Posts mit dem Label tödliche verletzungen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label tödliche verletzungen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Dienstag, 20. August 2013

Flugzeugabsturz bei Heimertingen - 3 Personen getötet



Wie berichtet ist am Montag kurz nach 16 Uhr ein einmotoriges Kleinflugzeug besetzt mit 3 Personen in der Nähe von Oberopfingen abgestürzt. Alle drei Flugzeuginsassen kamen dabei ums Leben. Die Absturzstelle befindet sich im Landkreis Biberach auf Gemarkung Kirchdorf-Oberopfingen bei Schifferhaus. Es handelt sich um ein Waldstück zwischen der BAB 7 und der Iller gelegen, nördlich von der Straße zwischen Oberopfingen und Heimertingen. Nach wie vor ungeklärt ist die Absturzursache. Nach den bisherigen Ermittlungen startete das Flugzeug gegen 15.20 Uhr in Laupheim zu einem Einweisungsflug. Dort sollte es später auch wieder landen. Im Flugzeug befanden sich ein 64-jähriger Fluglehrer sowie zwei Männer im Alter von 32 Jahren. Das Flugzeug vom Typ Lancair des Bundeswehr-Luftsportrings Laupheim e.V. war Baujahr 1996. Nach vorläufigen Schätzungen der Polizei dürfte der Sachschaden im sechsstelligen Bereich liegen. Kurz nach 16 Uhr wurde von Augenzeugen beobachtet, wie das Flugzeug nach einer Flugbewegung nach oben nahezu senkrecht in das dortige Waldstück stürzte. Davor soll es noch zu einem Aufheulen des Motors gekommen sein. Zum Flugverhalten der Maschine vor dem Absturz sucht die Kriminalpolizei Biberach noch weitere Zeugen. Das total beschädigte Flugzeug wurde im Laufe der Nacht geborgen und von der Polizei zur Durchführung weiterer Untersuchungen durch die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung sichergestellt. Zur weiteren Klärung der Flugeigenschaften der Flugzeuginsassen hat die Staatsanwaltschaft Ravensburg inzwischen eine Obduktion bei zwei Unfallopfern angeordnet. Daneben führt die Kriminalpolizei weitere Ermittlungen zum Flugverlauf und zum technischen Zustand des Flugzeugs vor dem Unfall durch. Bei dem 64-jährigen Fluglehrer aus dem Landkreis Göppingen handelt es sich um einen erfahrenen Piloten. Auch die beiden aus den Landkreisen Landsberg am Lech und Augsburg kommenden Männer waren Inhaber eines Pilotenscheins. Alle drei waren Mitglieder des Laupheimer Flugsportvereins. Der Flugunfall rief ein Großaufgebot von Polizei, Feuerwehren und Rettungskräften samt Notfallseelsorge auf den Plan. Auch Einsatzkräfte aus Bayern waren beteiligt. Die Polizei Biberach bedankt sich bei allen eigesetzten Kräften für die sehr gute Zusammenarbeit. Die Ermittlungen zur Absturzursache dauern an. Mit einem Ergebnis ist frühestens in den nächsten Tagen zu rechnen. Zeugen des Flugunfalls werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei in Biberach unter der Telefonnummer 07351/4470 zu melden. Video, Bildergalerie und Radioton finden Sie hier


Montag, 19. August 2013

Kempten - Bruder mit Messer tödlich verletzt

Symbolfoto
Die Kripo Kempten wird heute einen 27-jährigen Festgenommenen beim Amtsgericht Kempten vorführen. Er soll in einem psychischen Ausnahmezustand seinen eigenen Bruder mit mehreren Messerstichen getötet haben. 
Am Sonntag dem 18.08.2013, wurden Beamte der Polizeiinspektion Kempten in den Vormittagsstunden nach Kempten - St. Mang gerufen. Ein 27 Jähriger soll zuvor auf seinen 26-jährigen Bruder mit einem Messer eingestochen und eingeschlagen haben. Der Schwerverletzte wurde nach erster Versorgung vor Ort zur weiteren Behandlung in das Klinikum verbracht. Etwa eine Stunde später erfolgte die Mitteilung, dass der 26 Jährige aufgrund seiner schweren Stichverletzungen verstorben ist. Der 27-jährige Beschuldigte wurde vor Ort in der Wohnung, welche er mit seinem Bruder und seinen Eltern bewohnte, festgenommen. Die mutmaßliche Tatwaffe, ein Küchenmesser, konnte sichergestellt werden. Der 27-jährige Beschuldigte, der sich in der Vergangenheit bereits im Bezirkskrankenhaus aufgehalten hatte, wird am Vormittag vernommen und im weiteren Verlauf des Tages dem Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Kempten vorgeführt. Die Obduktion des Opfers soll weitere Erkenntnisse zum Tathergang und zur genauen Todesursache ergeben.

