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Dienstag, 9. Juli 2013

Die DLRG Memmingen/Unterallgaeu freut sich über erfolgreiche Bayerische Meisterschaft! Foto: DLRG Memmingen
Zweimal Gold, viermal Silber und zwei Bronzemedaillen, so lautet die stolze Bilanz der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft Memmingen/Unterallgäu bei den diesjährigen Bayerischen Meisterschaften im Rettungsschwimmen im oberbayerischen Waldkraiburg. Die Rettungsschwimmer aus Memmingen und dem Umland landeten damit weit vorne in der Medaillenwertung.
Der Samstag der Meisterschaften stand ganz im Zeichen der Einzelwettbewerbe im Rettungsschwimmen. Die 297 Einzelstarter aus ca. 50 Ortsverbänden ermittelten in verschiedenen Disziplinen ihre Besten. Von Anfang an ließen die späteren Sieger Stephanie Sprick (Altersklasse 25) und Gerhard Knussmann (Altersklasse 65) keinen Zweifel an ihrem Siegwillen. Jeweils in drei Disziplinen, die die vielseitigen Anforderungen an einen Rettungsschwimmer wiederspiegeln, mussten sie ihr Können unter Beweis stellen. Herausragend Stephanie Sprick in der Disziplin 100m Retten einer Puppe mit Flossen. Hier war sie 15 Sekunden schneller wie die nächstplatzierte Sportlerin. Die beste Punktzahl (berechnet am aktuellen Weltrekord) blieb Gerhard Knussmann in der Disziplin 50m kombiniertes Schwimmen vorbehalten. Mit Maximilian Schupp (Altersklasse 15/16), Tobias Weimer (Altersklasse 30), Anette Stark (Altersklasse 45) und Anton Wiedergrün (Altersklasse 55) stellt die DLRG Memmingen/Unterallgäu zudem vier bayerische Vizemeister.
Am Sonntag gingen 137 Mannschaften, bestehend aus mindestens 4 Personen, an den Start. Hier lief es nicht ganz so gut wie erhofft. Mit den Jungs der Altersklasse 17/18 und der Mannschaft der aktiven Rettungsschwimmer in der Altersklasse 200 sicherten sich zwei Mannschaften der Memminger Wasserretter einen Platz auf dem Treppchen. Maximilian Schupp, zusammen mit seinen Mannschaftkameraden Sascha Braig, Lukas Braun, Sebastian Hölzle und Johannes Stark landeten auf Platz drei. Ebenfalls auf Platz drei die aktiven Wasserretter Rudolf Hänsel, Ralph Hübner, Gerhard Knussmann und Anton Wiedergrün. Knapp geschlagen die Frauen in der offenen Altersklasse. Hier landeten die Memmingerinnen nach fünf Disziplinen auf Platz vier, wobei zwischen Platz zwei und Platz fünf nur vierzig Punkte, entsprechend knapp vier Sekunden, lagen.
Wer wollte konnte außerdem in den Wettkampfpausen an den Bastelworkshops beim gleichzeitig stattfindenden Landesjugendtreffen und am Niedrigseilgarten teilnehmen. So kam auch der Spaß für die gut 40 Teilnehmer der DLRG Memmingen/Unterallgäu nicht zu kurz. Neben Workshops gab es Actionspiele und Partys, an denen die Rettungsschwimmer teilnahmen. Bei über 1.000 Teilnehmern an dem Wochenende wurden auch viele neue Bekanntschaften geknüpft. (Quelle: DLRG Memmingen – Jürgen Bonnemann)

Bad Wörishofen: Obduktion - 56-jährigen Mann tot aus Fischweiher geborgen

Symbolfoto
Die Obduktion des tot in einem Fischweiher vorgefundenen Mannes ergab, dass dieser durch Ertrinken zu Tode kam. Am Donnerstag Abend, 04.07.2013, fand eine Frau ihren Ehemann tot in einem Fischweiher vor, nachdem sie auf einem Freizeitgrundstück der Familie nach ihm gesucht hatte. Die Beamten des Kriminaldauerdienstes hatten zur Klärung der genauen Todesumstände eine Obduktion angestrebt. Diese hat nun ergeben, dass der 56 Jährige ertrunken ist. Hinweise auf ein Fremdverschulden am Tod des aus Kaufbeuren stammenden Mannes hat die Obduktion nicht ergeben. Die Kripo Memmingen versucht nun, die näheren Umstände des Unglücks zu ermitteln.

