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Mittwoch, 31. Juli 2013

Tödlicher Streit in Asylbewerberunterkunft in Neu-Ulm

Symbolfoto
Ein Streit zweier Asylbewerber endete am Dienstagabend für einen 29-jährigen Mann tödlich. Die bisherigen Ermittlungen haben ergeben, dass es seit einigen Tagen zwischen einem 29-jähriger Mann aus Pakistan und einem 20-jährigen Landsmann zu Streitigkeiten gekommen war. Aus diesen Unstimmigkeiten resultierte am Nachmittag des 29.07. eine Auseinandersetzung, bei welcher der 29-Jährige laut seinen Angaben von seinem Kontrahenten mehrmals gestoßen worden war und als Folge der Auseinandersetzung Schmerzen erlitten hätte. Zudem sei ihm mit Schlägen gedroht worden. Am Dienstag wandte sich der Mann an die Polizeiinspektion Neu-Ulm und erstattete Anzeige. 

Noch am Nachmittag wurde der 20-Jährige von einem Beamten vernommen und bezüglich seines Verhaltens belehrt. Trotz dieser sogenannten Gefährderansprache kam es am Dienstagabend gegen 20:15 Uhr zu einer erneuten Auseinandersetzung der beiden Männer. Nach dem bisherigen Stand der Ermittlungen wurde hierbei der ledige 29-Jährige von seinem Kontrahenten durch eine Stichverletzung am Rumpf so schwer verletzt, dass die Hilfe des umgehend verständigten Notarztes zu spät kam und der Mann noch am Tatort verstarb. 

Der 20-jährige Tatverdächtige konnte durch die herbeigeeilten Polizeibeamten widerstandslos in der Asylbewerberunterkunft festgenommen werden. Die vermutliche Tatwaffe konnte in der Unterkunft aufgefunden und sichergestellt werden. Der Tatverdächtige wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft Memmingen am Mittwochnachmittag dem Haftrichter vorgeführt. Dieser erließ wegen des bestehenden dringenden Tatverdacht einen Untersuchungshaftbefehl wegen Mordes. Der 20-Jährige, der bisher keine Angaben zu der Tat macht, wurde in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert. 

Die ebenfalls am Nachmittag durchgeführte Obduktion des Verstorbenen bestätigte, dass die Stichverletzung im Rumpf todesursächlich war. Die Ermittlungen zu dem Tötungsdelikt wurden umgehend von Beamten der Kriminalpolizeiinspektion Neu-Ulm mit Unterstützung des Kriminaldauerdienstes aufgenommen. Die der Polizei derzeit zum Motiv des Tatverdächtigen vorliegenden Erkenntnisse können derzeit noch nicht veröffentlicht werden, da hierzu weitere Ermittlungen erforderlich sind.

Mittwoch, 30. Januar 2013

Neu-Ulm: Rumänen bieten falsches Gold an - Festnahme

Archivfoto

Gestern am Spätnachmittag boten zwei rumänische Staatsangehörige einem Handwerker in einem Geschäft in der Innenstadt Goldschmuck zum Kauf an.

Für einen Ring oder eine Halskette aus angeblich 14-karätigen Gold wollten die vermeintlichen Verkäufer 150 Euro pro Stück. Da bei dem Handwerker Zweifel aufkamen, vertröstete er die Schmuckverkäufer auf einen späteren Zeitpunkt. Als die Rumänen nach einer dreiviertel Stunde wieder zurückkamen, warteten schon alarmierte Zivilstreifen der Polizei Neu-Ulm auf die Schmuckverkäufer. Nachdem einer der Verkäufer das Geschäft betrat, ein weiterer vor dem Laden "Schmiere stand" und der dritte im Bunde im geparkten Pkw wartete, wurden alle drei Personen von den Zivilbeamten festgenommen. Die Überprüfung von den mitgeführten neun Ringen und fünf Halsketten aus Gold ergab, dass es sich um minderwertige Messingware mit einer hartvergoldeten Legierung handelte. Ein Juwelier bestätigte, dass dieser angebliche Goldschmuck einen Wert von 50 Cent pro Stück hat. 

Nach Rücksprache mit dem verständigten Jour-Staatsanwalt ordnete dieser wegen des versuchten Trickbetruges und der Hehlerei eine Sicherheitsleistung bei den Tätern, die nur einen Wohnsitz in Rumänien haben, an. Zunächst versicherten die Täter gegenüber den Polizeibeamten kein Bargeld mehr mitzuführen. Nach einem Aufenthalt in der Haftzelle, mit der Aussicht auf eine längere Haftdauer aufgrund der fehlenden Barmittel für die Sicherheitsleistung, besannen sich die Täter, dass sie in ihrem Pkw, versteckt in der Nackenstütze noch Geld hatten, um den geforderten dreistelligen Eurobetrag zahlen zu können. Nach der folgenden Begleichung der Sicherheitsleistung konnten die Rumänen entlassen werden. 

