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Montag, 20. Oktober 2014

ECDC Memmingen: Indians siegen nach Penaltyschießen gegen Nürnberg

Fotos: Merkel
Memmingen (dan). Die Memminger Indians haben in der Bayerischen Eishockey-Liga BEL den dritten Sieg im vierten Spiel gefeiert. Allerdings benötigte der ECDC im Heimspiel gegen Nürnberg das Penaltyschießen, um mit einem 3:2-Sieg zwei Punkte einzufahren. In einer einseitigen Partie mit einer Vielzahl von vergebenen Memminger Chancen kamen die Franken nach 59 Minuten nach einem 0:2-Rückstand noch völlig überraschend zum Ausgleich. Indians-Topscorer Patrick Zimmermann sicherte mit zwei Treffern im Penaltyschießen dann wenigstens die beiden wichtigen Zähler. Weiter geht es für die Rot-Weißen bereits am kommenden Freitag mit dem BEL-Topspiel am Hühnerberg gegen den letztjährigen Halbfinalisten TEV Miesbach (20 Uhr). 
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855 Zuschauer waren gekommen, um gegen Nürnberg am Sonntagabend die Heimpremiere von Interimscoach Doug Kacharvich zu erleben. Und sie sahen eine von Beginn an dominierende Memminger Mannschaft, die das Gehäuse der Gäste unter Dauerbeschuss nahm. Schon früh zeichnete sich jedoch ab, dass die Indians in der Chancenverwertung zu nachlässig und zu wenig konsequent agierten. Nürnbergs Torhüter Carsten Metz hatte mehrfach keine Probleme, die Schüsse der Indianer zu entschärfen. Mitte des ersten Drittels herrschte Hochbetrieb im Drittel der Franken, während die Memminger Defensivzone nahezu verwaist blieb und das Eis dort fast noch frisch schimmerte. Zählbares kam aber nicht zu Stande – auch weil Memmingens Martin Schweiger, zweimal Alexander Krafczyk und Stefan Rott beste Einschussmöglichkeiten nicht verwerten konnten und nochmals Schweiger und Patrick Zimmermann nur Pfosten bzw. Latte trafen. Im zweiten Drittel dasselbe Bild: EHC-Goalie Metz stand unter Dauerfeuer, ließ sich aber noch nicht überwinden. Nur mit viel Wohlwollen war bis zur Hälfte des Spiels überhaupt mal eine Nürnberger Torchance zu erkennen – und so gab es selten eine Führung, die verdienter war als Memmingens erster Treffer durch Martin Schweiger in der 30. Spielminute. Der ECDC, der ohne Marc Stotz (gesperrt), Jordan Baker (noch verletzt), Dominik Zimmermann, Johannes Scheitle, André Aschenbrenner, Alessandro Feldmeier, Milan Pfalzer und Felix Anwander (alle im Jugend- und Juniorenteam im Einsatz) angetreten war, in der Folge weiter druckvoll und nun endlich auch mit mehr Konsequenz im Abschluss: Stefan Rott war in der 33. Minute zur Stelle und markierte das 2:0 für die Hausherrn. Eine noch höhere Führung verhinderten zwei weitere Aluminiumtreffer noch im zweiten Drittel. 

Kacharvich: "Müssen konsequenter im Abschluss sein" Im letzten Abschnitt schlich sich dann im Abschluss aber wieder der Schlendrian ein. Obwohl Memmingen weiterhin hochüberlegen war, hatte es der sehr gute Carsten Metz im Nürnberger Kasten streckenweise zu einfach, die Schüsse der Indianer zu entschärfen. Weil die Gäste allerdings bis kurz vor Schluss weiterhin kaum Torgefahr ausstrahlten, dachten nicht viele der Zuschauer am Hühnerberg, dass da noch was anbrennen könnte. Doch weit gefehlt: Zweieinhalb Minuten vor Ende fand ein platzierter Handgelenkschuss von EHC-Stürmer Björn Reiser plötzlich den Weg hinter Memmingens Goalie Alex Reichelmeir. Kurz darauf bekamen die Gäste dann auch noch eine Überzahl zugesprochen, und wieder schlug es wie aus heiterem Himmel im Memminger Gehäuse ein: Heiko Vogler besorgte per Schlagschuss den Ausgleich. Der Verdruss im Memminger Lager ob des unnötigen Punktverlusts war groß. Zumindest im Penaltyschießen fanden die GEFRO-Indians dann ihre alte Treffsicherheit wieder, Topscorer Patrick Zimmermann „vernaschte“ Metz gleich zweimal und besorgte schließlich doch noch den Memminger Sieg. Sorgen über die Offensivqualitäten seines Teams machte sich ECDC-Interimstrainer Doug Kacharvich trotz der mageren Torausbeute nicht: „Wir waren hochüberlegen, haben es allerdings versäumt, unsere Riesenchancen zu nutzen. Ich wäre aber nur besorgt, wenn wir diese Chancen nicht kreieren würden. Wir müssen konsequenter agieren, dann gehen die Dinger auch wieder rein“, so der Kanadier. 
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Freitagabend: Top-Spiel gegen Miesbach Nach dem Willen der Indianer soll dies möglichst schon am Freitag im Topspiel gegen den letztjährigen Halbfinalgegner TEV Miesbach der Fall sein. Dann gibt es am Hühnerberg nicht nur ein Wiedersehen mit Stürmer Sebastian Lachner, sondern die Zuschauer können sich auch auf ein äußerst spannendes und rasantes Duell zweier Mannschaften mit großen Ambitionen einstellen. Spielbeginn am Freitagabend ist um 20 Uhr, Karten gibt es ausreichend an den Abendkassen der Memminger Eissporthalle. (Quelle: ECDC Memmingen)
Bildergalerie zum Spiel finden Sie hier (klick...)

