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Montag, 5. August 2013

Mann ertrinkt im Bodensee bei Lindau

Symbolfoto
Ein Bad im Bodensee endete am Montagvormittag für einen Mann tödlich. 
Ein 69-jähriger Mann war gegen 07:30 Uhr auf Höhe des Lindenhofparks in den Bodensee zum Schwimmen gegangen. Kurze Zeit später mussten Zeugen beobachten wie der Mann mehrmals kurz unterging. Drei Zeugen schwammen zu dem Lindauer, der sich im nicht mehr stehtiefen Bereich aufhielt und brachten den zu diesem Zeitpunkt bereits leblosen Mann ans Ufer. Trotz der umgehend begonnenen Reanimation, die im weiteren Verlauf durch den Rettungsdienst fortgesetzt wurde, blieben die Bemühungen das Leben des Mannes zu retten erfolglos. Aufgrund der Gesamtumstände ist von einem Ertrinkungstod ohne Fremdeinwirkung auszugehen. Die Ehefrau des Verstorbenen wurde von einem Kriseninterventionsteam betreut. Die Sachbearbeitung des Todesfalls wurde von der Kripo Lindau übernommen.

Mittwoch, 31. Juli 2013

Tödlicher Streit in Asylbewerberunterkunft in Neu-Ulm

Symbolfoto
Ein Streit zweier Asylbewerber endete am Dienstagabend für einen 29-jährigen Mann tödlich. Die bisherigen Ermittlungen haben ergeben, dass es seit einigen Tagen zwischen einem 29-jähriger Mann aus Pakistan und einem 20-jährigen Landsmann zu Streitigkeiten gekommen war. Aus diesen Unstimmigkeiten resultierte am Nachmittag des 29.07. eine Auseinandersetzung, bei welcher der 29-Jährige laut seinen Angaben von seinem Kontrahenten mehrmals gestoßen worden war und als Folge der Auseinandersetzung Schmerzen erlitten hätte. Zudem sei ihm mit Schlägen gedroht worden. Am Dienstag wandte sich der Mann an die Polizeiinspektion Neu-Ulm und erstattete Anzeige. 

Noch am Nachmittag wurde der 20-Jährige von einem Beamten vernommen und bezüglich seines Verhaltens belehrt. Trotz dieser sogenannten Gefährderansprache kam es am Dienstagabend gegen 20:15 Uhr zu einer erneuten Auseinandersetzung der beiden Männer. Nach dem bisherigen Stand der Ermittlungen wurde hierbei der ledige 29-Jährige von seinem Kontrahenten durch eine Stichverletzung am Rumpf so schwer verletzt, dass die Hilfe des umgehend verständigten Notarztes zu spät kam und der Mann noch am Tatort verstarb. 

Der 20-jährige Tatverdächtige konnte durch die herbeigeeilten Polizeibeamten widerstandslos in der Asylbewerberunterkunft festgenommen werden. Die vermutliche Tatwaffe konnte in der Unterkunft aufgefunden und sichergestellt werden. Der Tatverdächtige wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft Memmingen am Mittwochnachmittag dem Haftrichter vorgeführt. Dieser erließ wegen des bestehenden dringenden Tatverdacht einen Untersuchungshaftbefehl wegen Mordes. Der 20-Jährige, der bisher keine Angaben zu der Tat macht, wurde in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert. 

Die ebenfalls am Nachmittag durchgeführte Obduktion des Verstorbenen bestätigte, dass die Stichverletzung im Rumpf todesursächlich war. Die Ermittlungen zu dem Tötungsdelikt wurden umgehend von Beamten der Kriminalpolizeiinspektion Neu-Ulm mit Unterstützung des Kriminaldauerdienstes aufgenommen. Die der Polizei derzeit zum Motiv des Tatverdächtigen vorliegenden Erkenntnisse können derzeit noch nicht veröffentlicht werden, da hierzu weitere Ermittlungen erforderlich sind.

Dienstag, 9. Juli 2013

Bad Wörishofen: Obduktion - 56-jährigen Mann tot aus Fischweiher geborgen

Symbolfoto
Die Obduktion des tot in einem Fischweiher vorgefundenen Mannes ergab, dass dieser durch Ertrinken zu Tode kam. Am Donnerstag Abend, 04.07.2013, fand eine Frau ihren Ehemann tot in einem Fischweiher vor, nachdem sie auf einem Freizeitgrundstück der Familie nach ihm gesucht hatte. Die Beamten des Kriminaldauerdienstes hatten zur Klärung der genauen Todesumstände eine Obduktion angestrebt. Diese hat nun ergeben, dass der 56 Jährige ertrunken ist. Hinweise auf ein Fremdverschulden am Tod des aus Kaufbeuren stammenden Mannes hat die Obduktion nicht ergeben. Die Kripo Memmingen versucht nun, die näheren Umstände des Unglücks zu ermitteln.

