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Freitag, 28. Dezember 2012
Günzburg: Junge Mädchen sterben bei Bahnunfall
Nach Angaben der Polizei, wollte die Teeniegruppe den Bahnübergang trotz geschlossener Schranken und Warnlicht für Fußgänger überqueren und achteten offenbar nicht auf die herannahende Regionalbahn. weiterlesen...
Mittwoch, 12. Dezember 2012
Memmingen: Gerichtstermin für Jugendlichen Amokläufer steht fest
Am 22.05.2013 kam es zu einem Amokalarm an der Memminger Lindenschule. Jetzt steht der Gerichtstermin für den jugendlichen Schützen fest. weiterlesen...
Mittwoch, 5. Dezember 2012
Memmingen: Schreckschusswaffe und Munition bei Jugendlichen sichergestellt
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| Archivfoto |
Dienstag, 4. Dezember 2012
Oberallgäu: Zufall führt zur Aufdeckung von sexuellem Missbrauch
| Archivfoto |
Mittwoch, 7. November 2012
Große Cannabis Aufzuchtanlagen entdeckt - Rottweiler erschossen - Lindau
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| Foto: PP Schwaben Süd/West |
Vorgetäuschter Raubüberfall mit Folgen - falschen Meineid geleistet - Kaufbeuren
Reinen Tisch machte jetzt ein 35-jähriger Mann aus dem Ostallgäu bei der Kriminalpolizei Kaufbeuren, der am 28.05.2012 einen angeblichen Raubüberfall bei der Polizei in Kaufbeuren angezeigt hatte.
In den späten Abendstunden hatte der Mann damals mitgeteilt, dass er in einem Waldgebiet von drei Männern überfallen worden sei. Die unbekannten Täter hätten seinen Rucksack mit Inhalt im Gesamtwert von 4.500 Euro geraubt. Die anschließende Tatortbereichsfahndung wurde durch Polizeikräfte der umliegenden Dienststellen und durch einen Polizeihubschrauber unterstützt.
Bei der Bearbeitung des Falles entstanden bei den Beamten der Kripo Kaufbeuren am geschilderten Tathergang erhebliche Zweifel, die sich im Laufe der weiteren Ermittlungen noch verdichteten. Zur Klärung von Widersprüchen wurde der Anzeigeerstatter als Zeuge zur Vernehmung bei der Staatsanwaltschaft in Kempten vorgeladen. Da der angebliche Geschädigte seine Aussage zu wesentlichen Fakten verweigerte, wurde vom Staatsanwalt ein Ordnungsgeld verhängt, das den Betroffenen nicht beeindruckte. Es folgte eine Vorführung beim Haftrichter zur Verhängung einer Beugehaft. Diese umging er, indem er Angaben vor dem Haftrichter machte. Im Rahmen von dieser Vorführung wurde der angebliche Geschädigte von dem Haftrichter bezüglich seiner Aussagen vereidigt, worauf der 35 Jährige seine Angaben ohne Zögern per Eid beschwor. Die Folge dieses Schwures war ein Antrag des Staatsanwalts auf Erlass eines Haftbefehles wegen Meineids und Strafvereitelung. Dies bewirkte einen Sinneswandel beim nunmehr Beschuldigten und er räumte vor dem Richter ein, dass es diesen Raubüberfall nie gegeben hatte.
Da der Haftgrund der Verdunklungsgefahr entfallen war, wurde der Beschuldigte vom Richter nach Hause entlassen. In seiner Beschuldigtenvernehmung bei der Kripo in Kaufbeuren räumte dieser schließlich ein, dass ihm der Rucksack während einer Rundreise in Amerika im Frühjahr 2012 gestohlen worden war, dieser Diebstahl u.a. wegen des Tatorts im Ausland aber nicht von der Versicherung ersetzt worden wäre. Die Anzeige wegen Raubes wurde nur erstattet, um von der Versicherung den Schaden jetzt ersetzt zu bekommen.
Außer dem Vorwurf des Meineids werden gegen den Mann weitere Strafanzeigen wegen des Verdachts des Vortäuschens einer Straftat sowie wegen Betrugs an Versicherungen erstattet. Da es bei der Fahndung zur vorläufigen Festnahme einer anderen Person kam, kommt noch eine Anzeige wegen mittelbarer Freiheitsberaubung dazu. Die Ermittlungen der Kripo Kaufbeuren dauern noch an. Zudem werden dem Mann voraussichtlich die Kosten für die verursachten polizeilichen Maßnahmen, darunter der Hubschraubereinsatz, in Rechnung gestellt werden.
Montag, 5. November 2012
Schwerer Verkehrsunfall - Fußgänger von Sattelzug erfasst und getötet - A8 / Elchingen
| Archivfoto |
Redaktion: Betreten Sie niemals die Autobahn, bleiben Sie immer hinter der Leitschutzblanke. Tragen Sie eine Warnweste wenn Sie sich dort aufhalten.