Freitag, 17. Oktober 2014

ECDC Memmingen: Indians vor schwerer Aufgabe beim Mitfavoriten Höchstadt Alligators

Archivfoto
Memmingen (mo). Nach sechs Punkten zum Auftakt startet der ECDC Memmingen als Tabellenführer ins zweite Wochenende der noch jungen BEL-Saison. Schon am Freitagabend wartet auf die Indians allerdings eine echte Herausforderung: Ab 20 Uhr treten die Rot-Weißen beim Meisterschafts-Mitfavoriten Höchstadt Alligators an. Die Neuauflage des ewig jungen BEL-Klassikers verspricht auch heuer wieder ein Duell zweier Top-Mannschaften. Am Sonntag steht für die GEFRO-Indians dann das zweite Saison-Heimspiel an: Um 18.30 Uhr gastiert der EHC 80 Nürnberg am Memminger Hühnerberg – dann soll nach dem sensationellen „Teddy Bear Toss“-Spiel vom vergangenen Sonntag der zweite Heimsieg gelingen.
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Nachdem die ersten Tage der Woche am Hühnerberg noch ganz im Zeichen des überraschenden Rücktritts von Trainer Jogi Koch standen, richtet sich der Blick beim ECDC jetzt wieder nach vorn. Am Wochenende stehen zwei schwere Spiele an, bei denen die Mannschaft interimsmäßig vom bisherigen Co-Trainer Doug Kacharvich betreut wird. Neben seinen Coaching-Tätigkeiten im Indians-Nachwuchs leitete der Kanadier unter der Woche äußerst engagiert das Training des Teams, alle Spieler zogen voll mit. Auch Kontingentspieler Jordan Baker absolvierte die Eis-Einheiten, auf einen Einsatz am Wochenende wird allerdings aller Voraussicht nach noch verzichtet. Definitiv fehlen wird den Memmingern in Höchstadt Goalie Alex Reichelmeir, der seine Spieldauerstrafe aus dem Landsberg-Derby absitzt. 
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So oder so erwartet die Allgäuer am Freitagabend ein heißer Tanz: Mit dem HEC lieferte man sich in den letzten Jahren stets packende Duelle, tat sich dabei am Aischgrund immer schwer. Auch diesmal dürfte es nicht einfacher werden, der letztjährige Halbfinalist konnte sein Team im Sommer fast komplett halten. Den Alligators um den überragenden Spielertrainer Daniel Jun gelang es sogar, sich nochmals deutlich zu verstärken. Hierbei konnte man vom jeweiligen finanziellen Aus in Schweinfurt und Mitterteich profitieren. Von den Stiftland Dragons wechselten der starke Verteidiger Jiri Ryzuk und Top-Scorer Ales Kreuzer nach Mittelfranken, vom letztjährigen Oberligisten kamen Verteidiger Simon Knaup und der gefährliche Stürmer Alexander Funk. Alle Neuzugänge verfügen über reichlich höherklassige Erfahrung und sollten echte Verstärkungen für das ohnehin schon sehr gute Team sein. Auffällig beim HEC ist sicherlich, dass man eindeutig die osteuropäische Eishockeyschiene fährt – zahlreiche Spieler haben dort ihre Wurzeln. Die guten Kontakte von Spielertrainer Jun und die Nähe zum Nachbarland Tschechien helfen hier natürlich enorm. Verlassen können sich die Alligators weiterhin auf ihr starkes Torhüter-Duo Glaser/Schnierstein, beide gehen in ihre zweite gemeinsame Saison. Extrem gefährlich dürften auch die vielen starken Angreifer um den tschechischen Kontingentspieler Tomas Urban sein. Das erste Wochenende verlief beim HEC allerdings nicht ganz nach Wunsch und so musste man sich Aufsteiger Landsberg knapp geschlagen geben. Das Heimderby gegen Nürnberg konnte man dann aber siegreich gestalten. Auf die Unterstützung ihrer Fans bei diesem Top-Spiel können sich die Indianer aber wieder verlassen. Ein großer ECDC-Fanbus ist bereits komplett ausgebucht und viele Privatfahrer werden sich wohl auch auf den Weg an die Aisch machen.
Am Sonntag steht für die Memminger dann bereits das nächste Duell mit einem fränkischen Team an. Karten für das Heimspiel am Hühnerberg gegen den EHC 80 Nürnberg (Beginn: 18.30 Uhr) gibt es ausreichend an der Abendkasse der Memminger Eissporthalle

Mittwoch, 15. Oktober 2014

ECDC Memmingen: Teddy Bear Toss / Spiel gegen Landsberg / Pressekonferenz


Video Philip Hampp
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Anmerkung der Redaktion: Nach Gesprächen mit dem ECDC und Jochen Koch haben wir uns entschieden das Ende der Pressekonferenz nicht zu veröffentlichen. Wir bittem um Verständnis.

