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Mittwoch, 4. September 2013

Memmingen - Vergessener Topf auf Herd löst Feuerwehralarm aus

Foto: ©Merkel
Am Dienstag am späten Nachmittag wurde in der Rheineckstraße eine starke Rauchentwicklung aus einer Wohnung im 2. Stock gemeldet. Das Wohnhaus wurde daraufhin geräumt. Da die Türe der Wohnung verschlossen war, musste sie gewaltsam geöffnet werden. Es stellte sich heraus, dass ein vergessener Topf auf dem Herd für die Rauchentwicklung verantwortlich war. Die verrauchte Wohnung wurde durch die Feuerwehr Memmingen gelüftet, die aufgebrochene Türe repariert. Es entstand kein nennenswerter Sachschaden.

Dienstag, 3. September 2013

Illertissen - Tödlicher Arbeitsunfall bei Bauarbeiten an Schule

Symbolfoto
An den Folgen eines tragischen Arbeitsunfall ist am Dienstagvormittag ein Mann verstorben. 
Der selbständige 53-jährige Mann aus dem Landkreis Schwäbisch Hall war im Rahmen der Umbauarbeiten an einer Schule in Illertissen mit Arbeiten beauftragt worden. Im Zusammenhang mit seinem Auftrag betrat er gegen 09:30 Uhr einen ebenerdigen Betonschacht der mit Metallgitterfeldern abgedeckt war. Aus noch nicht geklärter Ursache gab die Abdeckung des Schachtes nach und der Mann stürzte vor den Augen seines 24-jährigen Sohnes ca. 6 Meter in die Tiefe und prallte auf das heruntergefallene Metallgitter sowie den Betonboden des Schachtes. Der schwerstverletzte Mann wurde noch im Schacht durch den Rettungsdienst, der über Leitern bzw. den Keller zu dem Verletzten gelangen konnte, versorgt und schließlich mit Unterstützung der Feuerwehr aus dem Schacht geborgen. Trotz der Bemühungen von Rettungsdienst und Ärzten verstarb der Mann, der mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen worden war, wenig später. Die Ermittlungen zu dem Arbeitsunfall wurden von der Polizeiinspektion Illertissen aufgenommen und aufgrund des Todesfalls zwischenzeitlich an die Kripo Neu-Ulm übergeben.

Freitag, 30. August 2013

Kempten - Kellerbrand in Mehrfamilienhaus - 10000 Euro Sachschaden

Foto: ©Feuerwehr Kempten
Ein Sachschaden von mehreren 10.000 Euro war das Ergebnis von einem Kellerbrand in der vergangenen Nacht. Gegen 1:30 Uhr wurde über die Integrierte Leitstelle der Brand in dem Mehrfamilienhaus festgestellt. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte wurde ein verrauchter Gang festgestellt, der von der Feuerwehr schnell entraucht werden konnte. Vom Rettungsdienst wurden drei Bewohner aus dem Gebäude und eine Bewohnerin aus einem Nachbargebäude wegen des Verdachts einer Rauchgasvergiftung versorgt. Bis auf einen 22-Jährigen ,welcher vorsorglich über Nacht im Krankenhaus blieb, wurden alle Personen nach einer ambulanten Versorgung entlassen. Bei der Überprüfung des Gebäudes wurde festgestellt, dass der Rauch von einem bereits erloschenen Brand im Bereich von zwei Kellerabteilen herrührte. Durch den Brand entstand ein Sachschaden von mehreren 10.000 Euro. Die Ermittlungen zur Brandursache wurden zunächst vom Kriminaldauerdienst Memmingen aufgenommen und im Verlauf des Freitags von der Kripo Kempten übernommen.

