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Freitag, 19. Oktober 2012

Kutschenunfall bei Neuschwanstein - Ermittlungen dauern an - Schwangau

Wie bereits mehrfach berichtet, kam es am 08.10.2012 auf dem Weg vom Schloss Neuschwanstein zum am Ortsrand liegenden Parkplatz zu einem folgenschweren Kutschenunfall. Zwischenzeitlich wurden eine Vielzahl von Zeugen, aber auch die Verletzten, polizeiliche vernommen. Zur Ursache, warum die Pferde durchgingen, konnten bis dato keinerlei Hinweise erlangt werden. Weder ein unübliches Geräusch, noch eine Person in unmittelbarer Nähe zu den Pferden wurde im Vorfeld wahrgenommen. Von den fünf Schwerverletzten befindet sich der beteiligte Kutscher der zweiten Kutsche weiter in stationärer Behandlung. Die anderen Beteiligten wurden zwischenzeitlich aus den Krankenhäusern entlassen und werden stellenweise noch ambulant weiter behandelt. Die verletzten japanischen Touristen befinden sich zwischenzeitlich wieder im Heimatland. Die Ermittlungen der Füssener Polizei sind noch nicht abgeschlossen und werden noch geraume Zeit in Anspruch nehmen.
Bezugsmeldung vom 08.10.2012

Montag, 8. Oktober 2012

Kutschenunfall beim Schloss Neuschwanstein - Schwangau

Zu einem ungewöhnlichen Unfall mit schweren Folgen kam es am heutigen Montag dem 08.10.2012 gegen 12.15 Uhr auf dem Zufahrtsweg zum Schloss Neuschwanstein. Nach den bisherigen Erkenntnissen ereignete sich der Sachverhalt wir folgt: Eine mit sieben Besuchern besetzte Kutsche stand abfahrtsbereit am Einsteigeplatz unterhalb des Schlosses, um die Fahrgäste zurück zum Parkplatz zu bringen. Der Kutscher stand noch neben der Kutsche, als die Pferde aus ungeklärter Ursache durchgingen und ohne den Kutschführer bergab galoppierten. Nachdem zunächst eine entgegenkommende Kutsche leicht gestreift wurde, geriet die Kutsche nach links gegen eine Mauer, wobei eine Mutter und ihre beiden 9 und 12 Jahre alten Kinder aus dem Fahrzeug geschleudert wurden. Im weiteren Verlauf liefen die Pferde auf eine vorausfahrende Kutsche auf, die nur mit dem Kutschenführer besetzt war, und kamen schließlich rechts neben dem Weg abrupt zum Stehen. Dadurch wurden die vier weiteren Fahrgäste aus der Kutsche geschleudert. Die Pferde der vorausfahrenden Kutsche gingen in der Folge ebenfalls durch und der Kutscher wurde aus dem Fahrzeug geschleudert. Dieses Gespann kam etwa 200 Meter später zum Stehen. Bei dem Vorfall wurden alle acht beteiligten Personen verletzt. Die zunächst von der Kutsche geschleuderte Mutter sowie zwei weitere Personen wurden aufgrund ihrer schweren Verletzungen von 3 Rettungshubschraubern vom Unfallort abtransportiert. Zwei Pferde – von jedem Gespann eines – wurden so schwer verletzt, dass sie vor Ort von einem Tierarzt eingeschläfert werden mussten. Die Polizei, 6 Notärzte sowie Rettungsdienst und die Feuerwehren Füssen Hohenschwangau und Füssen waren an dem Einsatz beteiligt. Darüber hinaus befanden sich die Bergwachten Füssen, Pfronten und Nesselwang auf der Anfahrt. Landrat Johann Fleschhut und Bürgermeister Reinhold Sontheimer kamen zur Unfallstelle, um sich vor Ort ein Bild von der Lage zu machen. Die 40-jährige Mutter der beiden verletzten Kinder erlitt schwerste Kopfverletzungen. Die beiden Mädchen im Alter von 11 und 9 Jahren wurden schwer verletzt. Sie erlitten unter anderem Frakturen an den Beinen. Die Familie stammt aus dem Landkreis Ludwigshafen in Rheinland-Pfalz. Zudem befanden sich in der Kutsche vier japanische Touristen (2 Frauen und 2 Männer), welche leichtere Verletzungen davontrugen.