Memmingen (mfr). Die Memminger Indians haben das erste Heimspiel der BEL-Saison gegen den neuen Derbyrivalen HC Landsberg mit 6:3 gewonnen. Vor einer stattlichen Kulisse führten beide Teams eine hitzige Partie, die durch eine bislang einmalige Charity-Aktion auch dem guten Zweck diente. Der ECDC übernahm mit dem zweiten Sieg im zweiten Spiel damit auch die Tabellenspitze.
Es war angerichtet: Der ECDC Memmingen präsentierte sich erstmals in dieser Punkterunde seinen Fans und die wollten sich das erste Heimspiel des Vizemeisters in großer Zahl nicht entgehen lassen. Rund 1200 Zuschauer strömten an den Hühnerberg und verliehen dem ersten Derby der Saison einen würdigen Rahmen. Die meisten davon hatten auch noch zahlreiche Plüschtiere im Schlepptau, die beim ersten Memminger Treffer aufs Eis geworfen werden sollten und dann, in Zusammenarbeit mit der Hilfsorganisation Humedica, an arme Kinder dieser Welt verschenkt werden. Lange mussten die rot-weißen Anhänger auch nicht warten. Anton Pertl war nach gut vier Minuten zur Stelle und erzielte das erste Tor am Hühnerberg. Es folgte, neben dem normalen Torjubel, ein mehrminütiger „Kuscheltierregen“ auf das Eis, sodass die vielen freiwilligen Helfer doch arg mit der nicht zu erwartenden Masse an Geschenken zu kämpfen hatten. Sportlich ging es dabei weitaus weniger friedvoll zu, Landsberg hatte keine Gastgeschenke mitgebracht und hielt mit aufopferungsvollem Kampf dagegen. Da der HCL das ein oder andere Mal auch über die Stränge schlug, ergaben sich für die Indians mehrere Überzahlsituationen, die sie aber nicht ausnutzen konnten. Es ging also mit diesem knappen Spielstand von 1:0 in die erste Pause.
Im zweiten Drittel waren die Indians, die erneut auf Kontingentspieler Jordan Baker verzichten mussten, nun vollauf in der Saison angekommen. Ein wahrer Sturmlauf Richtung Landsberger Gehäuse war die Folge und Rott, Hoffmann, Tenschert und Krafczyk sorgten für eine komfortable 5:0-Führung innerhalb von gut zehn Minuten. Landsbergs Trainer reagierte und nahm eine Auszeit, in deren Folge der HCL nun nochmals deutlich aggressiver auftrat. Es häuften sich schmutzige Aktionen, die von den Memminger Spielern aber ebenso erwidert wurden. Als die Indians-Strafbank sich füllte, konnten die Gäste, noch vor Pausensirene, auf 5:2 verkürzen. Coach Wedl riskierte alles und nahm sogar bei doppelter Überzahl den Torwart zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis, eine zu dem Zeitpunkt ungewöhnliche, aber anfangs sehr erfolgreiche Taktik. Als sich dann wenige Sekunden vor Ende des Abschnitts Goalie Alex Reichelmeir zu einem Revanchefoul hinreißen ließ, bekam er eine Spieldauerstrafe aufgebrummt und das Spiel schien zu kippen. Die Indians um ihren neuen Torwart Martin Niemz retteten sich aber in die letzte Pause.
Im letzten Drittel hatten die Indians das Geschehen dann weitestgehend im Griff, bis Dolezal für Landsberg noch einmal verkürzen konnte. Das weiterhin sehr ruppige Spiel, das auch einige Kampfeinlagen zu bieten hatte, ging in die Endphase und den Indians bot sich die Chance zur Entscheidung - doch Alex Krafczyk konnte einen Penalty nicht verwandeln. Macht nichts, dachte er sich wohl, und zog wenige Minuten später noch vor der blauen Linie ab. Dieser Gewaltschuss zischte am verdutzten Landsberger Goalie vorbei ins Tor und sicherte den Indians das erste Sechs-Punkte-Wochenende. Der Tabellenführer gastiert nun am kommenden Freitag bei Mitfavorit Höchstadt, ehe der EHC 80 Nürnberg seine Visitenkarte beim zweiten Jahrmarktsheimspiel am Memminger Hühnerberg abgibt (Sonntag, 18. 30Uhr, Karten an der Abendkasse erhältlich).
ECDC Memmingen - HC Landsberg 6:3 (1:0/4:2/1:1)
Tore: 1:0 (4.) Pertl (D. Zimmermann), 2:0 (24.) Rott (Krafczyk/Arnold), 3:0 (29.) Hoffmann (Schirrmacher/Rott), 4:0 (31.) Tenschert (Stotz/Miettinen; 6-5), 5:0 (35.) Krafczyk (Tenschert/Rott; 5-4), 5:1 (38.) Dolezal (Geisberger/Rohde; 5-4), 5:2 (40.) Geisberger (6-3), 5:3 (48.) Dolezal (Tausend/Geisberger; 5-4), 6:3 (58.) Krafczyk
Strafminuten: Memmingen 29 + 10 gegen Miettinen (Check von Hinten) + Spieldauer gegen Reichelmeir (Stockstich) – Landsberg 23 + Spieldauerdisziplinarstrafe gegen Folk + Spieldauer gegen Schäffler (Stockstich)
Schiedsrichter: Gut (Ulm) – Zuschauer: 1.180 (Quelle: ECDC Memmingen)

Dienstag, 14. Oktober 2014

ECDC Memmingen: Jogi Koch nicht mehr Indians-Trainer

Foto: Merkel
Der bayerische Eishockey-Vizemeister ECDC Memmingen und Trainer Jogi Koch gehen künftig getrennte Wege. Unmittelbar nach dem 6:3-Derbysieg am Sonntagabend gegen den HC #Landsberg trat Koch von seinen Ämtern als Cheftrainer und Obmann zurück. Auslöser sind unterschiedliche Auffassungen im Vereinsausschuss. Über die genauen Hintergründe haben der ECDC Memmingen und Jogi Koch in beiderseitigem Einvernehmen Stillschweigen vereinbart. Die Vorstandschaft der GEFRO-Indians bedankt sich ausdrücklich bei Jogi Koch für seine geleistete Arbeit für den Verein. Der 54-Jährige hatte das Zepter in Memmingen 2010 übernommen und die Erste Mannschaft zuletzt bis zur bayerischen Vizemeisterschaft geführt.
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Gerade zu seiner Anfangszeit befand sich der Verein in einer schwierigen sportlichen Phase. „In einer sehr schweren Zeit hat Jogi großartige Arbeit für uns geleistet. Ganz ohne Floskeln: Wir sind ihm dafür sehr dankbar“, so das Vorstandsteam. Und weiter: „Wir hatten eine lange und erfolgreiche Verbindung. Leider halten nicht alle Partnerschaften auf ewig – schon gar nicht im Sport. Auch wenn es unterschiedliche Meinungen gab, wir gehen mit sehr viel Wertschätzung und ohne böses Blut auseinander. Wir können uns jederzeit an einen Tisch setzen.“ Wenngleich der Zeitpunkt der Bekanntgabe überraschend kam, so trifft die Entwicklung die ECDC-Vorstandschaft keinesfalls unvorbereitet. Ab Dienstag übernimmt der bisherige Co-Trainer und hauptamtliche Nachwuchscoach Doug Kacharvich interimsmäßig die Erste Mannschaft. Alles Weitere wird zu gegebener Zeit bekanntgegeben. „Wir sind in den letzten Jahren auch dank Jogi Kochs Hilfe als Verein gewachsen. Wir haben Strukturen im Vereinsausschuss geschaffen, die es uns ermöglichen, das Memminger Eishockey in eine gute Zukunft zu führen – um mit der Etablierung eines Finanzausschusses oder des hauptamtlichen Nachwuchstrainers nur zwei Beispiele zu nennen.
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Von unserem obersten Ziel, das Memminger Eishockey, so wie in den letzten zwei Jahren, finanziell nachhaltig zu betreiben, rücken wir auch in Zukunft nicht ab. Diesen Weg beschreiten wir mit unserer tollen Ersten Mannschaft, die ab Freitag mit der Unterstützung der Fans genauso um Punkte in der BEL kämpfen wird wie bisher“, so das Vorstandsteam abschließend. (Quelle: ECDC Memmingen) Bildergalerie zum Spiel