Donnerstag, 29. August 2013

Kampagne „112 Feuerwehr – Willkommen bei uns!“

„112 Feuerwehr – Willkommen bei uns!“ – so lautet der Slogan der Kommunikationskampagne des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV), die den interkulturellen Dialog der Feuerwehren mit Menschen mit Migrationshintergrund vertiefen soll. Orhan Bekyigit, Feuerwehrmann mit türkischen Wurzeln und DFV-Fachberater Integration, erläutert die drei vorrangigen Ziele der Kampagne: „Zunächst geht es um die Information über das deutsche Feuerwehrsystem – Freiwillige Feuerwehr, Berufsfeuerwehr, Werkfeuerwehr, Jugendfeuerwehr. In anderen Ländern gibt es häufig andere Strukturen.“

Der zweite Bereich ist die Information über die verschiedenen Engagementmöglichkeiten. „Wir sehen Engagementförderung als ein Integrationsinstrument. Langfristig ist für den Deutschen Feuerwehrverband auch die Mitgliedergewinnung aus den Reihen der Migrantinnen und Migranten ein Ziel, wenngleich dies nicht als Ausgleich eines demographischen Tiefs verstanden werden darf, sondern als längst überfällige Bereicherung. Dafür muss bekannt sein, wie Feuerwehren funktionieren und wie man sich dort engagieren kann“, so der DFV-Fachberater. Das dritte Ziel ist die Information über Präventionsmaßnahmen und das Verhalten im Notfall: „Wie verhalte ich mich richtig, warum sind Rauchwarnmelder wichtig, was kann ich tun, um Brände zu vermeiden – darüber wollen wir informieren“, erklärt Bekyigit.

Im Rahmen der 60. Delegiertenversammlung des Deutschen Feuerwehrverbandes stellte Bekyigit die Kampagne einem breiten Publikum vor. Die Materialien – Plakate, Postkartenflyer, Aufkleber und Arbeitsheft – werden nun an einen großen bundesweiten Verteiler versandt. Hinzu kommen eine Facebook-Plattform (www.facebook.de/112willkommen) sowie die Website www.112-willkommen.de. Dort stehen Informationen zum richtigen Verhalten im Notfall sowie zum Hintergrund der Kommunikationskampagne zur Verfügung. „112 Feuerwehr – Willkommen bei uns!“ wird aus Mitteln des Europäischen Integrationsfonds kofinanziert. (Quelle: Deutscher Feuerwehr Verband)



Donnerstag, 22. August 2013

Tauchübung der Feuerwehr Ottobeuren im Freibad

Foto: ©Feuerwehr Ottobeuren
Für eine etwas andere Übung trafen sich am Mittwoch Abend ein paar Atemschutzgeräteträger der Feuerwehr Ottobeuren. Mit alten Atemschutzgeräten wurde im Ottobeurer Freibad getaucht. Bei solchen Aktionen ist zu erkennen, dass auch bei der Feuerwehr der Spaß nicht zu kurz kommt. (Feuerwehr Ottobeuren) Bildergalerie

Dienstag, 20. August 2013

Flugzeugabsturz bei Heimertingen - 3 Personen getötet



Wie berichtet ist am Montag kurz nach 16 Uhr ein einmotoriges Kleinflugzeug besetzt mit 3 Personen in der Nähe von Oberopfingen abgestürzt. Alle drei Flugzeuginsassen kamen dabei ums Leben. Die Absturzstelle befindet sich im Landkreis Biberach auf Gemarkung Kirchdorf-Oberopfingen bei Schifferhaus. Es handelt sich um ein Waldstück zwischen der BAB 7 und der Iller gelegen, nördlich von der Straße zwischen Oberopfingen und Heimertingen. Nach wie vor ungeklärt ist die Absturzursache. Nach den bisherigen Ermittlungen startete das Flugzeug gegen 15.20 Uhr in Laupheim zu einem Einweisungsflug. Dort sollte es später auch wieder landen. Im Flugzeug befanden sich ein 64-jähriger Fluglehrer sowie zwei Männer im Alter von 32 Jahren. Das Flugzeug vom Typ Lancair des Bundeswehr-Luftsportrings Laupheim e.V. war Baujahr 1996. Nach vorläufigen Schätzungen der Polizei dürfte der Sachschaden im sechsstelligen Bereich liegen. Kurz nach 16 Uhr wurde von Augenzeugen beobachtet, wie das Flugzeug nach einer Flugbewegung nach oben nahezu senkrecht in das dortige Waldstück stürzte. Davor soll es noch zu einem Aufheulen des Motors gekommen sein. Zum Flugverhalten der Maschine vor dem Absturz sucht die Kriminalpolizei Biberach noch weitere Zeugen. Das total beschädigte Flugzeug wurde im Laufe der Nacht geborgen und von der Polizei zur Durchführung weiterer Untersuchungen durch die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung sichergestellt. Zur weiteren Klärung der Flugeigenschaften der Flugzeuginsassen hat die Staatsanwaltschaft Ravensburg inzwischen eine Obduktion bei zwei Unfallopfern angeordnet. Daneben führt die Kriminalpolizei weitere Ermittlungen zum Flugverlauf und zum technischen Zustand des Flugzeugs vor dem Unfall durch. Bei dem 64-jährigen Fluglehrer aus dem Landkreis Göppingen handelt es sich um einen erfahrenen Piloten. Auch die beiden aus den Landkreisen Landsberg am Lech und Augsburg kommenden Männer waren Inhaber eines Pilotenscheins. Alle drei waren Mitglieder des Laupheimer Flugsportvereins. Der Flugunfall rief ein Großaufgebot von Polizei, Feuerwehren und Rettungskräften samt Notfallseelsorge auf den Plan. Auch Einsatzkräfte aus Bayern waren beteiligt. Die Polizei Biberach bedankt sich bei allen eigesetzten Kräften für die sehr gute Zusammenarbeit. Die Ermittlungen zur Absturzursache dauern an. Mit einem Ergebnis ist frühestens in den nächsten Tagen zu rechnen. Zeugen des Flugunfalls werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei in Biberach unter der Telefonnummer 07351/4470 zu melden. Video, Bildergalerie und Radioton finden Sie hier


