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Mittwoch, 7. November 2012

Wohnungsbrand endet tödlich - 77-jähriger Bewohner stirbt durch Rauchgasvergiftung - Oberstdorf

Fotos: Thomas Speiser / FW Oberstdorf
Ein Brand in seiner Wohnung endete in der Nacht vom 06.11.2012 auf den 07.11.2012 für einen 77-jährigen Mann tödlich. Der Brand war gegen 01:40Uhr der Integrierten Leitstelle mitgeteilt worden. Bei dem Brandobjekt handelte es sich um eine Wohnung im 2. Obergeschoss eines Wohnblocks in dem 11 Personen gemeldet sind. Im Rahmen des Einsatzes wurden sämtliche anwesende Personen evakuiert. Der 77-jährige Bewohner der vom Brand betoffenen Wohnung musste nach seiner Bergung aus dem Haus reanimiert werden. Der Mann verstarb trotz der Bemühungen des Rettungsdienstes und der Ärzte kurze Zeit nachdem er in ein Krankenhaus eingeliefert worden war. Seine Ehefrau musste aufgrund einer erlittenen Rauchgasvergiftung ebenfalls in ein Krankenhaus gebracht werden. Bei dem Feuer, das durch die Feuerwehr schnell gelöscht werden konnte, entstand in der Wohnung ein Schaden von 30.000 Euro. Nachdem in der Nacht zunächst der Kriminaldauerdienst vor Ort war, wurden die Ermittlungen zur Brandursache zwischenzeitlich von der Kriminalpolizeiinspektion Kempten übernommen.

Update vom 07.11.2012 um 16:40Uhr: Der 77-jährige Bewohner der vom Brand betroffenen Wohnung, der von der Feuerwehr aus dem Haus geborgen worden war, verstarb wenig später an den Folgen des Brandes. Aufgrund der derzeitigen Erkenntnisse ist von einer Rauchgasvergiftung als Todesursache auszugehen. Die Ermittlungen der Kriminalpolizeiinspektion Kempten zur Brandursache haben keine Hinweise auf eine vorsätzliche Brandstiftung oder einen technischen Defekt ergeben. Anhand der bisherigen Ermittlungen ist von einer fahrlässigen Brandstiftung im Zusammenhang mit dem Rauchen von Zigaretten als Brandursache auszugehen. Die Ehefrau des Verstorbenen wurde wegen einer Rauchgasvergiftung stationär in einem Krankenhaus aufgenommen.

Montag, 5. November 2012

Schwerer Verkehrsunfall - Fußgänger von Sattelzug erfasst und getötet - A8 / Elchingen

Archivfoto
Tödliche Verletzungen erlitt ein 21-Jähriger, der Sonntagnacht dem 04.11.2012 kurz nach 23 Uhr die Autobahn bei Oberelchingen zu Fuß überquert hatte und von einem Sattelzug frontal erfasst wurde. Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen war der junge Mann zwischen den Anschlussstellen Oberelchingen und Ulm/Ost auf die A8 gelaufen und wurde von einem in Richtung Stuttgart fahrenden Sattelzug erfasst und in den Grünstreifen geschleudert. Für den Baden-Württemberger polnischer Herkunft kam jede Hilfe zu spät. Zur Klärung der genauen Umstände des Unfalls wurde durch die Staatsanwaltschaft die Hinzuziehung eines Sachverständigung angeordnet. Die Autobahnpolizei Günzburg überprüft derzeit einen Hinweis, wonach der junge Mann das Auto eines Bekannten nach einem Streit verlassen haben soll und möglicherweise die Fahrbahn betrat, um Fahrzeuge in Richtung Stuttgart anzuhalten. Der 62-jährige Fahrer des Sattelzugs blieb unverletzt, an seinem Laster entstand mit ca. 3.000 Euro nur geringer Sachschaden. Zur Ausleuchtung der Unfallstelle und Unterstützung bei der Ausleitung der Autobahn war die Feuerwehr alarmiert worden. Der Verkehr in Richtung Stuttgart wurde für die Dauer der Unfallaufnahme über die Bedarfsumleitung geführt.

Redaktion: Betreten Sie niemals die Autobahn, bleiben Sie immer hinter der Leitschutzblanke. Tragen Sie eine Warnweste wenn Sie sich dort aufhalten.