Samstag, 11. Oktober 2014

ECDC Memmingen: Auftaktsieg für die Indians - 6:3 in Germering

Archivfoto
Germering (dan). Der ECDC Memmingen hat einen Auftakt nach Maß in die neue Saison der Bayerischen Eishockey-Liga BEL gefeiert: Am Freitagabend gewannen die Indians ihre Startpartie bei den Wanderers Germering mit 6:3. Vor rund 400 Zuschauern, darunter knapp 150 aus Memmingen, trafen Alexander Krafczyk, Antti Miettinen, Stefan Rott, Markus Kerber, Milan Pfalzer und Johannes Scheitle für die Maustädter. Obwohl durch die Ausfälle von Sven Schirrmacher, Martin Jainz, Patrick Zimmermann (gesperrt), Jordan Baker (verletzt) und Felix Anwander (im ECDC-Nachwuchs im Einsatz) stark ersatzgeschwächt, erwischte der Vizemeister des Vorjahres einen guten Auftakt in die Partie. Nachdem die spielerische Überlegenheit der ersten 20 Minuten noch nicht in Tore umgemünzt werden konnte, brach erst Alex Krafczyk nach 19 Sekunden im zweiten Drittel den Bann. Fortan spielten nur die Indians, der starke Anti Miettinen legte zum verdienten 2:0 nach. 
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Drei Minuten Tiefschlaf gönnten sich die Memminger dann aber zu Beginn des dritten Drittels - und prompt gelang den Hausherrn mit einem Doppelschlag sogar der Ausgleich! Danach rissen sich die Indianer aber wieder am Riemen, Stefan Rott besorgte kurz nach dem Schock in Überzahl das enorm wichtige 3:2. Germering hatte nun nichts mehr entgegenzusetzen, Markus Kerber und die Nachwuchsspieler Milan Pfalzer und Johannes Scheitle stellten auf 6:2, ehe den Hausherrn kurz vor Schluss noch der dritte Treffer gelang. Nach 60 Minuten stand ein verdienter Sieg der GEFRO-Indians gegen stark kämpfende Germeringer - die ersten drei Punkte waren unter Dach und Fach. Die Sensation des Spieltags gelang jedoch Aufsteiger HC Landsberg, der Meisterschafts-Mitfavorit Höchstadt in eigener Halle mit 6:4 besiegte. Die Lechstädter sind am Sonntag um 18.30 Uhr Derby-Auftaktgegner der Indians am Memminger Hühnerberg. Nach den Freitagsergebnissen kann am Sonntag mit einer rappelvollen Memminger Eissporthalle gerechnet werden - erst recht, weil das Derby von der einzigartigen ECDC-Charity-Aktion "Teddy Bear Toss" umrahmt wird. (Quelle: ECDC Memmingen)

Donnerstag, 12. Dezember 2013

Indians brennen auf Revanche: ECDC empfängt am Freitagabend Miesbach zum BEL-Topspiel

Memmingen (mo/dan). Es ist eines dieser Spiele, für das man niemanden mehr groß motivieren muss: Am Freitagabend um 20 Uhr empfangen die Memminger Indians in der Eishockey-Bayernliga den TEV Miesbach zum Topspiel in der heimischen Eissporthalle am Hühnerberg. Mit einem Erfolg im Duell Zweiter gegen Fünfter könnte der ECDC zum alleinigen Tabellenführer aufsteigen. Außerdem brennt die Mannschaft auf Revanche für die bittere 0:8-Niederlage aus dem Hinspiel in Oberbayern. Zusammen mit ihren Zuschauern fiebern die Indianer auf den sechsten Sieg in Folge hin. Der siebte Streich soll dann am Sonntag um 17 Uhr gelingen, wenndie Rot-Weißen zu einem weiteren Spitzenspiel beim TSV Peißenberg antreten.
Nach zwei Sechs-Punkte-Wochenenden und fünf Siegen in Folge hüpft das Memminger Eishockey-Herz derzeit beim Blick auf die Tabelle. „Gefühlter“ Spitzenreiter dürfen sich die Indians aktuell nennen (haben bei gleicher Punktzahl ein Spiel weniger absolviert als der ERC Sonthofen). Doch beim ECDC weiß man, die Situation richtig einzuschätzen und wird nun nicht die Bodenhaftung verlieren. Ein überwiegender Teil der bislang 12 Indians-Siege kam nur durch harte Arbeit zu Stande. Damit dies so bleibt, lautet die klare Vorgabe an das Team: Füße still halten und konzentriert weiter arbeiten. Denn schon am Freitagabend wartet mit dem TEV Miesbach eine echte Nagelprobe auf die Mannschaft. Auch wenn man bei den Rot-Weißen behaupten kann, dass in dieser Saison noch nicht viel daneben ging – das Hinspiel in Miesbach lief gehörig schief! Mit 0:8 verloren die Memmingerzum Saisonauftakt bei den Oberbayern –es war ein schwarzer Abend, an dem nichts zusammenging.
Nachdem schon in der Vorbereitung zweimal gegen den TEV der Kürzere gezogen wurde, sind die Revanche-Gelüste bei den Memmingernfür Freitag entsprechend groß. Viel motivieren müssen die Coaches Jogi Koch und TopiasDollhoferdie Mannschaft für dieses Spiel jedenfalls nicht mehr. Doch der Traditionsverein aus Miesbach zählt sicher zu den härtesten Gegnern in der Liga und hat sich das Erreichen des Halbfinals als Ziel gesetzt. Aktuell steht der TEV mit seinem neuen Trainer Michael Lehmann auf einem respektablen fünften Platz – mit Tuchfühlung zur Spitze. Vor allem bei den Heimspielen wusste die Mannschaft zu überzeugen, auswärts lief es bislang noch nicht ganz nach Wunsch. Im Tor setzen die Gäste auf den jungen AnianGeratsdorfer, der eine tolle Entwicklung nimmt. Im Abwehrbereich ist die Routine von Neuzugang Leonhard Gambs (zuletzt Kapitän in Germering) und Andreas Förg gefragt. Letzterer dürfte mit einer Matchstrafe aus dem vergangenen Wochenende allerdings gesperrt sein. Äußerst namhaft besetzt sind die Miesbacher im Angriff. Top-Neuzugang ist der lange Jahre in der 2. Bundesliga aktive Benjamin Barz. Er kam aus Riessersee und avanciert zu einem echten Volltreffer. Ein weiterer starker Neuzugang aus der Oberliga (Deggendorf) ist Stephan Stiebinger. Er kassierte am letzten Spieltag jedoch seine dritte 10-Minuten Strafe und fällt für das Topspiel am Hühnerberg aus. Seit einigen Jahren wurde auch die Kontingentstelle diese Saison von Anfang an besetzt. Der Kanadier Pier-Olivier Cotnoir hatte jedoch Pech und fehlte seinem Team wochenlang durch eine Verletzung. Mittlerweile kommt er immer besser in Schwung und agiert und punktet in der Top-Formation der Miesbacher. Weitere starke Angreifer sind der erfahrene Deutsch-Kanadier Alan Reader, der DEL-erprobte Mario Jann, Urgestein Sebastian Deml und Top-Scorer Andreas Baumer.
Um gegen diesen Gegner bestehen zu können und die Hinspiel-Niederlage vergessen zu machen, benötigen die Indians definitiv die Unterstützung ihrer Zuschauer. Verdient hätte der Tabellenzweite jedenfalls mehr als die zuletzt 700, die gegen Germering an den Hühnerberg kamen.„Auf geht’s, Memmingen! Wir greifen nach der Tabellenführung. Gemeinsam machen wir den Hühnerberg gegen Miesbach zu einer Festung“, so der Appell der ECDC-Vereinsführung an die Fans.
Info:Zur Partie am Sonntag in Peißenberg (17 Uhr) setzt der ECDC wieder einen Fanbus ein, zu dem unter der Handynummer 0160 7856269 noch Anmeldungen möglich sind. Abfahrt am BBZ-Parkplatz in Memmingen ist um 15 Uhr, zusteigen kann man auch entlang der Fahrtstrecke. (Quelle: ECDC Memmingen)