Sonntag, 18. August 2013

Heimenkirch - Pkw prallt gegen Baum - Fahrer noch an der Unfallstelle verstorben

Symbolfoto
Ein 31-jähriger Mann aus Lindenberg kam gegen 15:10 Uhr mit seinem Pkw auf der Staatsstraße 2378 kurz vor dem Kreisverkehr zur B16, ins Schleudern und kommt alleinbeteiligt von der Fahrbahn ab. Der Verunfallte war nach ersten Erkenntnissen und Zeugenangaben mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit unterwegs. Im Kurvenbereich, an der Goßholzer Steig, geriet er auf die Bankette und kam ins Schleudern. Er bekam sein Fahrzeug nicht mehr unter Kontrolle und stieß frontal zwischen zwei Bäume und in dort abgelagertes Schutt und Gerümpel. Der 31-jährige erlitt dabei so schwere Verletzungen, dass er noch an der Unfallstelle verstarb. Die 20-jährige Fahrerin eines längere Zeit zuvor überholten Fahrzeugs erlitt, als sie bald darauf an der Unfallstelle eintraf, einen Schoc

Samstag, 17. August 2013

Tödlicher Verkehrsunfall auf der A96 bei Erkheim - Oldtimerfahrer kommt von Fahrbahn ab

Am Samstag, gegen 16:25 Uhr, ereignete sich ein tödlicher Verkehrsunfall auf der A96, München – Lindau, Höhe Stetten, Fahrtrichtung Lindau. Der 70-jährige deutsche Fahrer eines PKW Chevrolet, mit schweizer Kennzeichen, touchierte während des Überholvorganges einen Oldtimer. Der Oldtimer kam von der Fahrbahn nach rechts ab, schleuderte über eine Leitplanke und überschlug sich. Das Fahrzeug kam auf dem Grünstreifen zwischen A96 und B18 auf dem Dach zum Liegen. Der 71-jährige Fahrer wurde aus dem Fahrzeug geschleudert und erlitt tödliche Verletzungen. Der Verunglückte stammte aus dem Landkreis Augsburg. Der Unfallverursacher wurde nicht verletzt. Von der Staatsanwaltschaft wurde ein Gutachter eingeschaltet. Bei dem Oldtimer dürfte ein Schaden von mehreren hundert tausend Euro vorliegen. Beim PKW Chevrolet entstand ein Frontschaden in Höhe von ca. 5000 €. Die B18 war im Bereich der Unfallstelle kurz gesperrt. Auf der A 96, Fahrtrichtung Lindau, kam es zu Verkehrsbehinderung mit zeitweise einem Stau bis zu drei Kilometern.Bildergalerie

Freitag, 16. August 2013

Pkw prallt gegen Stier - Fahrer in Hergatz eingeklemmt und schwerverletzt

Symbolfoto
Am Freitag Morgen musste ein Pkw-Fahrer schwer verletzt aus seinem Pkw geborgen werden, nachdem er zuvor mit einem Stier zusammengestoßen war.

