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Dienstag, 3. September 2013

Schwangau - Bergsteiger stürzt ab und erleidet tödliche Verletzungen

Symbolfoto
Ein tödliches Bergunglück hat sich am Dienstag in den Ammergauer Alpen ereignet.
Gegen Mittag bestiegen ein 28-jähriger Mann aus München sowie ein 23-jähriger im Ostallgäu wohnender Mann zusammen die 2082 Meter hohe Hochplatte. Nach derzeitigen Erkenntnissen wählten die beiden Bekannten für den Aufstieg den Weg über das sogenannte "Fensterl" und den anschließenden Grat zum Gipfel. Während der 23-Jährige voran ging, folgte der 28-Jährige in einiger Entfernung nach. Kurz vor dem Gipfel verlor der Münchner aus unbekannter Ursache in dem Gehgelände, in dem teilweise die Hände zur Unterstützung benötigt werden, den Halt und stürzte auf der Südseite über felsiges und im weiteren Verlauf mit Felsen durchsetztes steiles Grasgelände ab. Der Verunglückte blieb über 200m unter der Absturzstelle mit tödlichen Verletzungen liegen. Sein Begleiter, der zu dem Verunglückten abgestiegen war, um diesem Hilfe zu Leisten wurde mit dem Hubschrauber ins Tal geflogen und anschließend von einem Kriseninterventionsteam betreut. Der Verstorbene wurde mit Unterstützung der Bergwacht Peiting-Steingaden und der Bergwacht Füssen mittels des Polizeihubschraubers geborgen. Die Sachbearbeitung des tödlichen Unfalls wurde von der Alpinen Einsatzgruppe der Polizei übernommen. Derzeit liegen keine Hinweise auf eine Beteiligung Dritter / Verschulden Dritter an dem Unglücksfall vor.

Mittwoch, 31. Juli 2013

Wem gehört der Papagei aus Schwangau? Polizei bittet um Hinweise

Foto: Polizei
Foto: Polizei
Am Dienstagabend hat sich eine 49-jährige Schwangauerin mit einer ungewöhnlichen „Fundanzeige“ an die Polizei gewandt.
Der 49 Jährigen war ein Papagei zugeflogen. Das Tier hatte es sich bei den Tauben des Schwangauer Ehepaars gemütlich gemacht. Der Dame zufolge sei der Papagei recht aggressiv gewesen. Dennoch gelang es ihr, den Vogel in einen Käfig zu sperren. Im Radio habe sie gehört, dass nach einem Papagei gesucht würde. Schnell konnte der Radiosender ermittelt werden. Nach einem Bildabgleich stand fest, dass dort aber leider ein anderer Papagei gesucht wurde. Der Vogel wurde zunächst von der Schwangauerin verwahrt, befindet sich aber mittlerweile in polizeilicher Obhut. Geplant ist, den Vogel zeitnah einem Tierheim zu übergeben. Trotz einiger Hinweise konnte der weiße Nymphensittich, mit hellbraunen Federn im Bereich der Flügel, bislang nicht einem Besitzer zugeordnet werden.

Freitag, 19. Oktober 2012

Kutschenunfall bei Neuschwanstein - Ermittlungen dauern an - Schwangau

Wie bereits mehrfach berichtet, kam es am 08.10.2012 auf dem Weg vom Schloss Neuschwanstein zum am Ortsrand liegenden Parkplatz zu einem folgenschweren Kutschenunfall. Zwischenzeitlich wurden eine Vielzahl von Zeugen, aber auch die Verletzten, polizeiliche vernommen. Zur Ursache, warum die Pferde durchgingen, konnten bis dato keinerlei Hinweise erlangt werden. Weder ein unübliches Geräusch, noch eine Person in unmittelbarer Nähe zu den Pferden wurde im Vorfeld wahrgenommen. Von den fünf Schwerverletzten befindet sich der beteiligte Kutscher der zweiten Kutsche weiter in stationärer Behandlung. Die anderen Beteiligten wurden zwischenzeitlich aus den Krankenhäusern entlassen und werden stellenweise noch ambulant weiter behandelt. Die verletzten japanischen Touristen befinden sich zwischenzeitlich wieder im Heimatland. Die Ermittlungen der Füssener Polizei sind noch nicht abgeschlossen und werden noch geraume Zeit in Anspruch nehmen.
Bezugsmeldung vom 08.10.2012

