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Donnerstag, 31. Januar 2013

Sicherheitskonferenz am kommenden Wochenende in München

Archivfoto

Von Freitag, 01.02.2013 bis Sonntag, 03.02.2013 findet im Hotel “Bayerischer Hof“, Promenadeplatz 2 – 6, die 49. Münchner Sicherheitskonferenz statt. Beginn der Konferenz ist am Freitag um 15.00 Uhr. Das Ende ist am Sonntag gegen Mittag vorgesehen. Zahlreiche hochrangige politische Vertreter aus vielen Ländern, darunter Staats- und Regierungschefs, Minister und Experten werden dazu nach München anreisen. Der Vorsitz wird von Herrn Botschafter Wolfgang Ischinger geführt.
Die Bundesregierung der Bundesrepublik Deutschland wird dabei von Herrn Bundesverteidigungsminister Dr. Thomas de Maizière, von Herrn Bundesinnenminister Dr. Hans-Peter Friedrich, von Herrn Bundesaußenminister Dr. Guido Westerwelle und von Herrn Bundesfinanzminister Dr. Wolfgang Schäuble bei der Konferenz vertreten. Als gesichert gelten dazu die Teilnahmen unter anderem des US-Vizepräsidenten Joseph Biden, des russischen Außenministers Sergej Lawrow sowie des israelischen Verteidigungsministers Ehud Barak. weiterlesen...

Mittwoch, 30. Januar 2013

Neun neue Motorräder für das Polizeipräsidium München

Symbolfoto / Archivfoto
Innenminister Joachim Herrmann stellt hochmoderne und sichere BMW Polizeimotorräder vor: BMW R 1200 RT bieten breites Einsatzspektrum – Weitere Modernisierung des Fuhrparks

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat heute in München neun BMW R 1200 RT als neue uniformierte Polizeimotorräder der Münchner Polizei vorgestellt. “Die R 1200 RT ist kraftvoll, dynamisch, wendig und repräsentativ”, beschrieb Herrmann die Eigenschaften der neuen Maschinen. “Gleichzeitig bieten die Motorräder größtmögliche Sicherheit für unsere Polizistinnen und Polizisten, beispielsweise durch ABS, eine optimale Erkennbarkeit und einen ergonomischen Bedienkomfort für die polizeispezifischen Einbauten.” Dabei verwies der Innenminister auf das breite Einsatzspektrum, das von der Verkehrsüberwachung über die Eskortierung von Staatsgästen bis hin zur Begleitung mobiler Großveranstaltungen wie der BR-Radltour reicht. “Schon bei der diesjährigen Münchner Sicherheitskonferenz von 1. bis 3. Februar werden die BMW Motorräder ihre Qualitäten unter Beweis stellen”, betonte Herrmann. weiterlesen...

München: Zimmerbrand in Einzimmerapartment – Bewohner erleidet Verbrennungen

Einsatzfoto Feuerwehr München
Am Dienstagabend bemerkte eine Frau die Hilferufe ihres Nachbarn, dessen Einzimmerapartment ein Stockwerk über ihrer Wohnung in Flammen stand. Sie rief umgehend die Feuerwehr. 

Ein anderer Nachbar trat die Wohnungstüre ein und wollte den Mann retten. Dies gelang ihm aber aufgrund des dichten Rauches nicht. Einsatzkräfte der Feuerwehr München drangen, geschützt durch schweren Atemschutz, in die Wohnung im dritten Obergeschoss ein und retteten den Mann. Sie brachten den 65-Jährigen ins Freie und übergaben ihn dem Rettungsdienst. Die Besatzung des Notarztwagens Nymphenburg übernahm die Behandlung und brachte ihn mit Verbrennungen und einer Rauchgasvergiftung in eine Münchner Klinik. weiterlesen...

Samstag, 29. Dezember 2012

München: Verkaufszelt am Viktualienmarkt abgebrannt

In den frühen Freitag Morgenstunden am 28.12.2012 hatte ein Passant ein Feuer am Viktualienmarkt bemerkt und umgehend die Feuerwehr alarmiert. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte der Münchner Feuerwehr stand das circa vier mal zehn Meter große Verkaufszelt in Vollbrand. weiterlesen...