Sonntag, 18. August 2013

Heimniederlage am Samstag für den FC Memmingen gegen den 1. FC Nürnberg II

Der FC Memmingen hat den zweiten Heimsieg in der Regionalliga-Bayern verpasst. Gegen den 1. FC Nürnberg II setzte es vor knapp tausend Zuschauern eine verdiente 1:3 (1:2) Niederlage. Die Memminger offenbarten dabei unerklärliche Abwehrschwächen. (Quelle: FC Memmingen/Andreas Schales)

Freitag, 9. August 2013

Vorbereitungsspielplan steht fest - Eistraining für alle Mannschaften des ESV Kaufbeuren vorerst in Buchloe

Endlich ist es soweit – der ESV Kaufbeuren kann seinen Fans und allen Interessierten den Vorbereitungsspielplan für die in Kürze beginnende erste DEL2 Spielzeit bekanntgeben. Wann genau die ersten Trainingseinheiten bzw. Spiele wieder in der Sparkassen Arena ausgetragen werden können, steht derzeit leider noch nicht fest. Sobald es hierzu genaue Informationen gibt, wird der ESVK seine Fans und Gönner schnellstmöglich darüber informieren. Die erste Trainingswoche (18.08 bis 23.08.2013) wird das Team um Coach Didi Hegen in Füssen verbringen. Danach werden die Joker, wie alle anderen Teams des ESVK auch, ihre Freundschaftsspiele und Trainingseinheiten in Buchloe austragen. Das erste "Heimspiel" der Vorbereitung findet am Mittwoch den 28.08.2013 um 20:00 Uhr gegen den EC Bad Tölz statt. (Quelle: ESVK)

Tag      Datum    Uhr    Heim    Gast    Spielort
Samstag    24.08.2013    20:00    EV Füssen    ESV Kaufbeuren    Füssen
Sonntag    25.08.2013    19:30    EC Bad Tölz    ESV Kaufbeuren    Bad Tölz
Mittwoch    28.08.2013    20:00    ESV Kaufbeuren    EC Bad Tölz    Buchloe
Samstag    31.08.2013    15:00    EHC Liwest Linz    ESV Kaufbeuren    Garmisch
Sonntag    01.09.2013
   noch offen    ESV Kaufbeuren    Garmisch
Dienstag    03.09.2013    20:00    ESV Kaufbeuren    EC Peiting    Buchloe
Freitag    06.09.2013    19:30    EC Peiting    ESV Kaufbeuren    Peiting
Sonntag    08.09.2013    19:00    ESV Kaufbeuren    EV Füssen    Buchloe

Montag, 29. Juli 2013

AMC Memmingen Clubfahrer Erik Riss und Richard Speiser beim Sandbahnrennen auf dem Podium

Foto: Jörg Gaedtke / AMC Memmingen
Erik Riss und Richard Speiser mischten am Samstagabend mächtig mit beim Flutlicht-Sandbahnrennen in Werlte. Die beiden AMC-Memmingen-Clubfahrer belegten hinter dem Briten Andrew Appleton die Ränge zwei und drei. Der eine ist der Shooting-Star in der Bahnsportszene und Sohn des Langbahn-Rekord-Weltmeisters Gerd Riss. Der andere schafft sich nach einem verletzungsbedingten Sabbatjahr gerade wieder zurück in die Spitze und unterstrich dies am Wochenende zuvor mit Platz drei in der Grasbahn-Europameisterschaft. Die Rede ist von Erik Riss und Richard Speiser, beides Motorsportler in den Reihen des AMC Memmingen. Vergangenes Wochenende lehrten sie im niedersächsischen Werlte der Konkurrenz das Fürchten – beide mit jeweils zwei Laufsiegen und einem fünften Platz in den Vorläufen und damit als Bestplatzierteste gemeinsam mit Grasbahn-Europameister Jannick de Jong und „Werlte-König“ Bernd Diener. Im Endlauf um den Goldhelm gab es an Andrew Appleton keinen Weg vorbei. Riss und Speiser belegten hinter dem Briten die Plätze zwei und drei und freuten sich gemeinsam über das Britisch-Memminger Podest. (Quelle: AMC Memmingen)