Sonntag, 18. August 2013

Heimenkirch - Pkw prallt gegen Baum - Fahrer noch an der Unfallstelle verstorben

Symbolfoto
Ein 31-jähriger Mann aus Lindenberg kam gegen 15:10 Uhr mit seinem Pkw auf der Staatsstraße 2378 kurz vor dem Kreisverkehr zur B16, ins Schleudern und kommt alleinbeteiligt von der Fahrbahn ab. Der Verunfallte war nach ersten Erkenntnissen und Zeugenangaben mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit unterwegs. Im Kurvenbereich, an der Goßholzer Steig, geriet er auf die Bankette und kam ins Schleudern. Er bekam sein Fahrzeug nicht mehr unter Kontrolle und stieß frontal zwischen zwei Bäume und in dort abgelagertes Schutt und Gerümpel. Der 31-jährige erlitt dabei so schwere Verletzungen, dass er noch an der Unfallstelle verstarb. Die 20-jährige Fahrerin eines längere Zeit zuvor überholten Fahrzeugs erlitt, als sie bald darauf an der Unfallstelle eintraf, einen Schoc

Mittwoch, 31. Juli 2013

Tödlicher Streit in Asylbewerberunterkunft in Neu-Ulm

Symbolfoto
Ein Streit zweier Asylbewerber endete am Dienstagabend für einen 29-jährigen Mann tödlich. Die bisherigen Ermittlungen haben ergeben, dass es seit einigen Tagen zwischen einem 29-jähriger Mann aus Pakistan und einem 20-jährigen Landsmann zu Streitigkeiten gekommen war. Aus diesen Unstimmigkeiten resultierte am Nachmittag des 29.07. eine Auseinandersetzung, bei welcher der 29-Jährige laut seinen Angaben von seinem Kontrahenten mehrmals gestoßen worden war und als Folge der Auseinandersetzung Schmerzen erlitten hätte. Zudem sei ihm mit Schlägen gedroht worden. Am Dienstag wandte sich der Mann an die Polizeiinspektion Neu-Ulm und erstattete Anzeige. 

Noch am Nachmittag wurde der 20-Jährige von einem Beamten vernommen und bezüglich seines Verhaltens belehrt. Trotz dieser sogenannten Gefährderansprache kam es am Dienstagabend gegen 20:15 Uhr zu einer erneuten Auseinandersetzung der beiden Männer. Nach dem bisherigen Stand der Ermittlungen wurde hierbei der ledige 29-Jährige von seinem Kontrahenten durch eine Stichverletzung am Rumpf so schwer verletzt, dass die Hilfe des umgehend verständigten Notarztes zu spät kam und der Mann noch am Tatort verstarb. 

Der 20-jährige Tatverdächtige konnte durch die herbeigeeilten Polizeibeamten widerstandslos in der Asylbewerberunterkunft festgenommen werden. Die vermutliche Tatwaffe konnte in der Unterkunft aufgefunden und sichergestellt werden. Der Tatverdächtige wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft Memmingen am Mittwochnachmittag dem Haftrichter vorgeführt. Dieser erließ wegen des bestehenden dringenden Tatverdacht einen Untersuchungshaftbefehl wegen Mordes. Der 20-Jährige, der bisher keine Angaben zu der Tat macht, wurde in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert. 

Die ebenfalls am Nachmittag durchgeführte Obduktion des Verstorbenen bestätigte, dass die Stichverletzung im Rumpf todesursächlich war. Die Ermittlungen zu dem Tötungsdelikt wurden umgehend von Beamten der Kriminalpolizeiinspektion Neu-Ulm mit Unterstützung des Kriminaldauerdienstes aufgenommen. Die der Polizei derzeit zum Motiv des Tatverdächtigen vorliegenden Erkenntnisse können derzeit noch nicht veröffentlicht werden, da hierzu weitere Ermittlungen erforderlich sind.