Gegen 06.00 Uhr wurde die Polizei über den schweren Verkehrsunfall auf der ST 2003 / B12 informiert. Ein Pkw war mit einem Stier kollidiert, woraufhin der 48-jährige Fahrer des Pkw nach rechts von der Fahrbahn abkam und nach ca. 80 m in einem angrenzenden Feld zum Stehen kam. Der ca. 800 kg schwere Stier wurde zunächst von dem Pkw vorne „aufgeladen“ und im Anschluss wieder zurück auf die Fahrbahn geschleudert. Dort kam es dann noch zu einem Streifzusammenstoß mit einem Lkw, wobei hier nur geringer Sachschaden entstand. Der 48-jährige Pkw-Fahrer aus dem Landkreis Ravensburg wurde in seinem Pkw eingeklemmt und war bewusstlos. Durch den alarmierten Rettungsdienst wurde er nach erster Versorgung vor Ort mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus verbracht. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr hatten ihn zuvor aus dem Fahrzeug befreit. Zum genaueren Verletzungsgrad und über die Art der Verletzungen liegen derzeit keine Erkenntnisse vor. An dem Pkw des 48 Jährigen entstand wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von ca. 2.000 Euro. Die Beschädigung an dem Lkw wurde auf ca. 500 Euro geschätzt. Der Stier verendete vor Ort - Wert: ca. 2.000 Euro.

Schwerer Verkehrsunfall zwischen Markt Wald und Tussenhausen - PKW-überschlagen alle drei Insassen verletzt

Foto: (c)Rizer
Zu einem schweren Verkehrsunfall kam es am Donnerstag Abend, gegen 18:45 Uhr, zwischen Markt Wald und Tussenhausen, als ein PKW alleinbeteiligt von der Straße abkam und sich mehrfach überschlug. Der PKW blieb in einer Wiese auf der Seite liegen. Der nicht angegurtete 38-jährige Fahrer wurde aus dem Fahrzeug geschleudert. Sein 21-jähriger Beifahrer wurde eingeklemmt und musste von der Feuerwehr aus dem Wrack befreit werden. Beide erlitten schweren Verletzungen und wurden mit Hubschraubern in Unfallkliniken geflogen. Beim Fahrer besteht Lebensgefahr. Der dritte, 39-jährige Fahrzeuginsasse auf dem Rücksitz, war angegurtet. Er konnte sich selbst befreien und kam mit leichteren Verletzungen ebenfalls ins Krankenhaus. Alle drei Insassen sind tschechische Staatsbürger. Die Staatsanwaltschaft Memmingen beauftragte einen Sachverständigen mit der Erstellung eines unfallanalytischen Gutachtens. Fest steht, dass kein weiteres Fahrzeug an dem Unfall beteiligt war. Neben den Polizeikräften, u.a. dem Polizeihubschrauber Edelweiß 5, im Einsatz waren: die FFW Tussenhausen und Ettringen sowie 2 RTW, 2 NAW und die Rettungshubschrauber Chr. 17 aus Kempten und Chr. 22 aus Ulm. Videobeitrag und Bildergalerie

Donnerstag, 15. August 2013

Schwerer Verkehrsunfall auf der B300 zwischen Winterrieden und Boos

Ein 86 Jahre alter Pkwfahrer fuhr mit seinem Mercedes unter Mißachtung der Vorfahrt von einem asphaltierten Feldweg zwischen Winterrieden und Boos auf die B300 ein. Dort prallte der Pkw des Unfallverursachers frontal in einen von Boos kommenden Pkw Audi. Der 86 Jahre alte Mercedesfahrer wurde schwer verletzt ins Klinikum Memmingen eingeliefert, seine 81 Jahre alte Ehefrau und Beifahrerin wurde schwer verletzt mit dem Rettungshubschrauber in die Uni-Klinik Ulm geflogen. Die 70 Jahre alte Fahrerin des Pkw Audi sowie der 72 Jahre alte Beifahrer wurden mittelschwer verletzt ins Krankenhaus Ottobeuren eingeliefert. An den beiden unfallbeteiligten Pkw entstand wirtschaftlicher Totalschaden i.H.v. ca. 20.000.- Euro. Neben den Freiwilligen Feuerwehren aus Babenhausen, Winterrieden und Klosterbeuren waren vom Rettungsdienst 1 Notarzt, 1 Rettungshubschrauber sowie 3 RTW im Einsatz. Die Unfallaufnahme erfolgte durch 2 Streifen der PI Memmingen, welche ebenfalls von einem Polizeihubschrauber unterstützt wurde. Die B300 war während der Verkehrsunfallaufnahme für rund 2 Stunden gesperrt. Bildergalerie

