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Donnerstag, 8. August 2013

Schwerer Betriebsunfall in Ichenhausen - Arbeiter lebensgefährlich verletzt

Symbolfoto
Schwerste Verletzungen zog sich ein Arbeiter bei einem Sturz aus mehreren Metern Höhe zu. Ein 26-jährige Arbeiter wollte bei einer Firma am Mittwochnachmittag die auf dem Hallendach installierte Photovoltaikanlage kontrollieren. Hierzu bestieg er eine Lastengitterbox und lies diese von einem 40-Jährigen mit einem Gabelstapler hochheben. Während dem Hebevorgang, in einer Höhe von ca. 3 Metern, kippte die Box und der 26-Jährige stürzte auf den gepflasterten Boden. Bei dem Aufprall zog sich der Mann lebensgefährliche Verletzungen zu, weshalb er mit einem Hubschrauber in ein Unfallkrankenhaus gebracht wurde. Die Ermittlungen zu dem Betriebsunfall wurden von der Polizeiinspektion Günzburg übernommen.

Montag, 5. August 2013

Schwerer Motorradunfall auf Bahnunterführung bei Sontheim - Rettungshubschrauber im Einsatz

Über ein Brückengeländer stürzte ein Motorradfahrer bei einem Verkehrsunfall in die Tiefe. Am Montagvormittag gegen 10:15 Uhr fuhr ein junger Motorradfahrer die Strecke von Grabus in Richtung Sontheim. Im Bereich der Bahnunterführung kam es aus bisher ungeklärten Gründen zuu einem Zusammenstoß zwischen dem Motorrad und einem Pkw. Ersten Aussagen nach wäre der Motorradfahrer zuvor bereits gestürzt gewesen - und nur das führerlose Motorrad rutschte noch in den Gegenverkehr. Der 23-jährige Fahrer des Motorrades wurde über das Brückengeländer hinweg ca. 10m in die Tiefe geschleudert und blieb im Schotterbereich der Bahnlinie liegen. Die Feuerwehr Sontheim übernahm die Absicherung der Unfallstelle. Der lebensgefährlich verletzte Unterallgäuer musste mit dem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen werden. Zur Dokumentation der Unfallstelle und Spuren wurde der Polizeihubschrauber angefordert, welcher Luftbildaufnahmen fertigte. Aufgrund der schwersten Verletzungen des Motorradfahrers und des letztlich nicht eindeutig feststellbaren Unfallhergangs wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft ein Sachverständiger hinzugezogen. Bei dem Unfall entstand ein Schaden von 6.000 Euro. Die 22-jährige Fahrerin des entgegenkommenden Pkw blieb unverletzt.
Bildergalerie

Mittwoch, 10. Juli 2013

Erkheim / A96: Reifenplatzer bei Kleintransporter - Rettungshubschrauber im Einsatz

(c) mindelmedia.de
Ein Kleintransporter befuhr am Dienstag Abend die Autobahn in Richtung Mindelheim, als plötzlich der rechte hintere Reifen platzte. Das Fahrzeug kam von der Fahrbahn ab, überschlug sich und blieb auf dem Pannenstreifen seitlich liegen. Beide Insassen wurden bei dem Unfall verletzt.
Neben dem Rettungsdienst welcher mit Rettungswagen und Rettungshubschrauber im Einsatz war, befand sich noch eine Streife der Autobahnpolizei sowie die Freiwillige Feuerwehr Erkheim an der Unfallstelle. Während die Verletzten durch den Rettungsdienst versorgt wurden, sicherten die Wehrmänner aus Erkheim die Autobahn ab und stellten den Brandschutz am Unfallfahrzeug sicher.
Die beiden verletzten Insassen wurden in die Krankenhäuser Memmingen und Mindelheim gebracht. Zur schwere der Verletzungen sind noch keine Angaben möglich. Die A96 war zwischen Erkheim und Stetten teilweise voll gesperrt. Die Autobahnpolizei hat die Ermittlungen übernommen. 
Bilder und Filbeitrag auf www.mindelmedia.de