Dienstag, 23. Juli 2013

Bronze ist Speisers Lohn der letzten Wochen

Foto: Ubbo Bandy / AMC Memmingen
Auf dem Leineweberring in Bielefeld sichert sich der 26-jährige Börwanger den dritten Platz bei der Grasbahn-Europameisterschaft.
Ein klein wenig haderte Richard Speiser zwischen Frust und Freude: „Der Titel wäre mir natürlich noch lieber gewesen. Am Ende aber glaube ich, kann ich zufrieden sein.“  Mit einem zweiten Platz hatte sich Speiser beim Halbfinale in Artiques de Lussac im Mai für den Endlauf in Bielefeld qualifiziert. Dort wollte er beweisen, dass die bislang eher bescheidenen Ergebnisse in der Langbahn-WM nicht das Maß aller Dinge und das Spiegelbild seines Könnens sind. Die Voraussetzungen waren nicht optimal: „Nach der Odyssee mit der Autopanne am vergangenen Wochenende nach dem GP in Marmande konnte ich das Material erst Mitte der Woche vorbereiten.“ Dennoch lief es wie am Schnürchen. Mit zwei Laufsiegen und zwei zweiten Plätzen zog Speiser als bis dato Zweitbester ungefährdet ins A-Finale ein: „Lediglich gegen Jannick de Jong und Matten Kröger habe ich Punkte abgegeben.“

Europameister wird, wer das Finale gewinnt. So besagt es das Reglement. „Den ganzen Tag über hatte ich wirklich gute Starts“, erklärt Speiser. Ausgerechnet in jenem Lauf, in dem es um alles ging, kam Speiser nicht aus den Löchern. Neben ihmhatten sich Jannick de Jong, Jörg Tebbe und Stephan Katt direkt für den Endlauf qualifiziert. Enrico Janoschka und Dirk Fabriek zogen sich über das B-Finale ins Rennen der besten Sechs ein.  De Jong schoss im Finale wie ein Blitz aus den Bändern. Fabriek, Janoschka, Kattund Speiser folgten. „Ich konnte noch einen Platz gut machen“, sagt Speiser – und sah sich bereits auf dem undankbaren vierten Rang. Dann stürzte Katt in der letzten Runde. „Obwohl es mir für Stephan leid tut: Die Bronzemedaille ist für mich Lohn der letzten Wochen und gut fürs Ego“, freute sich Speiser. 2008 hat der AMC Memmingen/MSV Herxheim-Clubfahrer schon einmal den Vizetitel auf der Grasbahn geholt. Jetzt aber gilt Speisers gesamte Konzentration der Langbahn-Weltmeisterschaft, die am 10. August mit dem vierten Lauf in Polen ihre Fortsetzung finden wird: „Dort gilt es, Boden gut zu machen. Zumindest unter die besten zehn muss und will ich kommen – um direkt für die WM 2014 qualifiziert zu sein.“ (Quelle: AMC Memmingen)

Ergebnis: A-Finale der besten Sechs: 1. Jannick de Jong, NL, 2. Dirk Fabriek, NL, 3. Richard Speiser, D, 4. Jörg Tebbe, D, 5. Enrico Janoschka, D, 6. Stephan Katt, D.
B-Finale (die beiden Erstplatzierten qualifizieren sich fürs A-Finale, die Plätze drei bis sechs belegen die Gesamtränge sieben bis zehn): 1. Enrico Janoschka, D, 2. Dirk Fabriek, NL, 3. Matthias Kröger, D, 4. David Howe, GB, 5. Josef Franc, CZ, 6. Mathieu Tresarrieu, F.
C-Finale (Gesamtränge elf bis 16): 1.Stephane Tresarrieu, F, 2. Paul Cooper, GB, 3.Mark Stiekema, NL, 4.Joel Nyström, S, 5. Alessandro Milanese, I, 6. Richard Wolff, CZ.

17. Glen Phillips, GB, 18.Erik Eijbergen, NL, 19. Jerome Lespinasse, F.

Montag, 22. Juli 2013

Schwaben-Duell am Dienstag: FC Memmingen - FC Augsburg II

Am Samstagnachmittag standen die Spieler des FC Memmingen in der Arena noch Spalier, damit die Superstars des AS Monaco im Test gegen den FC Augsburg ungehindert aufs Feld und in die Kabine kamen. Wegen dieses Fußball-Knüllers ist der eigene Regionalliga-Heimauftakt auf Dienstagabend (19 Uhr) verlegt worden. Dann werden die Memminger selbst wieder auflaufen und erneut ist der FC Augsburg beteiligt – diesmal aber die Reserve des Bundesligisten. FCM-Trainer Esad Kahric rechnet damit, dass drei, vier Augsburger, die gegen Monaco mit dabei waren, erneut den Weg nach Memmingen antreten werden. Die Abwehrspieler Matthias Strohmeier und Tim Rieder sowie Stürmer Erik Thommy gehören eigentlich zum U23-Kader. Der Coach hat das 1:1 Unentschieden des FCA II in Seligenporten und die 1:4 Niederlage gegen Illertissen auf Video studiert. Seine Folgerung: „Gegen Illertissen hat Augsburg phasenweise mehr Spielanteile und auch Möglichkeiten gehabt“. Das Urteil von Augsburgs Trainer Dieter Märkle fiel schonungsloser aus: „Wir haben uns teilweise verhalten wie eine Schülermannschaft“.

In der vergangen Saison musste seine Truppe nachsitzen und hat den Klassenerhalt über zwei Relegationsbegegnungen gegen den BC Aichach gesichert. Obwohl lange verletzt, hat Bayram Nebihi den Sprung in den Profikader geschafft. Unterstützung bekommt Märkle heuer von Co-Trainer Oliver Beer, der diesen Posten in der vergangenen Saison noch beim FC Ingolstadt II ausübte. Von dort bringt er Stanislav Herzel mit. Auch von den Talentschuppen 1860 München II kommen mit Offenisivkraft Janis Danner und vom 1. FC Nürnberg II mit Daniel Stanese neue junge Gesichter. Die Konkurrenz hat teilweise schon drei Spiele ausgetragen. Memmingen hinkt mit nur einer ausgetragenen Begegnung durch die Verlegung in der Tabelle etwas hinterher. Außerdem hatte die Kahric-Truppe wegen des ungeraden 19er-Feldes am zweiten Spieltag schon frei.