Donnerstag, 8. November 2012

Ausstellung „Die Münchner Polizei und der Nationalsozialismus“ - München

Vom 09.11. bis 30.12.2012 wird im Polizeipräsidium München die Ausstellung „Die Münchner Polizei und der Nationalsozialismus“ gezeigt. Die Ausstellung wurde mit der Unterstützung des Kulturreferats der Landeshauptstadt München/NS-Dokumentationszentrum vom Polizeipräsidium München erarbeitet. Im Jahre 2008 wurde durch den Münchner Polizeipräsidenten Prof. Dr. Wilhelm Schmidbauer der Arbeitskreis „Münchner Polizeigeschichte“ ins Leben gerufen. Eines der ersten Themen, mit denen sich die Beamtinnen und Beamten in ihrer Freizeit beschäftigten, war der Nationalsozialismus. Dabei sollten auch genauere Erkenntnisse über die Strukturen und Funktionsweisen des Polizeiapparats in der Zeit vor, während und nach der NS-Diktatur gewonnen werden. Die Aufarbeitung der eigenen Geschichte ist für die Münchner Polizei ein großes Anliegen. Sie ist unabdingbar, um immer aufmerksam zu bleiben gegenüber den Gefahren des politischen Extremismus von Rechts und Links. Wir leben heute in einer schnelllebigen Zeit. Aber von der Niederschlagung des Hitler-Putsches durch die Polizei bis zur Machtübernahme des Polizeipräsidenten Himmler vergingen keine zehn Jahre. Wie viel schneller könnte dies heute gehen im Zeitalter von Internet, social network und smartphone? Umso größer muss unsere Aufmerksamkeit sein. Denn gerade München war, wie keine andere Stadt, mit der Frühgeschichte und dem Aufstieg des Nationalsozialismus verbunden. Der 1933 hier eingerichtete Verfolgungs- und Unterdrückungsapparat, in dem die Gestapo und die Polizei eine tragende Rolle spielten, hatte in mancherlei Hinsicht „Vorbildfunktion“ für das gesamte Reich. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen der politisch-historischen Bildung und demokratischen Sensibilisierung aller Besucher und auch der Polizeibeamten dienen. Die in dieser Zusammenarbeit entstandenen Forschungsergebnisse werden nun mit dieser Ausstellung der Öffentlichkeit präsentiert. Thematisch gliedert sie sich in folgende Oberpunkte: Die Münchner Polizei und der Aufstieg des Nationalsozialismus in der Weimarer Republik Die Polizei als Herrschaftsinstrument des NS-Regimes Die Münchner Polizei nach 1945 Drei zentrale Botschaften sollen vermittelt werden: Es ist wichtig, sich bewusst zu machen, wie die Machtergreifung erfolgt ist, wie der Terrorapparat des NS-Regimes funktionierte und warum die Polizei die Menschenrechtsverletzungen nicht verhindert hat. Die NS-Zeit beweist, wie schutzbedürftig die demokratische Ordnung ist, für deren Erhalt die Polizei große Verantwortung trägt. Ein frühes und unparteiisches Eingreifen gegenüber Bedrohungen der Demokratie muss für die Polizei oberste Priorität haben. Leben und Gesundheit, Freiheit und Eigentum - diese Grundwerte der Menschen zu wahren ist Aufgabe der Polizei. Auf Grund der geschichtlichen Ereignisse muss dies gerade auch Aufgabe der Münchner Polizei sein. Um Grundrecht und Menschenwürde zu schützen, hat die Polizei wachsam zu sein gegenüber allen extremistischen Bestrebungen. Hierfür braucht sie die Hilfe der Bevölkerung.
Die Ausstellung befindet sich im historischen Rapportsaal des Polizeipräsidiums München (Zugang über den Haupteingang Ettstraße 2) und hat vom 09.11. bis 30.12.2012 jeden Dienstag bis Freitag von 10.00 bis 19.00 Uhr sowie am Samstag und Sonntag von 10.00 bis 16.00 Uhr geöffnet.