Mittwoch, 30. Januar 2013

DLRG Memmingen – Eistauchübung im Baggersee bei Attenhausen

Ein starkes Team – DLRG Eisrettungsübung / Foto: Krivacek

Eisig waren die Temperaturen in den letzten Tagen, viele Seen hatten eine gefährlich dünne Eisschicht gebildet. Für die Eisrettunsgübung der DLRG Memmingen ideale Übungsvoraussetzung. Wir begleiteten die Taucher an den Baggersee bei Attenhausen.
Die Mannschaft der Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft Memmingenrückte mit zwei Fahrzeugen und einem Rettungsboot aus. Am Treffpunkt angekommen, wurden erst einmal die Aufgaben und Verantwortungsbereiche besprochen. Nach dem organisatorischen Teil ging es jetzt in die Praxis. Die Taucheranzüge wurden angelegt, die Ausrüstung ein letztes mal kontrolliert. Mit den Worten “Auf geht’s zum Einbrechen”, wurde die Mannschaft Richtung Ufer geschickt. Vor allem die Jugendlichen freuten sich bei der Übung in das Eis einbrechen zu dürfen.

Ins Eis einbrechen mal anders

Obwohl der See zugefroren war und eine dünne Schneedecke eine trügerische Sicherheit suggerierte, war es für die Einsatzkräfte nicht schwer das Eis zu brechen. Für die Nachwuchstaucher eine wichtige Erfahrung, sie sollten bei der heutigen Übung Routine und Sicherheit im Eistauchen bekommen. Gesichert von mehreren Leinenführern am Ufer, zerbrachen Sie die Eisfläche und bereiteten die Tauchgänge vor. Doch nicht nur unter Wasser auch über dem Wasser übten die DLRG das richtige Vorgehen in Einsatzlagen. So robbten sich die Jugendlichen bäuchlings über die dünne Eisfläche. Anschließend ging es dann für Tauchlehrer und die zwei Tauchlehrlinge abwechselnd in das eiskalte Nass und unter die Eisdecke. Wichtig für die Nachwuschsretter, die Orientierung behalten und nicht in Panik geraten.

Zugefrorene Gewässer stellen immer ein Risiko dar

Die Übung zeigte eindrucksvoll wie trügerisch die vermeintlich “dicke” Eisschicht auf den Seen sein kann. Ohne große Kraft war es den professionellen Rettern des DLRG möglich in das Eis einzubrechen. Ist ein Eisläufer erst einmal in durch das Eis gebrochen, sind die Chancen aus eigener Kraft zurück auf die Eisfläche zu kommen sehr gering. Das eiskalte Wasser, die schwere Winterkleidung und der Schreck können binnen kürzester Zeit jegliche Kraft aus dem Körper ziehen. Sollten Sie einen Eisunfall beobachten wählen Sie SOFORT die 112 und versuchen Sie dann mit Hilfe weiterer Personen (sofern möglich) der eingebrochenen Person zu helfen. WICHTIG! Bringen Sie sich dabei nicht selber in Gefahr nutzen sie Äste, Stämme, Leitern und andere Gegenstände um an die eingebrochene Person zu kommen.
Das Fazit dieser Übung: Sollten Sie schnelle Hilfe im Wasser brauchen, ist die DLRG Memmingen eine perfekte Gruppe um Ihnen zu helfen.