Samstag, 29. Dezember 2012

Neu-Ulm: Suche nach Tatwaffe geht weiter – Opfer kann Krankenhaus verlassen

Auf die Ermittler der Sonderkommission kommt trotz der raschen Festnahme der drei Tatverdächtigen noch jede Menge Arbeit zu. Nach der tödlichen Schussabgabe am 16.12.2012 in der Neu-Ulmer Industriestraße, bei welcher ein 31-Jähriger tödlich und ein 41-Jähriger schwer verletzt wurde, sitzen die drei Tatverdächtigen noch immer in Untersuchungshaft. Dem bereits in der Tatnacht festgenommenen 26-jährigen Tatverdächtigen legt die Staatsanwaltschaft Memmingen, genauso wie den beiden im Landkreis Altenkirchen (Westerwald) festgenommenen 21-jährigen Tatverdächtigen, den Tatvorwurf eines gemeinschaftlich begangenen Tötungsdeliktes zur Last. weiterlesen...

Montag, 17. Dezember 2012

Neu-Ulm: Ermittlungen zur Schießerei machen Fortschritte


Im Fall der folgenschweren Schüsse durch die ein Mann schwere Verletzungen und ein zweiter Mann tödliche Verletzungen erlitten hatte, machen die Ermittlungen Fortschritte. Am Sonntag den 16.12.2012 war der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West gegen 20:50 Uhr über Notruf eine Schießerei in Neu-Ulm in der Industriestraße mitgeteilt worden. Vor Ort wurden von den Einsatzkräften zwei durch Schüsse verletzte Personen angetroffen. Bei den beiden Personen, handelt es sich um einen 41-jährigen Mann aus Neu-Ulm sowie um einen 31-jährigen Mann aus dem Alb-Donau Kreis. weiterlesen...

Donnerstag, 8. November 2012

Zehn Tonnen Kupfer bei Einbrüchen erbeuten - Günzburg

Bei zwei Einbrüchen innerhalb von einer Woche wurden bei einer Firma in Günzburg zehn Tonnen Kupfer gestohlen. Bei der ersten Tat drangen am 30.10.2012 gegen 21Uhr mehrere Personen in das Gelände in der Siemensstraße ein. Von den bisher unbekannten Personen wurden 3 Tonnen Altkupfer aus Transportboxen entwendet. Aufgrund der Spurenlage ist davon auszugehen, dass das Buntmetall über die dort verlaufenden Bahngleise hinweg abtransportiert worden ist. Der zweite Einbruch ereignete sich am 05.11.2012 im Zeitraum zwischen Mitternacht und 04:30Uhr. Durch einen Rangierlockführer wurde in den frühen Morgenstunden bemerkt, dass ein Zufahrtstor für das Firmengelände aufgebrochen worden war. In diesem Fall wurde von den unbekannten Tätern mit einem vorgefundenen Gabelstapler 3 Tonnen Kupferkleinteile sowie vier Tonnen Kupferoberleitungsdraht zu dem zuvor geöffneten Tor gefahren. Aufgrund der Spurenlage ist davon auszugehen, dass die Täter ein Fahrzeug über einen vom Kreisverkehr der B16 führenden Weg bis auf ca. 150 m an das Tor herangefahren hatten und damit ihre Beute abtransportiert haben. Ob die 7 Tonnen Buntmetall über die dazwischenliegende Strecke tatsächlich getragen wurden, konnte bisher nicht geklärt werden. Der Wert des erbeuteten Kupfers beträgt annähernd 57.000 Euro. Aufgrund der derzeitigen Erkenntnisse ist davon auszugehen, dass es sich um mindestens fünf Täter gehandelt hat.
Die Kriminalpolizeiinspektion Neu-Ulm, welche die Ermittlungen übernommen hat, bittet um sachdienliche Hinweise.

Dienstag, 6. November 2012

Einbruch und Diebstahl in einem Schulgebäude - Neu-Ulm

Noch unbekannten Tätern ist es gelungen, im Zeitraum vom 31. Oktober bis in der Nacht zum gestrigen Montag dem 05.11.2012 in das Schulungsgebäude einer sozialen Einrichtung einzubrechen. Nach ersten Ermittlungen der Kriminalpolizeiinspektion Neu-Ulm sind dazu mindestens zwei Personen über den Zaun auf das Gelände gelangt. Über eine außen angebrachte Lüftungsanlage konnten sie zum ersten Stock an ein Fenster klettern. Aus einem der Unterrichtsräume und einem Schrank fehlen 17 Laptops und ein Drucker im Gesamtwert von etwa 15.000 Euro.