Dienstag, 6. November 2012

Wechseltrickbetrügereien vermehrt zur Anzeige gebracht - Warnhinweis der Polizei - München

Am Mittwoch dem 24.10.2012 begingen vermutlich die gleiche Täterin in zwei Apotheken in Untermenzing und Nymphenburg einen Betrug mittels Wechseltrick. In beiden Fällen wollte die Täterin Produkte für einen geringen Betrag kaufen und bezahlte mit einem 500-Euro-Schein. Nachdem ihr das Wechselgeld ausgehändigt worden war, gab sie die Produkte und das restliche Geld wieder zurück und erhielt in beiden Fällen ihren 500-Euro-Schein zurück. In beiden Apotheken wurde im nachhinein festgestellt, dass es der Frau gelungen war, jeweils 200 Euro des Wechselgeldes zu entwenden. Am nächsten Tag, gegen 16.30 Uhr, konnte eine Frau in einem Optikerladen in Haidhausen mit dem gleichen Trick wieder 200 Euro ergaunern. Einige Tage später, am 05.11.2012, wurden gleich drei Fälle von Wechselbetrug bekannt. Gegen 15.10 Uhr gelang es dabei einer unbekannten Täterin in einer Oberföhringer Apotheke mit einem 500-Euro-Schein 100 Euro zu stehlen und gegen 17.30 Uhr im Lehel mit einem 200-Euro-Schein etwa 50 Euro zu entwenden. Gegen 15.45 Uhr scheiterte eine Betrügerin mit dem Wechseltrick in einem Laden in Milbertshofen. Sie wollte mit einem 200-Euro-Schein Ware im Wert von 10 Euro bezahlen. Während des Bezahlvorgangs versuchte die Frau die Verkäuferin durch mehrfaches Reklamieren des Wechselgeldes mit angeblichem Zurückgeben der Ware zu verwirren. Ein aufmerksamer Kunde erkannte die Absichten der Frau und drohte mit der Polizei. Daraufhin verließ die Unbekannte ohne Ware den Laden in unbekannte Richtung.
Täterbeschreibung in den ersten drei Fällen:
Ca. 35 Jahre alt, 165 cm groß, ungepflegter Eindruck; die Geschädigten beider Apotheken am 24.10. gaben zu Protokoll dass es sich bei der Täterin vermutlich um eine schwangere Frau handeln würde.
Warnhinweis: Aufgrund der vorliegenden Fälle ist mit weiterem Auftreten der Wechselbetrügerinnen zu rechnen. Aus diesem Grund rät die Polizei beim Bezahlvorgang zur erhöhten Aufmerksamkeit. Bitte zählen Sie genau das Geld das Sie aushändigen und auch das, das Sie annehmen. Bei Verdacht bitte umgehend den Polizeinotruf 110 verständigen.
Zeugenaufruf: Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 65, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Montag, 5. November 2012

Fahrzeugbrand in einer Tiefgarage - Cabrio fängt feuer - Obersendlingen

Archivfoto
Mehrere Löschzüge waren am gestrigen Sonntag Abend dem 04.11.2012 in Obersendling im Einsatz. Die Brandmeldeanlage eines Hochhauses hatte Alarm ausgelöst. Geschützt durch Atemschutzgeräte erkundeten Einsatzkräfte in der stark verrauchten Tiefgarage die Ursache für den Feueralarm. Im zweiten Untergeschoss der Tiefgarage war ein Mercedes Cabrio in Brand geraten. Das Feuer konnte zügig unter Kontrolle gebracht werden. Die Sprinkleranlage in der Tiefgarage konnte eine Brandausbreitung auf weitere, dort geparkte Fahrzeuge verhindern. Verletzt wurde durch den Brand niemand. Mit einem Großlüfterfahrzeug wurde der entstandene Rauch aus dem Gebäude entfernt. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 20.000 Euro geschätzt. Zur Klärung der Brandursache ermittelt die Polizei. (wed)