Mittwoch, 10. Oktober 2012
Tragödie - Mutter tötet Sohn in der Wohnung - Ulm
Kurz vor 6:00 Uhr rief die Frau am Mittwoch bei der Ulmer Polizei an und schilderte, dass sie in der Nacht ihren Sohn getötet habe. Die Beamten eilten sofort zu der Wohnung in der Ulmer Innenstadt, wo die 38-Jährige auf sie wartete. Den neunjährigen Sohn der Ulmerin fanden die Polizisten tot in einem Bett. Nach dem Stand der Ermittlungen hatte die 38-Jährige nach der Tat versucht, sich das Leben zu nehmen. Dabei verletzte sie sich leicht, ein Notarzt versorgte sie vor Ort. Die Polizei nahm die Mutter unter dringendem Tatverdacht vorläufig fest. Staatsanwaltschaft Ulm und Kriminalpolizei ermitteln nun, um den genauen Ablauf und die Hintergründe für diese schwere Straftat aufzuklären. Nach ersten Erkenntnissen könnte die finanzielle Schieflage der alleinerziehenden Mutter eine wichtige Rolle spielen. Noch am frühen Morgen kümmerten sich Notfallseelsorger um die Angehörigen. Die Beschuldigte wird am Mittwochnachmittag auf Antrag der Staatsanwaltschaft Ulm dem Haftrichter beim Amtsgericht Ulm vorgeführt. Ebenfalls am Nachmittag wird der Leichnam des Jungen obduziert, um die genaue Todesursache festzustellen.
Montag, 6. August 2012
Ehefrau überfallen und gefesselt - Lindau
Am vergangen Sonntag Abend kam es in Lindau zu
einem gewaltsamen Übergriff eines Ehemanns auf seine seit Monaten von
ihm getrennt lebende Frau.
Gegen 21.00 Uhr hatten Anwohner bei
der Einsatzzentrale in Kempten mitgeteilt, dass eine blutende und an den
Händen gefesselte 44-jährige Frau aus Lindau bei Ihnen Zuflucht gesucht
hätte. Bei Eintreffen der Beamten vor Ort, stellte sich heraus, dass
eine halbe Stunde zuvor der ehemalige Lebensgefährte dem Opfer in dessen
Wohnung aufgelauert hatte. Dort überwältigte er die 44-Jährige unter
Verwendung von Pfefferspray. Im weiteren Verlauf würgte er sie und
versuchte sie zu ersticken, zudem fesselte er ihre Hände auf den Rücken
und verklebte ihren Mund mit Paketklebeband. Als der Mann zusammen mit
seinem Opfer mit einem Pkw wegfahren wollte, gelang der Frau die Flucht
zu den Nachbarn. Aufgrund der bei dem Vorfall erlittenen Verletzungen
musste die Frau stationär in ein Krankenhaus aufgenommen werden. Noch
während die Fahndung der Polizei nach dem 50 Jährigen lief, meldete sich
dieser bei der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West
und kündigte an, sich in Kürze bei der Polizeiinspektion Lindau zu
stellen. Nachdem er dort eingetroffen war, wurde er vorläufig
festgenommen und nach Vernehmung durch Beamte der Kripo Lindau, welche
die Sachbeabeitung übernommen hat, auf Antrag der Staatsanwaltschaft
Kempten dem Haftrichter wegen des Verdachts des versuchten Mordes
vorgeführt. Dieser erließ Haftbefehl worauf der Mann in eine
Justizvollzugsanstalt überführt wurde. Bei dem 50-Jährigen
handelte es sich um keinen Unbekannten. Mit der Frau war bereits im Juni
2012 von der Polizei ein Beratungsgespräch im Zusammenhang mit Stalking
geführt worden. In diesem Zusammenhang wurde bekannt, dass der Mann
möglicherweise im Besitz von einer Schusswaffe ist. Bei der deswegen
erfolgten Wohnungsdurchsuchung waren mehrere verbotene Gegenstände,
darunter über 20 Messer sowie eine Armbrust und verschiedene
Dekorationswaffen sichergestellt worden.
Donnerstag, 2. August 2012
Tödlicher landwirtschaftlicher Unfall - Landshut
Ein tragischer tödlicher landwirtschaftlicher Unfall ereignete sich am gestrigen Mittwoch, 01.08.2012 gegen 21.30 Uhr auf einer Rinderweide. Der Ehemann fand seine 56-jährige Frau tot am Boden liegend auf, vermutlich von den Tieren überrannt. Der mysteriöse Fall beschäftigt Kripo und Staatsanwaltschaft Landshut.
Die 56-Jährige begab sich bereits bei Dunkelheit alleine auf die unweit entfernte Rinderweide, um nach einem Tier zu sehen, das Tage zuvor gekalbt hatte. Als der Ehemann kurze Zeit später ein "Wimmern" der Frau hörte, sah er nach dem Rechten und fand das Opfer etwa 200 Meter vom Wohnhaus entfernt in Mitten der Herde am Boden liegend und nicht mehr ansprechbar auf. Durch den verständigten Rettungsdienst wurden noch vor Ort Reanimationsmaßnahmen in die Wege geleitet. Die Frau wurde mit schweren Verletzungen im Oberkörperbereich in ein Krankenhaus eingeliefert, wo sie trotz Notoperation kurz nach Mitternacht verstarb.
Der Kriminaldauerdienst Landshut hat in enger Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Landshut die Bearbeitung des Falles übernommen. Die Ermittler gehen davon aus, dass die Frau aus unerklärlicher Ursache zu Sturz gekommen ist und danach am Boden liegend von einem gegebenenfalls aufgeschrecktem Tier angegangen wurde.
Anzeichen auf menschliche Fremdeinwirkung gibt es nicht.
Die Landwirtschaftliche Berufsgenossenschaft wurde in die Ermittlungen einbezogen.
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