Montag, 5. November 2012

Schwerer Verkehrsunfall - Fußgänger von Sattelzug erfasst und getötet - A8 / Elchingen

Archivfoto
Tödliche Verletzungen erlitt ein 21-Jähriger, der Sonntagnacht dem 04.11.2012 kurz nach 23 Uhr die Autobahn bei Oberelchingen zu Fuß überquert hatte und von einem Sattelzug frontal erfasst wurde. Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen war der junge Mann zwischen den Anschlussstellen Oberelchingen und Ulm/Ost auf die A8 gelaufen und wurde von einem in Richtung Stuttgart fahrenden Sattelzug erfasst und in den Grünstreifen geschleudert. Für den Baden-Württemberger polnischer Herkunft kam jede Hilfe zu spät. Zur Klärung der genauen Umstände des Unfalls wurde durch die Staatsanwaltschaft die Hinzuziehung eines Sachverständigung angeordnet. Die Autobahnpolizei Günzburg überprüft derzeit einen Hinweis, wonach der junge Mann das Auto eines Bekannten nach einem Streit verlassen haben soll und möglicherweise die Fahrbahn betrat, um Fahrzeuge in Richtung Stuttgart anzuhalten. Der 62-jährige Fahrer des Sattelzugs blieb unverletzt, an seinem Laster entstand mit ca. 3.000 Euro nur geringer Sachschaden. Zur Ausleuchtung der Unfallstelle und Unterstützung bei der Ausleitung der Autobahn war die Feuerwehr alarmiert worden. Der Verkehr in Richtung Stuttgart wurde für die Dauer der Unfallaufnahme über die Bedarfsumleitung geführt.

Redaktion: Betreten Sie niemals die Autobahn, bleiben Sie immer hinter der Leitschutzblanke. Tragen Sie eine Warnweste wenn Sie sich dort aufhalten.

Sonntag, 4. November 2012

Geschädigter kommt zur Polzei - "Falscher" Gerichtsvollzieher fordert Geld - Neu-Ulm

Am Samstag Vormittag dem 03.11.2012 erschien ein 54-jähriger Neu-Ulmer Bürger bei der Polizei Neu-Ulm und wollte seine "Ersatzhaft" antreten. Zuvor hatte er am Freitag von einer bisher unbekannten Person einen Anruf bekommen er solle einen 3-stelligen Geldbetrag auf ein Konto einzahlen. Der Anrufer gab sich als Gerichtsvollzieher aus. Als die Zahlung nicht einging, erhielt der Herr am Folgetag einen weiteren Anruf, wobei sich der Anrufer dieses mal als Polizeibeamter vorstellte und erneut die Zahlung des Geldes forderte. Bei Nichtzahlung des Betrages solle sich der Mann der Polizei stellen. Dieser Aufforderung kam der ahnungslose Mann nach und meldete sich mit gepacktem Koffer bei der Polizeiinspektion Neu-Ulm. Dort konnte aufgeklärt werden, dass gegen den Mann weder eine Zahlungsforderung noch eine Haftandrohung besteht. Gegen den Unbekannten Anrufer wird nun unter anderem wegen versuchten Betrugs ermittelt.

Freitag, 2. November 2012

Unbekannte überfallen Juwelier - Zeugengesucht - Ulm

Nach zwei Männern, die am Freitag dem 2.11.2012 kurz nach 11:00Uhr einen Juwelier am Münsterplatz überfallen haben, fahndet derzeit die Polizei auf beiden Seiten der Donau mit einem großen Aufgebot. Die Fahnder hoffen auch auf Hinweise von Zeugen. Die 170 und 180 cm großen und dunkel gekleideten Männer betraten kurz nach 11:00 Uhr das Geschäft am Münsterplatz. Wie die Mitarbeiter schilderten, wirkten beide Täter osteuropäisch, sie hatten helle Jacken und Jeanshosen an. Einer der Männer hat dunkle Haare, der andere trug eine Mütze. Während ein Täter mit der Hand in der Tasche den Anschein weckte, bewaffnet zu sein, räumten die Unbekannten die Auslage aus. Die Beute, deren Wert und Umfang noch nicht feststeht, packten die Räuber in eine schwarze Umhängetasche und eine dunkelblaue Sporttasche. Die Täter flüchteten in Richtung Kramgasse und Neue Mitte, einer nutzte ab dem Münsterplatz vermutlich ein Fahrrad. Der Betrieb alarmierte die Polizei, die sofort eine Großfahndung auslöste. Die Fahnder bitten bei der Suche nach den Unbekannten auch um Hinweise von Zeugen. Wer die Täter vor, während oder nach der Tat beobachtet hat, Auffälliges beobachtet hat oder sonst sachdienliche Hinweise geben kann, sollte sich unter Tel. 0731/1880 mit der Kriminalpolizei Ulm in Verbindung setzen.

