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Mittwoch, 7. November 2012

Wohnungsbrand endet tödlich - 77-jähriger Bewohner stirbt durch Rauchgasvergiftung - Oberstdorf

Fotos: Thomas Speiser / FW Oberstdorf
Ein Brand in seiner Wohnung endete in der Nacht vom 06.11.2012 auf den 07.11.2012 für einen 77-jährigen Mann tödlich. Der Brand war gegen 01:40Uhr der Integrierten Leitstelle mitgeteilt worden. Bei dem Brandobjekt handelte es sich um eine Wohnung im 2. Obergeschoss eines Wohnblocks in dem 11 Personen gemeldet sind. Im Rahmen des Einsatzes wurden sämtliche anwesende Personen evakuiert. Der 77-jährige Bewohner der vom Brand betoffenen Wohnung musste nach seiner Bergung aus dem Haus reanimiert werden. Der Mann verstarb trotz der Bemühungen des Rettungsdienstes und der Ärzte kurze Zeit nachdem er in ein Krankenhaus eingeliefert worden war. Seine Ehefrau musste aufgrund einer erlittenen Rauchgasvergiftung ebenfalls in ein Krankenhaus gebracht werden. Bei dem Feuer, das durch die Feuerwehr schnell gelöscht werden konnte, entstand in der Wohnung ein Schaden von 30.000 Euro. Nachdem in der Nacht zunächst der Kriminaldauerdienst vor Ort war, wurden die Ermittlungen zur Brandursache zwischenzeitlich von der Kriminalpolizeiinspektion Kempten übernommen.

Update vom 07.11.2012 um 16:40Uhr: Der 77-jährige Bewohner der vom Brand betroffenen Wohnung, der von der Feuerwehr aus dem Haus geborgen worden war, verstarb wenig später an den Folgen des Brandes. Aufgrund der derzeitigen Erkenntnisse ist von einer Rauchgasvergiftung als Todesursache auszugehen. Die Ermittlungen der Kriminalpolizeiinspektion Kempten zur Brandursache haben keine Hinweise auf eine vorsätzliche Brandstiftung oder einen technischen Defekt ergeben. Anhand der bisherigen Ermittlungen ist von einer fahrlässigen Brandstiftung im Zusammenhang mit dem Rauchen von Zigaretten als Brandursache auszugehen. Die Ehefrau des Verstorbenen wurde wegen einer Rauchgasvergiftung stationär in einem Krankenhaus aufgenommen.

Mittwoch, 24. Oktober 2012

Dramatische Szenen in Aubing - Geschwister in brennender Wohnung eingeschlossen - München

Ein Nachbar hatte als Erster das Feuer im im zweiten Stock des gegenüber liegenden Wohnhauses bemerkt, und sofort die Feuerwehr alarmiert. Das Wohnzimmer einer Fünf-Zimmer-Wohnung stand in Vollbrand. Die eigentliche Dramaturgie lag darin, dass sich zwei Geschwister in der Brandwohnung aufhalten sollten. Ohne jede Verzögerung begann die Suche nach den Kleinen. Im Kinderzimmer wurden die Feuerwehrmänner fündig, dort hatten sich der zehnjährige Bub und das zwölfjährige Mädchen in Sicherheit gebracht. Sie setzten den Kindern Fluchthauben auf und brachten sie ins Freie, wo sie schon vom Kindernotarzt der Feuerwehr erwartet und untersucht wurden. Sie und ein 10-monatiges Kleinkind aus einer Nachbarwohnung wurden anschließend mit leichten bis mittelschweren Rauchvergiftungen in Münchner Kliniken. Zeitgleich leiteten die Einsatzkräfte den Löschangriff über das Treppenhaus und über eine Drehleiter ein. Durch den Einsatz eines Rauchschutzvorhanges konnte das Treppenhaus rauchfrei gehalten werden. Jedoch entstand in der Brandwohnung erheblicher Sachschaden. Noch bevor die Feuerwehr am Brandobjekt eintraf, war die Mutter der Geschwister vom Einkaufen zurückgekehrt. Sie musste von Nachbarn daran gehindert werden, in die Brandwohnung zu stürmen. Somit konnte vermutlich Schlimmeres verhindert werden. (hör/Feuerwehr München)