Mittwoch, 19. Dezember 2012

Augsburg: Nach Zwangsprostitution wurde ein ungarischer Menschenhändler festgenommen

Foto: Tamara / pixelio.de
Zwei 19 und 22-jährige ungarische Frauen waren wenige Tage zuvor von zwei ungarischen Staatsangehörigen aus ihrem Heimatland nach Augsburg gebracht und dort zur Prostitution gezwungen worden. Der 48-jährige Haupttäter brachte die Geschädigten zunächst in einer Pension unter und fuhr sie tags darauf in das Industriegebiet nach Lechhausen, wo sie der Straßenprostitution nachgehen mussten. Der Mann überwachte dabei die Tätigkeit der Frauen und nahm ihnen den gesamten Freierlohn ab. weiterlesen...

Dienstag, 4. Dezember 2012

Memmingen: Sohn bedroht Mutter im Streit mit 2 Küchenmessern

Archivfoto
Ein Streit zwischen einer Mutter und ihrem Sohn hat am Samstag zu einem Polizeieinsatz geführt. Der Streit zwischen der 43-jährigen Frau und ihrem 20-jährigen Sohn hatte bereits am Donnerstag den 29.11.2012 begonnen. Nachdem die ledige Frau ihren arbeitslosen Sohn aufgefordert hatte aus ihrer Mietwohnung auszuziehen, bedrohte der bereits wegen diverser Delikte polizeibekannte Heranwachsende seine Mutter. Trotz des vorangegangenen Streites ging die Frau in der Nacht von Freitag auf Samstag zusammen mit ihrem Sohn aus. weiterlesen...

Donnerstag, 8. November 2012

Zehn Tonnen Kupfer bei Einbrüchen erbeuten - Günzburg

Bei zwei Einbrüchen innerhalb von einer Woche wurden bei einer Firma in Günzburg zehn Tonnen Kupfer gestohlen. Bei der ersten Tat drangen am 30.10.2012 gegen 21Uhr mehrere Personen in das Gelände in der Siemensstraße ein. Von den bisher unbekannten Personen wurden 3 Tonnen Altkupfer aus Transportboxen entwendet. Aufgrund der Spurenlage ist davon auszugehen, dass das Buntmetall über die dort verlaufenden Bahngleise hinweg abtransportiert worden ist. Der zweite Einbruch ereignete sich am 05.11.2012 im Zeitraum zwischen Mitternacht und 04:30Uhr. Durch einen Rangierlockführer wurde in den frühen Morgenstunden bemerkt, dass ein Zufahrtstor für das Firmengelände aufgebrochen worden war. In diesem Fall wurde von den unbekannten Tätern mit einem vorgefundenen Gabelstapler 3 Tonnen Kupferkleinteile sowie vier Tonnen Kupferoberleitungsdraht zu dem zuvor geöffneten Tor gefahren. Aufgrund der Spurenlage ist davon auszugehen, dass die Täter ein Fahrzeug über einen vom Kreisverkehr der B16 führenden Weg bis auf ca. 150 m an das Tor herangefahren hatten und damit ihre Beute abtransportiert haben. Ob die 7 Tonnen Buntmetall über die dazwischenliegende Strecke tatsächlich getragen wurden, konnte bisher nicht geklärt werden. Der Wert des erbeuteten Kupfers beträgt annähernd 57.000 Euro. Aufgrund der derzeitigen Erkenntnisse ist davon auszugehen, dass es sich um mindestens fünf Täter gehandelt hat.
Die Kriminalpolizeiinspektion Neu-Ulm, welche die Ermittlungen übernommen hat, bittet um sachdienliche Hinweise.