Matthias Bader hat auch noch Rückstand. Der Innenverteidiger fehlte wegen einer Gelb-Rot-Sperre zum Saisonauftakt in Illertissen (0:0), bekam noch ein paar Tage Urlaub genehmigt und hat noch Trainingsrückstand. Im Aufgebot wird Bader stehen, aber vermutlich noch nicht in der Startelf. Ansonsten denkt Kahric noch über ein, zwei Veränderungen nach, will sich aber erst nach dem Abschlusstraining am Montagabend festlegen, ob er im Mittelfeld und Sturmzentrum umstellen wird.

Der voraussichtliche Kader des FC Memmingen:
Tor: Gruber – Abwehr: Holzapfel, Meichelböck, Ernemann, Nikolic. – Mittelfeld: R. Friedrich, Bonfert, Thönnessen, Sönmez – Angriff: Keller, Krogler. Auswechselspieler: Bader, Tastan, Weiler, Froschauer, Schmeiser, St. Friedrich, Hänschke, Beigl (Tor).

Schiedsrichter: Beitinger (Regensburg); Assistenten: Alkofer, Mignon.
(Quelle: FC Memmingen - Andreas Schales)

Montag, 15. Juli 2013

Richard Speiser Langbahn GP 3 - „90 Prozent reichen in der WM einfach nicht“

Foto: (C)AMC Memmingen
Mit einem 15. Gesamtrang kehrte Richard Speiser vom dritten Grand Prix in Frankreich zurück. Eine Woche nach seinem Sturz in Zweibrücken rutschte der 26-jährige Börwanger damit in der Gesamtwertung auf Rang elf ab.

„Dass ich noch nicht zu 100 Prozent wieder fit bin, habe ich in Marmande gemerkt. 90 Prozent reichen in der WM einfach nicht.“ Sechs Tage nach seinem Sturz in Zweibrücken machte sich Richard Speiser (AMC Memmingen/MSV Herxheim) beim dritten Grand Prix der Saison auf dem 600-Meter-Grasbahn-Oval in Südfrankreich erneut auf Punktejagd in der Langbahn-Weltmeisterschaft. Zwei zweite und drei vierte Plätze standen nach den Vorläufen zu Buche – und damit das „Aus“ für Halbfinale und Finale. „Natürlich bin ich enttäuscht“, gesteht der Börwanger, der als 15. abschloss: „Aber mehr ging einfach nicht.“ Schaffte es Speiser, mit der Konkurrenz aus dem Startband zu kommen, war er durchaus mit dabei: „Durchs Feld von hinten her nach vorne zu kommen, gelang mir aber einfach nicht.“  Bitter daran: Zum zweiten Mal in dieser Saison fehlten dadurch entscheidende Zähler, um ins Halbfinale zu kommen – und auch daraus Punkte mitzunehmen. Bekanntlich zählen im Gesamtresultat alle erfahrenen Punkte - und lediglich die besten zehn sind sicher auch für die nächstjährige Weltmeisterschaft qualifiziert.

Bevor sich nun das WM-Karussellweiterdreht, geht es am kommenden Wochenende für Richard Speiser erst einmal in der Grasbahn-Europameisterschaft um alles oder nichts. In Bielefeld steht mit dem Finale die erste Titelentscheidung des Jahres auf dem Programm. Und Speiser wäre gerne mit dabei im Konzert der besten. „Leicht wird es nicht“, weiß der Grasbahn-Vize-Europameister des Jahres 2008. Nach seiner verletzungsbedingten Pause 2012 musste Speiser auch 2013 schon zwei schwerere Stürze samt Maschinen- und Materialverlust verschmerzen – plus eine Panne auf dem Heimweg aus Frankreich. 
Mehr Informationen gibt es auf www.richard-speiser.de und unter https://www.facebook.com/SpeiserRacing.

Endlauf Marmande: Richard Hall, Jannick de Jong, David Howe, Dirk Fabriek, Stephan Katt
GP-Wertung: 1. Richard Hall, GB, 26 Punkte, 2. Jannick de Jong, NL, 24, 3. Dirk Fabriek, NL, 19, 4. David Howe, GB, 17, 5.                Stephan Katt , D, 15, 6. Joonas Kylmäkorpi, Fin, 14, 7.Josef Franc, CZ,  14, 8.Glen Phillips, GB, 12, 9.Stephane Tresarrieu, F,     11, 10. Cameron Woodward, Aus, 11, 12.Mathieu Tresarrieu, F, 10, 13. Jörg Tebbe, D, 10,          13.Jerome Lespinasse, F, 10, 14.Matthias Kröger , D, 9        15.Richard Speiser, D, 9, 16. Aki Pekka Mustonen, Fin, 6, 17. Theo Di Palma, F, 5, 18.Theo Pijper, NL, 4, 19.Richard Wolff, CZ, 3, 20.Joel Nyström, S, 0.

WM-Stand: 1. Joonas Kylmäkorpi, Fin, 67, 2. Jannick de Jong, NL, 60, 3.Josef Franc, CZ,  54, 4. Richard Hall, GB, 54, 5.Jörg Tebbe, D, 51, 6.Dirk Fabriek, NL, 39, 7.Cameron Woodward, Aus, 38, 8.Aki Pekka Mustonen, Fin, 37, 9.David Howe, GB, 37, 10.Stephane Tresarrieu, F, 33, 11.Richard Speiser, D, 33, 12. Martin Smolinski, D, 31, 13.Mathieu Tresarrieu, F, 28, 14.Glen Phillips, GB, 26, 15.Stephan Katt, D,  24, 16.Matthias Kröger, D, 23,         17.Richard Wolff, CZ, 16, 18.Theo Pijper, NL, 15, 19.Jerome Lespinasse, F, 10, 20.Theo Di Palma, F, 5, 21.Joel Nyström, S, 5          , 22.Aarni Heikkilä, Fin, 2, 23.Inge Bjerk, Nor, 1.