Erpresser durch Spezialeinheit der Polizei festgenommen - Günzburg / Ulm

Ein 24 Jahre alter Mann konnte in den Nachmittagsstunden des vergangenen Mittwoch (31.10.2012) nach einem länderübergreifenden, größeren Polizeieinsatz im Bereich Ulm (Baden-Württemberg) festgenommen werden. Die Ermittler der Kriminalpolizeiinspektion Neu-Ulm wurde dabei durch Spezialeinheiten aus Augsburg, München und Beamte der Polizeidirektion Ulm unterstützt. Dem aus Österreich stammenden Tatverdächtigen wird vorgeworfen, sich Anfang der Woche Zugriff auf die EDV-Anlage einer Firma im nördlichen Landkreis Günzburg verschafft zu haben. Gegenüber der Firmenleitung drohte der Tatverdächtige damit, die ausspionierten Firmendaten an Konkurrenzunternehmen zu verkaufen, soweit es seitens der Firma nicht zur Bezahlung eines größeren fünfstelligen Betrages kommen würde. Bei der Übergabe des geforderten Betrages auf einem Parkplatz nahe Ulm griffen die Spezialeinheiten zu. Die kurze Flucht des Tatverdächtigen zu Fuß endete ohne Verletzte nach der Abgabe von zwei Warnschüssen.

Samstag, 27. Oktober 2012

Razzia im Neu-Ulmer Rotlichtmilieu erfolgreich

In der Nacht vom 26. auf 27.10.2012 wurde unter Federführung der Kriminalpolizei Neu-Ulm in zwei Bordellbetrieben in Neu-Ulm Razzien durchgeführt. Bei der zeitgleich durchgeführten Aktion wurden mit Unterstützung des Ordnungsamtes der Stadt Neu-Ulm, der Bereitschaftspolizei und weiteren Kräften aus umliegenden Polizeidienststellen 60 Personen überprüft. Der Einsatz diente in erster Linie präventiven Zwecken, die daraus resultierenden Erkenntnisse fließen in ein entsprechendes Lagebild ein. Gleichzeitig soll dem organisierten Menschenhandel entgegengewirkt werden. Die Einsatzleitung sieht diese Ziele erfüllt. Der Einsatz führte zudem zur Sicherstellung von knapp 30 Gramm Marihuana und 0,5 Gramm Haschisch bei einer nigerianischen Prostituierten. Weiter wurde ein Verstoß gegen das Waffengesetz, sowie eine Reihe von gewerberechtlichen, baurechtlichen und brandschutzrechtlichen Unregelmäßigkeiten festgestellt.

Donnerstag, 25. Oktober 2012

Betrunkener Radler als Falschfahrer auf B10 unterwegs - Neu-Ulm

Ein Autofahrer traute seinen Augen nicht, als ihm am Donnerstagfrüh dem 25.10.2012 gegen 02:00Uhr auf der autobahnähnlich ausgebauten B10 zwischen der Anschlussstelle Neu-Ulm Mitte und der Adenauer Brücke ein Radfahrer entgegenkam. Noch bevor Einsatzstreifen der Polizei eintrafen konnte der betrunkene Mann von einem beherzten Autofahrer angehalten und schließlich den Beamten der Autobahnpolizei Günzburg übergeben werden. Wie sich später herausstellte, musste zuvor ein anderer Autofahrer massiv abbremsen und ausweichen. Nur mit viel Glück konnte er einen Unfall mit dem „Geisterradler“ vermeiden und seinen Wagen wieder unter Kontrolle bringen. Bei dem deutlich unter Alkoholeinfluss stehenden 43-Jährigen wurde die Entnahme einer Blutprobe angeordnet. Er wird wegen Gefährdung des Straßenverkehrs angezeigt.