Montag, 8. Oktober 2012

Kutschenunfall beim Schloss Neuschwanstein - Schwangau

Zu einem ungewöhnlichen Unfall mit schweren Folgen kam es am heutigen Montag dem 08.10.2012 gegen 12.15 Uhr auf dem Zufahrtsweg zum Schloss Neuschwanstein. Nach den bisherigen Erkenntnissen ereignete sich der Sachverhalt wir folgt: Eine mit sieben Besuchern besetzte Kutsche stand abfahrtsbereit am Einsteigeplatz unterhalb des Schlosses, um die Fahrgäste zurück zum Parkplatz zu bringen. Der Kutscher stand noch neben der Kutsche, als die Pferde aus ungeklärter Ursache durchgingen und ohne den Kutschführer bergab galoppierten. Nachdem zunächst eine entgegenkommende Kutsche leicht gestreift wurde, geriet die Kutsche nach links gegen eine Mauer, wobei eine Mutter und ihre beiden 9 und 12 Jahre alten Kinder aus dem Fahrzeug geschleudert wurden. Im weiteren Verlauf liefen die Pferde auf eine vorausfahrende Kutsche auf, die nur mit dem Kutschenführer besetzt war, und kamen schließlich rechts neben dem Weg abrupt zum Stehen. Dadurch wurden die vier weiteren Fahrgäste aus der Kutsche geschleudert. Die Pferde der vorausfahrenden Kutsche gingen in der Folge ebenfalls durch und der Kutscher wurde aus dem Fahrzeug geschleudert. Dieses Gespann kam etwa 200 Meter später zum Stehen. Bei dem Vorfall wurden alle acht beteiligten Personen verletzt. Die zunächst von der Kutsche geschleuderte Mutter sowie zwei weitere Personen wurden aufgrund ihrer schweren Verletzungen von 3 Rettungshubschraubern vom Unfallort abtransportiert. Zwei Pferde – von jedem Gespann eines – wurden so schwer verletzt, dass sie vor Ort von einem Tierarzt eingeschläfert werden mussten. Die Polizei, 6 Notärzte sowie Rettungsdienst und die Feuerwehren Füssen Hohenschwangau und Füssen waren an dem Einsatz beteiligt. Darüber hinaus befanden sich die Bergwachten Füssen, Pfronten und Nesselwang auf der Anfahrt. Landrat Johann Fleschhut und Bürgermeister Reinhold Sontheimer kamen zur Unfallstelle, um sich vor Ort ein Bild von der Lage zu machen. Die 40-jährige Mutter der beiden verletzten Kinder erlitt schwerste Kopfverletzungen. Die beiden Mädchen im Alter von 11 und 9 Jahren wurden schwer verletzt. Sie erlitten unter anderem Frakturen an den Beinen. Die Familie stammt aus dem Landkreis Ludwigshafen in Rheinland-Pfalz. Zudem befanden sich in der Kutsche vier japanische Touristen (2 Frauen und 2 Männer), welche leichtere Verletzungen davontrugen.

Freitag, 29. Juni 2012

Gleitschirmflieger verletzt sich beim Start - Schwangau

Archivfoto
Mit dem Rettungshubschrauber musste am Donnerstag Vormittag ein Flugschüler ins Krankenhaus transportiert werden, der sich nach einem missglückten Start am Tegelberg in Schwangau schwer verletzte. Nach derzeitigem Ermittlungsstand befolgte dieser zwar die Anweisung seines Fluglehrers, nach dem Start ein Steuerseil zu ziehen, um nicht in die Seile der Bergbahn zu geraten, jedoch zog der 23-Jährige zu fest daran, so dass der Gleitschirm außer Kontrolle geriet und er gegen eine Mauer unterhalb des Startplatzes prallte. Hierbei zog er sich einen Jochbeinbruch, eine Gehirnerschütterung und den Bruch eines Schienbeines zu. (PI Füssen)