(Quelle: AMC Memmingen)

Sonntag, 14. Juli 2013

Fußballregionalliga: FV Illertissen – FC Memmingen 0:0

„Mit viel Leidenschaft hat sich meine Mannschaft diesen Punkt verdient“, kommentierte Trainer Esad Kahric das 0:0 Unentschieden des FC Memmingen beim FV Illertissen. Vor knapp tausend Zuschauern war es im Auftaktderby der Fußball-Regionalliga Bayern durchaus eine Nullnummer der besseren Sorte mit zwei grundverschiedenen Halbzeiten.In der ersten Hälfte gab nämlich nicht der bayerische Amateurmeister sondern der Gast Memmingen den Ton an und hatte durchaus vielversprechende Situationen. Sebastian Bonfert (29. Minute) und Fabian Krogler (38./mittleres Bild) hatten für die neuformierte Kahric-Truppe zwei gute Tormöglichkeiten. Illertissen spielte bis dahin zu statisch. FVI-Trainer Holger Bachthaler kritisierte das „fehlende Zweikampfverhalten“. Was sich aber nach der Pause deutlich ändern sollte, nicht zuletzt durch die Einwechslung der Offensivkräfte Marc Hämmerle, Ardian Morina und Vitali Lux. Morina hatte mit einem sehenswerten Fallrückzieher (63.) eine hochkarätige Chance, aber FCM-Torhüter Martin Gruber (unteres Bild) war nicht nur hier voll auf dem Posten und hielt am Ende den verdienten Punkt fest. Im Gegenzug zu den Illertisser Torgelegenheiten versäumte es der FCM mehr aus den sich bietenden Kontermöglichkeiten zu machen.

Memmingen hatte mit Gruber, den Abwehrspielern Simon Ernemann und Jonas Meichelböck (oben im Bild im Zweikampf mit Andi Hindelang) sowie Angreifer Krogler vier Neuzugänge in der Startformation. Später kamen noch Jannik Froschauer und Sebastian Schmeiser dazu. Bis auf Ernemann und Froschauer feierten alle ihr Regionalliga-Debüt. Angesichts des Teilerfolgs beim letztjährigen Tabellendritten darf man von einem gelungenen Einstand sprechen. Am Ende war vor allem BFV-Präsident Dr. Rainer Koch mit dem Unentschieden ganz zufrieden, denn er verfolgte die Partie sozusagen zwischen zwei Fronten - zwischen dem FCM-Vorsitzenden Armin Buchmann und dem Macher des FV Illertissen Ludwig Kränzle.
Am zweiten Spieltag ist der FCM jetzt unter der Woche im 19er-Feld bereits spielfrei. Das erste Heimspiel gegen die Bundesliga-Reserve des FC Augsburg wurde vom kommenden Freitag auf Dienstag, 23. Juli, um 19 Uhr verlegt. Der Grund ist das internationale Freundschaftsspiel zwischen den Profis des FC Augsburg und dem AS Monaco, das am kommenden Samstag (16.30 Uhr) in der Memminger Arena ausgetragen wird.

FV Illertissen: Rösch - Böck, Strahler, Passer, Heikenwälder - Peruzzi (46. Hämmerle), Hahn, Schaller (74. Lux), Kling - Rinke (60. Morina), Hindelang.

FC Memmingen: Gruber - Nikolic, Ernemann, Meichelböck, Holzapfel - R. Friedrich (77. Froschauer), Bonfert, Thönnesen, Sönmez- Keller (70. Schmeiser) -, Krogler (65. Tastan).

Tore: keine - Schiedsrichter: Hanslbauer (Altenberg) – Gelbe Karten: Böck / Ernemann, Meichelböck, Holzapfel. - Zuschauer: 985.

Samstag, 13. Juli 2013

ECDC Memmingen: Der Kapitän will’s wissen - Vertragsverlängerung

Memmingen (mfr/dan). Eishockey-Bayernligist ECDC Memmingen kann in der kommenden Saison auf die nächste Stütze seiner Mannschaft bauen. Kapitän Martin Jainz und die Indians einigten sich auf eine weitere Zusammenarbeit bis einschließlich der Saison 2014/2015. Der gestandene Verteidiger geht damit ab Anfang September in seine achte Spielzeit am Hühnerberg – und will noch einmal richtig angreifen: „So langsam könnte es wieder losgehen! Wir sind alle heiß auf die neue Saison“.

2006 stieß der heute 30-Jährige aus Ulm zu den Rot-Weißen und spielt seitdem eine tragende Rolle in der ECDC-Defensive. Dass er seit nun zwei Spielzeiten auch das Amt des Kapitäns bekleidet, macht den knallharten Verteidiger zur Führungspersönlichkeit auf und neben dem Eis. So sind die Macher am Hühnerberg froh, auch künftig von seiner Erfahrung und kompromisslosen Spielweise profitieren zu können. Wissen will es vor allem Jainz selbst: „Ich bin heiß und trainiere derzeit dreimal pro Woche. Ich will fit sein und habe neun Kilo abtrainiert“, teiltder Kapitän den Fans mit.

In der vergangenen Saison kam der Verteidigerinklusive Play-offs auf 35 Spiele, in denen er 4 Punkte erzielte und 69 Strafminuten sammelte.„Meine Punkteausbeute nächstes Jahr soll besser werden. Aber das ist nur mein persönliches Ziel. Wichtig ist, dass wir mit der Mannschaft den Erfolg des letzten Jahres bestätigen können“, gibt Jainz die Marschroute beim Bayernliga-Dritten vor. Wie immer wird Memmingens Nummer 88 dabei mit Kampf und Einsatz vorangehen. „Auf dem Eis alles geben und in der Kabine dafür sorgen, dass die Stimmung im Team so überragend wie in der letzten Saison bleibt“, beschreibt der 1.86 m große Defender seine Aufgaben. Die ECDC-Verantwortlichen freuen sich auf die kommende Spielzeit mit Martin Jainz und werden weitere Personalien bei der Jahreshauptversammlung am kommenden Freitag, 19.7. ab 19 Uhr, im Memminger Engelkeller bekanntgeben. (Quelle: ECDC Memmingen)