Mittwoch, 30. Januar 2013

Memmingen: Pkw-Fahrer erfasst Schulkind – schwere Kopfverletzungen

Archivfoto
Heute Morgen ereignete sich gegen 7:10 Uhr in der Grönenbacher Straße im Dickenreis ein Verkehrsunfall, bei dem ein neunjähriges Kind schwer verletzt wurde. Ein 22-jähriger Fahrzeuglenker fuhr von Memmingen in Richtung Woringen und erfasste auf Höhe der dortigen Bushaltestelle den 9-Jährigen, als dieser die Grönenbacher Straße überqueren wollte, um zum Schulbus zu gelangen. Der Junge erlitt durch den Aufprall schwere Kopfverletzungen und wurde in eine Ulmer Klinik eingeliefert. Lebensgefahr besteht nach derzeitigen Erkenntnissen nicht. Der genaue Unfallhergang ist noch nicht abschließend geklärt, die Polizeiinspektion Memmingen hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen.

Dienstag, 8. Januar 2013

Füssen: 100-jähriger Mönch erliegt seinen Verletzungen

Symbolfoto / Archivfoto
Schock für die Franziskanermönche aus Füssen. Nach dem verherenden Brand in einem Wohnkomplex ist der wohl älteste Franziskanermönch Deutschlands an seinen schweren Brandverletzungen im Krankenhaus erlegen. Aus bisher noch ungeklärter Ursache kam es am Sonntag zu einem Feuer in dem Wohnkomplex der Mönche (wir berichteten). Durch die Einsatzkräfte der Feuerwehr konnten alle 10 Glaubensbrüder verletzt aus dem Gebäude gerettet werden. Der 100-jährige Mönch trug bei dem Brand schwerste Verletzungen davon. Es wird davon ausgegangen, dass das Feuer im Zimmer dieses Bruders ausbrach. Trotz sofortigem Transport mit dem Rettungshubschrauber in ein Spezialkrankenhaus erlag er noch in der Nacht den Brandverletzungen. weiterlesen...

Sonntag, 16. Dezember 2012

Stockheim: BLITZEIS! Pkw prallt gegen Baum – Fahrer schwerst verletzt

Die spiegelglatte Fahrbahn auf der Ortsverbindungsstraße zwischen Wiedergeltingen und Stockheim wurde einem 28-jährigen Unterallgäuer zum Verhängnis. Am Samstag Abend gegen 22Uhr befuhr der Mann mit seinem Fahrzeug die Straße in Richtung Stockheim, im Bereich eines Waldstückes geriet er aufgrund der eisglatten Fahrbahn ins schleudern und prallte seitlich gegen einen Baum. Durch den starken Aufprall wurde der Fahrer in seinem PKW eingeklemmt. weiterlesen...

Dienstag, 11. Dezember 2012

Niederrieden / B300: Schwerer Verkehrsunfall zwischen Pkw und Lkw - Fahrerin verstorben

Am Dienstag Nachmittag gegen 15:45Uhr kam es auf der B300 zwischen Heimertingen und Niederrieden zu einem schweren Verkehrsunfall. Auf eisglatter Straße verlor die Pkw-Fahrerin die Kontrolle über Ihren VW-Polo und prallte mit einem entgegenkommenden Lkw zusammen. Bei dem Unfall wurde die Pkw-Fahrerin tödlich verletzt und verstarb noch an der Unfallstelle. Der Beifahrer (Sohn) wurde bei dem Unfall schwer verletzt und wurde mit dem Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. weiterlesen...

Dienstag, 4. Dezember 2012

Mehrere Wetterbedingte Unfälle im Ostallgäu

Archivfoto
Zahlreiche fast zeitgleiche Verkehrsunfälle hielten am Dienstag Mittag die Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei auf Trapp.