Wohnungsbrand - Neun Personen gerettet - München

Fotos: Feuerwehr München
Gleich nach dem Anhalten vor der Einsatzadresse kam dem Einsatzleiter ein junger Mann entgegen, der sich als  Angehöriger einer Freiwilligen Feuerwehr zu erkennen gab, entgegen. Er berichtete, er habe bis zur Rauchgrenze im ersten Stockwerk alle anwesenden Bewohner durch Klopfzeichen auf den Brand im zweiten Obergeschoss aufmerksam gemacht. Zu diesem Zeitpunkt quoll dichter Rauch aus der Balkontüre der Ein-Zimmer-Wohnung. Noch während sich der Zugführer ein Bild vom Ausmaß machte, kam es zur Durchzündung und es bestand die Gefahr, dass die Flammen auf die darüber liegende Wohnung übergreifen könnten. Sofort wurde ein Löschangriff über eine Drehleiter und dasTreppenhaus eingeleitet. Nachdem immer mehr Bewohner auf ihren Balkonen erschienen, setzte die Feuerwehr die Drehleiter als Rettungsgerät ein. Insgesamt konnten fünf Personen zeitgleich mit zwei Drehleitern aus dem verrauchten Gebäude gerettet werden. Weitere vier Personen, geschützt durch Fluchthauben, brachten die Einsatzkräfte durch das stark verrauchte Treppenhaus in Sicherheit. Nach einer Kontrolle durch den Feuerwehr-Notarzt kamen insgesamt vier Erwachsene und ein Kind mit leichten Rauchvergiftungen zur Abklärung in Münchner Kliniken. Die Berg-am-Laim-Straße war während der Rettungs- und Löscharbeiten teilweise in beide Richtungen total gesperrt. Auch der Trambahnverkehr kam zum Erliegen. Die Brandwohnung ist total zerstört und unbewohnbar. Der Mieter war während der Löscharbeiten nicht anwesend. Das Treppenhaus und zwei weitere Wohnungen in den oberen Stockwerken wurden schwer in Mitleidenschaft gezogen. (hör/Feuerwehr München)

Wohnungsbrand - Sofa gerät in Brand wegen Hitzestau - Immenstadt

Am frühen Dienstagmorgen dem 23.10.2012 musste die Feuerwehr Immenstadt zu einem Wohnungsbrand ausrücken. Wie sich herausstellte, meldete der Wohnungsinhaber den Brandausbruch gerade noch rechtzeitig. Der 23-Jährige befand sich zu dieser Zeit in seinem Schlafzimmer und wurde aufgrund einer Rauchentwicklung in der Wohnung wach. Bei der Nachschau bemerkte er wie sein Sofa im Wohnzimmer qualmte. Der 23-Jährige versuchte daraufhin die Couch über die Balkontüre ins Freie zu bringen. Die Rauchentwicklung wurde jedoch stärker, so dass der junge Mann schließlich die Feuerwehr alarmierte. Dies war auch unbedingt notwendig, denn bei Eintreffen der Feuerwehr stand das Sofa bereits in Flammen. Im Wohnzimmer hatten sich zu diesem Zeitpunkt bereits sehr hohe Temperaturen entwickelt, die verschiedene Einrichtungsgegenstände aus Kunststoff verformte. Umliegende Wohnungen in dem Mehrfamilienhaus wurden vorsorglich evakuiert. Die Feuerwehr konnte den Brand schnell löschen. Verletzt wurde niemand. An Gebäude und Inventar entstand jedoch ein Schaden von geschätzten 15.000 Euro. Nach bisherigen Ermittlungen dürfte die Brandursache die zu nahe am Nachtspeicherofen platzierte Couch und dem damit verbundenen Hitzestau gewesen sein.

Dienstag, 23. Oktober 2012

Wohnungsbrand in Mehrfamilienhaus - 13 verletzte durch Rauchgasvergiftung - Kempten

