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Freitag, 28. Dezember 2012

Günzburg: Junge Mädchen sterben bei Bahnunfall

Nach Angaben der Polizei, wollte die Teeniegruppe den Bahnübergang trotz geschlossener Schranken und Warnlicht für Fußgänger überqueren und achteten offenbar nicht auf die herannahende Regionalbahn. weiterlesen...

Mittwoch, 5. Dezember 2012

Memmingen: Schreckschusswaffe und Munition bei Jugendlichen sichergestellt

Archivfoto
Aufgrund der Mitteilung einer Mutter konnten am 04.12.2012 bei zwei Schülern eine zuvor entwendete Schreckschusswaffe sowie Munition sichergestellt werden. Am Montagnachmittag wandte sich die Mutter an die Polizeiinspektion Memmingen, nachdem sie erfahren hatte, dass Ihr 13-jähriger Sohn von einem Mitschüler eine Patrone geschenkt bekommen hatte. Eine Überprüfung der Patrone ergab, dass es sich um eine 9 mm Patrone für scharfe Schusswaffen handelte. Die im weiteren Verlauf durchgeführten Befragungen der beiden Schüler zur Herkunft der Patrone führte die Polizei schließlich auf die Spur zweier weiterer Schüler, die bereits in der Nacht vom 31. Oktober auf den 1. November eine Schachtel mit Munition sowie eine Schusswaffe mit sich geführt hatten und diese anderen Kindern gezeigt hatten. weiterlesen...

Dienstag, 4. Dezember 2012

Oberallgäu: Zufall führt zur Aufdeckung von sexuellem Missbrauch

Archivfoto
Durch einen Zufall entdeckte eine Mutter am vergangenen Wochenende, dass ihre Tochter bereits seit mehreren Monaten von einem Verwandten sexuell missbraucht wird. Als die Eheleute am Samstag von einem Termin nach Hause zurückgekehrt waren, hatten sie ihre 12 Jahre alte Tochter und deren Freundin ertappt, wie sie im Internet Seiten mit pornografischem Inhalt betrachteten. Als der Vorfall am nächsten Tag besprochen wurde, offenbarte die 12 Jährige in dem Gespräch, dass sie seit ca. einem halben Jahr von einem Verwandten in dessen Wohnung sowie der elterlichen Wohnung sexuell missbraucht werde und die Handlungen von dem Täter gefilmt worden seien. weiterlesen...

Mittwoch, 7. November 2012

Große Cannabis Aufzuchtanlagen entdeckt - Rottweiler erschossen - Lindau

Foto: PP Schwaben Süd/West
Mit dem Fund einer professionellen Aufzuchtanlage für Hanfpflanzen endete in den frühen Morgenstunden des 06.11.2012 eine Durchsuchungsaktion von zwei Wohnungen in Lindau und einem Feldstadel. Aufgrund von Ermittlungserkenntnissen bestand der Verdacht, dass ein 48-jähriger Lindauer seit geraumer Zeit einen regen Handel mit Cannabis betreibt. Aufgrund der polizeilichen Erkenntnisse wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kempten vom Amtsgericht Kempten ein Durchsuchungsbeschluss für die von dem Mann genutzten Objekte erlassen. Da Hinweise vorlagen, dass der Mann im Besitz einer abgesägten Schrotflinte ist, wurde zur Durchführung des Durchsuchungsbeschlusses eine Spezialeinheit hinzugezogen. Der Mann, in dessen Anwesen im weiteren Verlauf tatsächlich eine abgesägte Schrotflinte aufgefunden wurde, konnte ohne Gegenwehr überwältigt und vorläufig festgenommen werden. Ein Rottweilermischling, welcher die Einsatzkräfte angriff, musste von diesen erschossen werden. Insgesamt konnten durch die Beamten der Kripo Lindau im Verlauf der Durchsuchung rund 1 kg Marihuana sowie 149 Hanf-Pflanzen in einer von zwei Cannabis Aufzuchtanlagen entdeckt werden. Der Mann wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kempten am Mittwoch einer Ermittlungsrichterin vorgeführt. Sie erließ einen Haftbefehl wegen des Verdachts eines Verbrechens des Anbaus, Besitzes und Handels von Rauschgift in nicht geringer Menge sowie illegalen Besitzes einer Schusswaffe.