Sonntag, 9. Dezember 2012

Memmingen: Ungewöhnlicher Einsatzauftrag – Einsatztaucher sind gefordert

Foto: Jürgen Bonnemann / DLRG
Zu einem ungewöhnlichen “Einsatz” ausgerückt sind unsere Einsatztaucher. Bei Temperaturen unter Null hieß es trotzdem ab ins kühle Nass. Was war passiert? Eine Memminger Firma hatte Probleme im Wasserdepot für ihre Sprinkleranlage. In der rund 1500m³ fassenden Anlage war an einem Rückschlagventil eine Undichtigkeit aufgetreten. Um nicht umsonst die komplette Anlage stillzulegen und das Wasser abzulassen, wurden unsere Einsatztaucher hinzugezogen. weiterlesen...

Donnerstag, 25. Oktober 2012

Gleiche staatliche Anerkennung für alle ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer - Neue staatliche Auszeichnungen durch Ehrenzeichengesetz

Foto: Gerd Seidel / wp
Innenminister Joachim Herrmann hat heute im Bayerischen Landtag den Entwurf zu einem Feuerwehr- und Hilfsorganisationen-Ehrenzeichengesetz vorgestellt. Mit ihm sollen alle ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer der Hilfsorganisationen bei den staatlichen Ehrungen gleichgestellt werden. "Wir müssen das ehrenamtliche Engagement unserer vielen Helferinnen und Helfer in den Hilfsorganisationen auch gleichermaßen würdigen", so Herrmann. "Sie alle verdienen dieselbe staatliche Anerkennung und Auszeichnung." Seit vielen Jahren werden in Bayern staatliche Ehrenzeichen für langjährige Dienstzeiten und besondere Verdienste nur den Mitgliedern der Feuerwehren und des Bayerischen Roten Kreuzes verliehen. Mit dem heute vorgestellten Gesetzentwurf soll diese Möglichkeit auf alle katastrophenpflichtigen, im Rettungsdienst mitwirkenden freiwilligen Hilfsorganisationen erweitert werden. Zu den neu aufgenommenen Hilfsorganisationen gehören der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB), die Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH), der Malteser Hilfsdienst (MHD), die Deutsche-Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) sowie der Landesverband Bayern des Technischen Hilfswerks (THW). Das Ehrenzeichen soll es nach dem Gesetzentwurf künftig für 25-jährige und 40-jährige aktive ehrenamtliche Dienstzeit und das Steckkreuz für besondere Verdienste geben. Joachim Herrmann: "Wir können in Bayern fest auf unsere Ehrenamtlichen zählen. Von den rund 470.000 Einsatzkräften der nicht polizeilichen Gefahrenabwehr sind bei uns 450.000 ehrenamtlich in Feuerwehren, Hilfsorganisationen und im Technischen Hilfswerk engagiert. Das zeigt: Das Ehrenamt ist ein wichtiger Pfeiler unserer Gefahrenabwehr. Alle Helferinnen und Helfer sollen durch das staatliche Ehrenzeichen eine weitere Anerkennung ihrer hervorragenden Dienste erhalten." Das Ehrenzeichengesetz soll möglichst noch in diesem Jahr vom Landtag beschlossen werden und dann am 1. Januar 2013 in Kraft treten. (Eingefügt: am)