Samstag, 3. November 2012

Schwerer Verkehrsunfall mit Pkw und Kleintransporter - A99 München

Foto: Feuerwehr München
Hohen Sachschaden und vier Verletzte forderte am gestrigen Freitag dem 02.11.2012 ein Unfall auf der A99, Fahrtrichtung Salzburg zwischen dem Allacher Tunnel und der AS Ludwigsfeld. In den Crash waren ein Audi A3, ein Lieferwagen Sprinter und ein Mitsubishi Geländewagen verwickelt. Der Kastenwagen und SUV stürzten bei dem Unfall auf die Seite. Keiner der Insassen war in den Fahrzeugwracks eingeklemmt. Großes Glück hatte der Fahrer des Audi, er konnte sein Fahrzeug unverletzt verlassen. Der Lenker des Sprinters sowie ein Beifahrer aus dem Geländewagen mussten mit leichten Verletzungen je mit einem Rettungswagen in Kliniken transportiert werden. Der Fahrer des Mitsubishi, sowie die schwangere Beifahrerin flog der Rettungshubschrauber Christoph 1 in eine Klinik. Sie waren mittelschwer verletzt, bzw. die Schwangere kam zur Kontrolle in ein Krankenhaus. Bis ein erstes Unfallfahrzeug zur Seite gezogen werden konnte war die Autobahn total gesperrt. Während der weiteren Bergungsmaßnahmen war nur eine Fahrspur freigegeben. Hier kam es im Ausflugs- und Berufsverkehr zu erheblichen Behinderungen. (hör)

Dienstag, 30. Oktober 2012

Küchenzeile in Vollbrand - keine Verletzten - München Pasing

Am Abend alarmierten Bewohner eines 13-stöckigen Wohnheims die Feuerwehr, da sie Brandgeruch bemerkten. Einsatzkräfte der Feuerwehr München gingen in den achten Stock vor, wo laut Mitteiler der Brandgeruch am deutlichsten wahrzunehmen war. Dort stellten sie bei der Kontrolle fest, dass die Eingangstür zu einer Wohneinheit heiß war. Nachdem ein Rauchvorhang gesetzt wurde verschafften sich die Einsatzkräfte Zugang zu der Wohnung und fanden dort eine Küchenzeile in Brand vor. Bei der Kontrolle des restlichen Gebäudes stellten die vorgehenden Feuerwehrleute eine Verrauchung der darüber liegenden Stockwerke fest und entrauchten diese mit einem Lüfter. Personenschäden sind glücklicherweise nicht zu beklagen. Bei dem Brand entstand nach vorläufigen Schätzungen ein Sachschaden von 70.000 Euro. Zur Brandursache übernimmt die Polizei die Ermittlungen.

Montag, 29. Oktober 2012

Fahrzeugführer erleidet epileptischen Anfall und kollidiert mit Pkw und entgegenkommender Trambahn – 1 Person schwer verletzt - Obergiesing

Foto: Polizei München
Am Samstag, 27.10.2012, gegen 15:20 Uhr, fuhr ein 37-jähriger Münchner mit seinem Pkw, BMW, die St.-Bonifatius-Straße stadteinwärts. Zum gleichen Zeitpunkt stand ein 47-Jähriger mit seinem Pkw, Ford Kugar, noch hinter einer Trambahn der Linie 17, welche an der Haltestelle Ostfriedhof in der St.-Bonifatius-Str. gerade den Fahrgastwechsel beendet hatte und nun ebenfalls stadteinwärts anfuhr. Als sich der 37-Jährige mit seinem BMW dem noch wartenden Ford des 47-Jährigen von hinten näherte, erlitt er nach bisherigen Erkenntnissen einen epileptischen Anfall. Er konnte seine Bewegungen nicht mehr kontrollieren, gab Vollgas und fuhr frontal in das Heck des stehenden Ford. Dieser wurde durch die Wucht des Aufpralls nach rechts auf den dortigen Gehweg geschleudert. Der BMW des 37-Jährigen setzte seine Fahrt weiter Richtung Kreuzung fort und stieß dort anschließend in die vordere linke Seite der ihm entgegenkommenden Trambahn, welche stadtauswärts fuhr. Durch den Unfall wurde der 37-Jährige schwer verletzt, er kam mit dem Rettungswagen zur stationären Behandlung in ein Münchner Krankenhaus. Weitere Personen wurden nicht verletzt. An dem BMW entstand Totalschaden, an der Trambahn und an dem Ford des 47-Jährigen entstand hoher Sachschaden. Die Gesamtschadenhöhe wird auf 44.000 Euro geschätzt. Der Straßenbahnverkehr musste für über 2 Stunden eingestellt werden, es wurde ein Schienenersatzverkehr eingerichtet. Im Fahrplan kam es zu erheblichen Verspätungen. Der Fahrzeugverkehr wurde an der Unfallstelle vorbeigeleitet, es kam zu leichten Behinderungen.