Linienbus prallt gegen PKW 
Gegen 13.15 Uhr ereignete sich bei Obergünzburg auf der Staatsstraße 2055 zwischen Weizenried und Immenthal ein Verkehrsunfall zwischen einem mit Passagieren besetzten Bus und einem PKW. Nach ersten Erkenntnissen wurde bei diesem Unfall niemand verletzt. Die Anfahrt zur Unfallstelle gestalltete sich aufgrund der Straßenglätte schwierig. Mehrere Fahrzeuge hingen bereits fest.

Zwei schwere Unfälle mit einer eingeklemmten Person 
Nur Minuten später gingen über den Notruf die Meldung von zwei weiteren Verkehrsunfällen ein. Ein Unfall mit zwei Verletzten ereignete sich auf der B12 im Bereich der Anschlussstelle Kraftisried. Einen weiteren schweren Unfall mit einer eingeklemmten Person gab es im Bereich Kempten / Hohenrad. In Kempten musste neben Rettungsdienst, Polizei und Feuerwehr auch ein Rettungshubschrauber anrücken. Weitere Informationen liegen noch nicht vor – wir bereichten nach.

Schnee- und Eisregen auf dem Vormarsch 
Laut aktuellen Wetterkarten kommen nach der heutigen Tauphase wieder neue Schauer und Schnee in das Allgäu. Im laufe des Abends wird es nach ersten Wetterkarten wieder überall weiß. Auch die Straßen sind bereits jetzt schon wieder spiegelglatt. Vor allem im Feierabendverkehr besonders vorsichtig sein. weiterlesen...

Donnerstag, 8. November 2012

Verkehrsunfall mit 4 verletzten Personen - Rettungshubschrauber im Einsatz - Senden

Archivfoto
In der Nähe des Kreisverkehr in der Kemptener Straße in Senden kam es zu einem Auffahrunfall, bei dem zwei Kinder und zwei Erwachsene zum Teil schwer verletzt wurden. Aus bisher noch unbekannter Ursache prallte ein LKW-Kastenwagen nahezu ungebremst auf einen Pkw aus Senden und schob diesen mehrere Meter vor sich her. Im Pkw wurde ein 2-jähriges Kind und seine Mutter schwer verletzt. Sie wurden mit dem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus geflogen. Ein weiteres Kind und eine weitere Person in dem Pkw erlitten leichtere Verletzungen. Der Unfallverursacher blieb bei dem Unfall unverletzt.

Mehrer Einsätze für die Feuerwehr Kempten - Kempten

Foto: Feuerwehr Kempten
Am Donnerstag Morgen dem 08.11.2012 wurde die Feuerwehr Kempten zu einer Brandmeldeanlage in ein Fachkrankenhaus alarmiert. Noch während die Feuerwehrleute vor Ort die Lage erkundeten, lief ein weiterer Einsatz auf. Der Notarzt des Christoph 17 musste im Stadtgebiet zu einem Patienten gebracht werden. Kurzerhand landete der Rettungshubschrauber im Hof der Feuerwache an der Rottachstraße. Mit einem Kombi fuhren die Feuerwehrleute den Notarzt zur Einsatzstelle in einem Mehrfamilienhaus. Während die Feuerwehr den Einsatz im Fachkrankenhaus beendete, löste die Integrierte Leitstelle einen weiteren Alarm aus. Erneut hatte eine Brandmeldeanlage in einem Gebäude angeschlagen. Auch dort erkundeten die Feuerwehrkräfte intensiv den betroffenen Bereich, konnte aber keinen Brand feststellen. Gegen Mittag ging wieder der Alarm einer Brandmeldeanlage ein, nach einer Kontrolle des Industriebetriebes war der Einsatz auch hier schnell beendet. Kurz darauf hieße es Maschinenbrand in einem müllverarbeitenden Betrieb. Hier war an einer Maschine eine Pumpe heißgelaufen. Die Feuerwehrleute überprüften die Pumpe und blieben so lange vor Ort bis die Temperatur gesunken war und Verantwortliche des Betriebes den Schaden beheben konnten. Auf der Rückfahrt von der Einsatzstelle fuhr die Feuerwehr gleich den nächsten Einsatzort an. Eine Wohnungstüre musste dringend geöffnet werden da sich Angehörige um den Bewohner sorgen machten.

