Posts mit dem Label notfallseelsorger werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label notfallseelsorger werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Samstag, 13. Oktober 2012

Katastrophenschutzübung im Landkreis Neu-Ulm

Landrat Erich Josef Geßner
Am Freitag dem 12.10.2012 ist das passiert, wovor sich viele Menschen fürchten. Um 18:45Uhr brach das komplette Stromnetz im Landkreis Neu-Ulm zusammen und es ging nichts mehr. Das war die Meldung zur diesjährigen Katastrophenschutzübung. Die Übung wurde in verschiedenen Szenarien absolviert. Alle Bilder von den Übungen finden Sie hier
Szenario 1:
Die Alarmmeldung bei der ILS lautete Stromausfall im Landratsamt Neu-Ulm. Zwei Personen stecken im Aufzug fest. Daraufhin wurden die ehrenamtlichen Feuerwehrleute alamiert. Sie befreiten die Personen aus dem Aufzug und sicherten die Stromversorgung. Im Keller des Landratsamtes wurde der Führungsstab für Katastrophenschutz zusammengerufen. Landrat Erich Josef Geßner rufte den Notstand für den Landkreis Neu-Ulm aus. Im Krisenteam sind unter anderem Führungskräfte von Feuerwehr, Polizei, Rettungsdienst, Thw, Bundeswehr und Lebensmittelsicherung. Insgesamt sind 40 ehrenamtliche Mitarbeiter im Katastrophenschutzteam, die die Leitung von Einsätzen übernehmen.

Szenario 2:
Alarmmeldung: Stromausfall auf einer Jugendparty im Gymnasium. Durch den plötzlichen Stromausfall gerieten die Jugendlichen in der Turnhalle in Panik und verletzten sich dabei. Die Feuerwehr und Polizei leisteten sofort erste Hilfe bei den verletzten und beruhigten die anderen Jugendlichen. Zusätzlich wurde auch das Seelsorgerteam vom BRK alamiert. Nach ca. 30min konnte der Strom wieder hergestellt werden. Desweiteren gab es eine Meldung, das 3 Jugendliche aus der Turhalle geflüchtet sind und in Richtung Donau laufen. Diese Jugendlichen rutschten dann die Böschung hinab und fielen in die eiskalte Donau. Daraufhin wurde dann die Wasserwacht alarmiert und rettete die jugendlichen. Insgesamt waren ca. 100 jugendliche bei dem Szenario mit dabei.

Szenario 3:
Alarmmeldung: Zug mit Lkw an Bahnübergang zusammengestoßen in Wullenstetten. Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei wurden durch die ILS alarmiert. Beim eintreffen der Rettungskräfte wurde festgestellt das der Zug mit 150 Personen besetzt war und der Lkw ein Gefahrengut Lkw war. Der Lkw hatte Salpetersäure in Fässern geladen. Daraufhin wurde die Gefahrenschutzeinheit der Feuerwehr und das Thw nachalarmiert. Die Feuerwehr öffnete den Zug um sich eine Lageübersicht zu verschaffen. Beim betreten des Zuges stellten Sie fest, das es sehr viele verletzte Personen gibt, teils mit schweren Verletzungen. Die Feuerwehr borg die Verletzten Personen und übergab Sie den Rettungskräften. Die Verletzten wurden dann in die Gemeinschaftshalle nach Witzighause gebracht. Die Einsatzleitung vor ort übernahm Herr Wild.

In den anderen Gemeinden wurden die Feuerwehren angewiesen Notstrom zu erzeugen und die Bevölkerung immer wieder zu verständigen. Die Bevölkerung brauchte aber keine Angst zu haben, wenn es wirklich einen Einsatz gegeben hätte. Umliegende Feuerwehren und Rettungskräfte standen dafür in Alarmbereitschaft und hätten jeder Zeit im Ernstfall helfen können. Laut den Führungskräften sind alle Szenarien erfolgreich gemeistert wurden. Solche Übungen werden laut Landratsamt aller 5 Jahre durchgeführt um die Einsatzkräfte und den Ablauf zu trainieren.

Mittwoch, 10. Oktober 2012

Tragödie - Mutter tötet Sohn in der Wohnung - Ulm

Kurz vor 6:00 Uhr rief die Frau am Mittwoch bei der Ulmer Polizei an und schilderte, dass sie in der Nacht ihren Sohn getötet habe. Die Beamten eilten sofort zu der Wohnung in der Ulmer Innenstadt, wo die 38-Jährige auf sie wartete. Den neunjährigen Sohn der Ulmerin fanden die Polizisten tot in einem Bett. Nach dem Stand der Ermittlungen hatte die 38-Jährige nach der Tat versucht, sich das Leben zu nehmen. Dabei verletzte sie sich leicht, ein Notarzt versorgte sie vor Ort. Die Polizei nahm die Mutter unter dringendem Tatverdacht vorläufig fest. Staatsanwaltschaft Ulm und Kriminalpolizei ermitteln nun, um den genauen Ablauf und die Hintergründe für diese schwere Straftat aufzuklären. Nach ersten Erkenntnissen könnte die finanzielle Schieflage der alleinerziehenden Mutter eine wichtige Rolle spielen. Noch am frühen Morgen kümmerten sich Notfallseelsorger um die Angehörigen. Die Beschuldigte wird am Mittwochnachmittag auf Antrag der Staatsanwaltschaft Ulm dem Haftrichter beim Amtsgericht Ulm vorgeführt. Ebenfalls am Nachmittag wird der Leichnam des Jungen obduziert, um die genaue Todesursache festzustellen.