Am Mittwoch dem 24.10.2012 begingen vermutlich die gleiche Täterin in zwei
Apotheken in Untermenzing und Nymphenburg einen Betrug mittels
Wechseltrick. In beiden Fällen wollte die Täterin Produkte für einen
geringen Betrag kaufen und bezahlte mit einem 500-Euro-Schein. Nachdem
ihr das Wechselgeld ausgehändigt worden war, gab sie die Produkte und
das restliche Geld wieder zurück und erhielt in beiden Fällen ihren
500-Euro-Schein zurück. In beiden Apotheken wurde im nachhinein
festgestellt, dass es der Frau gelungen war, jeweils 200 Euro des
Wechselgeldes zu entwenden. Am nächsten Tag, gegen 16.30 Uhr,
konnte eine Frau in einem Optikerladen in Haidhausen mit dem gleichen
Trick wieder 200 Euro ergaunern. Einige Tage später, am
05.11.2012, wurden gleich drei Fälle von Wechselbetrug bekannt. Gegen
15.10 Uhr gelang es dabei einer unbekannten Täterin in einer
Oberföhringer Apotheke mit einem 500-Euro-Schein 100 Euro zu stehlen und
gegen 17.30 Uhr im Lehel mit einem 200-Euro-Schein etwa 50 Euro zu
entwenden. Gegen 15.45 Uhr scheiterte eine Betrügerin mit dem
Wechseltrick in einem Laden in Milbertshofen. Sie wollte mit einem
200-Euro-Schein Ware im Wert von 10 Euro bezahlen. Während des
Bezahlvorgangs versuchte die Frau die Verkäuferin durch mehrfaches
Reklamieren des Wechselgeldes mit angeblichem Zurückgeben der Ware zu
verwirren. Ein aufmerksamer Kunde erkannte die Absichten der Frau und
drohte mit der Polizei. Daraufhin verließ die Unbekannte ohne Ware den
Laden in unbekannte Richtung.
Täterbeschreibung in den ersten drei Fällen:
Ca.
35 Jahre alt, 165 cm groß, ungepflegter Eindruck; die Geschädigten
beider Apotheken am 24.10. gaben zu Protokoll dass es sich bei der
Täterin vermutlich um eine schwangere Frau handeln würde.
Warnhinweis: Aufgrund
der vorliegenden Fälle ist mit weiterem Auftreten der
Wechselbetrügerinnen zu rechnen. Aus diesem Grund rät die Polizei beim
Bezahlvorgang zur erhöhten Aufmerksamkeit. Bitte zählen Sie genau das
Geld das Sie aushändigen und auch das, das Sie annehmen. Bei Verdacht
bitte umgehend den Polizeinotruf 110 verständigen.
Zeugenaufruf: Personen,
die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem
Polizeipräsidium München, Kommissariat 65, Tel. 089/2910-0, oder jeder
anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

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