Pkw-Fahrerin biegt bei Rotlicht nach links ab und kollidiert mit entgegenkommenden Fahrzeug – 3 Personen leicht verletzt - Taufkirchen

Foto: Polizei München
Am Samstag, 27.10.2012, gegen 11:00 Uhr, stand eine 58-Jährige mit ihrem Seat Leon vor der Kreuzung an der Rosenheimer Landstraße/B 471 an der roten Ampel und wollte anschließend nach links auf die B 471 abbiegen. Zur gleichen Zeit stand ein 39-Jähriger aus Aying mit seinem Pkw, VW Touareg, ebenfalls an der roten Ampel, allerdings in südlicher Fahrtrichtung. Der 39-Jährige wollte anschließend geradeaus weiter Richtung Höhenkirchen fahren. Auf dem Beifahrersitz saß seine 6-jährige Tochter. Als die Ampel für den Geradeausverkehr auf Grün schaltete, fuhr sowohl der 39-Jährige als auch die 58-Jährige los. Die Seatfahrerin bog nach links ab, obwohl die Ampel für sie Rot zeigte. In der Mitte der Kreuzung stießen beide Fahrzeuge frontal zusammen. Alle Unfallbeteiligten wurden leicht verletzt und kamen mit dem Rettungsdienst in ein Münchner Krankenhaus zur ambulanten Behandlung. Am Seat der 58-Jährigen entstand Totalschaden, am VW des 39-Jährigen schwerer Sachschaden. Die Schadenshöhe beläuft sich auf ca. 25.000 Euro. Während der Unfallaufnahme musste die Rosenheimer Landstraße in südlicher Fahrtrichtung, sowie die B 471 in östlicher Fahrtrichtung für 1 ½ Stunden gesperrt werden. Der Verkehr wurde die Freiwillige Feuerwehr Taufkirchen geregelt und abgeleitet. Es kam zu leichten Verkehrsbehinderungen.

Samstag, 27. Oktober 2012

Sieben Verletzte durch Holzkohlegrill - Kohlenmonoxidvergiftung - München

Ein Rettungswagen wurde am Samstag Morgen dem 27.10.2012 zu einem Notfalleinsatz in ein Wohnhaus in Berg am Laim gerufen. In der Wohnung im 1. Stock des Anwesens befanden sich sieben Personen. Alle litten unter Kopfschmerzen, Übelkeit und Herzrasen. Vor Ort stellte sich schnell heraus, dass ein Holzkohlegrill Ursache der Beschwerden war. Die Besatzung des Rettungswagens reagierte schnell, lüftete sofort die Räumlichkeiten und forderte Verstärkung an. Am Vorabend wurde mit dem Holzkohlegrill auf dem Balkon gegrillt. Danach wurde der noch nicht erloschene Grill in der Wohnung abgestellt. Im Laufe der Nacht zogen sich die sieben Personen, drei Männer, drei Frauen und ein 11 Jahre altes Kind, Kohlenmonoxidvergiftungen zu. Mehrere Rettungswagen sowie ein Feuerwehr-Notarzt versorgten die Patienten und brachten sie in Krankenhäuser. Einsatzkräfte der Feuerwache Ramersdorf führten in der Wohnung Messungen durch. Die Lüftungsmaßnahmen der ersteintreffenden Rettungsdienstbesatzung hatte zu diesem Zeitpunkt bereits Erfolg gezeigt. In der Wohnung konnte mit den Messgeräten der Feuerwehr kein Kohlenmonoxid mehr nachgewiesen werden. Der Holzkohlegrill wurde auf dem Balkon abgestellt. Eine der Frauen, die schwanger ist, wurde nach der klinischen Untersuchung zur Feuerwache Ramersdorf gebracht. Dort wird sie in der ständig einsatzbereiten Taucherdruckkammer der Berufsfeuerwehr geschleust. Bei dieser Schleusung handelt es sich um eine Sauerstoffüberdruckbehandlung, mit dessen Hilfe die Kohlenmonoxidvergiftung therapiert werden kann. (fel)