Sonntag, 14. Oktober 2012

Volles Programm für Einsatzkräfte vom DLRG Memmingen

Ereignisreich startete der Oktober für die Einsatzkräfte der DLRG Memmingen/Unterallgäu. Gleich drei „Einsätze“ innerhalb von vier Tagen galt es zu bewältigen. Am 2.10. geht eine erste Lagemeldung zur bayernweiten Zivil- und Katastrophenschutzübung „Bavaria 2012“ am 6.10. beim Leiter Einsatz, Anton Wiedergrün, ein. Die Koordinierungsstelle des Landesverbandes beauftragt darin die Bezirke, ihre Wasserrettungszüge in namentlicher Besetzung zu melden.  Als Teileinheit des Wasserrettungszuges Schwaben II ist auch der Tauchtrupp der DLRG Memmingen/Unterallgäu hierzu aufgerufen. Mitten in die Vorbereitungen platzt dann ein Einsatz für die Schnelleinsatzgruppe. Am Feiertag, 3.10., werden die Wasserretter  um 8:44 Uhr zu einem Einsatz in Bad Grönenbach alarmiert. Passanten haben dort in einem Bach eine treibende Person gesichtet. Die zehn anwesenden Einsatzkräfte müssen letztlich aber nicht ausrücken, da die treibende Person sich zwischenzeitlich als Treibholz herausgestellt hat. Weitere Lagemeldungen der Koordinierungsstelle des LV werden  ebenfalls noch am 3.10. und an den Folgetagen empfangen und müssen abgearbeitet werden. Schließlich erfolgt am 5.10. ein Marschbefehl für den Tauchtrupp zum Treffpunkt des Wasserrettungszuges Schwaben II und weiter zum Übungsgelände nach Roth. In Sollstärke, insgesamt sechs Personen (Truppführer, Taucher, Bootsführer, KatS-Helfer), ist die DLRG Memmingen/Unterallgäu vertreten. Angenommenes Übungsszenario ist ein großflächiges Hochwasser. Nach der Anfahrt (Kolonnenfahrt mit Blaulicht) werden die Wasserrettungszüge in den Bereitstellungsraum beordert. Später werden die Boote zu Wasser gelassen und verschiedene Einsatzaufträge abgearbeitet. Ein Taucheinsatz wird dem hiesigen Tauchtrupp nicht zugeordnet. Dafür sind mit unserem Rettungsboot verschiedene Absicherungsmaßnahmen zu treffen. Beeindruckt von der Leistungsfähigkeit der DLRG Bayern zeigt sich der Staatsminister des Innern, Joachim Herrmann, der sich hierüber direkt vor Ort einen Eindruck verschafft. Weitere Einzelheiten der „Bavaria 2012“ sind auf den Internetseiten des Landesverbandes Bayern (bayern.dlrg.de/presse/faktenblaetter.html) zu finden. Neben der Großübung der 14 bayerischen Wasserrettungszüge der DLRG mit insgesamt über 800 ehrenamtlichen Helfern, findet  am gleichen Tag auch eine Katastrophenschutzvollübung im Landkreis Günzburg statt. Hierfür haben die dortigen Kollegen die DLRG Memmingen/Unterallgäu um Unterstützung gebeten. Zu dieser Übung werden sechs Einsatzkräfte entsandt. Ein Güterzug mit Arbeiterwaggon (besetzt mit rund 30 Arbeitern) ist mit einem vollbesetzten Kleinbus kollidiert. Eine rund 15 Personen starke Joggergruppe wird zudem von herumfliegenden Teilen verletzt. Weiter könnten Personen in die an der Unglückstelle vorbeiführende Mindel geschleudert worden sein. So das Szenario, dass die rund 350 Helfer abzuarbeiten haben. „Schon eine halbe Stunde nach ihrer Alarmierung tauchen drei unerschrockene DLRG-Helfer in die eiskalte Mindel und können nach rund zwanzig Minuten drei Personen aus der Mindel retten.“ (Mittelschwäbische Nachrichten). Hierbei waren auch unsere Einsatzkräfte beteiligt. Der Leiter Einsatz, Anton Wiedergrün, freute sich, dass sowohl die „Bavaria 2012“ in Sollstärke besucht, als auch den Kollegen im Landkreis Günzburg gleichzeitig personelle Unterstützung gewährt werden konnte. Zudem wurde auch die Einsatzbereitschaft der Schnelleinsatzgruppe in dieser Zeit durch verbleibende DLRG-Wasserrettungskräfte aufrecht erhalten. (DLRG Jürgen Bonnemann)