Mittwoch, 7. November 2012

Große Cannabis Aufzuchtanlagen entdeckt - Rottweiler erschossen - Lindau

Foto: PP Schwaben Süd/West
Mit dem Fund einer professionellen Aufzuchtanlage für Hanfpflanzen endete in den frühen Morgenstunden des 06.11.2012 eine Durchsuchungsaktion von zwei Wohnungen in Lindau und einem Feldstadel. Aufgrund von Ermittlungserkenntnissen bestand der Verdacht, dass ein 48-jähriger Lindauer seit geraumer Zeit einen regen Handel mit Cannabis betreibt. Aufgrund der polizeilichen Erkenntnisse wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kempten vom Amtsgericht Kempten ein Durchsuchungsbeschluss für die von dem Mann genutzten Objekte erlassen. Da Hinweise vorlagen, dass der Mann im Besitz einer abgesägten Schrotflinte ist, wurde zur Durchführung des Durchsuchungsbeschlusses eine Spezialeinheit hinzugezogen. Der Mann, in dessen Anwesen im weiteren Verlauf tatsächlich eine abgesägte Schrotflinte aufgefunden wurde, konnte ohne Gegenwehr überwältigt und vorläufig festgenommen werden. Ein Rottweilermischling, welcher die Einsatzkräfte angriff, musste von diesen erschossen werden. Insgesamt konnten durch die Beamten der Kripo Lindau im Verlauf der Durchsuchung rund 1 kg Marihuana sowie 149 Hanf-Pflanzen in einer von zwei Cannabis Aufzuchtanlagen entdeckt werden. Der Mann wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kempten am Mittwoch einer Ermittlungsrichterin vorgeführt. Sie erließ einen Haftbefehl wegen des Verdachts eines Verbrechens des Anbaus, Besitzes und Handels von Rauschgift in nicht geringer Menge sowie illegalen Besitzes einer Schusswaffe.

Vorgetäuschter Raubüberfall mit Folgen - falschen Meineid geleistet - Kaufbeuren

Reinen Tisch machte jetzt ein 35-jähriger Mann aus dem Ostallgäu bei der Kriminalpolizei Kaufbeuren, der am 28.05.2012 einen angeblichen Raubüberfall bei der Polizei in Kaufbeuren angezeigt hatte. In den späten Abendstunden hatte der Mann damals mitgeteilt, dass er in einem Waldgebiet von drei Männern überfallen worden sei. Die unbekannten Täter hätten seinen Rucksack mit Inhalt im Gesamtwert von 4.500 Euro geraubt. Die anschließende Tatortbereichsfahndung wurde durch Polizeikräfte der umliegenden Dienststellen und durch einen Polizeihubschrauber unterstützt. Bei der Bearbeitung des Falles entstanden bei den Beamten der Kripo Kaufbeuren am geschilderten Tathergang erhebliche Zweifel, die sich im Laufe der weiteren Ermittlungen noch verdichteten. Zur Klärung von Widersprüchen wurde der Anzeigeerstatter als Zeuge zur Vernehmung bei der Staatsanwaltschaft in Kempten vorgeladen. Da der angebliche Geschädigte seine Aussage zu wesentlichen Fakten verweigerte, wurde vom Staatsanwalt ein Ordnungsgeld verhängt, das den Betroffenen nicht beeindruckte. Es folgte eine Vorführung beim Haftrichter zur Verhängung einer Beugehaft. Diese umging er, indem er Angaben vor dem Haftrichter machte. Im Rahmen von dieser Vorführung wurde der angebliche Geschädigte von dem Haftrichter bezüglich seiner Aussagen vereidigt, worauf der 35 Jährige seine Angaben ohne Zögern per Eid beschwor. Die Folge dieses Schwures war ein Antrag des Staatsanwalts auf Erlass eines Haftbefehles wegen Meineids und Strafvereitelung. Dies bewirkte einen Sinneswandel beim nunmehr Beschuldigten und er räumte vor dem Richter ein, dass es diesen Raubüberfall nie gegeben hatte. Da der Haftgrund der Verdunklungsgefahr entfallen war, wurde der Beschuldigte vom Richter nach Hause entlassen. In seiner Beschuldigtenvernehmung bei der Kripo in Kaufbeuren räumte dieser schließlich ein, dass ihm der Rucksack während einer Rundreise in Amerika im Frühjahr 2012 gestohlen worden war, dieser Diebstahl u.a. wegen des Tatorts im Ausland aber nicht von der Versicherung ersetzt worden wäre. Die Anzeige wegen Raubes wurde nur erstattet, um von der Versicherung den Schaden jetzt ersetzt zu bekommen. Außer dem Vorwurf des Meineids werden gegen den Mann weitere Strafanzeigen wegen des Verdachts des Vortäuschens einer Straftat sowie wegen Betrugs an Versicherungen erstattet. Da es bei der Fahndung zur vorläufigen Festnahme einer anderen Person kam, kommt noch eine Anzeige wegen mittelbarer Freiheitsberaubung dazu. Die Ermittlungen der Kripo Kaufbeuren dauern noch an. Zudem werden dem Mann voraussichtlich die Kosten für die verursachten polizeilichen Maßnahmen, darunter der Hubschraubereinsatz, in Rechnung gestellt werden.