Vorgetäuschter Raubüberfall mit Folgen - falschen Meineid geleistet - Kaufbeuren

Reinen Tisch machte jetzt ein 35-jähriger Mann aus dem Ostallgäu bei der Kriminalpolizei Kaufbeuren, der am 28.05.2012 einen angeblichen Raubüberfall bei der Polizei in Kaufbeuren angezeigt hatte. In den späten Abendstunden hatte der Mann damals mitgeteilt, dass er in einem Waldgebiet von drei Männern überfallen worden sei. Die unbekannten Täter hätten seinen Rucksack mit Inhalt im Gesamtwert von 4.500 Euro geraubt. Die anschließende Tatortbereichsfahndung wurde durch Polizeikräfte der umliegenden Dienststellen und durch einen Polizeihubschrauber unterstützt. Bei der Bearbeitung des Falles entstanden bei den Beamten der Kripo Kaufbeuren am geschilderten Tathergang erhebliche Zweifel, die sich im Laufe der weiteren Ermittlungen noch verdichteten. Zur Klärung von Widersprüchen wurde der Anzeigeerstatter als Zeuge zur Vernehmung bei der Staatsanwaltschaft in Kempten vorgeladen. Da der angebliche Geschädigte seine Aussage zu wesentlichen Fakten verweigerte, wurde vom Staatsanwalt ein Ordnungsgeld verhängt, das den Betroffenen nicht beeindruckte. Es folgte eine Vorführung beim Haftrichter zur Verhängung einer Beugehaft. Diese umging er, indem er Angaben vor dem Haftrichter machte. Im Rahmen von dieser Vorführung wurde der angebliche Geschädigte von dem Haftrichter bezüglich seiner Aussagen vereidigt, worauf der 35 Jährige seine Angaben ohne Zögern per Eid beschwor. Die Folge dieses Schwures war ein Antrag des Staatsanwalts auf Erlass eines Haftbefehles wegen Meineids und Strafvereitelung. Dies bewirkte einen Sinneswandel beim nunmehr Beschuldigten und er räumte vor dem Richter ein, dass es diesen Raubüberfall nie gegeben hatte. Da der Haftgrund der Verdunklungsgefahr entfallen war, wurde der Beschuldigte vom Richter nach Hause entlassen. In seiner Beschuldigtenvernehmung bei der Kripo in Kaufbeuren räumte dieser schließlich ein, dass ihm der Rucksack während einer Rundreise in Amerika im Frühjahr 2012 gestohlen worden war, dieser Diebstahl u.a. wegen des Tatorts im Ausland aber nicht von der Versicherung ersetzt worden wäre. Die Anzeige wegen Raubes wurde nur erstattet, um von der Versicherung den Schaden jetzt ersetzt zu bekommen. Außer dem Vorwurf des Meineids werden gegen den Mann weitere Strafanzeigen wegen des Verdachts des Vortäuschens einer Straftat sowie wegen Betrugs an Versicherungen erstattet. Da es bei der Fahndung zur vorläufigen Festnahme einer anderen Person kam, kommt noch eine Anzeige wegen mittelbarer Freiheitsberaubung dazu. Die Ermittlungen der Kripo Kaufbeuren dauern noch an. Zudem werden dem Mann voraussichtlich die Kosten für die verursachten polizeilichen Maßnahmen, darunter der Hubschraubereinsatz, in Rechnung gestellt werden.

Montag, 5. November 2012

Schwerer Verkehrsunfall - Fußgänger von Sattelzug erfasst und getötet - A8 / Elchingen

Archivfoto
Tödliche Verletzungen erlitt ein 21-Jähriger, der Sonntagnacht dem 04.11.2012 kurz nach 23 Uhr die Autobahn bei Oberelchingen zu Fuß überquert hatte und von einem Sattelzug frontal erfasst wurde. Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen war der junge Mann zwischen den Anschlussstellen Oberelchingen und Ulm/Ost auf die A8 gelaufen und wurde von einem in Richtung Stuttgart fahrenden Sattelzug erfasst und in den Grünstreifen geschleudert. Für den Baden-Württemberger polnischer Herkunft kam jede Hilfe zu spät. Zur Klärung der genauen Umstände des Unfalls wurde durch die Staatsanwaltschaft die Hinzuziehung eines Sachverständigung angeordnet. Die Autobahnpolizei Günzburg überprüft derzeit einen Hinweis, wonach der junge Mann das Auto eines Bekannten nach einem Streit verlassen haben soll und möglicherweise die Fahrbahn betrat, um Fahrzeuge in Richtung Stuttgart anzuhalten. Der 62-jährige Fahrer des Sattelzugs blieb unverletzt, an seinem Laster entstand mit ca. 3.000 Euro nur geringer Sachschaden. Zur Ausleuchtung der Unfallstelle und Unterstützung bei der Ausleitung der Autobahn war die Feuerwehr alarmiert worden. Der Verkehr in Richtung Stuttgart wurde für die Dauer der Unfallaufnahme über die Bedarfsumleitung geführt.

Redaktion: Betreten Sie niemals die Autobahn, bleiben Sie immer hinter der Leitschutzblanke. Tragen Sie eine Warnweste wenn Sie sich dort aufhalten.

