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Samstag, 27. Oktober 2012
2 Unfälle mit Falschfahrer auf der A7 - Memmingen
Am heutigen Samstag Morgen dem 27.10.2012 gegen 05:44Uhr fuhr ein 69 Jahre alter Slowake mit
seinem Pkw am Autobahnkreuz Memmingen falsch in Richtung Ulm auf.
Bereits kurz nach dem Autobahnkreuz ereignete sich deshalb ein erster
Verkehrunfall. Ein 24 Jahre alter Pkwfahrer, welcher gerade einen
Lastzug überholte musste scharf ausweichen und schleuderte dadurch in
die Schutzplanken. Am Pkw entstand dadurch wirtschaftlicher Totalschaden
i.H.v. 3000.- Euro. Der Fahrer bleib glücklicher Weise unverletzt.
Nachdem der Falschfahrer seine Fahrt fortsetzte, ereignete sich bei der
Anschlussstelle Altenstadt der nächste Verkehrsunfall. Hierbei prallte
der 69 Jahre alte Geisterfahrer gegen den Pkw eines 41 Jahre alten
Fahrzeuglenker. Hierbei entstand ein Sachschaden von 17.000.- Euro.
Beide Fahrzeuglenker blieben unverletzt. Bei diesem Unfall wurde der
Skoda des Unfallverursachers so beschädigt, dass die Fahrt nicht mehr
fortgesetzt werden konnte. Der vorläufig festgenommene Slowake wurde
auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Memmingen wenig später ohne
Erhebung einer Sicherheitsleistung wieder auf freien Fuß gesetzt. Der
Führerschein wurde hingegen sichergestellt.
Montag, 22. Oktober 2012
Autobahnpolizei stoppt Falschfahrer - A8 Burgau
Noch bevor es zu einem Unfall kam, konnten Beamte
der Autobahnpolizei Günzburg vergangene Nacht gegen 01:20 Uhr einen
Falschfahrer auf der A8 zwischen den Anschlussstellen Burgau und
Zusmarshausen stoppen.
Der Streifenbesatzung war das Auto
aufgefallen, das auf der Richtungsfahrbahn Stuttgart in falscher
Richtung fuhr. Trotz eingeschaltetem Blaulicht und Martinshorn,
Anhalteversuchen mit Hupe und Anhaltekelle, gelang es den Polizisten
nicht, den auf der anderen Fahrbahn in Richtung München fahrenden Wagen
zum Anhalten zu bringen. Der Fahrer hatte sämtliche Zeichen und
Weisungen ignoriert. Im Zusammenwirken mit einer Streifenbesatzung der
Inspektion Zusmarshausen, welche den Verkehr in Richtung Stuttgart
gewarnt und abgebremst hatten, wurde das Auto mit Hilfe eines STOP-Stick
zum Stillstand gebracht. Beim STOP-Stick handelt es sich um ein
Einsatzmittel der Polizei, welches vor das fahrende Auto geworfen bzw.
gezogen wird. Durch das Überfahren weicht Luft kontrolliert aus den
Reifen und der Wagen kommt zum Stillstand. Der 67-jährige
Norweger irakischer Herkunft machte auf die Beamten ein verwirrten
Eindruck und wurde zur weiteren Abklärung seiner Gesundheit in die
Kreisklinik nach Günzburg gebracht. Der Mann war nach dem Betanken
seines Autos an der Tank- und Rastanlage Burgauer See irrtümlich in
falscher Richtung auf die Autobahn aufgefahren und konnte letztlich nach
etwa fünf Kilometer Fahrt gestoppt werden. Nach dem sämtliche Reifen
des Wagens platt waren, musste das Auto von der Autobahn geschleppt
werden. Der Schaden beträgt somit cirka 500 EUR. Der Norweger
muss eine hohe Sicherheitsleistung auf die zu erwartende Geldbuße
hinterlegen. Andere Fahrzeuge oder Verkehrsteilnehmer wurden durch die
Falschfahrt glücklicherweise nicht gefährdet oder geschädigt.
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