Wohnungsbrand endet tödlich - 77-jähriger Bewohner stirbt durch Rauchgasvergiftung - Oberstdorf

Fotos: Thomas Speiser / FW Oberstdorf
Ein Brand in seiner Wohnung endete in der Nacht vom 06.11.2012 auf den 07.11.2012 für einen 77-jährigen Mann tödlich. Der Brand war gegen 01:40Uhr der Integrierten Leitstelle mitgeteilt worden. Bei dem Brandobjekt handelte es sich um eine Wohnung im 2. Obergeschoss eines Wohnblocks in dem 11 Personen gemeldet sind. Im Rahmen des Einsatzes wurden sämtliche anwesende Personen evakuiert. Der 77-jährige Bewohner der vom Brand betoffenen Wohnung musste nach seiner Bergung aus dem Haus reanimiert werden. Der Mann verstarb trotz der Bemühungen des Rettungsdienstes und der Ärzte kurze Zeit nachdem er in ein Krankenhaus eingeliefert worden war. Seine Ehefrau musste aufgrund einer erlittenen Rauchgasvergiftung ebenfalls in ein Krankenhaus gebracht werden. Bei dem Feuer, das durch die Feuerwehr schnell gelöscht werden konnte, entstand in der Wohnung ein Schaden von 30.000 Euro. Nachdem in der Nacht zunächst der Kriminaldauerdienst vor Ort war, wurden die Ermittlungen zur Brandursache zwischenzeitlich von der Kriminalpolizeiinspektion Kempten übernommen.

Update vom 07.11.2012 um 16:40Uhr: Der 77-jährige Bewohner der vom Brand betroffenen Wohnung, der von der Feuerwehr aus dem Haus geborgen worden war, verstarb wenig später an den Folgen des Brandes. Aufgrund der derzeitigen Erkenntnisse ist von einer Rauchgasvergiftung als Todesursache auszugehen. Die Ermittlungen der Kriminalpolizeiinspektion Kempten zur Brandursache haben keine Hinweise auf eine vorsätzliche Brandstiftung oder einen technischen Defekt ergeben. Anhand der bisherigen Ermittlungen ist von einer fahrlässigen Brandstiftung im Zusammenhang mit dem Rauchen von Zigaretten als Brandursache auszugehen. Die Ehefrau des Verstorbenen wurde wegen einer Rauchgasvergiftung stationär in einem Krankenhaus aufgenommen.

Dienstag, 6. November 2012

Raubüberfall auf Netto Markt in der Augsburger Straße - Memmingen

In den Abendstunden des gestrigen Montag dem 05.11.2012 verübte ein bisher unbekannter Täter einen Raubüberfall auf einen Verbrauchermarkt in der Augsburger Straße in Memmingen. Der Täter begab sich gegen 20:00Uhr an den Kassenbereich um vermeintlich zu bezahlen. Als die Kassiererin die Kasse öffnete, wurde diese vom Täter nach hinten gestoßen. Daraufhin griff er in die Kasse und entnahm das sich darin befindliche Bargeld. Anschließend flüchtete er mit dem erbeuteten Geld, einer Summe im niedrigen vierstelligen Bereich, durch den Hauptausgang in unbekannte Richtung. Die Kassiererin erlitt durch den Überfall einen Schock. Die sofort eingeleitete Fahndung nach dem Täter blieb bisher ohne Erfolg. Die weiteren Ermittlungen am Tatort wurden noch am selben Abend durch den Kriminaldauerdienst übernommen. Der Täter wird wie folgt beschrieben: ca. 30 Jahre alt, ca. 180 cm groß, blaue Augen, bekleidet mit Kapuzenpulli sowie silbergrauer Jacke mit roten Streifen. Hinweise werden an die Kriminalpolizei Memmingen unter Tel.: 08331/100-0 erbeten.