Fotos: FFW Kempten
Update 24.10.2012: Fahrlässige Brandstiftung durch einen Mieter im Zusammenhang mit dem Rauchen von Zigaretten dürfte nach bisherigen Ermittlungstand Auslöser für einen Wohnungsbrand gewesen sein, der mehrere Verletzte forderte. Wie berichtet, war am Dienstag gegen 17:45 Uhr beobachtet worden, wie aus zwei geöffneten Fenstern einer Wohnung im 2. Stock eines Mehrfamilienhauses bereits Flammen schlugen. Das Feuer konnte von den rund 50 im Einsatz befindlichen Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehr schnell gelöscht werden. Bei dem Brand entstand in der Wohnung ein Inventarschaden von 15.000 Euro. Von den neun Anwohnern des Anwesens, die von Ersthelfern und Einsatzkräften ins Freie gebracht worden waren, wurden vier über Nacht wegen einer Rauchgasvergiftung im Krankenhaus aufgenommen. Die drei Polizeibeamte die prophylaktisch im Krankenhaus untersucht worden sind, waren unverletzt und konnten ihren Dienst fortsetzen. In wie weit sechs weitere Personen, die sich ebenfalls zu Untersuchungen ins Krankenhaus begeben hatten, verletzt worden sind, ist derzeit noch nicht bekannt. Die Ermittlungen der Kriminalpolizeiinspektion Kempten haben ergeben, dass der 56-jährige Wohnungsinhaber zum Zeitpunkt des Brandausbruchs in der Wohnung geschlafen hatte. Nachdem er aufgewacht war, stellte er das Feuer fest, das in einem Bereich ausgebrochen war, in dem er zuvor geraucht hatte. Nachdem ein Löschversuch gescheitert war, musste er aus der Wohnung flüchten. Anhaltspunkte für einen technischen Defekt oder eine vorsätzliche Brandstiftung als Brandursache liegen derzeit nicht vor.

Hauptmeldung vom 23.10.2012: Gegen 17:45Uhr beobachteten Nachbarn am Dienstag dem 23.10.2012 wie aus zwei geöffneten Fenstern einer Wohnung im 2. Stock eines Mehrfamilienhauses bereits offene Flammen schlugen. Durch Ersthelfer und Feuerwehrleute wurden insgesamt 9 Anwohner des Anwesens ins Freie gebracht. Rund 50 Angehörige der FFW Kempten und Lenzfried brachten den Wohnungsbrand dann schnell unter Kontrolle. Insgesamt wurden 13 Personen, darunter 3 Polizeibeamte nach einer Rauchgasvergiftung zur Behandlung ins Klinikum Kempten überstellt. Der Gebäude und Inventarschaden, an der nicht mehr bewohnbaren Wohnung beläuft sich ersten Schätzungen zufolge auf rund 15.000.- Euro. Ermittlungen zur Brandursache wurden noch vor Ort von der Kriminalpolizei Kempten aufgenomme. (Fotos: Feuerwehr Kempten)

Sonntag, 21. Oktober 2012

Glimmende Küchenrolle sorgt für Feuerwehreinsatz - Mindelheim

Fotos: locally.de/kri
Eine glimmende Küchenrolle sorgte am Sonntagnachmittag dem 21.10.2012 für einen größeren Einsatz der Feuerwehr Mindelheim. Gegen 15.00 Uhr wurde durch einen Notruf bei der Integrierten Leitstelle Donau Iller ein Wohnungsbrand in der Christoph-Schreiner-Straße gemeldet, weiter hieß es, dass noch eine Person in der Wohnung sei. Sofort rückte die Feuerwehr Mindelheim mit einem Löschzug zur Einsatzstelle aus. Am Einsatzort angekommen stellten die Wehrmänner fest, dass sich die Wohung im 2. Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses befand. Die Bewohnerin, eine Seniorin, hatte sich auf den Balkon der Wohnung gerettet. Während ein Trupp unter schwerem Atemschutz zur Wohnung vorging, evakuierten die anderen Feuerwehrmänner das Wohnhaus. Erschwerend war laut Feuerwehrangaben, dass die Brandwohung verschlossen war und weder von innen noch von außen geöffnet werden konnte. Erst ein eilig organisierter Schlüssel konnte dann den Weg für die Feuerwehr freimachen. In der Küche der Wohnung glimmte eine Papierrolle auf dem Herd. Die Feuerwehrmänner stellten den Herd ab und entfernten die Papierrolle. Unterdessen übernahm der Rettungsdienst gemeinsam mit einem Notarzt die Betreuung der Bewohnerin. Nach ersten Informationen wurde bei dem Brand niemand verletzt. Die Ermittlungen wurden von der Polizeiinspektion Mindelheim übernommen. Im Einsatz war die Feuerwehr Mindelheim mit vier Fahrzeugen und knapp 35 Feuerwehrmännern. Ebenso vor Ort war das BRK mit einem Notarzt, dem ELRD sowie einem Rettungswagen. (locally.de/kri)




Kochtopf sorgt für Einsatz von Feuerwehr und Polizei - Memmingen

In den frühen Morgenstunden des Sonntags dem 21.10.2012 teilte ein besorgter Anwohner der Polizei mit, dass er in einem Mehrfamilienhaus in der Schwesterstraße auflodernde Flammen in einer Wohnung gesehen habe. Das Haus wurde durch die eingesetzten Polizeistreifen sofort geräumt. Innerhalb kürzester Zeit konnte auch die Feuerwehr den angeblichen Brandherd lokalisieren. Es handelte sich dabei um einen in Flammen geratenen Kochtopf, der ohne Probleme gelöscht werden konnte. Zum Glück kam es weder zu einem Personen noch Sachschaden.