Dienstag, 23. Oktober 2012

Schwerer Verkehrsunfall - Pkw überschlagen - A7 zwischen AS Memmingen Süd und Kreuz Memmingen

Heute am späten Dienstag Nachmittag dem 23.10.2012 kam es gegen 17:35Uhr zu einem schweren Verkehrsunfall auf der A7 zwischen AS Memmingen Süd und Kreuz Memmingen in Fahrtrichtung Ulm. Die Autobahn musste komplett gesperrt werden.
Polizeimeldung: Eine 39 Jahre alte Fahrerin befuhr mit ihrem Pkw die BAB A 7 zwischen den Anschlußstellen Memmingen-Süd und Autobahnkreuz Memmingen in nördlicher Richtung. Während eines Überholvorganges kommt der Pkw aus bisher ungeklärter Ursache ins Schleudern und infolge überschlägt sich der Pkw und kommt auf dem Dach liegend, mitten auf der Fahrbahn in Endlage. Während die Unfallverursacherin nur leicht verletzt wird, muss die 48 Jahre alte Beifahrerin mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen werden. Am Pkw entstand wirtschaftlicher Totalschaden von ca. 10.000.- Euro. Im Einsatz war ebenfalls die FFW Memmingen. Bis zur Bergung des Pkw war die BAB in nördlicher Fahrtrichtung rund 1,5 Stunden gesperrt.

Tödlich verunglückt - 81-Jähriger Mann stürzt bei Bergtour ca. 100 Meter ab - Oberstdorf

Eine Wanderung vom Nebelhorn über den „Gleitweg“ ins Oytal endete am Montagnachmittag dem 22.10.2012 für einen 81-jährigen Mann aus dem Unterallgäu tödlich. Der Mann befand sich mit seinem 65-jährigen Begleiter auf dem Abstieg, als er gegen 14:30Uhr auf einer Höhe von ca. 1400 Meter aus bisher ungeklärter Ursache im schrofigen Gelände zu Fall kam und über eine Höhe von ca. 100 Meter abstürzte. Da der 81-Jährige unmittelbar im Bereich des Weges zum Liegen kam, konnten weitere Wanderer sofort zu dem Verunglückten eilen. Dieser hatte bei dem Absturz jedoch so schwere Verletzungen erlitten, dass sowohl deren Hilfe, als auch die Hilfe der Besatzung des verständigten Rettungshubschraubers RK2 zu spät kam. Die Bergwacht Oberstdorf war bei dem Unglücksfall mit fünf Einsatzkräften vor Ort und übernahm mit dem Kriseninterventionsteam unter anderem die Betreuung des 65-jährigen Mannes. Die Sachbearbeitung des tödlichen Unfalls wurde von der Alpinen Einsatzgruppe des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West übernommen.