Montag, 5. November 2012

Update zum Dachstuhlbrand - Brandsachverständiger geht von einem technischen Defekt aus - Bad Grönenbach

Mit Unterstützung eines Brandsachverständigen konnte im Laufe des 05.11.2012 die Ursache eines Brandes am 03.11.2012 eingegrenzt werden. Im Rahmen der Begehung des Brandortes durch den Sachbearbeiter der Kriminalpolizeiinspektion Memmingen und des Brandsachverständigen des Bayerischen Landeskriminalamtes konnten Auffälligkeiten im Bereich der Stromverkabelung des Dachbodens festgestellt werden. Da keine Hinweise auf eine vorsätzliche oder fahrlässige Branstiftung vorliegen, ist von einer technischen Brandursache auszugehen.
Bezugsmeldung vom 03.11.2012: Dachstuhlbrand sorgt für Großeinsatz - Bad Grönenbach

Samstag, 3. November 2012

Vollbrand einer Feldscheune mit Stroh - Altenmüster / Hegnenbach

In der Nacht von Freitag auf Samstag brannte eine Feldscheune komplett nieder. Es entstand Sachschaden in Höhe von etwa 350.000 Euro. Kurz vor Mitternacht meldete eine 42jährige Frau aus Hegnenbach den Brand über Notruf bei der Integrierten Leitstelle Augsburg. Trotz des Einsatzes der umliegenden Feuerwehren aus Hegnenbach, Zusamzell und Wertingen wurde das etwa 25 x 20 Meter große Gebäude, welches sich in etwa 300 Meter südlich des Ortsrandes von Hegnenbach befindet, ein Raub der Flammen. Die Löscharbeiten dauerten bis kurz nach 03.00 Uhr, ein Übergreifen des Feuers auf ein danebenstehendes Gebäude konnte von der Feuerwehr verhindert werden. In der Scheune befanden sich neben eingelagerten Stroh- und Heuballen auch etliche landwirtschaftliche Geräte. Menschen und Tiere kamen nicht zu Schaden. Die Kriminalpolizei Augsburg hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Eine Selbstentzündung des Heus kann nicht ausgeschlossen werden.