Freitag, 2. November 2012

Tödlicher Motorradunfall - DNA Spur als neuer Ermittlungsansatz - Ottobeuren

Symbolfoto
Rund 1 1/2 Jahre nach einem tödlichen Verkehrsunfall, der sich aufgrund einer vorsätzlich gelegten Ölspur auf der Fahrbahn ereignet hatte, rückt eine DNA Spur in den Fokus der Ermittlungen. Am frühen Abend des 17.04.2011 ereignete sich auf der Staatsstraße 2013 zwischen Markt Rettenbach und Ottobeuren ein schwerer Verkehrsunfall. Ein damals 37-jähriger Motorradfahrer war auf eine Ölspur geraten und hatte hierdurch die Kontrolle über sein Kraftrad verloren. Im weiteren Verlauf prallte der Mann gegen einen entgegenkommenden Pkw, der von einer damals 60-jährigen Frau gesteuert wurde. Bei dem Unfall erlitt der Mann so schwere Verletzungen, dass er trotz der Bemühungen von Ersthelfern und des alarmierten Rettungsdienstes verstarb. Der Familienvater hinterließ eine Frau und zwei Kinder. Bereits im Rahmen der Unfallaufnahme wurde festgestellt, dass der unfallursächliche Ölfleck mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht fahrlässig verursacht worden ist, sondern durch eine vorsätzliche Aufbringung entstanden sein dürfte. Noch am Sonntagabend und am folgenden Montagvormittag wurden in der Region unter anderem mit Unterstützung eines Polizeihubschraubers insgesamt 10 Ölflecken, davon drei im Bereich der Unfallstelle, auf verschiedenen Straßen aufgefunden. Die Spurensicherung vor Ort, die aufgrund des ungewöhnlichen Falles mit Unterstützung der Kriminalpolizei erfolgte, ergab, dass das Öl von auf der Fahrbahn zerplatzten Glasflaschen stammte. Aufgrund der Sachlage wurde der Unfall seitens der Staatsanwaltschaft Memmingen als vorsätzliches Tötungsdelikt eingestuft. Die Ermittlungen der zunächst bei der Kriminalpolizeiinspektion Memmingen angesiedelten Ermittlungsgruppe „Ölfleck“ sowie die Untersuchungen der gesicherten Spuren beim Bayerischen Landeskriminalamt ergaben, dass die Öllachen auf den Fahrbahnen mittels grüner Weinflaschen bzw. klarer Sektflaschen ausgebracht wurden und es sich um gebrauchtes Motoröl handelt. Die Spur der Weinflaschen konnte bis zu einem Massenabfüller verfolgt werden, der Discountmärkte beliefert. Die weiteren Maßnahmen, darunter eine Ausstrahlung des Falles am 24.08.2011 bei Aktenzeichen XY, eine Auslobung von 50.000 Euro (darunter insgesamt 45.000 Euro durch zwei Privatpersonen), die Überprüfung von Haltern einer bestimmten Fahrzeugmarke und Fahrzeugtyps, sowie die Abarbeitung von ca. 250 Hinweisen führten bisher nicht zur Ermittlung des oder der Täter. Im Rahmen der Untersuchung der Spurenträger konnte durch das Bayerische Landeskriminalamt an mehreren Flaschenbruchstücken eine identische DNA Spur gesichert werden. Das aufgefundene DNA Muster weist so viele individualcharakteristische Merkmale auf, dass rechnerisch nur eine von 12 Milliarden Personen ein derartiges Muster aufweisen kann. Da der bereits durchgeführte Abgleich der aufgefundenen DNA Muster mit der DNA-Analyse-Datei beim Bundeskriminalamt Wiesbaden keine Übereinstimmung ergeben hat, wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft Memmingen durch das Amtsgericht Memmingen die Durchführung einer DNA Reihenuntersuchung angeordnet. Wegen des zu absolvierenden Ermittlungsaufwandes wurde die weitere Sachbearbeitung der Kriminalpolizeiinspektion Kempten übertragen. Mit einem Personalansatz von insgesamt 14 Beamten und Beamtinnen werden in einem ersten Schritt mehrere hundert Personen gebeten, freiwillig eine Speichelprobe abzugeben. Hierbei handelt es sich um Personen, auf die bestimmte Prüfungsmerkmale zutreffen und die durch den Abgleich als Täter ausgeschieden werden sollen. Die freiwillige Abgabe einer Speichelprobe ist ein wesentlicher Beitrag jedes einzelnen Probanden zur Klärung eines heimtückisch begangenen Tötungsdelikts, das unter Umständen nur ein Zufallsopfer getroffen hat und das innerhalb der Familie für großes Leid sorgt. Die abgegebenen Speichelproben werden ausschließlich mit dem im Zusammenhang mit der Ölspur sichergestellten DNA Muster abgeglichen. Ein Abgleich in der DNA-Analyse Datei findet nicht statt und eine Speicherung in dieser Datei ist gesetzlich untersagt. Die untersuchten Proben und daraus gewonnenen DNA Muster werden unverzüglich vernichtet, sobald sie für das Verfahren nicht mehr erforderlich sind. Die von der Maßnahme betroffenen Personen werden als unbeteiligte und unschuldige Personen behandelt. Die Kriminalpolizeiinspektion Kempten bittet weiterhin um Hinweise die zur Klärung des Falles dienen können. Mögliche Zeugen werden gebeten sich unter der Telefonnummer 0831/9909-0 zu melden.

