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Donnerstag, 1. August 2013

Unermüdlicher Einsatz fürs Gemeinwohl - Sechs Personen erhielten Ehrenamtskarten

Für ihr ehrenamtliches Engagement haben seit April dieses Jahres sechs Personen von der Stadt Mindelheim eine Ehrenamtskarte erhalten. Die Bayerische Ehrenamtskarte wird für ehrenamtliche Tätigkeiten von durchschnittlich 5 Wochenstunden oder bei Projektarbeiten von mindestens 250 Wochenstunden jährlich für 3 Jahre vergeben. Die Goldene Ehrenamtskarte erhalten Inhaber des Ehrenzeichens des Bayerischen Ministerpräsidenten mit einer unbegrenzten Gültigkeit. Die Karten sollen eine kleine Anerkennung für den unermüdlichen Einsatz sein, der für die Gesellschaft unbezahlbar ist.

In vorbildlicher Weise hat sich Gertrud Remmele aus Mindelheim beim Besuchsdienst in der Kreisklinik Mindelheim verdient gemacht. Außerdem hat sie sich beim Lektorendienst sowie als Kommunionhelferin bei der katholischen Pfarrei St. Stephan engagiert. Sie hat bereits das Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten erhalten. Aus diesem Grund wurde ihr die Goldene Ehrenamtskarte auf Lebenszeit verliehen.

Fünf weitere Personen wurden mit der Bayerischen Ehrenamtskarte gewürdigt. Dennis Platzer aus Oberauerbach ist Platzwart beim SV Auerbauch und außerdem für die Homepage des Vereins zuständig. Jürgen Bittner aus Oberauerbach (Kassier beim Sportverein SV Auerbach e.V.), Philipp Reth aus Oberauerbach (2. Jugendleiter und Platzwart beim SV Auerbach e. V.), Markus Laur aus Oberauerbach (2. Vorstand und Betreuer der 2. Mannschaft beim SV Auerbach e. V.) sowie Konrad Höbel (Freiwillige Feuerwehr Mindelau, Feuerwehr-Ehrenzeichen für 25 Jahre aktive Dienstzeit) dürfen sich ebenfalls über einen freien Eintritt ins Mindelheimer Frei- und Hallenbad freuen. Außerdem können die Inhaber der Ehrenamtskarte Medien in der Bücherei kostenlos ausleihen und an Stadtführungen kostenlos teilnehmen. Zusätzlich gibt es bei verschiedenen Einrichtungen und Betrieben im Landkreis Unterallgäu und in ganz Bayern weitere Vergünstigungen. (Quelle: Landratsamt Unterallgäu)

Dienstag, 2. Oktober 2012

Mehr Kindergruppen eröffnen - Feuerwehr für Jung und Alt

Foto: Deutscher Feuerwehrverband
Die Freiwilligen Feuerwehren sollten Mädchen und Jungen bereits im Grundschulalter an ihre Arbeit heranführen – dafür hat sich die Beiratsvorsitzende des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV), Bundesministerin a. D. Claudia Crawford, ausgesprochen. Beim 8. Deutschen Feuerwehr-Verbandstag traf sie in Frankenthal Mitglieder der Bambinigruppen aus Germersheim und Bundenthal sowie deren Betreuerinnen und Betreuer zum Kennenlernen dieser ehrenamtlichen Jugendarbeit. Außerdem wurde das Pilotprojekt der Feuerwehr Hillesheim durch Petra Cornesse vorgestellt. Hier geht man einen anderen Weg und bietet die Bambinifeuerwehr als Arbeitsgemeinschaft in einer Ganztagsgrundschule an. Die Bundesjugendleitung um DFV-Vizepräsident Hans-Peter Schäfer begleitete Crawford dabei.