Montag, 8. Oktober 2012

Große Katastrophenschutzübung rund um Gundremmingen

Foto: locally.de/riz
Um Punkt 9 Uhr heulten in und um Gundremmingen die Sirenen der Feuerwehren. Nur Minuten später fuhren aus allen Himmelsrichtungen Einsatzfahrzeuge in ein Waldstück nahe dem Kernkraftwerksgelände. Ein umfangreiches Übungsszenario erwartete die Helfer vor Ort.
Angenommen wurde ein Unfall zwischen einem Güterzug mit angekoppelten Personenwagen und einem Kleinbus an einem Bahnübergang kurz hinter dem Bahnhof Offingen. In beiden Fahrzeugen befanden sich ca. 39 Personen, der Zug hatte mehrere Liter Kerosin geladen. Um 08.55 lief der erste Notruf in der Integrierten Leitstelle Donau-Iller auf: „Vor 5 Minuten ist an einem Bahnübergang kurz hinter dem Bahnhof Offingen in Richtung Kernkraftwerk Gundremmingen ein Güterzug an dem ein Arbeitswaggon angekoppelt ist mit einem VW Bus zusammengestoßen, Waggons sind umgestürzt, es brennt, viele Verletzte“. Aufgrund dieser Meldung löste die Leitstelle Alarm mit dem Stichwort „Verkehrsunfall mit Zug – Massenanfall von Verletzten“ aus. Wichtig war den Übungsleitern vor allem die Zusammenarbeit und Absprache der unterschiedlichen Hilfsorganisationen. Einsatzkräfte des BRK, Wasserwacht, Feuerwehr, Polizei, THW und DLRG mussten Hand in Hand zusammenarbeiten um das Übungsziel zu erreichen. Grandiose Arbeit leisteten in diesem Zusammenhang die Spezialisten der Notfalldarstellung. Die zahlreichen Opfer wurden authentisch geschminkt und spielten die ihnen zugetragenen Rollen sehr überzeugend. Für die ersten Einsatzkräfte an der Übungsstelle besonders fordernd war neben den vielen Verletzten, der unübersichtlichen Lage und den umherirrenden Unfallopfern auch der Stress. Dieser wurde vor allem durch die Verletztendarsteller auf ein hohes Maß gebracht. Wichtig war die strukturierte und geordnete Vorgehensweise. Nach der Erkundung und einem ersten Lageüberblick wurden die Verletzten gesichtet und nach ihrem Verletzungsgrad behandelt. Während die Feuerwehren die technische Rettung der Eingeklemmten und den Brandschutz übernahm, sicherte das THW den Zug ab und unterstütze den Rettungsdienst sowie die Feuerwehr bei der Rettung. Die Einsatzkräfte der DLRG mussten unterdessen in der nahen Mindel drei ins Wasser geschleuderte Personen retten. Im mehrere Kilometer entfernten Führungsraum der Führungsgruppe Katastrophenschutz im Landratsamt Günzburg, wurden alle Lagemeldungen erfasst und an den Krisenstab weitergegeben. In enger Abstimmung mit den Abschnittsleitern an der Einsatzörtlichkeit und der Örtlichen Einsatzleitung, wurden die nächsten Schritte abgestimmt und entsprechend weitere Kräfte nachalarmiert. Dies wurden gegen 11 Uhr notwendig, da im Übungsszenario davon ausgegangen wurde, dass große Mengen des Kerosins in die nahe Mindel und Donau gelaufen waren. Mit Booten wurde im Bereich der Donau eine große Ölsperre ausgebracht um das Kerosin aufzufangen. Nach fünf Stunden intensiver Arbeit wurde durch die Übungsleitung „Übungsende“ verkündet. Viele erschöpfte Helfer konnten sich das Lob für ihre gute Arbeit von der Übungsleitung abholen.
Auch wenn sich durch die Sperrung der Staatsstraße 2025 bei Gundremmingen für die Verkehrsteilnehmer gewisse Unannehmlichkeiten ergeben haben, ist es dennoch sehr wichtig, dass derartige Übungen durchgeführt werden, um die Zusammenarbeit mit den Hilfskräften und den Organisationen zu üben und zu verbessern. Die Bürger im Landkreis Günzburg und vor allem im Bereich Gundremmingen können sicher sein, dass Ihre Hilfskräfte für einen realen Ereignisfall gut gerüstet sind. Das Team um locally bedankt sich bei Herrn Markus Eckhardt vom BRK Kreisverband Günzburg für die freundliche und kompetente Betreuung vor Ort. Wir wünschen allen Beteiligte, dass es nie zu einem entsprechenden Schadensereignis kommt. (locally.de)

