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Sonntag, 21. Oktober 2012

Glimmende Küchenrolle sorgt für Feuerwehreinsatz - Mindelheim

Fotos: locally.de/kri
Eine glimmende Küchenrolle sorgte am Sonntagnachmittag dem 21.10.2012 für einen größeren Einsatz der Feuerwehr Mindelheim. Gegen 15.00 Uhr wurde durch einen Notruf bei der Integrierten Leitstelle Donau Iller ein Wohnungsbrand in der Christoph-Schreiner-Straße gemeldet, weiter hieß es, dass noch eine Person in der Wohnung sei. Sofort rückte die Feuerwehr Mindelheim mit einem Löschzug zur Einsatzstelle aus. Am Einsatzort angekommen stellten die Wehrmänner fest, dass sich die Wohung im 2. Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses befand. Die Bewohnerin, eine Seniorin, hatte sich auf den Balkon der Wohnung gerettet. Während ein Trupp unter schwerem Atemschutz zur Wohnung vorging, evakuierten die anderen Feuerwehrmänner das Wohnhaus. Erschwerend war laut Feuerwehrangaben, dass die Brandwohung verschlossen war und weder von innen noch von außen geöffnet werden konnte. Erst ein eilig organisierter Schlüssel konnte dann den Weg für die Feuerwehr freimachen. In der Küche der Wohnung glimmte eine Papierrolle auf dem Herd. Die Feuerwehrmänner stellten den Herd ab und entfernten die Papierrolle. Unterdessen übernahm der Rettungsdienst gemeinsam mit einem Notarzt die Betreuung der Bewohnerin. Nach ersten Informationen wurde bei dem Brand niemand verletzt. Die Ermittlungen wurden von der Polizeiinspektion Mindelheim übernommen. Im Einsatz war die Feuerwehr Mindelheim mit vier Fahrzeugen und knapp 35 Feuerwehrmännern. Ebenso vor Ort war das BRK mit einem Notarzt, dem ELRD sowie einem Rettungswagen. (locally.de/kri)




Donnerstag, 18. Oktober 2012

Aus angebranntem Essen wird Küchenbrand - Pkw versperrt Rettungsweg - München

Eine Bewohnerin im dritten Obergeschoss, eines neunstöckigen Wohnhauses, hatte ihr Mittagessen am gestrigen Mittwoch dem 17.10.2012 auf dem Herd vergessen. Wegen der starken  Rauchentwicklung rief sie im Flur um Hilfe, worauf ein alarmierter Nachbar die Feuerwehr rief. Bei der Flucht aus dem Haus warnten die Beiden die Nachbarn und forderten sie zum Verlassen des Hauses auf. Dies erwies sich jedoch als Fehler, weil das Treppenhaus wegen der offenstehenden Wohnungstüre verraucht war und sich deshalb zwei der Bewohner eine leichte Rauchvergiftung zu zogen. Die Einsatzkräfte öffneten sofort die Rauchabzugsanlage und gingen über das Treppenhaus zur Brandwohnung vor. Das angebrannte Essen hatte sich in der Zwischenzeit zu einem ausgewachsenen Küchenbrand entwickelt. Mit einem C-Rohr konnten die Flammen schnell gelöscht werden. Bei dem Brand entstand ein ca. 50.000 € hoher Sachschaden. Hätte bei dem Brand eine Drehleiter zum Einsatz gebracht werden müssen, wäre es zu einer lebensgefährlichen Verzögerung gekommen, da die Feuerwehrzufahrt durch einen parkenden Pkw verstellt war. Dieser musste erst abgeschleppt werden. (hör)