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| Foto: Polizei München |
Am Samstag, 27.10.2012, gegen 15:20 Uhr, fuhr ein 37-jähriger Münchner
mit seinem Pkw, BMW, die St.-Bonifatius-Straße stadteinwärts. Zum
gleichen Zeitpunkt stand ein 47-Jähriger mit seinem Pkw, Ford Kugar,
noch hinter einer Trambahn der Linie 17, welche an der Haltestelle
Ostfriedhof in der St.-Bonifatius-Str. gerade den Fahrgastwechsel
beendet hatte und nun ebenfalls stadteinwärts anfuhr. Als sich
der 37-Jährige mit seinem BMW dem noch wartenden Ford des 47-Jährigen
von hinten näherte, erlitt er nach bisherigen Erkenntnissen einen
epileptischen Anfall. Er konnte seine Bewegungen nicht mehr
kontrollieren, gab Vollgas und fuhr frontal in das Heck des stehenden
Ford. Dieser wurde durch die Wucht des Aufpralls nach rechts auf den
dortigen Gehweg geschleudert. Der BMW des 37-Jährigen setzte
seine Fahrt weiter Richtung Kreuzung fort und stieß dort anschließend in
die vordere linke Seite der ihm entgegenkommenden Trambahn, welche
stadtauswärts fuhr. Durch den Unfall wurde der 37-Jährige schwer
verletzt, er kam mit dem Rettungswagen zur stationären Behandlung in ein
Münchner Krankenhaus. Weitere Personen wurden nicht verletzt. An
dem BMW entstand Totalschaden, an der Trambahn und an dem Ford des
47-Jährigen entstand hoher Sachschaden. Die Gesamtschadenhöhe wird auf
44.000 Euro geschätzt. Der Straßenbahnverkehr musste für über 2
Stunden eingestellt werden, es wurde ein Schienenersatzverkehr
eingerichtet. Im Fahrplan kam es zu erheblichen Verspätungen. Der
Fahrzeugverkehr wurde an der Unfallstelle vorbeigeleitet, es kam zu
leichten Behinderungen.
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