrung und der beliebte Führungsstil sind Garant für die zukünftige Aufgabe als Kreisbrandinspektor. Wir von locally wünschen Alexander Möbus einen guten Start in seiner neuen Aufgabe und bedanken uns bei Rudolf Fischbach für sein vorbildliches, ehrenamtliches Engagement für die Sicherheit der Unterallgäuer Bürger. (locally.de/riz)
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