Montag, 15. Oktober 2012

Verkehrsunfall mit drei verletzten Personen - Neu-Ulm

Am heutigen Montag Morgen dem 15.10.2012 gegen 7:20Uhr kam es an der Kreuzung der Staatsstraße 2023 mit der Kreisstraße NU 8 zu einem Verkehrsunfall mit drei Verletzten. Eine 42-jährige Pkw-Fahrerin wollte von Pfuhl kommend auf die Kreisstraße in Richtung Thalfingen abbiegen. Dabei übersah sie offensichtlich einen Pkw, dessen Fahrer von Burlafingen in Richtung Pfuhl fahren wollte. Im Kreuzungsbereich kam es zur Kollision der Fahrzeuge. Durch den Aufprall wurde der Pkw der 42-Jährigen noch auf einen an der Kreuzung wartenden Pkw geschoben. Da die 42-Jährige mit ihrem Pkw bei der Kollision bereits im Abbiegevorgang war, touchierte sie der entgegenkommende Pkw aus Burlafingen auf der rechten Seite. Durch die seitlichen Beschädigungen wurde der 89-Jährige Beifahrer der 42-Jährigen Pkw-Fahrerin eingeklemmt und musste von der alarmierten Feuerwehr befreit werden. Auch der 19-Jährige Fahrer und die 17-Jährige Beifahrerin des entgegenkommenden Pkws zogen sich durch den Verkehrsunfall leichte Verletzungen zu. Der 89-Jährige und die 17-Jährige mussten aufgrund der erlittenen Verletzungen mit dem Rettungsdienst in eine Klinik eingeliefert werden. Die Verletzungen sind jedoch nicht lebensbedrohlich. Bei dem Verkehrsunfall entstand ein Sachschaden von insgesamt 35.000 Euro. Die Staatsstraße 2023 war für die Bergungsmaßnahmen und die Unfallaufnahme, teilweise komplett und in Fahrtrichtung Pfuhl für zwei Stunden gesperrt.

Verkehrsunfall mit einem verletzten Motorradfahrer - Neu-Ulm

Am Sonntag Mittag dem 14.10.2012 ereignete sich gegen 12.40 Uhr, auf der Kreisstraße zwischen Holzschwang und Hausen, ein Verkehrsunfall mit einem verletzten Kradfahrer. Ein 59-Jähriger Pkw-Fahrer stand neben der Kreisstraße an einer Einbuchtung und wollte auf der Fahrbahn wenden. Dabei übersah er einen von hinten kommenden 65-Jährigen Motorradfahrer, der die Straße in Richtung Holzschwang befuhr. Der Kradfahrer versuchte zwar noch durch ein Ausweichmanöver einen Zusammenstoß mit dem Pkw zu verhindern, dies gelang ihm jedoch nicht. Durch die Kollision mit dem Pkw wurde der 65-Jährige von seinem Motorrad geschleudert und stürzte in den Grünstreifen neben der Fahrbahn. Der Kradfahrer zog sich bei dem Unfall schwere Verletzungen zu, die jedoch nicht lebensbedrohlich waren und wurde mit dem Rettungsdienst in eine Klinik eingeliefert.

Samstag, 13. Oktober 2012

Katastrophenschutzübung im Landkreis Neu-Ulm

Landrat Erich Josef Geßner
Am Freitag dem 12.10.2012 ist das passiert, wovor sich viele Menschen fürchten. Um 18:45Uhr brach das komplette Stromnetz im Landkreis Neu-Ulm zusammen und es ging nichts mehr. Das war die Meldung zur diesjährigen Katastrophenschutzübung. Die Übung wurde in verschiedenen Szenarien absolviert. Alle Bilder von den Übungen finden Sie hier
Szenario 1:
Die Alarmmeldung bei der ILS lautete Stromausfall im Landratsamt Neu-Ulm. Zwei Personen stecken im Aufzug fest. Daraufhin wurden die ehrenamtlichen Feuerwehrleute alamiert. Sie befreiten die Personen aus dem Aufzug und sicherten die Stromversorgung. Im Keller des Landratsamtes wurde der Führungsstab für Katastrophenschutz zusammengerufen. Landrat Erich Josef Geßner rufte den Notstand für den Landkreis Neu-Ulm aus. Im Krisenteam sind unter anderem Führungskräfte von Feuerwehr, Polizei, Rettungsdienst, Thw, Bundeswehr und Lebensmittelsicherung. Insgesamt sind 40 ehrenamtliche Mitarbeiter im Katastrophenschutzteam, die die Leitung von Einsätzen übernehmen.

