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| Archivfoto |
Einen 22-jährigen Ukrainer und einen 29 Jahre alten Russen, die illegal
eingereist waren, entdeckte die Schleierfahndung Pfronten am 04.11.2012
bei einer Fahndungskontrolle auf der A96 bei Holzgünz. Beide kamen mit
einem Pkw aus Österreich. Der Russe hatte angeblich zuvor 7 und der
Ukrainer 13 Jahre in Österreich gelebt. Nachdem deren Asylanträge dort
abgelehnt worden waren und sie nicht zurück nach Rußland wollten, seien
sie nach Deutschland gefahren. Der Ukrainer hatte die Absicht, in
Deutschland zu arbeiten und hatte sich deshalb mit gefälschten
rumänischen Ausweispapieren schon beim Arbeitsamt gemeldet. Ziel des
Russen war die Stellung eines Asylantrags. Zur Verschleierung ihrer
Herkunft und Identität hatten sich die Illegalen gefälschte rumänische
Ausweispapiere und einen gefälschten rumänischen Führerschein besorgt.
Wegen illegaler Einreise, Urkundenfälschung, Fahrens ohne Fahrerlaubnis
und mittelbarer Falschbeurkundung wurden beide dem Haftrichter
vorgeführt, der die Unterbringung in eine Justizvollzugsanstalt
anordnete.
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