Alle Bilder finden Sie hier...


Sonntag, 1. Juli 2012

10. Buxheimer Seefest mit Fischerstechen und Abendparty

Duell zweiter Mitbewerber
Am Anfang muss man sagen, es war wirklich ein sehr gelungenes Fest. Aber von Anfang an. Um 17Uhr begann das Fischerstechen im Buxheimer Weiher. Angetreten waren 10 Manschaften, die sich den Titel holen wollten. Es waren sehr spannende begegnungen auf dem Wasser, manch einer ist auch nach dem Dudell freiwillig in das kühle Nass gesprungen um sich bei besten Wetter etwas abkühlung zu holen. Ein Dank geht auch an die Wasserwacht, die das ganze beaufsichtigt hat.
Wasserwacht
Am Ende haben die jüngsten Teilnehmer durchgesetzt und haben sich den Titel geholt.
Die glücklichen Sieger
Dann gab es auch noch eine besondere Wette. Wärend der Duelle wurde bei den Zuschauern um eine kleine Spende für das Kinderhospital Bad Grönenbach gebeten. Rico hatte eine Wette vorgeschlagen, er macht ein Duell gegen die Sieger des Wettkampfes. Durch die Zuschauer kamen 100€ zusammen und Rico setzte 50€ dagegen. Am Ende gewannen nochmals die Sieger und somit geht die Spende an das Kinderhospitz.
Wir finden eine super Aktion.
Herausvorderer Rico
Am Abend gegen 19Uhr begann dann die lange Musiknacht mit verschiedenen Musikgruppen.
Für jeden Musikgeschmack war rund um den See etwas geboten.
 Natürlich war für das leibliche Wohl der Besucher auch durch viele Stände auch gesorgt.
Um so dunkller es wurde um so mehr ging die Party ab und alle Besucher haben friedlich zusammen gefeiert.
Natürlich konnte auch an den ganzen Abendan der Minigolfanlage bei Partymusik gespielt werden.
Natürlich gab es auch viele Partygruppen die unterwegs waren.
Pünktlich um 24Uhr begann dann das große Feuerwerk direkt am Buxheimer Weiher.
Man muss den Veranstaltern ein großen Lob für eine gelungene Veranstaltung aussprechen.
Wir von Memminger News bedanken uns auch bei allen für die Unterstützung.

Samstag, 23. Juni 2012

125-jähriges Feuerwehrfest Buxheim (Memmingen)

Heute am 23.06.2012 um 11 Uhr begannen die Feierlichkeiten der Freiwilligen Feuerwehr Buxheim zu Ihrem 125-jährigem bestehen. Vertreten waren eine vielzahl von Feuerwehren, Thw, Rettungsdienst und Wasserwacht. Es waren wunderschöne Oltimer-Feuerwehren und die modernsten Fahrzeuge zu sehen. Die Jugendfeuerwehren beeindruckten mit einem Wettkapf in verschiedenen Disziplinen. Das THW und die Feuerwehr machen sehr interresante Vorführungen. Für das leibliche Wohl war natürlich auch gesorgt. Das wohlschmeckende Bier kam direkt aus der "Löschfeuerwehr" und begeisterte.
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