Szenario 2:
Alarmmeldung: Stromausfall auf einer Jugendparty im Gymnasium. Durch den plötzlichen Stromausfall gerieten die Jugendlichen in der Turnhalle in Panik und verletzten sich dabei. Die Feuerwehr und Polizei leisteten sofort erste Hilfe bei den verletzten und beruhigten die anderen Jugendlichen. Zusätzlich wurde auch das Seelsorgerteam vom BRK alamiert. Nach ca. 30min konnte der Strom wieder hergestellt werden. Desweiteren gab es eine Meldung, das 3 Jugendliche aus der Turhalle geflüchtet sind und in Richtung Donau laufen. Diese Jugendlichen rutschten dann die Böschung hinab und fielen in die eiskalte Donau. Daraufhin wurde dann die Wasserwacht alarmiert und rettete die jugendlichen. Insgesamt waren ca. 100 jugendliche bei dem Szenario mit dabei.

Szenario 3:
Alarmmeldung: Zug mit Lkw an Bahnübergang zusammengestoßen in Wullenstetten. Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei wurden durch die ILS alarmiert. Beim eintreffen der Rettungskräfte wurde festgestellt das der Zug mit 150 Personen besetzt war und der Lkw ein Gefahrengut Lkw war. Der Lkw hatte Salpetersäure in Fässern geladen. Daraufhin wurde die Gefahrenschutzeinheit der Feuerwehr und das Thw nachalarmiert. Die Feuerwehr öffnete den Zug um sich eine Lageübersicht zu verschaffen. Beim betreten des Zuges stellten Sie fest, das es sehr viele verletzte Personen gibt, teils mit schweren Verletzungen. Die Feuerwehr borg die Verletzten Personen und übergab Sie den Rettungskräften. Die Verletzten wurden dann in die Gemeinschaftshalle nach Witzighause gebracht. Die Einsatzleitung vor ort übernahm Herr Wild.

In den anderen Gemeinden wurden die Feuerwehren angewiesen Notstrom zu erzeugen und die Bevölkerung immer wieder zu verständigen. Die Bevölkerung brauchte aber keine Angst zu haben, wenn es wirklich einen Einsatz gegeben hätte. Umliegende Feuerwehren und Rettungskräfte standen dafür in Alarmbereitschaft und hätten jeder Zeit im Ernstfall helfen können. Laut den Führungskräften sind alle Szenarien erfolgreich gemeistert wurden. Solche Übungen werden laut Landratsamt aller 5 Jahre durchgeführt um die Einsatzkräfte und den Ablauf zu trainieren.

Mittwoch, 8. August 2012

Bootausflug endet mit Rettungsaktion - Senden

Ein Bootausflug einer Gruppe von zwei Männern und zweier Frauen aus Ulm und Neu-Ulm endete für einen der Männer mit einem großen Rettungseinsatz. Als die Gruppe im Bereich des Wehres auf Höhe des Ortsteiles Ay an der Iller angelangt waren, verließen sie vor dem Wehr die Iller, trugen die Boote an Land und machten eine Pause. Nach derzeitigen Erkenntnissen kam der 31 jährige Ulmer gegen 13:45 Uhr auf die Idee, unterhalb des Wehres in den Stromschnellen zu schwimmen. Da das Wehr von Land aus unzugänglich ist, nutze der Mann den Umstand, dass ein Teil des Wehres aufgrund einer hochgefahrenen Regelklappe vom Fluss aus erreicht werden konnte. Nachdem er das Wehr bestiegen hatte, ließ er sich von dem abströmenden Wasser mitreißen. Ca. 15 Meter nach dem Wehr verfing sich die Badehose des Mannes am Grund, der in diesem Bereich aus Holzbohlen, mit teils hervorstehenden Nägeln, besteht. Aufgrund des starken Wasserdruckes gelang es dem Mann, der mit dem Rücken zum Wehr hängen blieb, nicht, sich selbst zu befreien. Auch den als erstes eintreffenden Helfern, die von einem angrenzenden Bauhof, der Feuerwehr, dem THW und der Polizei kamen, gelang es zunächst nicht dem Mann in seiner Notlage zu helfen. Da dem 31 Jährigen mit der Zeit die Kräfte verließen, mussten die Helfer, die sich gegenseitig mit Seilen davor sicherten, von der Strömung weggerissen zu werden, darauf beschränken, den Kopf des Mannes über Wasser zu halten. Auf Grund des Vorfalls waren schließlich rund 50 Einsatzkräfte darunter Kräfte der Wasserwacht, eine Tauchergruppe sowie der Rettungshubschrauber im Einsatz. Nach einer knappen Stunde gelang es den Einsatzkräften, nachdem die zweite Regelklappe hochgefahren wurde und der Wasserdruck dadurch reduziert wurde, die Hose aufzuschneiden und somit den Mann aus seiner Notlage zu befreien. Der stark unterkühlte Mann, der sich zudem Abschürfungen zugezogen hatte, wurde in ein Krankenhaus zur medizinischen Versorgung gebracht. Ein Helfer der bei dem Einsatz in einen herausstehenden Nagel getreten war, musste ebenfalls medizinisch versorgt werden.

