Dienstag, 6. November 2012

Wechseltrickbetrügereien vermehrt zur Anzeige gebracht - Warnhinweis der Polizei - München

Am Mittwoch dem 24.10.2012 begingen vermutlich die gleiche Täterin in zwei Apotheken in Untermenzing und Nymphenburg einen Betrug mittels Wechseltrick. In beiden Fällen wollte die Täterin Produkte für einen geringen Betrag kaufen und bezahlte mit einem 500-Euro-Schein. Nachdem ihr das Wechselgeld ausgehändigt worden war, gab sie die Produkte und das restliche Geld wieder zurück und erhielt in beiden Fällen ihren 500-Euro-Schein zurück. In beiden Apotheken wurde im nachhinein festgestellt, dass es der Frau gelungen war, jeweils 200 Euro des Wechselgeldes zu entwenden. Am nächsten Tag, gegen 16.30 Uhr, konnte eine Frau in einem Optikerladen in Haidhausen mit dem gleichen Trick wieder 200 Euro ergaunern. Einige Tage später, am 05.11.2012, wurden gleich drei Fälle von Wechselbetrug bekannt. Gegen 15.10 Uhr gelang es dabei einer unbekannten Täterin in einer Oberföhringer Apotheke mit einem 500-Euro-Schein 100 Euro zu stehlen und gegen 17.30 Uhr im Lehel mit einem 200-Euro-Schein etwa 50 Euro zu entwenden. Gegen 15.45 Uhr scheiterte eine Betrügerin mit dem Wechseltrick in einem Laden in Milbertshofen. Sie wollte mit einem 200-Euro-Schein Ware im Wert von 10 Euro bezahlen. Während des Bezahlvorgangs versuchte die Frau die Verkäuferin durch mehrfaches Reklamieren des Wechselgeldes mit angeblichem Zurückgeben der Ware zu verwirren. Ein aufmerksamer Kunde erkannte die Absichten der Frau und drohte mit der Polizei. Daraufhin verließ die Unbekannte ohne Ware den Laden in unbekannte Richtung.
Täterbeschreibung in den ersten drei Fällen:
Ca. 35 Jahre alt, 165 cm groß, ungepflegter Eindruck; die Geschädigten beider Apotheken am 24.10. gaben zu Protokoll dass es sich bei der Täterin vermutlich um eine schwangere Frau handeln würde.
Warnhinweis: Aufgrund der vorliegenden Fälle ist mit weiterem Auftreten der Wechselbetrügerinnen zu rechnen. Aus diesem Grund rät die Polizei beim Bezahlvorgang zur erhöhten Aufmerksamkeit. Bitte zählen Sie genau das Geld das Sie aushändigen und auch das, das Sie annehmen. Bei Verdacht bitte umgehend den Polizeinotruf 110 verständigen.
Zeugenaufruf: Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 65, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen