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Nach kurzer Aufregung Entwarnung – Bei Dichtigkeitsprüfung von Rohren wurde Gamma-Strahlung ausgesendet. Bei Dichtigkeitsprüfungen von Rohren
einer Fernwärmeleitung ist am Donnerstag, 28. Juni, im Neu-Ulmer
Stadtteil Offenhausen Gamma-strahlung ausgesendet worden. Die
Dosisleistung lag bei maximal 0,03 Millisievert (mSv) pro Stunde. Die
Arbeiten dauerten den Mitarbeitern der Prüfungsfirma zufolge nur wenige
Minuten. Die Dosis liegt nach Angaben des Landesamts für Umwelt (LfU) im
Schwankungsbereich der natürlichen Radioaktivität, der jeder Mensch
ständig ausgesetzt ist. Der Geigerzähler eines Neu-Ulmer
Schrotthandelsbetriebs zeigte am Donnerstag kurz nach 13 Uhr eine
erhöhte Dosis an. Auch die daraufhin verständigte Feuerwehr stellte dort
einen geringfügig erhöhten Wert fest. Weil dieser Wert weit unter dem
Grenzwert für die Normalbevölkerung lag, gab sie Entwarnung. Die
Strahlung verursachte ein Gerät, mit dem Dichtigkeitsprüfungen von
Schweißnähten einer Fernwärmeleitung vorgenommen wurden. Eine erste
Überprüfung des Geräts durch die Prüfungsfirma und die Feuerwehr ergab,
dass keine Fehlfunktion und kein technischer Defekt festzustellen ist.
Eine entsprechende Zulassung des Landesamtes für Umwelt zur Durchführung
von Dichtigkeitsprüfung mit dem Gerät liegt vor.
Stichwort: Gamma-Strahlen
Bei der Gamma-Strahlung handelt es sich um elektromagnetische Wellen, die auch auf natürliche Weise vorkommen: Sie entstehen durch Zerfall von radioaktiven Isotopen, die auch im Boden, in Ge-steinen, Nahrungsmitteln und im menschlichen Körper enthalten sind. Außerdem gibt es die Höhenstrahlung. Gamma-Strahlen ver-halten sich wie Licht: Wenn keine Strahlung mehr ausgesendet wird, ist es wieder dunkel. Das heißt, es bleibt keine Strahlung zurück. Im konkreten Fall in Neu-Ulm wurde ein Durchleuchtungsgerät benutzt, in dem das Metall Iridium 192 eingebaut ist. Dieses strahlende Isotop ist im Aus-Zustand des Geräts von einer Bleiplatte abgeschirmt. Wird das Gerät eingeschaltet, öffnet sich die Abschirmung und Gamma-Strahlung wird freigesetzt, ähnlich wie beim Röntgen.
(PP Schwaben Süd/West und LRA Neu-Ulm)
Stichwort: Gamma-Strahlen
Bei der Gamma-Strahlung handelt es sich um elektromagnetische Wellen, die auch auf natürliche Weise vorkommen: Sie entstehen durch Zerfall von radioaktiven Isotopen, die auch im Boden, in Ge-steinen, Nahrungsmitteln und im menschlichen Körper enthalten sind. Außerdem gibt es die Höhenstrahlung. Gamma-Strahlen ver-halten sich wie Licht: Wenn keine Strahlung mehr ausgesendet wird, ist es wieder dunkel. Das heißt, es bleibt keine Strahlung zurück. Im konkreten Fall in Neu-Ulm wurde ein Durchleuchtungsgerät benutzt, in dem das Metall Iridium 192 eingebaut ist. Dieses strahlende Isotop ist im Aus-Zustand des Geräts von einer Bleiplatte abgeschirmt. Wird das Gerät eingeschaltet, öffnet sich die Abschirmung und Gamma-Strahlung wird freigesetzt, ähnlich wie beim Röntgen.
(PP Schwaben Süd/West und LRA Neu-Ulm)
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