Samstag, 10. August 2013

Schwerer Verkehrsunfall mit Kleintransporter auf der A96 bei Bad Wörishofen

Foto: Rizer
Am frühen Samstag Morgen ereignete sich auf der A96 in Fahrtrichtung Lindau kurz nach dem Freizeitpark ein schwerer Verkehrsunfall. Der 46-jährige Fahrer eines Kleintransporters aus Bosnien-Herzegowina kam aus bislang nicht bekannter Ursache zu weit nach links, streifte gegen den Bordstein und kam dann nach rechts von der Fahrbahn ab, überschlug sich beim Anprall gegen die Leitplanke und blieb zwischen den Bäumen hängen. Der schwerverletzte Bosnier war eingeklemmt und musste durch die Feuerwehr Türkheim und Bad Wörishofen befreit werden. Der 24-jährige Beifahrer, ebenfalls aus Bosnien, konnte sich leichtverletzt selbst aus dem Wrack befreien. Der Verkehr war für die Dauer von drei Stunden beeinträchtigt, zeitweise betrug der Stau ca. zwei Kilometer. Am Kleintransporter entstand ein Totalschaden in Höhe von etwa 6000 Euro. Der Schaden an Einrichtungen der Autobahn liegt bei ca. 3000 Euro. Videobeitrag

Freitag, 9. August 2013

Schwerer Lkw-Unfall auf der A8 zwischen Burgau und Zusmarshausen - Lkw umgestürzt

Symbolfoto
Ein umgestürzter LKW sorgt seit Freitagmittag für massive Behinderungen auf der A8. Ein 46-jähriger Fahrer eines Sattelzuges war gegen 11:30 Uhr auf der A8 in Fahrtrichtung Stuttgart unterwegs. Zwischen den Anschlussstellen Zusmarshausen und Burgau geriet der Sattelzug aus bisher ungeklärter Ursache im Bereich einer Baustellenverschwenkung ins Schlingern. Der Sattelzug prallte gegen die provisorische Trennung der beiden Fahrbahnen und verschob diese auf einer Länge von ca. 200 m in die Farbahn die in Richtung München führt. Durch dieses Verschieben streiften 10 Pkw die Fahrbahnteilung und wurden beschädigt. Drei Fahrzeuginsassen wurden hierbei leicht verletzt. Bei dem Sattelzug löste sich der Auflieger von der Zugmaschine. Während die Zugmaschine nach rechts die Leitplanke durchbrach und in einem Graben zum Stillstand kam, rutschte der Auflieger auf der Autobahn weiter bis er umstürzte und seine aus losem Getreide bestehende Ladung über die gesamte Autobahn verteilte. Der 46-jährige Fahrer des Sattelzuges wurde bei dem Unfall mittelschwer verletzt. Aufgrund des Unfalls ist die A8 in beide Fahrtrichtungen vollständig gesperrt. Derzeit wird damit begonnen den Verkehr, der sich zwischen der Unfallstelle und den Anschlussstellen befindet, abzuleiten, damit im weiteren Verlauf mit der Bergung des Sattelzuges und der Reinigung der Fahrbahn begonnen werden kann. Aufgrund des Unfalls bei dem nach ersten Schätzungen ein Schaden von 200.000 Euro entstanden ist, wird mit Behinderungen bis in die Abendstunden gerechnet. Die Unfallaufnahme wurde von der APS Günzburg übernommen. Da die Ableitungsstrecken überlastet sind, wird empfohlen die A8 zwischen Ulm und Augsburg weiträumig zu umfahren. 