Freitag, 3. August 2012

Zusammenhang mit Brand in einem Wohnhaus und einer Leiche in der Donau - Neu-Ulm

Der Brand einer Wohnung am 19. Juli 2012 und der Fund einer toten Frau am 29. Juli in der Donau - beides bisher ungeklärte Fälle - konnten aufgrund eines Schlüssels jetzt von der Kriminalpolizei Neu-Ulm zusammengefügt und geklärt werden. Ermittlungen einer bei der Kriminalpolizeiinspektion Neu-Ulm eigens eingerichteten Arbeitsgruppe hatten ergeben, dass ein Schlüssel, welcher bei der zunächst unbekannten Frau aufgefunden worden war, zu der Wohnanlage passt, in welcher sich am 19. Juli 2012 ein Brand ereignet hatte. Aufgrund dieses Umstandes gelang es im weiteren Verlauf die Identität der Frau zu klären. Bei ihr handelt es sich um eine 58 Jährige, die zusammen mit ihrem 78-jährigen Ehemann als Mieter zuvor die ausgebrannte Wohnung bewohnt hatten. Nach der Frau und ihrem Mann, die seit dem Brand unbekannten Aufenthalts waren, war seitens der Beamten bereits wegen des dringenden Verdachts einer vorsätzlichen Brandstiftung gesucht worden. Am vergangenen Mittwoch gelang es Fahndungskräften den Gesuchten in Neu-Ulm aufzuspüren und festzunehmen. Der Mann hat die Tat, die nach derzeitigem Ermittlungsstand auf Probleme des Tatverdächtigen mit der Hausverwaltung und den Nachbarn zurückzuführen ist, zwischenzeitlich eingeräumt. Er wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft Memmingen dem Haftrichter vorgeführt. Dieser erließ am Mittwoch Haftbefehl wegen des dringenden Verdachts der schweren Brandstiftung. Anhand der Erkenntnisse, die aufgrund der Obduktion und den bisherigen Ermittlungen vorliegen, ist davon auszugehen, dass die Frau nach dem Brand freiwillig aus dem Leben geschieden ist.
Meldung vom 19.07.2012: Wohnungsbrand

Freitag, 27. Juli 2012

Tote Person in Neu-Ulm aus Donau geborgen - 3. Nachtrag

Foto: PP Schwaben Süd/West
In dem Fall des 48-jährigen Mannes der am 24.07.2012 tot am Donauufer aufgefunden worden war, ist die sachbearbeitende Kriminalpolizeiinspektion Neu-Ulm weiter auf der Suche nach Zeugenhinweisen. Zum Vergrößern bitte klicken Zum Download des Bildes bitte klicken An diesem Dienstag war in den Morgenstunden der Mann nach entsprechenden Mitteilungen aus der Bevölkerung durch Beamte der Neu-Ulmer Polizei aus dem Wasser gezogen worden. Von den ebenfalls herbeigeeilten Rettungskräften konnte nur noch der Tod der Person festgestellt werden. Aufgrund der Ermittlungen ist davon auszugehen, dass der 48-jährige, in Neu-Ulm wohnhaft gewesene, Mann aus bisher ungeklärter Ursache über die Mauer fiel und etwa 5 Meter teifer auf den steil abfallenden, befestigen Uferbereich der Donau aufprallte und anschließend ins Wasser geriet. Als Todesursache wurde im Rahmen einer Obduktion ein Tod durch Ertrinken festgestellt. Obwohl derzeit keinerlei Anhaltspunkte auf eine Beteiligung Dritter vorliegen, setzt die Kripo ihre Ermittlungen zu den Umständen des Vorfalles, bei dem der stark alkoholisierte Mann sein Leben verlor, fort. In diesem Zusammenhang werden weiterhin Personen gesucht, die Angaben zu dem Vorfall, aber auch zu dem Aufenthalt des Mannes in den Stunden zuvor machen können. Für die ermittelnden Kriminalbeamten ist insbesondere der Zeitraum vom späten Abend bis in die frühen Morgenstunden interessant. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Memmingen erließ das AG Memmingen daher einen Beschluss zu einer Öffentlichkeitsfahndung mittels eines Lichtbildes des Toten. Der Mann war mit knielangen, grünen Bermudashorts mit Tarnmuster, einer schwarzen Trainingsjacke mit roten Aplikationen und einem schwarzen T-Shirt mit dem Rückenaufdruck Stammkunde 1 Tommi sowie weißen knöchelhohen Freizeitschuhen bekleidet. Er war 1,80 groß, hatte eine kräftige bis korpulente Figur und einen hohen Haarsatz bei graubraunen, kurzen Haaren. Sachdienliche Hinweise erbittet die KPI Neu-Ulm unter der Tel.: 0731/8013-0.

