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Mittwoch, 7. November 2012

Große Cannabis Aufzuchtanlagen entdeckt - Rottweiler erschossen - Lindau

Foto: PP Schwaben Süd/West
Mit dem Fund einer professionellen Aufzuchtanlage für Hanfpflanzen endete in den frühen Morgenstunden des 06.11.2012 eine Durchsuchungsaktion von zwei Wohnungen in Lindau und einem Feldstadel. Aufgrund von Ermittlungserkenntnissen bestand der Verdacht, dass ein 48-jähriger Lindauer seit geraumer Zeit einen regen Handel mit Cannabis betreibt. Aufgrund der polizeilichen Erkenntnisse wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kempten vom Amtsgericht Kempten ein Durchsuchungsbeschluss für die von dem Mann genutzten Objekte erlassen. Da Hinweise vorlagen, dass der Mann im Besitz einer abgesägten Schrotflinte ist, wurde zur Durchführung des Durchsuchungsbeschlusses eine Spezialeinheit hinzugezogen. Der Mann, in dessen Anwesen im weiteren Verlauf tatsächlich eine abgesägte Schrotflinte aufgefunden wurde, konnte ohne Gegenwehr überwältigt und vorläufig festgenommen werden. Ein Rottweilermischling, welcher die Einsatzkräfte angriff, musste von diesen erschossen werden. Insgesamt konnten durch die Beamten der Kripo Lindau im Verlauf der Durchsuchung rund 1 kg Marihuana sowie 149 Hanf-Pflanzen in einer von zwei Cannabis Aufzuchtanlagen entdeckt werden. Der Mann wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kempten am Mittwoch einer Ermittlungsrichterin vorgeführt. Sie erließ einen Haftbefehl wegen des Verdachts eines Verbrechens des Anbaus, Besitzes und Handels von Rauschgift in nicht geringer Menge sowie illegalen Besitzes einer Schusswaffe.

Freitag, 26. Oktober 2012

Mann bringt Messer und Schlagring mit ins Amtsgericht - Memmingen

Am Donnerstagvormittag dem 25.10.2012 wurde beim Amtsgericht in der Buxacher Straße bei der obligatorischen Einlasskontrolle ein 62-jähriger Mann aus Memmingen angehalten, der beim Betreten des Gerichts ein Einhandmesser und einen Schlagring mitführte. Der Mann hatte das Gericht betreten, da er dort etwas erfragen wollte. Bei der anschließenden Befragung gab er an, dass er die Gegenstände immer dabei habe, um sich verteidigen zu können, da wir in einer sehr gefährlichen Zeit leben würden. Der Mann muss nun mit einer Anzeige nach dem Waffengesetz rechnen.

Mittwoch, 10. Oktober 2012

Tragödie - Mutter tötet Sohn in der Wohnung - Ulm

Kurz vor 6:00 Uhr rief die Frau am Mittwoch bei der Ulmer Polizei an und schilderte, dass sie in der Nacht ihren Sohn getötet habe. Die Beamten eilten sofort zu der Wohnung in der Ulmer Innenstadt, wo die 38-Jährige auf sie wartete. Den neunjährigen Sohn der Ulmerin fanden die Polizisten tot in einem Bett. Nach dem Stand der Ermittlungen hatte die 38-Jährige nach der Tat versucht, sich das Leben zu nehmen. Dabei verletzte sie sich leicht, ein Notarzt versorgte sie vor Ort. Die Polizei nahm die Mutter unter dringendem Tatverdacht vorläufig fest. Staatsanwaltschaft Ulm und Kriminalpolizei ermitteln nun, um den genauen Ablauf und die Hintergründe für diese schwere Straftat aufzuklären. Nach ersten Erkenntnissen könnte die finanzielle Schieflage der alleinerziehenden Mutter eine wichtige Rolle spielen. Noch am frühen Morgen kümmerten sich Notfallseelsorger um die Angehörigen. Die Beschuldigte wird am Mittwochnachmittag auf Antrag der Staatsanwaltschaft Ulm dem Haftrichter beim Amtsgericht Ulm vorgeführt. Ebenfalls am Nachmittag wird der Leichnam des Jungen obduziert, um die genaue Todesursache festzustellen.