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Dienstag, 2. Oktober 2012

Verschmutzte Fahrbahn bei Maisernte - Lkw kommt von der Straße ab - Erkheim

Zwischen Erkheim und Lauben wurde Mais geerntet. Hierbei waren mehrere Traktoren mit Hängern im Einsatz. Die Arbeiten wurden seit Samstagmorgen durchgeführt. Die Kreisstraße MN 32 wurde hierbei ganz erheblich verschmutzt. Am Montagfrüh befuhr ein Lkw-Fahrer mit seinem Sattelzug die Strecke und rutschte trotz geringer Geschwindigkeit aufgrund der Verschmutzung nach rechts von der Straße und blieb in der angrenzenden Wiese stecken. Am Lkw entstand kein Schaden. Nach der Bergung konnte der Fahrer seine seine Fahrt fortsetzen.

In diesem Zusammenhang wird auf folgende Verpflichtungen bei Beschmutzen der Fahrbahn hingewiesen: Grundsätzlich ist es nach der Straßenverkehrsordnung verboten, die Straße zu beschmutzen, wenn dadurch der Verkehr gefährdet oder erschwert werden kann. Der für solche verkehrswidrigen Zustände Verantwortliche hat sie unverzüglich zu beseitigen und sie bis dahin ausreichend kenntlich zu machen. Verantwortlich ist in erster Linie der Führer eines solchen Ernte-Fahrzeuges, es kann aber auch den Arbeitgeber oder Auftraggeber treffen.

Freitag, 27. Juli 2012

Verkehrsunfall mit schwerverletzten Personen auf einem Quad - Lauben / Unterallgäu

Der Aufmerksamkeit eines Anwohner haben es zwei junge Unterallgäuer zu verdanken, dass sie nach einem Verkehrsunfall gefunden wurden. Am Donnerstag, 26.07.2012 gegen 20.55 Uhr befuhr ein 20 Jähriger mit seinem Quad die Ortsverbindungsstraße von Lauberhart in Fahrtrichtung Ziegelstadel. Als Sozius befand sich ein 17-jähriges Mädchen auf dem Fahrzeug. Im Auslauf einer langgezogenen Linkskurve kam Der Fahrer aus bislang nicht bekanntem Grund nach rechts von der Fahrbahn ab und geriet in den angrenzenden Wald. Hierbei durchbrach er mit seinem Fahrzeug Buschwerk und prallte letztendlich gegen einen Baum. Dadurch wurden beide Personen vom Fahrzeug geschleudert und blieben schwer verletzt im Wald liegen. Das Fahrzeug, als auch die Verletzten kamen im Wald so zum Liegen, dass sie von der Straße aus nicht zu sehen waren. Glücklicherweise hatte ein 40-jähriger Anwohner der angrenzenden Siedlung den Aufprall gehört und ging eigenständig der Sache auf den Grund. Hierbei fand er dann die beiden Schwerverletzten im Wald liegend vor und verständigte umgehend die Rettungskette. Obwohl beide einen Helm getragen hatten, wurden sie so schwer verletzt, dass sie mit Rettungshubschraubern in Kliniken geflogen werden mussten. Zusätzlich waren noch 2 Notärzte, mehrere Rettungswagen und 55 Feuerwehrmänner aus Lauben, Günz und Erkheim im Einsatz. Bei dem Unfall entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 3.000 Euro. Alle Fotos finden Sie hier