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| Archivfoto |
Heute morgen gegen 06:15 Uhr wurde ein Austragshaus zusammengebaut mit altem Stall und Maschinenhalle ein Raub der Flammen.
Der Sohn des Landwirts befand sich
während des starken Gewitters mit seiner Mutter im neuen Stall, als
beide plötzlich einen sehr lauten Knall wahrnahmen. Unmittelbar danach
rauchte es aus dem Dach der Maschinenhalle. Obwohl sofort die Feuerwehr
alarmiert wurde, konnte der alte Stall und die angrenzende
Maschinenhalle nicht mehr gerettet werden. Das unmittelbar daneben
befindliche Wohnhaus des Jungbauern wurde im Bereich des Dachstuhls
ebenfalls stark in Mitleidenschaft gezogen. Der Wohntrakt selbst konnte
gerettet werden. Der Brandschaden wird auf ca. 400.000,-- EUR geschätzt.
Der Jungbauer wurde, da er noch versuchte einige Maschinen aus der
brennenden Halle zu retten, leicht durch eine Rauchgasintoxikation
verletzt. Aufgrund der starken Rauchentwicklung wurde die Bevölkerung
gebeten, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Die örtliche
Grundschule blieb geschlossen. Zwischenzeitlich ist der Brand
weitestgehend abgelöscht. Im Einsatz befanden sich ca. 150 Mann der
örtlichen Feuerwehren, Polizeibeamte der Polizeiinspektion Kaufbeuren
sowie der Rettungsdienst. Aufgrund der derzeitigen Erkenntnisse dürfte
ein Blitzeinschlag für den Brand verantwortlich sein. Brandermittler der
Kripo Kaufbeuren haben die weiteren Ermittlungen von Ort übernommen. (PP Schwaben Süd/West)
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