Bei zwei Einbrüchen innerhalb von einer Woche wurden bei einer Firma in Günzburg zehn Tonnen Kupfer gestohlen.
Bei der ersten Tat drangen am
30.10.2012 gegen 21Uhr mehrere Personen in das Gelände in der
Siemensstraße ein. Von den bisher unbekannten Personen wurden 3 Tonnen
Altkupfer aus Transportboxen entwendet. Aufgrund der Spurenlage ist
davon auszugehen, dass das Buntmetall über die dort verlaufenden
Bahngleise hinweg abtransportiert worden ist. Der zweite Einbruch
ereignete sich am 05.11.2012 im Zeitraum zwischen Mitternacht und 04:30Uhr. Durch einen Rangierlockführer wurde in den frühen
Morgenstunden bemerkt, dass ein Zufahrtstor für das Firmengelände
aufgebrochen worden war. In diesem Fall wurde von den unbekannten Tätern
mit einem vorgefundenen Gabelstapler 3 Tonnen Kupferkleinteile sowie
vier Tonnen Kupferoberleitungsdraht zu dem zuvor geöffneten Tor
gefahren. Aufgrund der Spurenlage ist davon auszugehen, dass die Täter
ein Fahrzeug über einen vom Kreisverkehr der B16 führenden Weg bis auf
ca. 150 m an das Tor herangefahren hatten und damit ihre Beute
abtransportiert haben. Ob die 7 Tonnen Buntmetall über die
dazwischenliegende Strecke tatsächlich getragen wurden, konnte bisher
nicht geklärt werden. Der Wert des erbeuteten Kupfers beträgt
annähernd 57.000 Euro. Aufgrund der derzeitigen Erkenntnisse ist davon
auszugehen, dass es sich um mindestens fünf Täter gehandelt hat.
Die Kriminalpolizeiinspektion Neu-Ulm, welche die Ermittlungen übernommen hat, bittet um sachdienliche Hinweise.

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