Montag, 5. August 2013

Schwerer Motorradunfall auf Bahnunterführung bei Sontheim - Rettungshubschrauber im Einsatz

Über ein Brückengeländer stürzte ein Motorradfahrer bei einem Verkehrsunfall in die Tiefe. Am Montagvormittag gegen 10:15 Uhr fuhr ein junger Motorradfahrer die Strecke von Grabus in Richtung Sontheim. Im Bereich der Bahnunterführung kam es aus bisher ungeklärten Gründen zuu einem Zusammenstoß zwischen dem Motorrad und einem Pkw. Ersten Aussagen nach wäre der Motorradfahrer zuvor bereits gestürzt gewesen - und nur das führerlose Motorrad rutschte noch in den Gegenverkehr. Der 23-jährige Fahrer des Motorrades wurde über das Brückengeländer hinweg ca. 10m in die Tiefe geschleudert und blieb im Schotterbereich der Bahnlinie liegen. Die Feuerwehr Sontheim übernahm die Absicherung der Unfallstelle. Der lebensgefährlich verletzte Unterallgäuer musste mit dem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen werden. Zur Dokumentation der Unfallstelle und Spuren wurde der Polizeihubschrauber angefordert, welcher Luftbildaufnahmen fertigte. Aufgrund der schwersten Verletzungen des Motorradfahrers und des letztlich nicht eindeutig feststellbaren Unfallhergangs wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft ein Sachverständiger hinzugezogen. Bei dem Unfall entstand ein Schaden von 6.000 Euro. Die 22-jährige Fahrerin des entgegenkommenden Pkw blieb unverletzt.
Bildergalerie

Vier Schwerverletzte und 11 Leichtverletzte nach Auffahrunfall mit Reisebus auf der A7 bei Füssen

Symbolfoto
Am Samstag gegen 12 Uhr fuhr ein in Richtung Österreich fahrender niederländischer Reisebus auf der A7 auf ein Stauende auf. Aufgrund starken Verkehrsaufkommens hatte es sich auf der A 7 in Fahrtrichtung Füssen gestaut. Etwa 400m vor der Anschlussstelle Füssen fuhr der Busfahrer eines niederländischen Reisebusses in das Stauende, nachdem er selbigen wohl übersehen hatte. Dadurch wurde der Pkw, auf den der Bus auffuhr, auf die Betongleitwand geschleudert und kam dort zum Liegen. Durch den Unfall wurden die vier Pkw-Insassen schwer verletzt und nach erster Versorgung vor Ort in umliegende Krankenhäuser gebracht. 11 Personen aus dem Reisebus wurden leicht verletzt. Sie konnten mit einem Ersatzbus ihre Reise fortsetzen. Am Pkw entstand Totalschaden. Der Reisebus wurde stark beschädigt. Die Autobahn war für etwa 4 Stunden komplett gesperrt.

Freitag, 2. August 2013

Feldstadel bei Babenhausen in Vollbrand - Waldbrandgefahr

Foto: Rizer
Am Freitag gegen 17:30 Uhr wurde ein Vollbrand von einem Feldstadl direkt am Waldrand, nördlich von Babenhausen gemeldet. Der Feldstadel mit ca. 70 Strohballe ist komplett niedergebrannt. Die Feuerwehr konnte ein Übergreifen der Flammen auf den Wald verhindern. Personen wurden bei dem Brand nicht verletzt. Sachschden ca. 10.000 Euro. Die Ursache ist derzeit noch unbekannt - der Kriminaldauerdienst hat die Ermittlungen übernommen.

Donnerstag, 1. August 2013

Bauernhofbrand in Schwaighausen - Feuerwehren im Großeinsatz

Der Brand eines Stadels beschäftigt derzeit mehrere Feuerwehren im Unterallgäu. Am Donnerstag gegen 15 Uhr wurde bei der Polizei bekannt, dass ein Bauernhof brennen würde. Beim Eintreffen der ersten Streife stellte sich heraus, dass der von einer Anwohnerin bemerkte Brand nicht das landwirtschaftliche Anwesen selbst sondern einen naheliegenden Stadel betraf. Durch den Brand des Objektes, in welchem unter anderem landwirtschaftliche Geräte gelagert waren und auf dessen Dach sich eine Photovoltaikanlage befand ist ein Schaden entstanden, der nach ersten Schätzungen über 200.000 Euro liegen dürfte. Zur Bekämpfung des Feuers befinden sich die Feuerwehren Holzgünz, Trunkelsberg, Memmingerberg, Benningen, Niederrieden im Einsatz. Derzeit ist der Brand so weit unter Kontrolle, dass keine Gefahr des Übergreifens des Feuers auf in der Nähe befindliche Gebäude besteht. Aktuell sind keine Flammen mehr sichtbar, es findet jedoch noch eine starke Rauchentwicklung statt. Bei den Löscharbeiten erlitt ein Feuerwehrmann ein Rauchgasvergiftung und musste zu weiteren Untersuchungen und zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden. Die Ermittlungen zur Klärung der derzeit noch unbekannten Brandursache wurden von der Kriminalpolizei Memmingen übernommen. BILDERGALERIE