Mittwoch, 25. Juli 2012

Tote Person aus Donau in Neu-Ulm geborgen - 24.07.2012

Archivfoto
Heute morgen 24.07.2012 kurz vor 07:00 Uhr erhielt die Polizei mehrere Mitteilungen über einen leblosen Körper in der Donau im Bereich Marienstrasse / Herdbrücke. Die Person wurde duch die als erstes eintreffende Streifenbesatzung der Neu-Ulmer Polizei aus dem Wasser gezogen. Von den ebenfalls herbeigeeilten Rettungskräften konnte nur noch der Tod der Person festgestellt werden. Nach derzeitigem Kenntnisstand stürzte der 48-jährige, in Neu-Ulm wohnhaft gewesene, Mann aus bisher ungeklärter Ursache über die Mauer und fiel etwa 5 Meter auf den steil abfallenden, befestigen Uferbereich der Donau. Anschließend geriet er ins Wasser. Im Rahmen der von der Staatsanwaltschaft Memmingen beantragten Obduktion wurden keine Verletzungen festgestellt, die über das Sturzgeschehen hinausgehen. Es liegen derzeit keine Anhaltspunkte für eine Gewalteinwirkung Dritter vor. Als Todesursache wurde ein Tod durch Ertrinken festgestellt. Eine Blutuntersuchung auf eine eventuelle Alkoholisierung des Mannes wurde veranlasst, dieses Ergebnis liegt noch nicht vor. Aufgrund der bisherigen Erkenntnisse der Kripo Neu-Ulm kann der Todeszeitpunkt bisher erst auf den Zeitraum zwischen Mitternacht und den frühen Morgenstunden eingeschränkt werden. Zur Klärung des Zeitpunktes des Geschehens und der genauen Umstände bittet die Kriminalpolizei um Zeugenhinweise: Wem ist im Zeitraum ab Mitternacht der 48-Jährige aufgefallen und wer kann Angaben zu seinem Aufenthalt oder eventuellen Begleitern geben. Der Mann war mit knielangen grünen Bermudashorts mit Tarnmuster, einer schwarz-roten Trainingsjacke und einem schwarzen T-Shirt mit dem Rückenaufdruck "Stammkunde - Tommy“ bekleidet. Er hatte eine normale bis kräftige Figur und einen hohen Haarsatz. Sachdienliche Meldungen erbittet die KPI Neu-Ulm unter der Tel.: 0731/8013-0.

Donnerstag, 19. Juli 2012

Mehrfamilienhaus evakuiert wegen Wohnungsbrand - Neu-Ulm

Archivfoto
Am heutigen Donnerstag (19.07.2012) gegen 02:35 Uhr kam es in einem Mehrfamilienhaus in Neu-Ulm, Krankenhausstrasse 42 zu einem Wohnungsbrand. Die im dritten Stock befindliche Wohnung brannte vollständig aus, dass Feuer griff zudem auf den Dachstuhl über. Kurz vor dem Brandausbruch nahmen Zeugen zwei laute Knallgeräusche wahr. Insgesamt wurden durch die im Einsatz befindlichen Feuerwehren der Hauptwache Neu-Ulm sowie der Stadtteilfeuerwehren Ludwigsfeld, Finningen, Pfuhl, Reutti, Burlafingen und der Feuerwehr der Stadt Ulm 36 Personen aus dem Brandobjekt und dem Nachbarhaus evakuiert. Fünf Anwohner wurden leicht, überwiegend durch die Inhalation von Rauchgas, verletzt. Der derzeitige Aufenthaltsort der beiden 58 und 78-jährigen Bewohner der Brandwohnung ist bislang ungeklärt. Insgesamt befanden sich neben 6 Polizeibeamten der Neu-Ulmer Polizei 138 Feuerwehrmänner und Frauen sowie 47 Kräfte des Rettungsdienstes im Einsatz. Um 03:30 Uhr war der Brand gelöscht. Derzeit laufen noch Nachlöscharbeiten. Der Kriminaldauerdienst der Kripo Memmingen hat noch in der Nacht die Ermittlungen vor Ort übernommen. Zwischenzeitlich befinden sich Brandfahnder der Neu-Ulmer Kriminalpolizei am Brandobjekt. Die Brandursache ist zum jetzigen Zeitpunkt noch unklar. Ein Brandsachverständiger des Bayer. Landeskriminalamts aus München wird hinzugezogen.