Freitag, 2. November 2012

Tödlicher Motorradunfall - DNA Spur als neuer Ermittlungsansatz - Ottobeuren

Symbolfoto
Rund 1 1/2 Jahre nach einem tödlichen Verkehrsunfall, der sich aufgrund einer vorsätzlich gelegten Ölspur auf der Fahrbahn ereignet hatte, rückt eine DNA Spur in den Fokus der Ermittlungen. Am frühen Abend des 17.04.2011 ereignete sich auf der Staatsstraße 2013 zwischen Markt Rettenbach und Ottobeuren ein schwerer Verkehrsunfall. Ein damals 37-jähriger Motorradfahrer war auf eine Ölspur geraten und hatte hierdurch die Kontrolle über sein Kraftrad verloren. Im weiteren Verlauf prallte der Mann gegen einen entgegenkommenden Pkw, der von einer damals 60-jährigen Frau gesteuert wurde. Bei dem Unfall erlitt der Mann so schwere Verletzungen, dass er trotz der Bemühungen von Ersthelfern und des alarmierten Rettungsdienstes verstarb. Der Familienvater hinterließ eine Frau und zwei Kinder. Bereits im Rahmen der Unfallaufnahme wurde festgestellt, dass der unfallursächliche Ölfleck mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht fahrlässig verursacht worden ist, sondern durch eine vorsätzliche Aufbringung entstanden sein dürfte. Noch am Sonntagabend und am folgenden Montagvormittag wurden in der Region unter anderem mit Unterstützung eines Polizeihubschraubers insgesamt 10 Ölflecken, davon drei im Bereich der Unfallstelle, auf verschiedenen Straßen aufgefunden. Die Spurensicherung vor Ort, die aufgrund des ungewöhnlichen Falles mit Unterstützung der Kriminalpolizei erfolgte, ergab, dass das Öl von auf der Fahrbahn zerplatzten Glasflaschen stammte. Aufgrund der Sachlage wurde der Unfall seitens der Staatsanwaltschaft Memmingen als vorsätzliches Tötungsdelikt eingestuft. Die Ermittlungen der zunächst bei der Kriminalpolizeiinspektion Memmingen angesiedelten Ermittlungsgruppe „Ölfleck“ sowie die Untersuchungen der gesicherten Spuren beim Bayerischen Landeskriminalamt ergaben, dass die Öllachen auf den Fahrbahnen mittels grüner Weinflaschen bzw. klarer Sektflaschen ausgebracht wurden und es sich um gebrauchtes Motoröl handelt. Die Spur der Weinflaschen konnte bis zu einem Massenabfüller verfolgt werden, der Discountmärkte beliefert. Die weiteren Maßnahmen, darunter eine Ausstrahlung des Falles am 24.08.2011 bei Aktenzeichen XY, eine Auslobung von 50.000 Euro (darunter insgesamt 45.000 Euro durch zwei Privatpersonen), die Überprüfung von Haltern einer bestimmten Fahrzeugmarke und Fahrzeugtyps, sowie die Abarbeitung von ca. 250 Hinweisen führten bisher nicht zur Ermittlung des oder der Täter. Im Rahmen der Untersuchung der Spurenträger konnte durch das Bayerische Landeskriminalamt an mehreren Flaschenbruchstücken eine identische DNA Spur gesichert werden. Das aufgefundene DNA Muster weist so viele individualcharakteristische Merkmale auf, dass rechnerisch nur eine von 12 Milliarden Personen ein derartiges Muster aufweisen kann. Da der bereits durchgeführte Abgleich der aufgefundenen DNA Muster mit der DNA-Analyse-Datei beim Bundeskriminalamt Wiesbaden keine Übereinstimmung ergeben hat, wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft Memmingen durch das Amtsgericht Memmingen die Durchführung einer DNA Reihenuntersuchung angeordnet. Wegen des zu absolvierenden Ermittlungsaufwandes wurde die weitere Sachbearbeitung der Kriminalpolizeiinspektion Kempten übertragen. Mit einem Personalansatz von insgesamt 14 Beamten und Beamtinnen werden in einem ersten Schritt mehrere hundert Personen gebeten, freiwillig eine Speichelprobe abzugeben. Hierbei handelt es sich um Personen, auf die bestimmte Prüfungsmerkmale zutreffen und die durch den Abgleich als Täter ausgeschieden werden sollen. Die freiwillige Abgabe einer Speichelprobe ist ein wesentlicher Beitrag jedes einzelnen Probanden zur Klärung eines heimtückisch begangenen Tötungsdelikts, das unter Umständen nur ein Zufallsopfer getroffen hat und das innerhalb der Familie für großes Leid sorgt. Die abgegebenen Speichelproben werden ausschließlich mit dem im Zusammenhang mit der Ölspur sichergestellten DNA Muster abgeglichen. Ein Abgleich in der DNA-Analyse Datei findet nicht statt und eine Speicherung in dieser Datei ist gesetzlich untersagt. Die untersuchten Proben und daraus gewonnenen DNA Muster werden unverzüglich vernichtet, sobald sie für das Verfahren nicht mehr erforderlich sind. Die von der Maßnahme betroffenen Personen werden als unbeteiligte und unschuldige Personen behandelt. Die Kriminalpolizeiinspektion Kempten bittet weiterhin um Hinweise die zur Klärung des Falles dienen können. Mögliche Zeugen werden gebeten sich unter der Telefonnummer 0831/9909-0 zu melden.

Unbekannte überfallen Juwelier - Zeugengesucht - Ulm

Nach zwei Männern, die am Freitag dem 2.11.2012 kurz nach 11:00Uhr einen Juwelier am Münsterplatz überfallen haben, fahndet derzeit die Polizei auf beiden Seiten der Donau mit einem großen Aufgebot. Die Fahnder hoffen auch auf Hinweise von Zeugen. Die 170 und 180 cm großen und dunkel gekleideten Männer betraten kurz nach 11:00 Uhr das Geschäft am Münsterplatz. Wie die Mitarbeiter schilderten, wirkten beide Täter osteuropäisch, sie hatten helle Jacken und Jeanshosen an. Einer der Männer hat dunkle Haare, der andere trug eine Mütze. Während ein Täter mit der Hand in der Tasche den Anschein weckte, bewaffnet zu sein, räumten die Unbekannten die Auslage aus. Die Beute, deren Wert und Umfang noch nicht feststeht, packten die Räuber in eine schwarze Umhängetasche und eine dunkelblaue Sporttasche. Die Täter flüchteten in Richtung Kramgasse und Neue Mitte, einer nutzte ab dem Münsterplatz vermutlich ein Fahrrad. Der Betrieb alarmierte die Polizei, die sofort eine Großfahndung auslöste. Die Fahnder bitten bei der Suche nach den Unbekannten auch um Hinweise von Zeugen. Wer die Täter vor, während oder nach der Tat beobachtet hat, Auffälliges beobachtet hat oder sonst sachdienliche Hinweise geben kann, sollte sich unter Tel. 0731/1880 mit der Kriminalpolizei Ulm in Verbindung setzen.