Freitag, 19. Oktober 2012

Kutschenunfall bei Neuschwanstein - Ermittlungen dauern an - Schwangau

Wie bereits mehrfach berichtet, kam es am 08.10.2012 auf dem Weg vom Schloss Neuschwanstein zum am Ortsrand liegenden Parkplatz zu einem folgenschweren Kutschenunfall. Zwischenzeitlich wurden eine Vielzahl von Zeugen, aber auch die Verletzten, polizeiliche vernommen. Zur Ursache, warum die Pferde durchgingen, konnten bis dato keinerlei Hinweise erlangt werden. Weder ein unübliches Geräusch, noch eine Person in unmittelbarer Nähe zu den Pferden wurde im Vorfeld wahrgenommen. Von den fünf Schwerverletzten befindet sich der beteiligte Kutscher der zweiten Kutsche weiter in stationärer Behandlung. Die anderen Beteiligten wurden zwischenzeitlich aus den Krankenhäusern entlassen und werden stellenweise noch ambulant weiter behandelt. Die verletzten japanischen Touristen befinden sich zwischenzeitlich wieder im Heimatland. Die Ermittlungen der Füssener Polizei sind noch nicht abgeschlossen und werden noch geraume Zeit in Anspruch nehmen.
Bezugsmeldung vom 08.10.2012

Mittwoch, 17. Oktober 2012

Schwerer Arbeitsunfall - Verbrennungen - Kaufbeuren

Am Dienstag Nachmittag dem 16.10.2012 verletzte sich ein 55-jähriger Mann bei Teerarbeiten in der Josef-Landes-Straße in Kaufbeuren schwer. Der Mann wollte einen etwa 30 kg schweren Bitumenblock allein in einen Behälter mit ca. 200 Grad heißen flüssigen Bitumen eintauchen. Der Mann konnte den Block aufgrund der starken Hitzeentwicklung nicht festhalten, so dass dieser unkontrolliert in den Behälter fiel. Der Mann erlitt durch die heißen Spritzer starke Verbrennungen im Gesicht und an den Händen. Er wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Unfallklinik geflogen. In wie weit der Arbeiter Schutzausrüstung getragen hat, ist bislang noch nicht geklärt.

Montag, 15. Oktober 2012

Verkehrsunfall mit Longboard - schwer verletzt - Oberstdorf / München

Am Samstag Nachmittag dem 13.10.2012 sollte die Polizei zu einem gemeldeten Mountainbikeunfall ins Rohrmooser-Tal fahren. Nachdem am vermeindlich gemeldeten Unfallort niemand angetroffen worden war, machten sich die Beamten zu Fuß Richtung "Toniskopfalpe" auf. Wie sich schließlich herausstellte, war die 31-jährige Freizeitsportlerin aus dem Raum München mit ihrem 27jährigen Freund aus dem Raum Eichstätt nicht mit dem Mountainbike unterwegs sondern mit einem langen Skateboard, sog. Longboard. Da die beiden die Abfahrtsstrecke offensichtlich nicht kannten, übersah die 31-Jährige einen Weiderost auf dem abschüssigen und geteerten Alpweg. Beim verzweifelten Bremsmanöver kam sie zu Sturz und zog sich schwere Kopf- und Hüftverletzungen zu. Der Rettungshubschrauber CH17 und die Bergwacht Oberstdorf mit drei Mann versorgten die schwer verletzte Münchnerin.

Sonntag, 14. Oktober 2012

PKW prallt gegen Tanklastzug - Unterallgäuerin schwer verletzt - Ungerhausen

Foto: locally.de/kri
Schwer verletzt wurde eine Unterallgäuerin bei einem Verkehrsunfall am Samstag Abend dem 13.10.2012 auf der Ortsverbindungsstraße Ungerhausen / Hawangen. Kurz vor 19.00 Uhr befuhr eine Unterallgäuerin die MN16 zwischen Hawangen und Ungerhausen. In einer leichten Kurve geriet die Frau aus bisher ungeklärter Ursache in den Gegenverkehr und prallte dort frontal in einen Tanklastwagen für Lebensmittel. Durch den heftigen Aufprall wurde die Fahrerin schwer verletzt im PKW eingeklemmt. Feuerwehren aus Memmingerberg, Memmingen, Ungerhausen und Holzgünz rückten nur wenige Minuten später an, um die Eingeklemmte mit schwerem Gerät zu befreien. Ein ebenfalls im Fahrzeug befindlicher Hund konnte ebenfalls gerettet werden. Aufgrund der schwerwiegenden Verletzungen der Unterallgäuerin musste diese mit dem Rettungshubschrauber in das Klinikum Ulm geflogen werden. Der LKW-Fahrer zog sich bei dem Unfall eine Prellung am Bein zu. Die Polizei hat die Ermittlungen zum Unfallhergang übernommen. Neben den Feuerwehren war der Rettungsdienst mit mehreren Rettungswagen,Notarzt, dem Einsatzleiter Rettungsdienst sowie Streifen der Polizei vor Ort im Einsatz. Während der Rettungsarbeiten war die Ortsverbindungsstraße zwischen Ungerhausen und Hawangen komplett gesperrt. Über die Höhe des Sachschadens ist bisher nichts bekannt. Wir informieren Sie an dieser Stelle über weitere Erkenntnisse. (locally.de/kri/riz)
Alle Fotos vom Unfall finden Sie hier