Mittwoch, 10. Oktober 2012

Tragödie - Mutter tötet Sohn in der Wohnung - Ulm

Kurz vor 6:00 Uhr rief die Frau am Mittwoch bei der Ulmer Polizei an und schilderte, dass sie in der Nacht ihren Sohn getötet habe. Die Beamten eilten sofort zu der Wohnung in der Ulmer Innenstadt, wo die 38-Jährige auf sie wartete. Den neunjährigen Sohn der Ulmerin fanden die Polizisten tot in einem Bett. Nach dem Stand der Ermittlungen hatte die 38-Jährige nach der Tat versucht, sich das Leben zu nehmen. Dabei verletzte sie sich leicht, ein Notarzt versorgte sie vor Ort. Die Polizei nahm die Mutter unter dringendem Tatverdacht vorläufig fest. Staatsanwaltschaft Ulm und Kriminalpolizei ermitteln nun, um den genauen Ablauf und die Hintergründe für diese schwere Straftat aufzuklären. Nach ersten Erkenntnissen könnte die finanzielle Schieflage der alleinerziehenden Mutter eine wichtige Rolle spielen. Noch am frühen Morgen kümmerten sich Notfallseelsorger um die Angehörigen. Die Beschuldigte wird am Mittwochnachmittag auf Antrag der Staatsanwaltschaft Ulm dem Haftrichter beim Amtsgericht Ulm vorgeführt. Ebenfalls am Nachmittag wird der Leichnam des Jungen obduziert, um die genaue Todesursache festzustellen.

Montag, 6. August 2012

Ehefrau überfallen und gefesselt - Lindau

Am vergangen Sonntag Abend kam es in Lindau zu einem gewaltsamen Übergriff eines Ehemanns auf seine seit Monaten von ihm getrennt lebende Frau. Gegen 21.00 Uhr hatten Anwohner bei der Einsatzzentrale in Kempten mitgeteilt, dass eine blutende und an den Händen gefesselte 44-jährige Frau aus Lindau bei Ihnen Zuflucht gesucht hätte. Bei Eintreffen der Beamten vor Ort, stellte sich heraus, dass eine halbe Stunde zuvor der ehemalige Lebensgefährte dem Opfer in dessen Wohnung aufgelauert hatte. Dort überwältigte er die 44-Jährige unter Verwendung von Pfefferspray. Im weiteren Verlauf würgte er sie und versuchte sie zu ersticken, zudem fesselte er ihre Hände auf den Rücken und verklebte ihren Mund mit Paketklebeband. Als der Mann zusammen mit seinem Opfer mit einem Pkw wegfahren wollte, gelang der Frau die Flucht zu den Nachbarn. Aufgrund der bei dem Vorfall erlittenen Verletzungen musste die Frau stationär in ein Krankenhaus aufgenommen werden. Noch während die Fahndung der Polizei nach dem 50 Jährigen lief, meldete sich dieser bei der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West und kündigte an, sich in Kürze bei der Polizeiinspektion Lindau zu stellen. Nachdem er dort eingetroffen war, wurde er vorläufig festgenommen und nach Vernehmung durch Beamte der Kripo Lindau, welche die Sachbeabeitung übernommen hat, auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kempten dem Haftrichter wegen des Verdachts des versuchten Mordes vorgeführt. Dieser erließ Haftbefehl worauf der Mann in eine Justizvollzugsanstalt überführt wurde. Bei dem 50-Jährigen handelte es sich um keinen Unbekannten. Mit der Frau war bereits im Juni 2012 von der Polizei ein Beratungsgespräch im Zusammenhang mit Stalking geführt worden. In diesem Zusammenhang wurde bekannt, dass der Mann möglicherweise im Besitz von einer Schusswaffe ist. Bei der deswegen erfolgten Wohnungsdurchsuchung waren mehrere verbotene Gegenstände, darunter über 20 Messer sowie eine Armbrust und verschiedene Dekorationswaffen sichergestellt worden.

Donnerstag, 2. August 2012

Tödlicher landwirtschaftlicher Unfall - Landshut

Ein tragischer tödlicher landwirtschaftlicher Unfall ereignete sich am gestrigen Mittwoch, 01.08.2012 gegen 21.30 Uhr auf einer Rinderweide. Der Ehemann fand seine 56-jährige Frau tot am Boden liegend auf, vermutlich von den Tieren überrannt. Der mysteriöse Fall beschäftigt Kripo und Staatsanwaltschaft Landshut. Die 56-Jährige begab sich bereits bei Dunkelheit alleine auf die unweit entfernte Rinderweide, um nach einem Tier zu sehen, das Tage zuvor gekalbt hatte. Als der Ehemann kurze Zeit später ein "Wimmern" der Frau hörte, sah er nach dem Rechten und fand das Opfer etwa 200 Meter vom Wohnhaus entfernt in Mitten der Herde am Boden liegend und nicht mehr ansprechbar auf. Durch den verständigten Rettungsdienst wurden noch vor Ort Reanimationsmaßnahmen in die Wege geleitet. Die Frau wurde mit schweren Verletzungen im Oberkörperbereich in ein Krankenhaus eingeliefert, wo sie trotz Notoperation kurz nach Mitternacht verstarb. Der Kriminaldauerdienst Landshut hat in enger Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Landshut die Bearbeitung des Falles übernommen. Die Ermittler gehen davon aus, dass die Frau aus unerklärlicher Ursache zu Sturz gekommen ist und danach am Boden liegend von einem gegebenenfalls aufgeschrecktem Tier angegangen wurde. Anzeichen auf menschliche Fremdeinwirkung gibt es nicht. Die Landwirtschaftliche Berufsgenossenschaft wurde in die Ermittlungen einbezogen.