Mittwoch, 31. Juli 2013

Stadlbrand in Ottobeuren schnell unter Kontrolle

Zu einem Brand einer Scheune mussten die Beamten der Polizeiinspektion Memmingen und die Feuerwehr Ottobeuren heute gegen 13.00 Uhr ausrücken. Drei Kinder und ein Jugendlicher im Alter zwischen 12 und 14 Jahren hatten in der Scheune mit einer Shisha-Pfeife Tabak geraucht. Ein Stück heißer Kohle fiel in dort gelagertes Heu und löste einen Brand aus. Drei aus der Gruppe verließen die Scheune unverletzt, einer verletzte sich durch das Einatmen von Rauchgasen leicht. Zügig konnte die alarmierte Feuerwehr Ottobeuren den Brand löschen und die Situation unter Kontrolle bringen. Der Sachschaden wird auf ca. 1.000 Euro beziffert. Bildergalerie

Montag, 29. Juli 2013

Tödlicher Verkehrsunfall auf der A96 zwischen Mindelheim und Bad Wörishofen

Am heutigen Morgen kam es zu einem tödlichen Verkehrsunfall auf der A96 zwischen Mindelheim und Bad Wörishofen in Fahrtrichtung München.

Eine Frau aus München wollte mit ihrem Pkw einen vor ihr auf der rechten Fahrspur fahrenden Pkw überholen. Beim Einleiten des Überholvorgangs, sprich dem Wechsel auf die linke Fahrspur, fuhr die Frau aus München dem Pkw in die linke Heckseite. Dadurch geriet dieser Pkw einer 20-jährigen Frau aus dem Allgäu ins Schleudern, überschlug sich und blieb letztlich auf dem Dach liegen. Die 20 Jährige wurde in ihrem Fahrzeug eingeklemmt und erlag noch an der Unfallstelle ihren schweren Verletzungen. Die 27 Jährige aus München wurde schwer verletzt zur weiteren Behandlung mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Der Unfall konnte aus ca. 150m Entfernung von einem Zeugen beobachtet werden. Seine Angaben decken sich mit den ersten Erkenntnissen aus der Spurenlage an der Unfallstelle. Zur genauen Erforschung des Unfallherganges wurde von der Staatsanwaltschaft Memmingen die Hinzuziehung eines Sachverständigen angeordnet. Bildergalerie von der A96

LEIDER MUSSTEN WIR HEUTE AUF DER A96 WIEDER EINMAL MIT ERSCHRECKEN FESTSTELLEN, DAS DIE RETTUNGSGASSENBILDUNG SEHR MANGELHAFT WAR!!!


Sonntag, 28. Juli 2013

Ballenpresse und Getreidefeld fangen Feuer bei Rammingen

Foto: Krivacek
Am Sonntag gegen 14:45 Uhr geriet aus bisher unbekannter Ursache eine Strohballenpresse bei den landwirtschaftlichen Arbeiten in Brand. Infolge entzündete sich das entsprechende Getreidefeld auf einer Fläche von rund zwei Hektar. Den alarmierten Freiwilligen Feuerwehren aus Rammingen, Tussenhausen, Zaisertshofen, Amberg, Türkheim und Bad Wörishofen gelang es das Feuer nach ca. 30 Minuten gänzlich abzulöschen. Im Einsatz waren rund 55 Kräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst. Der Schaden an der Getreideernte beläuft sich auf rund 1500.- Euro, der Sachschaden an der Ballenpresse ist noch nicht bezifferbar. Bildergalerie und ein Video dazu finden Sie hier.