Erpresser durch Spezialeinheit der Polizei festgenommen - Günzburg / Ulm

Ein 24 Jahre alter Mann konnte in den Nachmittagsstunden des vergangenen Mittwoch (31.10.2012) nach einem länderübergreifenden, größeren Polizeieinsatz im Bereich Ulm (Baden-Württemberg) festgenommen werden. Die Ermittler der Kriminalpolizeiinspektion Neu-Ulm wurde dabei durch Spezialeinheiten aus Augsburg, München und Beamte der Polizeidirektion Ulm unterstützt. Dem aus Österreich stammenden Tatverdächtigen wird vorgeworfen, sich Anfang der Woche Zugriff auf die EDV-Anlage einer Firma im nördlichen Landkreis Günzburg verschafft zu haben. Gegenüber der Firmenleitung drohte der Tatverdächtige damit, die ausspionierten Firmendaten an Konkurrenzunternehmen zu verkaufen, soweit es seitens der Firma nicht zur Bezahlung eines größeren fünfstelligen Betrages kommen würde. Bei der Übergabe des geforderten Betrages auf einem Parkplatz nahe Ulm griffen die Spezialeinheiten zu. Die kurze Flucht des Tatverdächtigen zu Fuß endete ohne Verletzte nach der Abgabe von zwei Warnschüssen.

Donnerstag, 1. November 2012

Brand einer Hütte - Zeugen gesucht - Bellenberg

Am Mittwoch dem 31.10.2012 in der Zeit zwischen 22.00 und 22.30Uhr brach ein Brand in einem Stadel in der Danziger Straße in Bellenberg aus. Das Feuer konnte von der Feuerwehr schnell in Griff bekommen werden und es entstand ein Schaden im unteren 5-stelligen Bereich. Zur Brandursache kann derzeit noch nichts gesagt werden. Sachdienliche Hinweise bitte an die KPI Neu-Ulm, Tel. 0731/8013-0 oder der Kriminalpolizei Memmingen (Tel.: 08331/100-411)

Freitag, 19. Oktober 2012

Knochenfund in einem Wald aufgeklärt - keine Straftat - Benningen

In einem Wald bei Benningen wurden durch einen Pilzsucher am 08.10.2012, wie bereits berichtet, ein menschlicher Schädel sowie zwei weitere Knochenteile aufgefunden. Die Ermittlungen der Memminger Kriminalpolizei ergaben, dass weder eine Straftat noch eine Ordnungswidrigkeit vorliegt. Es steht zweifelsfrei fest, dass die Knochen aus dem Erdreich, welches durch Aushubarbeiten auf dem Areal von mehreren Friedhöfen erlangt wurde, stammt. Dieser Aushub wurde zu Befestigungsarbeiten des fraglichen Wegs verwendet. Offensichtlich ist dabei durch das beauftragte Unternehmen übersehen worden, dass sich die fraglichen Knochenteile noch im Aushub befanden. Die polizeilichen Ermittlungen sind abgeschlossen.
Bezugsmeldung vom 08.10.2012

Dienstag, 9. Oktober 2012

Menschlicher Schädel in einem Wald gefunden - Memmingen / Benningen

Ein Pilzsucher entdeckte am 08.10.2012 im Benninger Wald einen skeletierten Schädel und informierte die Polizei. Im Rahmen der Spurensicherung durch Beamte des Kriminaldauerdienstes der Memminger Kriminalpolizei wurden zwei weitere Knochenteile aufgefunden. Es handelt sich eindeutig um menschliche Knochen. Aufgrund der Auffindesituation wird von einer Liegezeit in der Natur von über 20 Jahren ausgegangen. Ein Rechtsmediziner wurde hinzugezogen. Hinweise auf die Identität der Person, das Geschlecht oder das ungefähre Lebensalter liegen derzeit nicht vor. Die weiteren Ermittlungen, insbesondere ein Abgleich mit der Vermisstendatenbank, übernahm das Fachkommissariat der Kripo Memmingen.