Montag, 8. Oktober 2012

Kutschenunfall beim Schloss Neuschwanstein - Schwangau

Zu einem ungewöhnlichen Unfall mit schweren Folgen kam es am heutigen Montag dem 08.10.2012 gegen 12.15 Uhr auf dem Zufahrtsweg zum Schloss Neuschwanstein. Nach den bisherigen Erkenntnissen ereignete sich der Sachverhalt wir folgt: Eine mit sieben Besuchern besetzte Kutsche stand abfahrtsbereit am Einsteigeplatz unterhalb des Schlosses, um die Fahrgäste zurück zum Parkplatz zu bringen. Der Kutscher stand noch neben der Kutsche, als die Pferde aus ungeklärter Ursache durchgingen und ohne den Kutschführer bergab galoppierten. Nachdem zunächst eine entgegenkommende Kutsche leicht gestreift wurde, geriet die Kutsche nach links gegen eine Mauer, wobei eine Mutter und ihre beiden 9 und 12 Jahre alten Kinder aus dem Fahrzeug geschleudert wurden. Im weiteren Verlauf liefen die Pferde auf eine vorausfahrende Kutsche auf, die nur mit dem Kutschenführer besetzt war, und kamen schließlich rechts neben dem Weg abrupt zum Stehen. Dadurch wurden die vier weiteren Fahrgäste aus der Kutsche geschleudert. Die Pferde der vorausfahrenden Kutsche gingen in der Folge ebenfalls durch und der Kutscher wurde aus dem Fahrzeug geschleudert. Dieses Gespann kam etwa 200 Meter später zum Stehen. Bei dem Vorfall wurden alle acht beteiligten Personen verletzt. Die zunächst von der Kutsche geschleuderte Mutter sowie zwei weitere Personen wurden aufgrund ihrer schweren Verletzungen von 3 Rettungshubschraubern vom Unfallort abtransportiert. Zwei Pferde – von jedem Gespann eines – wurden so schwer verletzt, dass sie vor Ort von einem Tierarzt eingeschläfert werden mussten. Die Polizei, 6 Notärzte sowie Rettungsdienst und die Feuerwehren Füssen Hohenschwangau und Füssen waren an dem Einsatz beteiligt. Darüber hinaus befanden sich die Bergwachten Füssen, Pfronten und Nesselwang auf der Anfahrt. Landrat Johann Fleschhut und Bürgermeister Reinhold Sontheimer kamen zur Unfallstelle, um sich vor Ort ein Bild von der Lage zu machen. Die 40-jährige Mutter der beiden verletzten Kinder erlitt schwerste Kopfverletzungen. Die beiden Mädchen im Alter von 11 und 9 Jahren wurden schwer verletzt. Sie erlitten unter anderem Frakturen an den Beinen. Die Familie stammt aus dem Landkreis Ludwigshafen in Rheinland-Pfalz. Zudem befanden sich in der Kutsche vier japanische Touristen (2 Frauen und 2 Männer), welche leichtere Verletzungen davontrugen.