Dienstag, 23. Oktober 2012

Tödlich verunglückt - 81-Jähriger Mann stürzt bei Bergtour ca. 100 Meter ab - Oberstdorf

Eine Wanderung vom Nebelhorn über den „Gleitweg“ ins Oytal endete am Montagnachmittag dem 22.10.2012 für einen 81-jährigen Mann aus dem Unterallgäu tödlich. Der Mann befand sich mit seinem 65-jährigen Begleiter auf dem Abstieg, als er gegen 14:30Uhr auf einer Höhe von ca. 1400 Meter aus bisher ungeklärter Ursache im schrofigen Gelände zu Fall kam und über eine Höhe von ca. 100 Meter abstürzte. Da der 81-Jährige unmittelbar im Bereich des Weges zum Liegen kam, konnten weitere Wanderer sofort zu dem Verunglückten eilen. Dieser hatte bei dem Absturz jedoch so schwere Verletzungen erlitten, dass sowohl deren Hilfe, als auch die Hilfe der Besatzung des verständigten Rettungshubschraubers RK2 zu spät kam. Die Bergwacht Oberstdorf war bei dem Unglücksfall mit fünf Einsatzkräften vor Ort und übernahm mit dem Kriseninterventionsteam unter anderem die Betreuung des 65-jährigen Mannes. Die Sachbearbeitung des tödlichen Unfalls wurde von der Alpinen Einsatzgruppe des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West übernommen.

Sonntag, 21. Oktober 2012

Tragischer Verkehrsunfall - Taxi prallt auf defekten Bus - München

Aufgrund eines technischen Defekts blieb heute in den frühen Morgenstunden dem 21.10.2012 ein leerer Reisebus direkt im Abzweigungsbereich liegen. Kurz darauf prallte ein vollbesetztes Taxi in das Busheck. Bei Ankunft der Feuerwehr lagen bereits alle vier Insassen und der Taxifahrer außerhalb des Pkw am Boden. Die beiden weiblichen Insassen erlitten bei dem Unfall schwerste Schädel-Hirn-Traumata. Die Verletzungen der 23 jährigen Frau waren so schwer, dass noch vor Ort Reanimationsmaßnahmen eingeleitet werden mussten. Sie verstarb wenig später in der Klinik. Auch die Verletzungen der 17 jährigen waren derart schwer, dass sie sofort in den Schockraum einer Münchner Klinik transportiert wurde. Die zwei jungen Männer aus dem Taxi zogen sich bei dem Unfall mittelschwere Verletzungen zu. Der 58 jährige Taxifahrer erlitt bei dem Aufprall ein schweres Bauchtrauma. Alle drei wurden nach ambulanter Behandlung in verschiedene Kliniken gefahren. Da der Bus und das Taxi nach dem Unfall Feuer fingen, wurden parallel zu den Rettungsdienstmaßnahmen die Brandbekämpfung eingeleitet. Mehrere Trupps unter schwerem Atemschutz löschten mit zwei Schaumrohren das Taxi und den Bus ab. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Bei dem Unfall entstand ein Sachschaden von ca. 400.000 Euro.

