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Mittwoch, 30. Januar 2013

Neu-Ulm: Rumänen bieten falsches Gold an - Festnahme

Archivfoto

Gestern am Spätnachmittag boten zwei rumänische Staatsangehörige einem Handwerker in einem Geschäft in der Innenstadt Goldschmuck zum Kauf an.

Für einen Ring oder eine Halskette aus angeblich 14-karätigen Gold wollten die vermeintlichen Verkäufer 150 Euro pro Stück. Da bei dem Handwerker Zweifel aufkamen, vertröstete er die Schmuckverkäufer auf einen späteren Zeitpunkt. Als die Rumänen nach einer dreiviertel Stunde wieder zurückkamen, warteten schon alarmierte Zivilstreifen der Polizei Neu-Ulm auf die Schmuckverkäufer. Nachdem einer der Verkäufer das Geschäft betrat, ein weiterer vor dem Laden "Schmiere stand" und der dritte im Bunde im geparkten Pkw wartete, wurden alle drei Personen von den Zivilbeamten festgenommen. Die Überprüfung von den mitgeführten neun Ringen und fünf Halsketten aus Gold ergab, dass es sich um minderwertige Messingware mit einer hartvergoldeten Legierung handelte. Ein Juwelier bestätigte, dass dieser angebliche Goldschmuck einen Wert von 50 Cent pro Stück hat. 

Nach Rücksprache mit dem verständigten Jour-Staatsanwalt ordnete dieser wegen des versuchten Trickbetruges und der Hehlerei eine Sicherheitsleistung bei den Tätern, die nur einen Wohnsitz in Rumänien haben, an. Zunächst versicherten die Täter gegenüber den Polizeibeamten kein Bargeld mehr mitzuführen. Nach einem Aufenthalt in der Haftzelle, mit der Aussicht auf eine längere Haftdauer aufgrund der fehlenden Barmittel für die Sicherheitsleistung, besannen sich die Täter, dass sie in ihrem Pkw, versteckt in der Nackenstütze noch Geld hatten, um den geforderten dreistelligen Eurobetrag zahlen zu können. Nach der folgenden Begleichung der Sicherheitsleistung konnten die Rumänen entlassen werden. 

Mittwoch, 10. Oktober 2012

Pkw Aufbruchserie in Memmingen und Umgebung - Memmingen

In den letzten zwei bis drei Monaten häuften sich im gesamten Stadtgebiet von Memmingen, aber auch in den ortsteilen und der Umgebung , die Diebstähle aus geparkten Fahrzeugen. Wie bereits berichtet wurden aus etwa 70 unversperrt abgestellten Fahrzeugen Gegenstände entwendet. In etwa 30 weiteren Fällen wurden die Fahrzeuge, überwiegend durch das Einschlagen der Seitenscheibe, aufgebrochen. Nach langwierigen Ermittlungen der Memminger Polizei konnten bislang zwei Tatverdächtige und ein der Hehlerei Verdächtigter festgenommen werden. Die geklärten Taten sind nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen der Beschaffungskriminalität im Rauschgiftmilieu zuzuordnen. Bei den Durchsuchungen der Wohnungen und der benutzten Fahrzeuge der Tatverdächtigen konnten eine Vielzahl von Gegenständen sichergestellt werden. Neben Mobiltelefonen und Sonnenbrillen wurden auch Alkoholika, Parfum, Handtaschen, USB-Sticks, MP3-Player, Taschenlampen und weitere persönliche Gegenstände entwendet. Eine Zuordnung zu den bekannten Taten konnte jedoch bislang nur zum Teil erfolgen. Die Polizei Memmingen bittet deshalb alle Bürgerinnen und Bürger, die Opfer eines Pkw-Aufbruchs bzw. eines Diebstahls aus dem unversperrten Fahrzeug wurden und diesen noch nicht angezeigt haben, sich unter Tel. (08331) 100-0 zu melden.