Brand in Badezimmer - Bewohnerin erleidet Rauchgasvergiftung - München

In der Wohnung einer älteren Dame brannte es am Freitag dem 26.10.2012 in der Berg-am Laim-Straße in Müchen im Badezimmer. Ein Nachbar wurde auf das Unglück aufmerksam. Er versuchte die Frau aus der Wohnung zu retten. Das Vorhaben musste er aufgrund der starken Rauchentwicklung abbrechen. Erst der Feuerwehr gelang es, die Betroffene aus der Wohnung zu retten. Der Brand im Badezimmer im 3. Stock konnte schnell gelöscht werden. Aufgrund der starken Rauchentwicklung wurde das Gebäude durch die Feuerwehr geräumt. Nach Abschluss der Löscharbeiten konnten alle Bewohner wieder in ihre Wohnungen zurückkehren. Die ältere Dame wurde durch den Rettungsdienst und einen Feuerwehr-Notarzt vor Ort versorgt. Sie erlitt eine Rauchgasvergiftung und wurde in ein Krankenhaus gebracht. Den hilfsbereiten Nachbarn untersuchte der Notarzt ebenfalls. Er konnte Zuhause bleiben. Der Schaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf ca. 15.000 Euro. (fel)

Mittwoch, 24. Oktober 2012

Dramatische Szenen in Aubing - Geschwister in brennender Wohnung eingeschlossen - München

Ein Nachbar hatte als Erster das Feuer im im zweiten Stock des gegenüber liegenden Wohnhauses bemerkt, und sofort die Feuerwehr alarmiert. Das Wohnzimmer einer Fünf-Zimmer-Wohnung stand in Vollbrand. Die eigentliche Dramaturgie lag darin, dass sich zwei Geschwister in der Brandwohnung aufhalten sollten. Ohne jede Verzögerung begann die Suche nach den Kleinen. Im Kinderzimmer wurden die Feuerwehrmänner fündig, dort hatten sich der zehnjährige Bub und das zwölfjährige Mädchen in Sicherheit gebracht. Sie setzten den Kindern Fluchthauben auf und brachten sie ins Freie, wo sie schon vom Kindernotarzt der Feuerwehr erwartet und untersucht wurden. Sie und ein 10-monatiges Kleinkind aus einer Nachbarwohnung wurden anschließend mit leichten bis mittelschweren Rauchvergiftungen in Münchner Kliniken. Zeitgleich leiteten die Einsatzkräfte den Löschangriff über das Treppenhaus und über eine Drehleiter ein. Durch den Einsatz eines Rauchschutzvorhanges konnte das Treppenhaus rauchfrei gehalten werden. Jedoch entstand in der Brandwohnung erheblicher Sachschaden. Noch bevor die Feuerwehr am Brandobjekt eintraf, war die Mutter der Geschwister vom Einkaufen zurückgekehrt. Sie musste von Nachbarn daran gehindert werden, in die Brandwohnung zu stürmen. Somit konnte vermutlich Schlimmeres verhindert werden. (hör/Feuerwehr München)