Dienstag, 2. Oktober 2012

Tödlicher Verkehrsunfall vom 29.09.2012 - Zeugen gesucht - Halblech

Im Zusammenhang mit dem schweren Verkehrsunfall, bei dem am vergangenen Samstag auf der B17 bei Trauchgau eine 44-jährige Frau bei einem Frontalzusammenstoß ums Leben kam, ergaben sich bei der Erforschung der Unfallursache noch weitere Fragen, die eventuell durch unabhängige Zeugen geklärt werden könnten. Da die bei der Unfallaufnahme festgestellte Fahrbahnglätte durch auslaufendes Öl nicht nur zweifelsfrei den Unfallfahrzeugen zugeordnet werden kann, könnte es sein, dass die Fahrbahn schon vor dem Unfall verunreinigt war. Zur Beantwortung dieser Frage werden unbeteiligte Zeugen, die vor der Unfallzeit um 17.10 Uhr die B17 zwischen Trauchgau und Steingaden befahren haben, gebeten, sich bei der Polizei in Füssen unter Telefon 08362/91230 zu melden, sollten sie diesbezüglich irgendwelche Feststellungen getroffen haben.

Sonntag, 30. September 2012

Kanadier verstirbt nach Zusammenstoß mit Trambahn - München

Archivfoto

Beim Überqueren der Trambahngleise am 29.09.2012 gegen 19:20Uhr hat ein 26-jähriger Kanadier eine stadteinwärts fahrende Trambahn in der Landesberger Straße übersehen. Der Mann wurde von der Tram erfasst und kam auf der Landsberger Straße auf Höhe der Schießstattstraße zum Erliegen. Das alarmierte Notarztteam Mitte, ein Hilfeleistungslöschfahrzeug der Feuerwache Westend und eine Rettungswagenbesatzung des MKT begannen umgehend mit Wiederbelebungsmaßnahmen des schwerst Verletzten. Unter laufender Reanimation konnte der junge Mann noch in den Schockraum einer Münchner Klinik gebracht werden. Dort erlag der 26-Jährige wenig später seinen schweren Verletzungen. Das Verkehrsunfallkommando hat die Ermittlungen zum Hergang des Unfalls aufgenommen. www.memmingernews.de

Schwerer Verkehrsunfall endet Tödlich - Halblech

Am gestrigen Samstag dem 29.09.2012 gegen 17:20 Uhr kam es auf der B17 zwischen Halblech und Steingaden zu einem folgenschweren Verkehrsunfall. Aus bisher noch ungeklärter Ursache kam es zwischen zwei Pkw´s zu einem Frontalzusammenstoß. Dabei wurde eine 44 Jahre alter Fahrerin, welche die B17 in südliche Richtung befuhr, in ihrem Pkw eingeklemmt und wurde dabei so schwer verletzt, das Sie noch an der Unfallstelle verstarb. Der 42 Jahre alte Fahrer des zweiten Pkw wurde schwer verletzt ins Krankenhaus nach Füssen eingeliefert. Bei dem Verkehrsunfall entstand ein Sachschaden von rund 50.000.- Euro. Zur Klärung des Unfallherganges wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Kempten ein Sachverständiger hinzugezogen. Während der Verkehrsunfallaufnahme musste die B17 für rund 3 Stunden komplett gesperrt werden. Im Einsatz waren u.a. die Freiwilligen Feuerwehren aus Steingaden und Trauchgau, Polizei und Rettungsdienst. www.memmingernews.de

Donnerstag, 2. August 2012

Tödlicher landwirtschaftlicher Unfall - Landshut

Ein tragischer tödlicher landwirtschaftlicher Unfall ereignete sich am gestrigen Mittwoch, 01.08.2012 gegen 21.30 Uhr auf einer Rinderweide. Der Ehemann fand seine 56-jährige Frau tot am Boden liegend auf, vermutlich von den Tieren überrannt. Der mysteriöse Fall beschäftigt Kripo und Staatsanwaltschaft Landshut. Die 56-Jährige begab sich bereits bei Dunkelheit alleine auf die unweit entfernte Rinderweide, um nach einem Tier zu sehen, das Tage zuvor gekalbt hatte. Als der Ehemann kurze Zeit später ein "Wimmern" der Frau hörte, sah er nach dem Rechten und fand das Opfer etwa 200 Meter vom Wohnhaus entfernt in Mitten der Herde am Boden liegend und nicht mehr ansprechbar auf. Durch den verständigten Rettungsdienst wurden noch vor Ort Reanimationsmaßnahmen in die Wege geleitet. Die Frau wurde mit schweren Verletzungen im Oberkörperbereich in ein Krankenhaus eingeliefert, wo sie trotz Notoperation kurz nach Mitternacht verstarb. Der Kriminaldauerdienst Landshut hat in enger Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Landshut die Bearbeitung des Falles übernommen. Die Ermittler gehen davon aus, dass die Frau aus unerklärlicher Ursache zu Sturz gekommen ist und danach am Boden liegend von einem gegebenenfalls aufgeschrecktem Tier angegangen wurde. Anzeichen auf menschliche Fremdeinwirkung gibt es nicht. Die Landwirtschaftliche Berufsgenossenschaft wurde in die Ermittlungen einbezogen.

