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| Landrat Erich Josef Geßner |
Szenario 1:
Die Alarmmeldung bei der ILS lautete Stromausfall im Landratsamt Neu-Ulm. Zwei Personen stecken im Aufzug fest. Daraufhin wurden die ehrenamtlichen Feuerwehrleute alamiert. Sie befreiten die Personen aus dem Aufzug und sicherten die Stromversorgung. Im Keller des Landratsamtes wurde der Führungsstab für Katastrophenschutz zusammengerufen. Landrat Erich Josef Geßner rufte den Notstand für den Landkreis Neu-Ulm aus. Im Krisenteam sind unter anderem Führungskräfte von Feuerwehr, Polizei, Rettungsdienst, Thw, Bundeswehr und Lebensmittelsicherung. Insgesamt sind 40 ehrenamtliche Mitarbeiter im Katastrophenschutzteam, die die Leitung von Einsätzen übernehmen.
Szenario 2:
Alarmmeldung: Stromausfall auf einer Jugendparty im Gymnasium. Durch den plötzlichen Stromausfall gerieten die Jugendlichen in der Turnhalle in Panik und verletzten sich dabei. Die Feuerwehr und Polizei leisteten sofort erste Hilfe bei den verletzten und beruhigten die anderen Jugendlichen. Zusätzlich wurde auch das Seelsorgerteam vom BRK alamiert. Nach ca. 30min konnte der Strom wieder hergestellt werden. Desweiteren gab es eine Meldung, das 3 Jugendliche aus der Turhalle geflüchtet sind und in Richtung Donau laufen. Diese Jugendlichen rutschten dann die Böschung hinab und fielen in die eiskalte Donau. Daraufhin wurde dann die Wasserwacht alarmiert und rettete die jugendlichen. Insgesamt waren ca. 100 jugendliche bei dem Szenario mit dabei.
Szenario 3:
Alarmmeldung: Zug mit Lkw an Bahnübergang zusammengestoßen in Wullenstetten. Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei wurden durch die ILS alarmiert. Beim eintreffen der Rettungskräfte wurde festgestellt das der Zug mit 150 Personen besetzt war und der Lkw ein Gefahrengut Lkw war. Der Lkw hatte Salpetersäure in Fässern geladen. Daraufhin wurde die Gefahrenschutzeinheit der Feuerwehr und das Thw nachalarmiert. Die Feuerwehr öffnete den Zug um sich eine Lageübersicht zu verschaffen. Beim betreten des Zuges stellten Sie fest, das es sehr viele verletzte Personen gibt, teils mit schweren Verletzungen. Die Feuerwehr borg die Verletzten Personen und übergab Sie den Rettungskräften. Die Verletzten wurden dann in die Gemeinschaftshalle nach Witzighause gebracht. Die Einsatzleitung vor ort übernahm Herr Wild.
In den anderen Gemeinden wurden die Feuerwehren angewiesen Notstrom zu erzeugen und die Bevölkerung immer wieder zu verständigen. Die Bevölkerung brauchte aber keine Angst zu haben, wenn es wirklich einen Einsatz gegeben hätte. Umliegende Feuerwehren und Rettungskräfte standen dafür in Alarmbereitschaft und hätten jeder Zeit im Ernstfall helfen können. Laut den Führungskräften sind alle Szenarien erfolgreich gemeistert wurden. Solche Übungen werden laut Landratsamt aller 5 Jahre durchgeführt um die Einsatzkräfte und den Ablauf zu trainieren.