Wohnungsbrand - Neun Personen gerettet - München

Fotos: Feuerwehr München
Gleich nach dem Anhalten vor der Einsatzadresse kam dem Einsatzleiter ein junger Mann entgegen, der sich als  Angehöriger einer Freiwilligen Feuerwehr zu erkennen gab, entgegen. Er berichtete, er habe bis zur Rauchgrenze im ersten Stockwerk alle anwesenden Bewohner durch Klopfzeichen auf den Brand im zweiten Obergeschoss aufmerksam gemacht. Zu diesem Zeitpunkt quoll dichter Rauch aus der Balkontüre der Ein-Zimmer-Wohnung. Noch während sich der Zugführer ein Bild vom Ausmaß machte, kam es zur Durchzündung und es bestand die Gefahr, dass die Flammen auf die darüber liegende Wohnung übergreifen könnten. Sofort wurde ein Löschangriff über eine Drehleiter und dasTreppenhaus eingeleitet. Nachdem immer mehr Bewohner auf ihren Balkonen erschienen, setzte die Feuerwehr die Drehleiter als Rettungsgerät ein. Insgesamt konnten fünf Personen zeitgleich mit zwei Drehleitern aus dem verrauchten Gebäude gerettet werden. Weitere vier Personen, geschützt durch Fluchthauben, brachten die Einsatzkräfte durch das stark verrauchte Treppenhaus in Sicherheit. Nach einer Kontrolle durch den Feuerwehr-Notarzt kamen insgesamt vier Erwachsene und ein Kind mit leichten Rauchvergiftungen zur Abklärung in Münchner Kliniken. Die Berg-am-Laim-Straße war während der Rettungs- und Löscharbeiten teilweise in beide Richtungen total gesperrt. Auch der Trambahnverkehr kam zum Erliegen. Die Brandwohnung ist total zerstört und unbewohnbar. Der Mieter war während der Löscharbeiten nicht anwesend. Das Treppenhaus und zwei weitere Wohnungen in den oberen Stockwerken wurden schwer in Mitleidenschaft gezogen. (hör/Feuerwehr München)

Tierische Notlage - Eichhörnchen aus Gullydeckel befreit - München

Fotos: Feuerwehr München
Wie das Eichhörnchen sich in dem Gullydeckel am Dienstag dem 23.10.2012 gegen 17:15Uhr verfing ist der Feuerwehr nicht bekannt. Tatsache war allerdings, dass Passanten die Einsatzkräfte verständigten, als sie den Kopf des Tieres aus dem Deckel ragen sahen. Nachdem erste Versuche den Nager noch vor Ort mit Wasser und Seife aus seiner misslichen Lage zu befreien scheiterten, beschlossen die Einsatzkräfte den Deckel zusammen mit dem Tier auf den Hauptfeuerwache zu bringen. Gleichzeitig traf dort ein Tierarzt der Tierrettung München e.V. ein, welcher die tierärztliche Versorgung übernahm. Zusätzlich gab der Münchener Eichhörnchen Schutz e.V. telefonisch wertvollen Rat.Mit einem Spezialwerkzeug, das für Notfälle dieser Art auf der Feuerwache vorgehalten wird, konnte das Eichhörnchen behutsam aus der Zwangslage befreit werden. Oft genug scheitern diese Befreiungsversuche einfach daran, dass Eichhörnchen nicht sehr stressresistent sind und noch während der Arbeiten versterben. Trotzdem konnte das Tier lebend in die Tierklinik in Schwabing zur weiteren Versorgung gebracht werden. Der defekte Kanaldeckel wurde von der Kanalwache ersetzt. (wel/Feuerwehr München)


Sonntag, 21. Oktober 2012

Kind erleidet lebensgefährlichen Spannungsüberschlag - München

Archivfoto
Ein 10 jähriger Junge spielte am heutigen Sonntag Mittag dem 21.10.2012 mit zwei Freunden auf dem Bahngelände in der Schäftlarnstraße. Dabei kletterte er auf einen dort stehenden Waggon und näherte sich der stromführenden 15.000V Leitung. Plötzlich bildete sich ein Lichtbogen und traf den Jungen. Durch die Wucht des Spannungsüberschlages stürzte der schwerstverletzte Junge aus ca. vier Metern Höhe ab. Mit lebensgefährlichen Verbrennungen und Verletzungen transportierte ihn der Rettungsdienst gemeinsam mit dem Kindernotarzt in den Schockraum einer Münchner Kinderklinik. Die Polizei hat die Ursachenermittlung aufgenommen. (kai)