Mittwoch, 1. August 2012

Tödlicher Verkehrsunfall auf der A8 - Jettingen-Scheppach

Archivfoto: locally.de
Am Dienstag (31.07.2012), um 19.15 Uhr, ereignete sich auf der A 8 bei Jettingen-Scheppach, ein Verkehrsunfall, bei dem eine Person verstarb. Die Unfallstelle befand sich im Baustellenbereich mit einer Geschwindigkeitsbegrenzung auf 80 km/h. Der 68-jährige Fahrer eines PKW Toyota befuhr die linke Fahrspur in Richtung Stuttgart. Der Fahrer eines PKW Nissan fuhr zum gleichen Zeitpunkt die rechte Fahrspur. Plötzlich geriet der Toyota-Fahrer teilweise auf die rechte Fahrspur und fuhr mit seiner Front auf den schräg vor ihm fahrenden PKW auf. Anschließend schleuderte der PKW Nissan gegen die Mittelschutzplanke. Der Fahrer des Toyota touchierte die am rechten Fahrbahnrand befindliche Metallgleitwand und fuhr ca. 25 Meter an dieser entlang. Der verunfallte Toyota-Fahrer lag bewusstlos in seinem Fahrzeug und wurden von Ersthelfern geborgen. Vor Ort erfolgte die Reanimation, die von dem eintreffenden Notarzt fortgesetzt wurde. Der Mann verstarb jedoch noch an der Unfallstelle. Aufgrund erster Ermittlungen besteht die Vermutung, dass der 68-Jährige vermutlich einen Herzinfarkt erlitten hat und es deshalb zu dem Verkehrsunfall kam. Der entstandene Sachschaden beträgt ca. 40.000 Euro. Vor Ort waren auch die Feuerwehren von Burgau, Zusmarshausen und Adelsried, sowie die Autobahnmeisterei zur Unterstützung und Verkehrsregelung im Einsatz.

Montag, 23. Juli 2012

Flugzeugabsturz im Ostallgäu mit 2 Toten- Pfronten

Archivfoto
Zwei Personen verloren am Montagnachmittag bei einem Flugzeugabsturz am Kienberg ihr Leben. Gegen 14:40 Uhr wurde von einem Zeugen das Verschwinden eines Flugzeugs im Bereich des Breitenberges sowie anschließend ein lauter Knall wahrgenommen. Aufgrund dieser Mitteilung wurde umgehend eine Suchaktion ausgelöst, in welchen der Rettungshubschrauber Christoph 17 sowie ein SAR Hubschrauber eingebunden waren. Im Rahmen von dieser Suchaktion wurde gegen 15:15 Uhr das Wrack eines Flugzeugs im Bereich des Westgrates des Kienberges auf der Südseite in einer Entfernung von einem Kilometer von dem Gipfel entdeckt. Nachdem einer der Hubschrauber einen Notarzt sowie ein Mitglied der Bergwacht aufgenommen hatte, wurden diese über eine Winde an der zu Fuß kaum zugänglichen Stelle abgesetzt. Seitens dieser Rettungskräfte konnte nur noch der Tod der beiden Insassen des Flugzeuges festgestellt werden. Die Herkunft des Flugzeugs, sein Typ, die Identität der Verstorbenen sowie die Unglücksursache sind zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht bekannt. Derzeit sind neben den Hubschraubern mehrere Angehörige der Bergwacht sowie der Alpinen Einsatzgruppe des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West im Einsatz. Die Sachbearbeitung zum Unfallhergang wird von der Kripo Kempten übernommen werden.

