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Mittwoch, 8. August 2012

Bootausflug endet mit Rettungsaktion - Senden

Ein Bootausflug einer Gruppe von zwei Männern und zweier Frauen aus Ulm und Neu-Ulm endete für einen der Männer mit einem großen Rettungseinsatz. Als die Gruppe im Bereich des Wehres auf Höhe des Ortsteiles Ay an der Iller angelangt waren, verließen sie vor dem Wehr die Iller, trugen die Boote an Land und machten eine Pause. Nach derzeitigen Erkenntnissen kam der 31 jährige Ulmer gegen 13:45 Uhr auf die Idee, unterhalb des Wehres in den Stromschnellen zu schwimmen. Da das Wehr von Land aus unzugänglich ist, nutze der Mann den Umstand, dass ein Teil des Wehres aufgrund einer hochgefahrenen Regelklappe vom Fluss aus erreicht werden konnte. Nachdem er das Wehr bestiegen hatte, ließ er sich von dem abströmenden Wasser mitreißen. Ca. 15 Meter nach dem Wehr verfing sich die Badehose des Mannes am Grund, der in diesem Bereich aus Holzbohlen, mit teils hervorstehenden Nägeln, besteht. Aufgrund des starken Wasserdruckes gelang es dem Mann, der mit dem Rücken zum Wehr hängen blieb, nicht, sich selbst zu befreien. Auch den als erstes eintreffenden Helfern, die von einem angrenzenden Bauhof, der Feuerwehr, dem THW und der Polizei kamen, gelang es zunächst nicht dem Mann in seiner Notlage zu helfen. Da dem 31 Jährigen mit der Zeit die Kräfte verließen, mussten die Helfer, die sich gegenseitig mit Seilen davor sicherten, von der Strömung weggerissen zu werden, darauf beschränken, den Kopf des Mannes über Wasser zu halten. Auf Grund des Vorfalls waren schließlich rund 50 Einsatzkräfte darunter Kräfte der Wasserwacht, eine Tauchergruppe sowie der Rettungshubschrauber im Einsatz. Nach einer knappen Stunde gelang es den Einsatzkräften, nachdem die zweite Regelklappe hochgefahren wurde und der Wasserdruck dadurch reduziert wurde, die Hose aufzuschneiden und somit den Mann aus seiner Notlage zu befreien. Der stark unterkühlte Mann, der sich zudem Abschürfungen zugezogen hatte, wurde in ein Krankenhaus zur medizinischen Versorgung gebracht. Ein Helfer der bei dem Einsatz in einen herausstehenden Nagel getreten war, musste ebenfalls medizinisch versorgt werden.

Mittwoch, 25. Juli 2012

Tote Person aus Donau in Neu-Ulm geborgen - 24.07.2012

Archivfoto
Heute morgen 24.07.2012 kurz vor 07:00 Uhr erhielt die Polizei mehrere Mitteilungen über einen leblosen Körper in der Donau im Bereich Marienstrasse / Herdbrücke. Die Person wurde duch die als erstes eintreffende Streifenbesatzung der Neu-Ulmer Polizei aus dem Wasser gezogen. Von den ebenfalls herbeigeeilten Rettungskräften konnte nur noch der Tod der Person festgestellt werden. Nach derzeitigem Kenntnisstand stürzte der 48-jährige, in Neu-Ulm wohnhaft gewesene, Mann aus bisher ungeklärter Ursache über die Mauer und fiel etwa 5 Meter auf den steil abfallenden, befestigen Uferbereich der Donau. Anschließend geriet er ins Wasser. Im Rahmen der von der Staatsanwaltschaft Memmingen beantragten Obduktion wurden keine Verletzungen festgestellt, die über das Sturzgeschehen hinausgehen. Es liegen derzeit keine Anhaltspunkte für eine Gewalteinwirkung Dritter vor. Als Todesursache wurde ein Tod durch Ertrinken festgestellt. Eine Blutuntersuchung auf eine eventuelle Alkoholisierung des Mannes wurde veranlasst, dieses Ergebnis liegt noch nicht vor. Aufgrund der bisherigen Erkenntnisse der Kripo Neu-Ulm kann der Todeszeitpunkt bisher erst auf den Zeitraum zwischen Mitternacht und den frühen Morgenstunden eingeschränkt werden. Zur Klärung des Zeitpunktes des Geschehens und der genauen Umstände bittet die Kriminalpolizei um Zeugenhinweise: Wem ist im Zeitraum ab Mitternacht der 48-Jährige aufgefallen und wer kann Angaben zu seinem Aufenthalt oder eventuellen Begleitern geben. Der Mann war mit knielangen grünen Bermudashorts mit Tarnmuster, einer schwarz-roten Trainingsjacke und einem schwarzen T-Shirt mit dem Rückenaufdruck "Stammkunde - Tommy“ bekleidet. Er hatte eine normale bis kräftige Figur und einen hohen Haarsatz. Sachdienliche Meldungen erbittet die KPI Neu-Ulm unter der Tel.: 0731/8013-0.