Tragischer Verkehrsunfall - Taxi prallt auf defekten Bus - München

Aufgrund eines technischen Defekts blieb heute in den frühen Morgenstunden dem 21.10.2012 ein leerer Reisebus direkt im Abzweigungsbereich liegen. Kurz darauf prallte ein vollbesetztes Taxi in das Busheck. Bei Ankunft der Feuerwehr lagen bereits alle vier Insassen und der Taxifahrer außerhalb des Pkw am Boden. Die beiden weiblichen Insassen erlitten bei dem Unfall schwerste Schädel-Hirn-Traumata. Die Verletzungen der 23 jährigen Frau waren so schwer, dass noch vor Ort Reanimationsmaßnahmen eingeleitet werden mussten. Sie verstarb wenig später in der Klinik. Auch die Verletzungen der 17 jährigen waren derart schwer, dass sie sofort in den Schockraum einer Münchner Klinik transportiert wurde. Die zwei jungen Männer aus dem Taxi zogen sich bei dem Unfall mittelschwere Verletzungen zu. Der 58 jährige Taxifahrer erlitt bei dem Aufprall ein schweres Bauchtrauma. Alle drei wurden nach ambulanter Behandlung in verschiedene Kliniken gefahren. Da der Bus und das Taxi nach dem Unfall Feuer fingen, wurden parallel zu den Rettungsdienstmaßnahmen die Brandbekämpfung eingeleitet. Mehrere Trupps unter schwerem Atemschutz löschten mit zwei Schaumrohren das Taxi und den Bus ab. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Bei dem Unfall entstand ein Sachschaden von ca. 400.000 Euro.

Schwerer Betriebsunfall - Finger abgetrennt - Wiggensbach

In einem Kunststoff verarbeitenden Betrieb griff ein 32jähriger Arbeiter reflexartig in einen Ventilator, der zum Kühlen einer Maschine benötigt wird, weil ein Notizzettel von dem Gerät angesaugt wurde und er den Zettel ergreifen wollte. Dabei wurden ihm von dem Ventilator zwei Finger abgetrennt, da wegen einem Defekt an diesem Gerät zuvor die Schutzabdeckung entfernt worden war. Der Verletzte wurde in eine handchirurgische Klinik in München eingeliefert.

Donnerstag, 18. Oktober 2012

Aus angebranntem Essen wird Küchenbrand - Pkw versperrt Rettungsweg - München

Eine Bewohnerin im dritten Obergeschoss, eines neunstöckigen Wohnhauses, hatte ihr Mittagessen am gestrigen Mittwoch dem 17.10.2012 auf dem Herd vergessen. Wegen der starken  Rauchentwicklung rief sie im Flur um Hilfe, worauf ein alarmierter Nachbar die Feuerwehr rief. Bei der Flucht aus dem Haus warnten die Beiden die Nachbarn und forderten sie zum Verlassen des Hauses auf. Dies erwies sich jedoch als Fehler, weil das Treppenhaus wegen der offenstehenden Wohnungstüre verraucht war und sich deshalb zwei der Bewohner eine leichte Rauchvergiftung zu zogen. Die Einsatzkräfte öffneten sofort die Rauchabzugsanlage und gingen über das Treppenhaus zur Brandwohnung vor. Das angebrannte Essen hatte sich in der Zwischenzeit zu einem ausgewachsenen Küchenbrand entwickelt. Mit einem C-Rohr konnten die Flammen schnell gelöscht werden. Bei dem Brand entstand ein ca. 50.000 € hoher Sachschaden. Hätte bei dem Brand eine Drehleiter zum Einsatz gebracht werden müssen, wäre es zu einer lebensgefährlichen Verzögerung gekommen, da die Feuerwehrzufahrt durch einen parkenden Pkw verstellt war. Dieser musste erst abgeschleppt werden. (hör)