Montag, 6. August 2012

Ehefrau überfallen und gefesselt - Lindau

Am vergangen Sonntag Abend kam es in Lindau zu einem gewaltsamen Übergriff eines Ehemanns auf seine seit Monaten von ihm getrennt lebende Frau. Gegen 21.00 Uhr hatten Anwohner bei der Einsatzzentrale in Kempten mitgeteilt, dass eine blutende und an den Händen gefesselte 44-jährige Frau aus Lindau bei Ihnen Zuflucht gesucht hätte. Bei Eintreffen der Beamten vor Ort, stellte sich heraus, dass eine halbe Stunde zuvor der ehemalige Lebensgefährte dem Opfer in dessen Wohnung aufgelauert hatte. Dort überwältigte er die 44-Jährige unter Verwendung von Pfefferspray. Im weiteren Verlauf würgte er sie und versuchte sie zu ersticken, zudem fesselte er ihre Hände auf den Rücken und verklebte ihren Mund mit Paketklebeband. Als der Mann zusammen mit seinem Opfer mit einem Pkw wegfahren wollte, gelang der Frau die Flucht zu den Nachbarn. Aufgrund der bei dem Vorfall erlittenen Verletzungen musste die Frau stationär in ein Krankenhaus aufgenommen werden. Noch während die Fahndung der Polizei nach dem 50 Jährigen lief, meldete sich dieser bei der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West und kündigte an, sich in Kürze bei der Polizeiinspektion Lindau zu stellen. Nachdem er dort eingetroffen war, wurde er vorläufig festgenommen und nach Vernehmung durch Beamte der Kripo Lindau, welche die Sachbeabeitung übernommen hat, auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kempten dem Haftrichter wegen des Verdachts des versuchten Mordes vorgeführt. Dieser erließ Haftbefehl worauf der Mann in eine Justizvollzugsanstalt überführt wurde. Bei dem 50-Jährigen handelte es sich um keinen Unbekannten. Mit der Frau war bereits im Juni 2012 von der Polizei ein Beratungsgespräch im Zusammenhang mit Stalking geführt worden. In diesem Zusammenhang wurde bekannt, dass der Mann möglicherweise im Besitz von einer Schusswaffe ist. Bei der deswegen erfolgten Wohnungsdurchsuchung waren mehrere verbotene Gegenstände, darunter über 20 Messer sowie eine Armbrust und verschiedene Dekorationswaffen sichergestellt worden.

Freitag, 3. August 2012

Zusammenhang mit Brand in einem Wohnhaus und einer Leiche in der Donau - Neu-Ulm

Der Brand einer Wohnung am 19. Juli 2012 und der Fund einer toten Frau am 29. Juli in der Donau - beides bisher ungeklärte Fälle - konnten aufgrund eines Schlüssels jetzt von der Kriminalpolizei Neu-Ulm zusammengefügt und geklärt werden. Ermittlungen einer bei der Kriminalpolizeiinspektion Neu-Ulm eigens eingerichteten Arbeitsgruppe hatten ergeben, dass ein Schlüssel, welcher bei der zunächst unbekannten Frau aufgefunden worden war, zu der Wohnanlage passt, in welcher sich am 19. Juli 2012 ein Brand ereignet hatte. Aufgrund dieses Umstandes gelang es im weiteren Verlauf die Identität der Frau zu klären. Bei ihr handelt es sich um eine 58 Jährige, die zusammen mit ihrem 78-jährigen Ehemann als Mieter zuvor die ausgebrannte Wohnung bewohnt hatten. Nach der Frau und ihrem Mann, die seit dem Brand unbekannten Aufenthalts waren, war seitens der Beamten bereits wegen des dringenden Verdachts einer vorsätzlichen Brandstiftung gesucht worden. Am vergangenen Mittwoch gelang es Fahndungskräften den Gesuchten in Neu-Ulm aufzuspüren und festzunehmen. Der Mann hat die Tat, die nach derzeitigem Ermittlungsstand auf Probleme des Tatverdächtigen mit der Hausverwaltung und den Nachbarn zurückzuführen ist, zwischenzeitlich eingeräumt. Er wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft Memmingen dem Haftrichter vorgeführt. Dieser erließ am Mittwoch Haftbefehl wegen des dringenden Verdachts der schweren Brandstiftung. Anhand der Erkenntnisse, die aufgrund der Obduktion und den bisherigen Ermittlungen vorliegen, ist davon auszugehen, dass die Frau nach dem Brand freiwillig aus dem Leben geschieden ist.
Meldung vom 19.07.2012: Wohnungsbrand