Dienstag, 16. Oktober 2012

Nachbar entdeckt Wohnungsbrand - München

Am Montag dem 15.1.2012 kurz vor Mittag bemerkte der Bewohner aus dem 4. Stockwerk eines fünfstöckigen Wohnhauses, dass Rauch aus der Wohnung unter ihm quoll. Da nach seiner Auskunft das Treppenhaus bereits stark verraucht war, bekam er beim Telefonat mit der Leitstelle vom Disponenten die Anweisung in seiner Wohnung zu bleiben. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr gingen über das Treppenhaus vor und löschten den Brand im Wohnzimmer der Vier-Zimmer- Wohnung mit einem C-Rohr rasch ab. Weil die Wohnung des Mitteilers bereits zunehmend verrauchte, brachte die Besatzung eines Drehleiterfahrzeugs den Herrn, geschützt durch eine Fluchthaube, in Sicherheit. In der eigentlichen Brandwohnung befanden sich beim Eintreffen der Feuerwehr keine Personen. Nachdem das gesamte Gebäude kontrolliert und mit einem Hochleistungslüfter entraucht war, konnte der Löschzug nach einstündiger Arbeit wieder abrücken. Die Brandwohnung kann wegen des Rußniederschlages derzeit nicht bewohnt werden. Es entstand ein ca. 50.000 € hoher Sachschaden.

Sonntag, 14. Oktober 2012

Sechs Verletzte durch Brand in einem Appartement - München

Symbolfoto
Aus derzeit noch unbekannter Ursache kam es zu einem folgenschweren Brand in einem Appartement im Westend. Am Sonntag dem 14.10.2012 gegen 3:40Uhr brach das Feuer in der Friedenheimer Straße in einer ca. 25qm² großen Erdgeschosswohnung aus. Der Bewohner konnte sich noch selbst in Sicherheit bringen, ließ bei seiner Flucht jedoch die Wohnungstüre offen. Dadurch konnte sich der Brandrauch ungehindert im gesamten Treppenraum des dreigeschossigen Wohnhauses ausbreiten. Die Bewohner in den übrigen Stockwerken zogen sich so bei ihrer Flucht ins Freie zum Teil schwere Rauchvergiftungen zu. Bei Ankunft der Feuerwehr drohte der Brand bereits auf die darüber gelegene Wohnung überzugreifen. Ein Bewohner wurde von den unter Atemschutz vorgehenden Feuerwehrkräften bewusstlos im Treppenraum aufgefunden, sofort ins Freie gebracht und vom Rettungsdienst versorgt. Durch einen gleichzeitig über die Treppe und die Terrasse vorgenommenen Löschangriff war das Feuer in kurzer Zeit gelöscht. In der Brandwohnung wurde eine Katze tot aufgefunden. Insgesamt zogen sich bei dem Brand sechs Personen eine Rauchvergiftungen zu. Alle mussten zur weiteren Behandlung in eine Klinik gebracht werden. Das Appartement und die darüber gelegene Wohnung sind derzeit unbewohnbar. Ein Feuerwehrmann verletzte sich bei den Löschmaßnahmen leicht am Fuß. Der Sachschaden wird auf mindestens 150.000€ geschätzt. (Feuerwehr München/wel)

Dienstag, 2. Oktober 2012

Wohnungsbrand in dem Alten Postweg - ein Toter - Augsburg

Am Sonntag dem 30.09.2012 kurz nach 5:30Uhr wurden der Löschzug der Südfeuerwache und der Löschzug der Hauptfeuerwache zu einem Wohnungsbrand in den Alten Postweg gerufen. Beim Eintreffen der Feuerwehr schlugen bereits Flammen aus der Wohnung im dritten Obergeschoss. Trotz kurzem Anfahrtsweg (Standort der Feuerwache 2 ist am Alten Postweg) konnte eine Person nur noch tot aus der Wohnung geborgen werden. Der Wohnungsbrand wurde schnell gelöscht. Ein Feuer Übergreifen auf andere Wohnungen konnte verhindert werden. Andere Bewohner waren nicht in Gefahr sie wurden in Sicherheit gebracht. Die Bewohner konnten nach ca. 1 Stunde wieder in ihre Wohnungen zurück. Der Brand wurde mit einem Druckluftschaumrohr gelöscht. Insgesamt waren 4 Atemschutzgeräteträger im Einsatz. Die Drehleiter der Südfeuerwache war im Einsatz. Die Brandwohnung wurde mit einem Hochleistungslüfter entraucht. Der Brandschaden beläuft sich auf ca. 20.000€.