Sonntag, 15. Juli 2012

Tödlicher Verkehrsunfall auf der B18 Mindelheim - Oberauerbach

Am Samstag, um 09.15 Uhr, kam es auf der Bundesstraße 18, im Landkreis Unterallgäu, zwischen Mindelheim und Oberauerbach zu einem tödlichen Verkehrsunfall. Ein 50-jähriger Pkw – Lenker aus dem Unterallgäu kam aus bisher ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einem Baum. Der Fahrer verstarb noch an der Unfallstelle. Da durch Zeugenaussagen eine Beteiligung weiterer Verkehrsteilnehmer an dem Unfall ausgeschlossen werden kann, verzichtete die Staatsanwaltschaft auf die Hinzuziehung eines Unfallsachverständigen. Am Pkw entstand ein Schaden von ca. 25000 Euro und am Baum ein Schaden von ca. 500 Euro. Bericht komplett lesen...










Mittwoch, 4. Juli 2012

Tödlicher Verkehrsunfall mit einer 44-jährigen - Marktoberdorf

Archivfoto: locally.de
Am Dienstag, gegen 21.30 h, ereignete sich auf der Kreisstraße OAL 23 - Thalhofen -Leuterschach - ein schwerer Verkehrsunfall. Eine 44-jährige Frau, aus dem Landkreis stammend, fuhr mit ihrem PKW VW auf der Kreisstraße von Marktoberdorf/Thalhofen kommend in Richtung Leuterschach. In einer Kurve und auf regennasser Fahrbahn geriet sie ins Schleudern. Beim Gegenlenken verlor die Pkw-Lenkerin dann die Kontrolle über ihr Fahrzeug, geriet dabei auf die Gegenfahrbahn und schleuderte mit der rechten Pkw-Seite gegen die Lkw-Front eines entgegenkommenden Sattelzuges. Der Aufprall war so stark, dass der Motorblock aus dem Pkw gerissen wurde. Die Fahrerin wurde bei der Kollision im Fahrzeug eingeklemmt und erlitt so starke Verletzungen, dass sie noch an der Unfallstelle verstarb. Der 44-jährige Lkw-Fahrer aus Italien erlitt einen Schock und wurde nur leicht verletzt. An beiden Fahrzeugen entstand wirtschaftlicher Totalschaden; Gesamtschaden ca. 30 000 €. Zur genauen Klärung der Unfallursache wurde nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft ein Unfallsachverständiger hinzugezogen. Die Kreisstraße war am Unfallort für mehrere Stunden gesperrt. Die Feuerwehren Marktoberdorf, Leuterschach und Thalhofen waren am Unfallort mit ca. 30 Kräften zur Bergung und Straßensperrung eingesetzt. Das Kriseninterventionsteam betreute die Angehörigen.

Dienstag, 3. Juli 2012

Rollerfahrer stirbt bei Unfall mit Pkw - München

Foto: FFW München
Dienstag, 3. Juli 2012; 07:05 Uhr; Baldeplatz 
Beim Zusammenstoß eines Rollerfahrers mit einem Mercedes ist am heutigen Morgen der 29-jährige Zweiradlenker ums Leben gekommen. Ein aus Bulgarien stammender Mercedesfahrer befuhr gegen 7 Uhr Morgens die Kapuzinerstraße stadtauswärts. Zeitgleich fuhr ein 29-Jähriger mit seinem 50ccm Roller auf der Auenstraße in Richtung Röcklplatz. Auf Höhe des Baldeplatzes kam es im Kreuzungsbereich zur Kollision der beiden Fahrzeuge. Der Rollerfahrer geriet unter den Pkw und wurde mehrere Meter mitgeschleift. Passanten und ein zufällig anwesender Notarzt hatten bis zum Eintreffen der Feuerwehr unter dem Mercedes bereits einen Wagenheber zur Entlastung des 29-Jährigen angebracht. Mit mehreren Lufthebekissen konnte der Mann schließlich durch Einsatzkräfte der Hauptfeuerwache befreit werden. Noch an der Einsatzstelle wurde der Mann vom Notarztteam Mitte in einen künstlichen Tiefschlaf versetzt und umgehend in den Schockraum einer Münchner Klinik gebracht. Trotz intensivster Bemühungen verstarb der junge Mann wenig später in der Klinik an den Folgen seiner Verletzungen. Der Fahrer des Mercedes und ein Passant wurden ambulant vor Ort betreut. Im Bereich des Baldeplatzes kam es im morgendlichen Berufsverkehr zu erheblichen Behinderungen. Das Verkehrsunfallkommando hat die Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen.
Foto: FFW München