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Montag, 19. August 2013

Kempten - Verkehrsbehinderungen durch Stromausfall

Symbolfoto
Am Montag kurz vor 12 Uhr wurde ein Stromausfall im südlichen Bereich von Kempten bei der Polizei bekannt. Derzeit kommt es zu deutlichen Verkehrsbehinderungen, da auch die Ampeln vom Stomausfall betroffen sind. Seitens des Stromversorgers wird an der Fehlerbehebung gearbeitet. Die voraussichtliche Dauer der Störung ist derzeit noch nicht absehbar.

Freitag, 9. November 2012

Verkehrsunfall durch Ampelausfall - 2 leicht verletzte - Sonthofen

Am Donnerstagvormittag dem 08.11.2012 kam es zu einem überörtlichen Stromausfall, welcher eine Vielzahl von Ampelanlagen betraf. So gingen auch entlang der B308 an allen Ampeln die Lichter aus. Zu diesem Zeitpunkt fuhr gerade eine 42-jährige Pkw-Fahrerin, von Burgberg kommend, auf die Brüchlekreuzung zu. Die Frau missachtete die dann geltenden Verkehrszeichen und fuhr ungebremst in die Kreuzung ein. In diesem Moment kam gerade eine 76-jährige Pkw-Fahrerin aus Richtung Bad Hindelang angefahren. Es kam zu einem Zusammenstoß bei dem das unfallverursachende Fahrzeug gegen einen Ampelmasten geschleudert wurde. Bei dem Unfall wurden beide Frauen leicht verletzt. Es entstand ein Schaden von 15000 Euro. Besonders bedanken möchte sich die Polizei bei einem namentlich nicht bekannten Soldaten, der bis zum Eintreffen der Rettungskräfte hervorragend die Verkehrsregelung übernommen hatte. Bis zur Behebung der Störung wurden anschließend diese sowie die anderen Kreuzungen auf der B308 durch die Polizei von Hand geregelt.

Donnerstag, 25. Oktober 2012

Ortsteile ohne Strom - Landwirt beschädigt Strommast - Rot an der Rot

Weil ein Landwirt beim Silageaufladen auf einer Wiese bei Rot an der Rot aus Unachtsamkeit gegen einen Strommasten fuhr, kam es am Mittwoch dem 24.10.2012 gegen 18.30 Uhr zu einem zirka einstündigen Stromausfall in mehreren Ortsteilen. Der Strommasten knickte durch den Anstoß eines Ladewagens beim Rückwärtsfahren um und blieb in Schräglage stehen. Mitarbeiter der ENBW mussten den Schaden beheben. Die Feuerwehr Rot an der Rot sicherte die Gefahrenstelle ab. (Eingefügt: am)

Samstag, 13. Oktober 2012

Katastrophenschutzübung im Landkreis Neu-Ulm

Landrat Erich Josef Geßner
Am Freitag dem 12.10.2012 ist das passiert, wovor sich viele Menschen fürchten. Um 18:45Uhr brach das komplette Stromnetz im Landkreis Neu-Ulm zusammen und es ging nichts mehr. Das war die Meldung zur diesjährigen Katastrophenschutzübung. Die Übung wurde in verschiedenen Szenarien absolviert. Alle Bilder von den Übungen finden Sie hier
Szenario 1:
Die Alarmmeldung bei der ILS lautete Stromausfall im Landratsamt Neu-Ulm. Zwei Personen stecken im Aufzug fest. Daraufhin wurden die ehrenamtlichen Feuerwehrleute alamiert. Sie befreiten die Personen aus dem Aufzug und sicherten die Stromversorgung. Im Keller des Landratsamtes wurde der Führungsstab für Katastrophenschutz zusammengerufen. Landrat Erich Josef Geßner rufte den Notstand für den Landkreis Neu-Ulm aus. Im Krisenteam sind unter anderem Führungskräfte von Feuerwehr, Polizei, Rettungsdienst, Thw, Bundeswehr und Lebensmittelsicherung. Insgesamt sind 40 ehrenamtliche Mitarbeiter im Katastrophenschutzteam, die die Leitung von Einsätzen übernehmen.

Szenario 2:
Alarmmeldung: Stromausfall auf einer Jugendparty im Gymnasium. Durch den plötzlichen Stromausfall gerieten die Jugendlichen in der Turnhalle in Panik und verletzten sich dabei. Die Feuerwehr und Polizei leisteten sofort erste Hilfe bei den verletzten und beruhigten die anderen Jugendlichen. Zusätzlich wurde auch das Seelsorgerteam vom BRK alamiert. Nach ca. 30min konnte der Strom wieder hergestellt werden. Desweiteren gab es eine Meldung, das 3 Jugendliche aus der Turhalle geflüchtet sind und in Richtung Donau laufen. Diese Jugendlichen rutschten dann die Böschung hinab und fielen in die eiskalte Donau. Daraufhin wurde dann die Wasserwacht alarmiert und rettete die jugendlichen. Insgesamt waren ca. 100 jugendliche bei dem Szenario mit dabei.

Szenario 3:
Alarmmeldung: Zug mit Lkw an Bahnübergang zusammengestoßen in Wullenstetten. Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei wurden durch die ILS alarmiert. Beim eintreffen der Rettungskräfte wurde festgestellt das der Zug mit 150 Personen besetzt war und der Lkw ein Gefahrengut Lkw war. Der Lkw hatte Salpetersäure in Fässern geladen. Daraufhin wurde die Gefahrenschutzeinheit der Feuerwehr und das Thw nachalarmiert. Die Feuerwehr öffnete den Zug um sich eine Lageübersicht zu verschaffen. Beim betreten des Zuges stellten Sie fest, das es sehr viele verletzte Personen gibt, teils mit schweren Verletzungen. Die Feuerwehr borg die Verletzten Personen und übergab Sie den Rettungskräften. Die Verletzten wurden dann in die Gemeinschaftshalle nach Witzighause gebracht. Die Einsatzleitung vor ort übernahm Herr Wild.

In den anderen Gemeinden wurden die Feuerwehren angewiesen Notstrom zu erzeugen und die Bevölkerung immer wieder zu verständigen. Die Bevölkerung brauchte aber keine Angst zu haben, wenn es wirklich einen Einsatz gegeben hätte. Umliegende Feuerwehren und Rettungskräfte standen dafür in Alarmbereitschaft und hätten jeder Zeit im Ernstfall helfen können. Laut den Führungskräften sind alle Szenarien erfolgreich gemeistert wurden. Solche Übungen werden laut Landratsamt aller 5 Jahre durchgeführt um die Einsatzkräfte und den Ablauf zu trainieren.