Freitag, 3. August 2012

Zusammenhang mit Brand in einem Wohnhaus und einer Leiche in der Donau - Neu-Ulm

Der Brand einer Wohnung am 19. Juli 2012 und der Fund einer toten Frau am 29. Juli in der Donau - beides bisher ungeklärte Fälle - konnten aufgrund eines Schlüssels jetzt von der Kriminalpolizei Neu-Ulm zusammengefügt und geklärt werden. Ermittlungen einer bei der Kriminalpolizeiinspektion Neu-Ulm eigens eingerichteten Arbeitsgruppe hatten ergeben, dass ein Schlüssel, welcher bei der zunächst unbekannten Frau aufgefunden worden war, zu der Wohnanlage passt, in welcher sich am 19. Juli 2012 ein Brand ereignet hatte. Aufgrund dieses Umstandes gelang es im weiteren Verlauf die Identität der Frau zu klären. Bei ihr handelt es sich um eine 58 Jährige, die zusammen mit ihrem 78-jährigen Ehemann als Mieter zuvor die ausgebrannte Wohnung bewohnt hatten. Nach der Frau und ihrem Mann, die seit dem Brand unbekannten Aufenthalts waren, war seitens der Beamten bereits wegen des dringenden Verdachts einer vorsätzlichen Brandstiftung gesucht worden. Am vergangenen Mittwoch gelang es Fahndungskräften den Gesuchten in Neu-Ulm aufzuspüren und festzunehmen. Der Mann hat die Tat, die nach derzeitigem Ermittlungsstand auf Probleme des Tatverdächtigen mit der Hausverwaltung und den Nachbarn zurückzuführen ist, zwischenzeitlich eingeräumt. Er wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft Memmingen dem Haftrichter vorgeführt. Dieser erließ am Mittwoch Haftbefehl wegen des dringenden Verdachts der schweren Brandstiftung. Anhand der Erkenntnisse, die aufgrund der Obduktion und den bisherigen Ermittlungen vorliegen, ist davon auszugehen, dass die Frau nach dem Brand freiwillig aus dem Leben geschieden ist.
Meldung vom 19.07.2012: Wohnungsbrand

Donnerstag, 19. Juli 2012

Mehrfamilienhaus evakuiert wegen Wohnungsbrand - Neu-Ulm

Archivfoto
Am heutigen Donnerstag (19.07.2012) gegen 02:35 Uhr kam es in einem Mehrfamilienhaus in Neu-Ulm, Krankenhausstrasse 42 zu einem Wohnungsbrand. Die im dritten Stock befindliche Wohnung brannte vollständig aus, dass Feuer griff zudem auf den Dachstuhl über. Kurz vor dem Brandausbruch nahmen Zeugen zwei laute Knallgeräusche wahr. Insgesamt wurden durch die im Einsatz befindlichen Feuerwehren der Hauptwache Neu-Ulm sowie der Stadtteilfeuerwehren Ludwigsfeld, Finningen, Pfuhl, Reutti, Burlafingen und der Feuerwehr der Stadt Ulm 36 Personen aus dem Brandobjekt und dem Nachbarhaus evakuiert. Fünf Anwohner wurden leicht, überwiegend durch die Inhalation von Rauchgas, verletzt. Der derzeitige Aufenthaltsort der beiden 58 und 78-jährigen Bewohner der Brandwohnung ist bislang ungeklärt. Insgesamt befanden sich neben 6 Polizeibeamten der Neu-Ulmer Polizei 138 Feuerwehrmänner und Frauen sowie 47 Kräfte des Rettungsdienstes im Einsatz. Um 03:30 Uhr war der Brand gelöscht. Derzeit laufen noch Nachlöscharbeiten. Der Kriminaldauerdienst der Kripo Memmingen hat noch in der Nacht die Ermittlungen vor Ort übernommen. Zwischenzeitlich befinden sich Brandfahnder der Neu-Ulmer Kriminalpolizei am Brandobjekt. Die Brandursache ist zum jetzigen Zeitpunkt noch unklar. Ein Brandsachverständiger des Bayer. Landeskriminalamts aus München wird hinzugezogen.