Dienstag, 2. Oktober 2012

18-Jähriger bei Motorradunfall schwer verletzt - Zeugen gesucht - Immenstadt

Zu einem schweren Motorradunfall kam es am Dienstag, gegen 06.45 Uhr, auf der Kreisstraße OA 5 bei Immenstadt. Ein 18-jähriger Fahranfänger übersah beim Linksabbiegen in die Robert-Bosch-Straße einen entgegenkommenden, gleichaltrigen Motorradfahrer, der als erstes Fahrzeug einer Kolonne in Richtung Seifen fuhr. Durch den Zusammenstoß erlitt der Motorradfahrer schwerste Beinverletzungen und wurde mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus verbracht. Der 18-jährige Autofahrer erlitt einen Schock. Es entstand ein Gesamtschaden von etwa 5000 Euro. Die Kreisstraße war für etwa eine halbe Stunde komplett für den Fahrzeugverkehr gesperrt, zu nennenswerten Behinderungen kam es nicht. Die PI Immenstadt sucht Zeugen, die den Unfallhergang beobachtet haben. Diese werden gebeten, sich unter Telefon 08323/96100 melden.

Montag, 30. Juli 2012

Schwere Verbrennungen bei Betriebsunfall - Offenhausen

Archivfoto
Lebensgefährliche Verbrennungen erlitten zwei 37 und 40 Jahre alte Arbeiter eines Metallschmelzwerkes in Offenhausen. Bei Arbeiten mit heißer Salzschlacke war es am Samstag, den 28.07.2012, in den frühen Morgenstunden,offensichtlich zu einer plötzlichen Verdampfung gekommen, bei welcher sich beide Arbeiter so schwer verletzten, dass sie mit Hubschraubern in Spezialkliniken geflogen werden mussten. Die ersten Ermittlungen zum genauen Unfallhergang wurde durch den Kriminaldauerdienst Memmingen aufgenommen.

Freitag, 27. Juli 2012

Verkehrsunfall mit schwerverletzten Personen auf einem Quad - Lauben / Unterallgäu

Der Aufmerksamkeit eines Anwohner haben es zwei junge Unterallgäuer zu verdanken, dass sie nach einem Verkehrsunfall gefunden wurden. Am Donnerstag, 26.07.2012 gegen 20.55 Uhr befuhr ein 20 Jähriger mit seinem Quad die Ortsverbindungsstraße von Lauberhart in Fahrtrichtung Ziegelstadel. Als Sozius befand sich ein 17-jähriges Mädchen auf dem Fahrzeug. Im Auslauf einer langgezogenen Linkskurve kam Der Fahrer aus bislang nicht bekanntem Grund nach rechts von der Fahrbahn ab und geriet in den angrenzenden Wald. Hierbei durchbrach er mit seinem Fahrzeug Buschwerk und prallte letztendlich gegen einen Baum. Dadurch wurden beide Personen vom Fahrzeug geschleudert und blieben schwer verletzt im Wald liegen. Das Fahrzeug, als auch die Verletzten kamen im Wald so zum Liegen, dass sie von der Straße aus nicht zu sehen waren. Glücklicherweise hatte ein 40-jähriger Anwohner der angrenzenden Siedlung den Aufprall gehört und ging eigenständig der Sache auf den Grund. Hierbei fand er dann die beiden Schwerverletzten im Wald liegend vor und verständigte umgehend die Rettungskette. Obwohl beide einen Helm getragen hatten, wurden sie so schwer verletzt, dass sie mit Rettungshubschraubern in Kliniken geflogen werden mussten. Zusätzlich waren noch 2 Notärzte, mehrere Rettungswagen und 55 Feuerwehrmänner aus Lauben, Günz und Erkheim im Einsatz. Bei dem Unfall entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 3.000 Euro. Alle Fotos finden Sie hier