Anfang der kommenden Woche wird die Chlorierung des
Ottobeurer Trinkwassers vorläufig eingestellt. Stattdessen muss das
Trinkwasser so lange wieder abgekocht werden, bis sicher ist, dass keine
Keime mehr im Ortsnetz zu finden sind: Das ist das Ergebnis eines
Gesprächs, zu dem das Landratsamt jetzt Bürgermeister Bernd Schäfer und
weitere Verantwortliche des Marktes Ottobeuren eingeladen hat. „Heute
haben wir wichtige Neuigkeiten erfahren: Vorgestern, am 10. Oktober,
wurde ein Leitungsstrang, der als Keimverursacher identifiziert wurde,
mechanisch vom Netz getrennt“, so Landrat Hans-Joachim Weirather im
Anschluss an das Gespräch. „Damit ist nachvollziehbar die
wahrscheinlichste Ursache der Verkeimung ausgeschaltet." Ende Juni waren Verkeimungen in weiten Teilen der
Ottobeurer Wasserversorgung aufgetaucht. Daraufhin musste das Wasser aus
Sicherheitsgründen zunächst abgekocht werden, bis eine
Chlorierungsanlage eingebaut wurde. Inzwischen geht der Markt Ottobeuren nun davon aus,
dass die alte, inzwischen nicht mehr benötigte Wasserleitung die Ursache
für die Verkeimung war. Diese sei nun aber diese Woche vom restlichen
Ortsnetz getrennt worden, sagte Schäfer. Auf dieser Grundlage sei es
vertretbar, die Chlorierung nun vorläufig aufzuheben, so der Landrat.
Gleichzeitig werde das Gesundheitsamt zum Schutz der Bevölkerung eine
neue Abkochanordnung erlassen. „Diese Abkochanordnung wird so lange
gelten, bis durch regelmäßige Untersuchungen sichergestellt ist, dass
das Wassernetz dauerhaft von Keimen frei ist“, betont Weirather. Sollten
bei den Proben erneut Keime festgestellt werden, müsse die Chlorierung
jedoch wieder aktiviert werden. Im Gespräch wurde das weitere Vorgehen
für die kommenden Wochen genau festgelegt. Der Markt Ottobeuren werde die Wasserversorgung in
den kommenden Wochen engmaschig untersuchen und laufend Proben nehmen,
so Bürgermeister Schäfer. Über den aktuellen Stand werde die Bevölkerung
auf dem Laufenden gehalten.
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Freitag, 12. Oktober 2012
Donnerstag, 2. August 2012
250 Liter Diesel laufen aus Lkw Tank auf Rastplatz - Leipheim
Am Mittwochnachmittag (02.08.2012) liefen aus einem Lkw bei der Tankstelle Leipheim Süd an der BAB A8 etwa 250 Liter Diesel aus dem Tank.
Der rumänische Fahrer des Lkw fuhr
auf dem Tankstellengelände über einen Gullydeckel der sich aus
unbekannter Ursache löste, nach oben sprang und den Fahrzeugtank
beschädigte. Durch das Leck gelangte der Treibstoff auch in einen
nahegelegenen Kanalschacht. Nach Angaben des Wasserwirtschaftsamtes
Krumbach wurde der Kraftstoff nicht in die Kanalisation geleitet sondern
in einem unterirdischen Auffangbecken gesammelt. Eine Gefahr für die
Umwelt bestand nicht. Der Verkehr auf der BAB A 8 wurde nicht
beeinträchtigt.
Freitag, 27. Juli 2012
Brand eines Mähdreschers - Oberroth Babenhausen
Am Freitag, gegen 14.00 Uhr, geriet zwischen
Oberroth (Landkreis Neu-Ulm) und Babenhausen (Landkreis Unterallgäu) ein
Mähdrescher kurz nach dem Beginn von Erntearbeiten in Brand.
Ursache dürfte ein technischer Defekt gewesen sein. Das Fahrzeug wurde durch die Flammen komplett zerstört. Nach ersten Schätzungen beläuft sich der Schaden auf etwa 100.000 Euro. Das Getreidefeld wurde auf einer Fläche von ca. 20 mal 50 Meter verbrannt. Personen kamen nicht zu Schaden. Durch die eingesetzten Feuerwehren konnte der Brand schnell unter Kontrolle gebracht werden. Jedoch sickerten mehrere hundert Liter Diesel- und Ölgemisch in den Boden. Das Wasserwirtschaftsamt Krumbach ist über den Vorfall verständigt. Über Schadenshöhe und Dauer der Entsorgung des verschmutzten Erdreichs können nach momentanen Stand (27.07.2012, 15.15 Uhr) noch keine Angaben gemacht werden.


Ursache dürfte ein technischer Defekt gewesen sein. Das Fahrzeug wurde durch die Flammen komplett zerstört. Nach ersten Schätzungen beläuft sich der Schaden auf etwa 100.000 Euro. Das Getreidefeld wurde auf einer Fläche von ca. 20 mal 50 Meter verbrannt. Personen kamen nicht zu Schaden. Durch die eingesetzten Feuerwehren konnte der Brand schnell unter Kontrolle gebracht werden. Jedoch sickerten mehrere hundert Liter Diesel- und Ölgemisch in den Boden. Das Wasserwirtschaftsamt Krumbach ist über den Vorfall verständigt. Über Schadenshöhe und Dauer der Entsorgung des verschmutzten Erdreichs können nach momentanen Stand (27.07.2012, 15.15 Uhr) noch keine Angaben gemacht werden.
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